Black Forest High

Buchrezension Werbung unbezahlt

Black Forest High, Ghosthunter lautet der vollständige Titel von Band 2 der Trilogie.

Applaus, heute ist auch noch RELEASE DAY!!!!

Was soll ich sagen, mittlerweile kenne ich Nina MacKay so lange, dass ich jedes ihrer Bücher begleite und dieses natürlich auch.

Dieses Buch durfte ich weit vor dem Erscheinungstermin lesen und kommentieren. Nah ja, wirklich kommentieren war gar nicht notwendig, denn es war wie immer perfekt!

Das Buch kann dem Genre, Paranormal – und Urban Fantasy für Jugendliche zugeordnet werden.

 

Worum geht es in Black Forest High?

Wir befinden uns immer noch an der Black Forest High, an der Schule für Exorzisten, Medien und Geisterjäger.

Eine Schule mitten im wunderschönen Schwarzwald.

Seven, die neu an dieser Schule ist, hat einen wahrlich schlechten Start in ihren neuen Schulalltag hingelegt.

Als sie unter dem Einfluss der Poltergeister stand, hat sie einen Mitschüler angegriffen und getötet. Um einen erneuten Angriff zu vermeiden, wird sie in Gewahrsam genommen und unter Beobachtung gestellt. Dies geschieht, indem man die in einen Siliziumglaskasten sperrt, der sich wiederrum in einem geheimen Raum in Internat befindet.

Alle sind im Internat davon überzeugt, dass Seven besessen sein muss. Daher will man sie nicht einfach frei rumlaufen lassen.

Wäre da nicht die Schulleitung. Denn, Seven ist, seitdem ihre Schwester ermordet wurde die neue Auserwählte. Da kann man als Schulleitung schon einmal über so Kleinigkeiten wie einen Mord an einem Schüler hinwegsehen und natürlich auch von der Besessenheit durch Poltergeister.

Wäre da nicht Parker, einer der beiden gutaussehenden Zwillingsbrüder, die Seven selten von der Seite weichen. Er glaubt, dass es eine Wahrheit dazu gibt, eine die tief verborgen ist. So tief wie seine Gefühle für Seven… wäre da nicht Crowe sein Bruder. Irgendwie scheint Seven diesen besser zu finden und zu bevorzugen.

Doch Parker hält nichts davon ab, Seven mit Crows Hilfe zu befreien. Doch war diese Idee brillant oder eher ein tödlicher Fehler? Sie bringen sich alle mit dieser Aktion in große Gefahr!

Wer ist Nina MacKay?

Nina MacKay hegt eine ausgesprochene Abneigung gegen Biographien und konnte nur mit Gewalt zu folgenden Angaben gebracht werden: Kaffeejunkie MacKay arbeitet als Marketing Managerin im Südwesten Deutschlands, außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich Geschichten und führt imaginäre Interviews mit ihren Protagonisten. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihr größtes Hobby. Ein Hoch auf Pseudonyme, weswegen nichts von dieser Biographie bewiesen werden kann.

 

Wie hat mir Black Forest High gefallen?

Die Story setzt genau an der Stelle ein, an der Band 1 aufhört. Es gibt keinen Rückblick, so dass ich leider ein wenig grübeln musste, was war den noch einmal passiert. Allerdings, und das kann ich zumindest überzeugt sagen, war es nicht schwierig dahinterzukommen und komplett in Band 2 einzutauchen.

Nina schafft es, uns auf den ersten Seiten komplett neu zu flashen und zu begeistern. Auch wenn man denkt es beginnt sanft, ganz unscheinbar, weil Seven in einem Siliziumglaskasten gefangen ist, irrt. Denn die Action kommt und plötzlich ist man mitten drin im Geschehen. Mit Erschrecken stellt man fest… oh, erst 20 Seiten gelesen, wo soll das hinführen?

Dieses Buch lebt vor allem von seinen Verwirrspielen. Selbst wenn man als Leser versucht jedem einzelnen Faden, jeder Information, jedem Geist hinterherzujagen, stellt man fest… man schafft es nicht auf eine passende Lösung zu kommen. Jeder Hinweis ist wie ein Baustein zu einer Komposition und jede Information bildet eine Note ab, eine die dazu beiträgt am Ende ein wunderbares Lied zu vervollständigen, bei der Nina MacKay der Dirigent ist.

Sie geleitet den Leser mitten hindurch, durch ihr Verwirrspiel, mit vielen Wendungen, Irrungen, Hinweisen und Fallen, damit man am Ende des Buches wieder völlig aus dem Häuschen ist und nicht fassen kann, dass es einfach so endet. Man vielen endlosen Fäden, kaum aufgeklärten Fragen, dafür noch weiteren offenen, die sich wie ein Spinnennetz versuchen zusammen zu spannen, aber der Kleber fehlt.

Nina MacKay hat eine Gabe, ihre Bücher so zu schreiben, dass man einfach süchtig wird. Man will wissen wie es weitergeht. Was mit den Protagonisten passiert, wie sich der Plot gestaltet und vor allem wie es endet. Mit ihrem wunderbar, simplen, einfachen, gradlinig, unverschnörkelten Stil schafft sie es, extrem viel Spannung zu erzeugen und diese fast kontinuierlich auf hohem Niveau zu halten. Manchmal ebbt es ein wenig ab, erlischt aber nie komplett, bis es am Ende im nächsten Cliffhanger gipfelt. Wie sollte es auch anders sein. Hier ein kleiner Hinweis… Achtung: aufpassen das ihr nach diesem Buch nicht von einem Geist heimgesucht werdet!

Die Protagonisten in diesem Buch haben sich zum Vorgänger Band alle ein wenig verändert.

Seven hat in meinen Augen eine Wandlung vollzogen. Ich war am Anfang kein Freund von ihr, weil ich sie eher unsympathisch fand. Ja, ich gestehe meine Lieblingsprotagonistin ist sie immer noch nicht, aber sie sorgt sich und ist bereit ihr Leben für alle anderen zu geben. Ich finde sie selbstlos und sehr klar in ihren Entscheidungen. Sie hat Freunde gefunden, Freunde auf die sie zählen kann und die hinter ihr stehen. Das ist das was Seven auch braucht, für die Aufgaben die nun auf sie zukommen.    > Hier verrate ich nichts mehr! <

Das einzige, wo ich finde, wo Seven ein wenig out off Order ist, ist in Sachen Liebe. Wieso kann sie sich da nicht für den Richtigen entscheiden? Wieso für den Falschen?

Crowe, der Sunnyboy … der sich an Seven ranmacht und anscheint auch sehr gute Chancen bei ihr hat und Parker, der Schüchterne, der wahre Gefühle für Seven hegt aber dies niemals offenbaren würde. Wer kann am Ende wirklich ihr Herz gewinnen und wer nicht?

Wer mir persönlich dieses Mal zu kurz gekommen ist, war Remi. Ich habe mich in Band 1 komplett in ihn verliebt, in seine schrullige und lustige Art. Er war der komplette Gegenpart zu Seven. Leider hatte er in diesem Band nicht ganz so viele Auftritte.

Was es mit den anderen Protagonisten auf sich hat, muss man selbst ergründen, beim lesen entdecken und für sich erörtern ob man manche Wandlungen gut findet oder nicht.

Ich mag das Zusammenspiel der Protagonisten, denn sie machen das Große Ganze aus. Sie erwecken dieses Buch zum Leben, mit allen Ecken und Kanten, Handlungen, Entscheidungen und Gefühlen.

Ihr merkt, ich schwimme ein wenig um die eigentliche Story herum… bewusst? JA! Denn ich kann kaum etwas verraten, da dann zu viel verraten werden würde… Dieses Buch muss gelesen werden, es muss entdeckt werden und vor allem klappt man es am Ende zu, schüttelt den Kopf und denkt sich „Die Drogen die Nina hat, will ich auch!“ Wie kommt man auf solche phantasievollen Einfälle, wie schafft man es, einen zweiten Band, ein Buch welches es immer schwerer hat als Anfang und Ende so zu schreiben, dass es fesselt, das es noch besser als der Auftakt ist und das es einen ernüchtert zurücklässt und man hofft, dass der dritte Band nicht lange auf sich warten lässt.

Ein Buch, mit ganz viel Potenzial, vielen strangen Einfällen und Gruselfaktor!

 

Vielen lieben Dank an Nina MacKay für ihr Vertrauen, mich dieses Buch vorablesen zu lesen und natürlich an den Piper Verlag.

 

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Wem diese Rezension gefallen hat und mehr über Black Forest High wissen will, sollte unbedingt mit Band 1 „Ghostseer“ starten.

 

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: ivi (2. März 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492705596
  • ISBN-13: 978-3492705592
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 15 Jahren
  • Preis: 15,00 € (broschiert)
Überblick der Rezensionen
Meine Bewertung
Maren
Hallo.. Ich heiße Maren und bin Hausfrau und Mutter. Für meine Familie habe ich meine Bankkarriere an den Nagel gehängt und widme mich nun den schönen Dingen im Leben! Lest selbst...

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