Die Schule der magischen Tiere – Hin und weg (Band 10)

Buchrezension

Die Schule der magischen Tiere, ist eine grandiose Kinderbuchreihe, die ein garant für tolles Lesevergnügen ist.

Daher ein großes Dankeschön an den Carlsen Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde.

 

Worum geht es in „Die Schule der magischen Tiere“?

An der Winterstein Schule steht die Zeit niemals still, denn dort ist immer etwas los.

Die Jungs sind hin und weg, denn ein Fußball Casting sorgt für ganz große Aufregung.

Ein weiteres Kind, erhält endlich sein magisches Tier – ein Meerschweinchen. Doch eigentlich hat er sich etwas anderes gewünscht und reagiert nicht so, wie er sollte. Daher verkriecht sich das magische Meerscheinchen in einer großen Horde unmagischer, stetig mümmelnder Meerschweinchen und verweigert das Reden. Ob das gutgeht?

Doch das ist noch nicht alles, denn ein Kind zieht mit seinem magischen Tier weg. Was nun?

Es wird spannend!

 

Wer ist Margit Auer?

Margit Auer studierte Diplom-Journalistik und arbeitete viele Jahre als Reporterin. Inzwischen schreibt sie sehr erfolgreich Kinderbücher. Margit Auer lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen mitten in Bayern.

 

Wie hat mir „Die Schule der magischen Tiere“ gefallen?

Die Story:

In der Wintersteinschule ist der Bär los. Überall hängen Plakate, auf denen ein großes Fußball Casting angekündigt wird.

Anthony hat seitdem nichts anderes mehr im Kopf und trainiert in jeder freien Minute. Den er möchte unbedingt gewinnen und ins Fußballcamp. Dort kann er den großen Fußball Star Mario Winkler persönlich kennenlernen. In seinem Kopf dreht sich nur noch alles um das Thema Fußball, er kann einfach an nichts anderes mehr denken. Deswegen vergisst er auch das eine oder Andere.

Seine Familie, seine Freunde und die Schule werden komplett unwichtig, da sich bei ihm alles nur noch um das Fußball am dreht und natürlich das Casting. Er will nicht einmal ein magisches Tier haben, das würde aktuell überhaupt nicht in seinen Zeitplan passen.

Ein anderes Kind würde sofort mit Anthony tauschen. Den die Eltern planen umzuziehen und das ziemlich weit weg. Doch, kann man an einer neuen Schule auch sein magisches Tier mitnehmen? Ein Kind verlässt die Klasse und ein neues kommt hinzu.

Der Schreibstil:

Ich habe das Buch meinen Kindern vorgelesen. Für dieses war es gut verständlich und mehr als nachvollziehbar. Denn der Stil von Margit Auer ist leicht lesbar, unverschnörkelt, ganz klar auf den Punkt und mehr als kindgerecht.

Aber auch für Selbstleser ist dieses Buch kein Problem. Margit Auer schreibt es auf den Punkt und ermöglicht es somit Kindern, die noch nicht ganz so fit im Lesen sind, dieses auch vollständig alleine zu bewerkstelligen. Mir persönlich gefällt der Stil sehr gut, weil es trotzdem witzig und spannend geschrieben ist.

Der Spannung beginnt bei der ersten Minute, den Anthony will unbedingt das Casting gewinnen…. Und dann ist da noch der Umzug! Zwei Ereignisse die erst zum Buchende hin aufgelöst werden und somit kontinuierlich einen Spannungsbogen abgeben. Für Kinder ideal und ein Punkt, an dem sie natürlich wissen wollen wie es weitergeht.

Die Protagonisten:

Wie immer finde ich alle Kinder uns Tiere sehr schön ausgearbeitet. Sowohl das Neue magische Tier, wie aber auch das neue Kind was in die Klasse kommt. Sie sind authentisch, auch wenn es keine sprechenden Tiere gibt, sind diese sehr realistisch und sympathisch ausgearbeitet. Auch die Kinder in der Klasse haben alle Ecken und Kanten, sind nicht aalglatt und vor allem beschäftigen sie sich auch mit alltäglichen Problemen, die zwischen Schülern existieren. Daher ist die Wintersteinschule, eine Schule die in jeder Stadt stehen könnte.

Der Inhalt:

Dieses Buch startet turbulent und spannend. Zentrale Themen der Geschichte sind ganz klar Freundschaft und Zusammenhalt. Das klären von Missverständnissen und dann zueinanderfinden nach einem Streit. Auch Verantwortung ist sehr wichtig, denn ein neues magisches Tier kommt in die Klasse. Doch das Kind, welches es bekommt freut sich darüber nicht wirklich, was dazu führt, dass das magische Tier nicht sprechen will. Hier muss sich jemand wirklich viel Mühe geben um das Vertrauen von diesem Tier gewinnen zu können. Aber noch viel wichtiger ist, sich selber einzugestehen dass ein Fehler gemacht wurde. Reue zu zeigen ist eine Stärke und sich diese einzugestehen noch viel wichtiger.

Aber auch das zweite Thema, sich von jemandem zu verabschieden und diesen nicht mehr jeden Tag sehen zu können ist hier zentrales Thema. Ein Abschied bedeutet nicht zwangsläufig einen Menschen zu verlieren. Aber zu lernen das Trauer und Verlust nicht das Ende ist, ist  für die gesamte Klasse ein ganz neues Gefühl, welches alle betrifft und mit dem jeder unterschiedlich umgeht.

Zwei Themen, die recht emotional sind, die aber Kinder beschäftigen und in ihrem Leben mehr als einmal begleiten werden. Daher gefällt mir dieses Buch sehr gut, denn wie kann man Kindern so etwas besser näher bringen, wenn nicht durch magische Tiere.

Besonders schön und gelungen finde ich die Illustrationen die im gesamten Buch zu finden sind.

 

Wer die Buchreihe noch nicht kennt, sollte unbedingt mit Band 1 beginnen und von Anfang an, in “Die Schule der magischen Tiere!” eintauchen.

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  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Carlsen (30. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551652805
  • ISBN-13: 978-3551652805
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 11 Jahre
  • Preis: 12,00 € (gebundenes Buch)

 

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Meine Bewertung
Maren
Hallo.. Ich heiße Maren und bin Hausfrau und Mutter. Für meine Familie habe ich meine Bankkarriere an den Nagel gehängt und widme mich nun den schönen Dingen im Leben! Lest selbst...

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