Oreo Pralinen

Oreo Pralinen sind eine Abwandlung von den reinen Oreo Keksen und einfach mal etwas anderes. Sehr schnell gemacht und lecker!

Wenn ich nachts nicht schlafen kann, greife ich entweder zu meinem Ebook Reader und lese das nächste Buch oder aber ich schaue mir Tutorial Videos auf Youtube an, zum Thema backen. Ich weiß, total bescheuert… aber irgendwie hat jeder doch ein kleines Problem/ Laster, oder? 🙂

Was macht ihr, wenn der Schlaf nicht so will wie ihr? Wie vertreibt ihr euch die Zeit bis zum Morgen?

Auf jedenfall bin ich dort auf ein Video gestoßen, in welchem Oreo Pralinen hergestellt werden. Sehr simpel, sehr einfach und angeblich richtig lecker. Was habe ich also getan? Genau… nachgebacken! Das Schöne… ohne Rezeptvorgaben, frei nach meiner persönlichen Kreation und Gefühl!

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Zutaten Oreo Pralinen: (ca. 30 Pralinen)

  • 28 Oreo Kekse
  • 150 g Frischkäse
  • weiße Kuvertüre
  1. 26 Oreo´s in einen Häxler geben und relativ fein mahlen. Es sollten keine Stückchen vorhanden sein!
  2. Die fein gemahlenen Oreo´s und den Frischkäse in eine große Schüssel geben und mit einem Teigschaber gut vermengen. Dabei darauf achten, dass der Teig am Ende eine nasse, relativ feste Masse bildet.
  3. Mit einem TL jeweils etwas Teig abstechen und aus diesem Kugeln formen.
  4. Die Kugeln für mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Weiße Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen.
  6. Die restlichen 2 Oroe Kekse ebenfalls häxeln, da diese für die Dekoration benötigt werden.
  7. Die Kugeln in die Kuvertüre tauchen.
  8. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit den restlichen Oreo Bröseln verzieren.
  9. Das Ganze nun zum kühlen und fest werden in einen möglichst kalten Raum stellen und dort gut ziehen lassen
  10. Pralinen sollten anschliessend im Kühlschrank aufbewahrt und kalt serviert werden, denn dann sind sie am Besten!

Beim nächsten mal, werde ich keine Kuvertüre nehmen, sondern Candy Melts. Ich habe die Hoffnung das die Masse fester ist und beim trocknen nicht so arg verläuft wie in diesem Fall!

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Oreo´s ganz bequem von zu Hause aus kaufen.

Für Oreo Liebhaber wie mich, empfehle ich zusätzlich noch die Cupcakes Oreo – Cheesecake.

Bon Appetit!

Mozartkugeln

Vor Jahren, als mein Mann und ich noch nicht verheiratet waren, sagte er in einem Anflug von „Mozartkugel-Schock“… „Wenn du mir Mozartkugeln selber machst, dann heirate ich dich auf der Stelle!“ MMH…. Irgendwie hat Frau dies aber vergessen… Ich glaube mein Mann auch! Denn mittlerweile sind wir verheiratet und das ganz ohne die Mozartkugeln. Aber, um dieser zu huldigen, haben wir uns trotzdem im wunderschönen Österreich das Jawort gegeben.

Doch in den letzten Tagen, ist mir dieses lustige Versprechen wieder eingefallen und ich dachte mir, wieso dann diese nicht einfach zum Valentinstag machen? Ich bin eigentlich kein Fan von solchen Tagen, denn was soll man dem oder der Liebsten schenken, wenn man alles hat?! Von daher ist es die kleine Aufmerksamkeit die zählt und vielleicht fällt meinem Mann ja auch wieder sein Versprechen ein!? <3

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Zutaten: (ca. 30 Stück)

  • 400 g Marzipan
  • 100 g schnittfester Nougat
  • 70 g gemahlene Pistazien
  • 300 g helle Kuvertüre
  • 300 g dunkle Kuvertüre

 

  1. 200 g Marzipan in ca. 30 Stücke schneiden, sie sollten möglichst gleichgroß sein und dann aus diesen Kugeln formen
  2. Solltet ihr keine gemahlenen Pistazien bekommen haben, dann könnt ihr auch Ganze nehmen und diese schnell in den Häxler geben und fein mahlen!
  3. Die gemahlenen Pistazien mit 200 g Marzipan vermischen. Das Marzipan am besten mit den Händen gut kneten und dabei die Pistazien einarbeiten. Je besser ihr es durchknetet, desto gleichmäßiger und intensiver wird die grünliche Färbung.
  4. Auch aus diesem Marzipan 30 Kugeln formen.
  5. In die Pistazienmarzipankugel mit einem Kochlöffelstiel kleine Vertiefungen für das Nougat drücken.
  6. Das schnittfeste Nougat ebenfalls in 30 Teile schneiden und zu Kugeln rollen. Am besten die Hände zwischendurch immer wieder mal waschen, da es doch eine relativ klebrige Angelegenheit ist.
  7. Jeweils eine Nougatkugel auf ein Pistazienmarzipankügelchen setzen.

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  1. Die anderen Kugeln mit dem Handballen leicht platt drücken und über das Pistazienmarzipan mit der Nougatkugel stülpen. Quasi wie einen kleinen Deckel. Das Marzipan vorsichtig bis nach unten ziehen und leicht am Rand andrücken. So dass runde Kugeln entstehen.
  2. Über einem Wasserbad erst die helle Kuvertüre schmelzen.
  3. Die Marzipankugeln mit dieser überziehen und gut trockenen lassen.
  4. Dann über einem Wasserbad die dunkle Kuvertüre zum schmelzen bringen.
  5. Die Marzipankugeln erneut in die Schokolade eintauchen und anschließend komplett trocknen lassen.
  6. Nun heißt es nur noch genießen…

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Bon Appetit!

Crispy Pralinen

Hallo Ihr Lieben, ich hoffe ihr alle hattet einen wunderbar besinnlichen, tollen Heiligabend im Kreise eurer Familie und Lieben. Habt dieses Fest in vollen Zügen genossen und euch reich beschenken lassen und beschenkt!

Meist arten diese Feste in einer gewissen Völlerei aus, daher freue ich mich sehr, dass ich euch heute etwas leichtes, präsentieren darf! Nur eine klitzekleine Schokoladenpraline. Klitzeklein… 🙂

Aber bevor es dazu kommt, vielen lieben Dank, dass ich bei diesem tollen Adventskalender dabei sein darf und die Möglichkeit erhalte, euch von meinem Blog und natürlich von mir zu erzählen.

Nun aber zu meinem Törchen Nr. 25!

Es ist wirklich selten, dass mein Mann heimlich aufsteht, zum Kühlschrank schleicht und sich an meinen Backkünsten bedient. Aber, bei diesen Pralinen ist das der Fall. Denn sie sind von außen schön fest und von innen wunderbar weich. Sie überraschen mit Crispy und mit einer Mischung aus Zartbitter sowie schmelzendem Nougat!

Es handelt sich hier um ein Basisrezept, welches je nach Wunsch leicht abgeändert werden kann.

Von daher bietet es sich wunderbar für Silvester an, denn diese Pralinen können mit und ohne Alkohol überraschen und zum Jahreswechsel gereicht werden. Manchmal als „Mitternachts Jause“ angenehmer als etwas deftiges, vor allem an diesem besonderen Tag.

Lasst uns schon jetzt einmal kosten und verschiedene Geschmäcker ausprobieren…denn vorkosten will gelernt sein!

Zutaten:

  • 50 g Zartbitterkuvertüre
  • 20 g weiche Butter
  • 100 g Nuss Nougat (schnittfest)
  • 50 g Butterkekse oder Amarettini, Oreo´s etc.
  • 1 EL Alkohol z.B. Amaretto, Whiskey, Rum, Orangenlikör etc.
  • Backkakao
  1. Kuvertüre hacken, mit Butter und Nuss Nougat in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad unter ständigem rühren zum schmelzen bringen. Die Masse anschließend etwas abkühlen lassen.
  2. Kekse, ich habe mich für Butterkekse und Amarettini in Kombination entschieden, in einen Häxler geben und zu Kekskrümel verarbeiten.
  3. Die Keksbrösel anschließend unter das Schokoladen- Nougat Gemisch rühren.
  4. Ganz zum Schluss die Masse mit Alkohol abschmecken. Ich habe mich für Amaretto entschieden, deswegen auch die Amarettini.
  5. Die Masse in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
  6. Etwa teelöffelgroße Portionen abstechen, mit den kalten Händen zu trocknen Kugeln formen und vorsichtig im Backkakao wälzen.
  7. Die fertigen Pralinen auf einen Teller legen und ca. 1 Stunde durchkühlen lassen.
  8. Luftdichtverschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt halten sie 7 Tage.
  9. Die Pralinen sollten kalt serviert werden, da dann die Außenhülle wunderbar knackt und der Kern auf der Zunge schmilzt, mit einem gewissen Pfiff an Crisp!

Bon Appetit!

Biskuitplätzchen mit Pralinenfüllung

Mit diesen Plätzchen hatte ich mir keinen Gefallen getan.

Manchmal lohnt es sich ein Rezept im Vorfeld zu lesen. Als ich dann im Teigvorbereitunsgwahn war, stellte ich mit erschrecken fest… MIST…die Kekse müssen quasi „a la minute“ zubereitet werden!

Irgendwie passt das in mein Konzept nicht rein… Irgendwie hat mich das an diesem Tag völlig aus meinem Tritt gebracht. Nun hat sich die Frage gestellt, Plätzchen nicht machen… oder Plätzchen direkt zubereiten!

Direkt natürlich…denn darauf verzichten wollte ich einfach nicht!

Von daher…heute Teil 9 der „großen weihnachtlichen Kekssause“! Und wir gehen mit großen Schritten dem Ziel entgegen.

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Zutaten: (ca. 30 Stück)

  • 100 g dunkle Schokolade (70%)
  • 20 g Butter
  • 150 g Sahne
  • 3 Eier (Gr. M)
  • 90 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 200 g Walnüsse
  • 1 EL Orangenlikör

 

  1. Dunkle Schokolade grob zerkleinern
  2. Schokoladenstücke, Butter und Sahne in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Sobald es aufgekocht ist, von der Herdplatte ziehen und bei der Restwärme des Topfes weiter ziehen lassen. Gelegentlich umrühren.
  3. Das Ganze gut 2 Stunden im Vorfeld zubereiten, damit es komplett auskühlen kann. Die Masse wird dann zunehmend etwas fester
  4. Die Eier mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker mit dem Mixer des Handrührgeräts schaumig aufschlagen. Das dauert ca. 4-5 Minuten. Die Masse verdoppelt ihr Volumen und wird hellgelb.
  5. Mehl und Speisestärke in einer separaten Schüssel mischen
  6. Das Mehl- Gemisch vorsichtig unter das Ei- Zucker Gemisch heben. Dazu am besten einen Teigschaber nutzen. Keine Küchenmaschine, da ansonsten die Luftigkeit direkt verloren geht. Diese wollen wir aber beibehalten!
  7. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Die Biskuitmasse jeweils mit 2 TL auf die Backbleche setzen. Genügend Abstand zwischen den einzelnen Klecksen lassen, da diese noch etwas zerlaufen und größer werden.
  9. Auf die Hälfte der Plätzchen eine Walnusshälfte legen.
  10. Im vorgeizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 180°C) für ca. 12 Minuten backen.
  11. Plätzchen herausnehmen und direkt mit dem Backpapier vom heißen Backblech runter ziehen und auskühlen lassen.
  12. Die restlichen Walnüsse grob hacken.
  13. Die Schokoladensahne, die mittlerweile kalt sein sollte mit dem Mixer des Handrührgeräts cremig aufschlagen.
  14. Dazu dann die gehackten Walnüsse und den Orangenlikör geben.
  15. Die Plätzchen ohne Nuss mit der Creme bestreichen. Dazu am besten einen TL nutzen.
  16. Das Plätzchen mit der Nuss oben draufsetzen.
  17. Nun das Ganze fest werden lassen.

 

ACHTUNG:

Die Plätzchen werden beim auskühlen etwas hart. Hatte schon die Befürchtung, ich habe etwas bei der Zubereitung des Biskuit falsch gemacht…aber, alles hat gestimmt, denn durch die Füllung werden sie wieder schön weich. Daher müssen die Plätzchen direkt in einem Rutsch zubereitet werden, möglichst ohne große Wartezeiten!!!

 

Bon Appetit!