Radicchio Risotto ist für mich ein tolles Gericht für die kalte Jahreszeit, aber auch für den kommenden Frühling! Es wärmt von Innen, gibt Kraft und verleiht Abwehrstoffe.

Ich liebe die Bitterstoffe in dem Radicchio und die Farbzeichnung von diesem ist der absolute Hit! Vor allem kommt das Rot in Gerichten sehr schön zum Ausdruck!

Der Radicchio findet seine Ursprungsform in Italien, woraus sich die regionalen Bezeichnungen herleiten. Zur Eindeutigen Unterscheidung der unterschiedlichen Sorten, werden daher die italienischen Namen verwandt.

In meinem Gericht kommt die Sorte Radicchio Rosso di Treviso Precoce: Das Blatt ist länglich, dunkel weinrot mit breiten weißen Blattrippen. Er bildet feste recht hohe langovale Köpfe (ähnlich einem Football) mit Färbung bis ins Herz.

Nördlich der Alpen wird Radicchio meist Salaten zugemischt. Der Geschmack ist leicht bitter. Die als Indicazione geografica protetta geschützten Sorten Radicchio Rosso di Treviso und Radicchio Variegato di Castelfranco gelten als Spezialität der italienischen Region Veneto und werden gegrillt oder im Risotto verwendet. Durch die kompakte kugelige Form ist Radicchio gut vor dem Welken geschützt und kann so bis zu 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wer hat am besten in der Null Grad Zone.

Zur Information: Für eine geschützte geografische Angabe (Indicazione geografica protetta )ist es ausreichend, wenn bereits eine der Herstellungsstufen (Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung) in einem bestimmten Herkunftsgebiet stattfand.

Daher habe ich mich für den Treviso als Risotto Beilage entschieden.

 

Wichtig: Dies ist vor allem ein Rezept für Leute, die es gerne Bitter mögen. Denn die Bitterstoffe beim Radicchio kommen im Risotto besonders gut zur Geltung!

Zutaten Radicchio Risotto:

  • 1 kleiner Radicchio Treviso
  • 2 TL Rohrzucker
  • Aceto de Balsamico
  • 1 TL Knoblauchöl
  • 1 Handvoll Blattpetersilie
  • 2 Hände voll Walnusskerne
  • 1 EL Butter + 3 Butterflocken
  • 3 EL Öl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Risottoreis
  • 300 ml Weißwein
  • 700 ml Hühnerbrühe
  • 50 g Pecorino
  • ½ Hand Rucola

 

Zubereitung Radicchio:

  1. Radicchio Treviso kleinschneiden
  2. Hälfte vom Radio in Öl anschmoren
  3. Zwei TL Rohrzucker drüber streuen, kurz anschmorgeln lassen und Aceto de Balsamico ablöschen
  4. Knoblauchöl darüber geben und frisch gehackte Blattpetersilie
  5. Ein reduzieren lassen und zur Seite stellen

 

Zubereitung Walnüsse:

  1. Walnüsse ohne Öl in einer Pfanne anrösten und zur Seite stellen
  2. Rucola parallel waschen und zum Trocknen zur Seite stellen

 

Zubereitung Risotto:

  1. Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden. Möglichst feine kleine Stückchen.
  2. Butter, Öl, Zwiebel und Knoblauch auf kleiner Hitze in einem Topf für ca. 10 Minuten glasig garen.
  3. Die Temperatur erhöhen und Risottoreis hinzugeben
  4. Das Ganze mit Weißwein ablöschen und ein reduzieren lassen. Dadurch verdampft der Alkohol.
  5. Hühnerbrühe in einem separaten Topf erwärmen
  6. Diese nun Kellen weise zum Risotto hinzugeben und diesen damit ablöschen und jeweils erneut ein reduzieren lassen. Dauert ca. 15-20 Minuten
  7. Den restlichen Rohen Radicchio hinzugeben, weiter ablöschen und Brühe komplett aufbrauchen
  8. Butterflocken hinzugeben und unterheben, bis die Butter flüssig ist und sich im Risotto verteilt hat
  9. Risotto 2 Minuten zur Seite stellen
  10. Pecorino hobeln und unter das Risotto rühren
  11. Risotto 2 Minuten zur Seite stellen

 

Das Finale:

  1. Risotto auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Walnüssen und ein reduziertem Radicchio und ein wenig Rucola bestreuen.
  2. Ganz zum Schluss noch etwas gehobelten Pecorino drüber streuen und mit hochwertigem Olivenöl und Balsamico Creme verfeinern

Bon Appetit!

 

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