Salsiccia Ragout essen wir unwahrscheinlich gerne. Dieses Gericht landet öfters auf unserem Tisch, als die klassische Bolognese. Dies liegt vor allem an den tollen Aromen, die die Wurst entwickelt und es ist mehr als klassische italiene Hausmannskost!

Dies liegt zum einen an dem besseren Fleisch und der phantastischen Gewürzen. Diese verleihen dem ganzen Gericht direkt einen sommerlichen, italienischen Touch, ohne das man viel nachwürzen muss.

Vielen kennen diese Wurst nicht, daher hier ein paar kleine Infos:

Bei der Salsiccia handelt es sich um eine italienische, pikant gewürzte Wurt. Vom Aussehen ähnelt sie oft einer deutschen groben Bratwurst. Je nach Region wird die Salsiccia mit verschiedenen Fleischsorten hergestellt und mit Kräutern, Gewürzen und Aromen angereichert.

Die genaue Würzmischung variiert je nach Region, gewürzt wird zum Beispiel mit Knoblauch, Pfeffer, Fenchel, Koriander, Paprika, Muskatnuss und Zucker.

Drückt man sie aus der Pelle, so kann das Brät u. a. als Fleischeinlage für Pasta-Saucen genutzt werden.

Die Salsiccia gibt es nicht in jedem Geschäft zu kaufen. Wir selber haben einen kleinen italienischen Supermarkt in unserer Nähe, wo die Wurst noch hausgemacht selbsthergestellt wird. Frischer geht es kaum und vor allem wissen wir ganz genau, was wir dort kaufen.

Sie lässt sich übrigens auch hervorragend grillen und als Bratwurst essen. Ist ein weniger fetthaltiger als die klassische Wurst, überzeugt aber komplett aufgrund ihres Geschmackes.

Das Ragout sollte mindestens 24 Stunden ziehen. Daher lohnt es sich dieses vorzubereiten. Je besser es einkocht und dann erneut aufgewärmt wird, desto gehaltvoller wird es im Geschmack und der Konsistenz.

 

Zutaten Salsiccia Ragout:

  • 2 Stangen Staudensellerie
  • Möhre 1x
  • Fenchel 1x
  • Gemüsezwiebel 1x
  • 500 g Salsiccia Wurst mit Fenchel
  • 300 ml Weißwein
  • 400 g San Marzano Tomaten aus der Dose
  • 250 g Kalbsbrühe
  • Würzsauce Toscana von TOMAMI
  • Knoblauchöl
  • 1 Bund Blattpetersilie
  • Salz und Pfeffer

  1. Staudensellerie, Möhre, Fenchel und Gemüsezwiebel putzen und in Würfel kleinschneiden
  2. Salsiccia aus dem Darm rausdrücken und dabei klein zupfen
  3. Wer einen Gusseisernen Zopf besitzt, sollte diesen unbedingt nutzen. Salsiccia scharf in Öl anbraten und Röstaromen erzeugen. Die Wurst lässt Wasser, daher dauert dies ein wenig!
  4. Das klein gewürfelte Gemüse hinzugeben, umrühren und mitrösten
  5. Das Ganze mit Weißwein ablöschen
  6. und langsam bei kleiner Hitze ein reduzieren lassen
  7. Dosentomaten und Kalbsbrühe hinzugeben, umrühren und für 2 ½ Stunden bei kleiner Hitze ein reduzieren lassen. Zwischendurch immer mal wieder kurz umrühren. Am besten das Ganze mit Deckel kochen lassen
  8. Würzsauce Toscana von Tomami hinzugeben und umrühren. Hier kommt es auf den persönlichen Geschmack an. Daher langsam anfangen und lieber nachwürzen
  9. Frisches Knoblauchöl, kleingehackte Blattpetersilie, Salz und Pfeffer hinzugeben und weiter ein reduzieren lassen, bis die Soße schön sämig ist
  10. Komplett auskühlen und am besten für 24 Stunden ruhen lassen

 

Das Finale:

  1. Soße auf kleiner Stufe anfangen zu erwärmen. Gut 1 Stunde bevor es essen geben soll. Sie sollte nicht kochen.
  2. Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten. z.B. Rigatoni
  3. Parmesan hobeln
  4. Das Ganze auf vorgewärmten Tellern anrichten!

 

Bon Appetit!

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