Bifteki, hier wahrscheinlich Frikadelle genannt, ist eines der bekanntesten Gerichte aus Griechenland. Die Bifteki gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und Formen. Teilweise Länderspezifisch und natürlich dementsprechend auch unterschiedlich gewürzt.

Mein zubereitetes Bifteki ist vor allem eines, schnell gemacht. Ich habe mich auf wenige Gewürze beschränkt, um dem Ziegenkäse nicht komplett den Geschmack zu klauen und ihn doch noch ein wenig als Star zu Wort kommen zu lassen.

Das einzige was, als Highlight hier zum Tragen kommt, ist der sizilianische Thymian, der vor dem Servieren über die Bifteki gestreut wird. Der Thymian hebt den Geschmack und verleiht diesem Gericht etwas Besonderes. Dieser Thymian ist nicht überall zu bekommen, aber ein gut sortierter italienischer Supermarkt sollte ihn haben. Ansonsten lohnt es sich auf jeden Fall, diesen im Internet zu bestellen.

Was aber bei diesem Bericht besonders besticht ist der Paprika- Tomaten Dipp. Er erinnert mich von der Konsistenz ein wenig an die chinesische Süß- Saure- Soße und hat eine schöne Schärfe. Vor allem neutralisiert sich diese, wenn man das Zaziki dazu isst. Denn dieses habe ich bewusst neutral und wenig scharf zubereitet, um nicht alle Geschmacksknospen im Mund abzutöten, sondern jedem einzelnen Detail die Möglichkeit zu geben, zu wirken.

Ich mag die Kombination aus diesen drei einzelnen Komponenten und finde, dass sich alles sehr gut und schnell vorbereiten lässt.

Wer keinen Ziegenkäse mag, kann natürlich auch auf Schafskäse zurückgreifen oder ganz Old School die typisch deutsche Frikadelle zubereiten. Denn auch diese passt hervorragend.

Bifteki mit einem pikanten Paprika - Tomaten - Dipp und dazu Gurken Zaziki schmeckt hervorragend, ist schnell vor-/ und zubereitet.

Für die Bifteki:

  • Zwiebel (1 rote)
  • Knoblauchzehe
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 500 g Hackfleisch (halb/ halb)
  • 30 g Semmelbrösel
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 200 g Feta (Ziegenkäse)
  • Sizilianischer Thymian
  1. Die Zwiebel mit dem Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Das Hackfleisch, mit dem Ei, dem Paniermehl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver in eine Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten. Ganz zum Schluss die Zwiebel und den Knoblauch hinzugeben. Noch einmal durchkneten, so dass eine gute homogene Masse entsteht.
  3. Wer mag kann nun das Hackfleisch abschmecken, ob die Würzung passt oder ob noch etwas fehlt. Hier kann dann noch einmal nachgewürzt werden. Bitte Obacht beim Salz, da der Feta ebenfalls salzhaltig ist.
  4. Den Fetakäse in 11 längliche Streifen schneiden
  5. Aus dem Hackfleisch 11 Fladen formen, jeweils handtellergroß. In die Mitte einen Fetastreifen legen und mit dem Hackfleischfladen ummanteln. Darauf achten, dass der Käse komplett umschlossen ist und keine Stelle sichtbar bleibt.
  6. Gefüllte Hackfleischtaschen mit Frischhaltefolie bedeckt in den Kühlschrank stellen.
  7. Nach ca. 30 Minuten die Bifteki aus dem Kühlschrank nehmen. Raumtemperatur annehmen lassen.
  8. Diese dann in einer Pfanne auf dem Herd mit Öl ca. 5 Minuten von allen Seiten knusprig braten.
  9. Bis zum Servieren im Ofen warmstellen.
  10. Mit sizilianischem Thymian bestreuen.

 

Für den Paprika – Tomaten Dipp:

  • Zwiebeln (2 rote)
  • 80 g rote Paprika
  • 1 rote Peperoni (frisch)
  • 250 g Cherry Tomaten
  • 20 g Tomatenmark
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer
  • 1 TL Senfkörner
  • 15 g Speisestärke
  • 35 g Weißweinessig
  1. Die Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden
  2. Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden
  3. Tomaten waschen und vierteln
  4. Peperoni vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stückchen schneiden
  5. Das Ganze in einen Topf geben und mit Tomatenmark kurz anrösten. Das Ganze soll nicht verbrennen, sondern durch die Wärme soll das Gemüse etwas in sich zusammenfallen und weicher werden. Es bildet sich eine leichte Patina auf dem Boden aufgrund des Tomatenmarke.
  6. Zucker, Cayenne Pfeffer, Senfkörner hinzugeben. Kurze mitandünsten
  7. Die Speisestärke mit dem Essig in einer Tasse glatt rühren. So dass sich die Speisestärke komplett auflöst und keine Klümpchen zurück bleiben.
  8. Dann das Essig Gemisch zum Gemüse geben und bei kleiner Hitze für 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
  9. Wem das Ganze am Ende noch zu Stückig ist, kann kurz mit einem Pürierstab Abhilfe schaffen und es auf die gewünschte Konsistenz zerkleinern.
  10. Ansonsten kann der Dipp warm oder kalt serviert werden.
  11. Hier sind dem Pikantheitsgrad keine Grenzen gesetzt und man darf gerne auch mehr Peperoni verwenden

 

Gurken Zaziki:

  • 1 Schlangengurke
  • 10 ml weißer Balsamico
  • 30 ml Olivenöl
  • 100 g griechischer Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • Salz
  1. Schlangengurke in dünne Ringe schneiden und in einem Sieb abtropfen lassen. Um den Vorgang zu beschleunigen, die Gurken vorher salzen.
  2. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
  3. Balsamico, Öl, Salz und Pfeffer miteinander vermischen.
  4. Den griechischen Joghurt mit dem Knoblauch vermischen. Anschließend das Dressing hinzugeben und ganz zum Schluss die Gurke unterheben.
  5. Bis zum Servieren im Kühlschrank durchziehen lassen.

Bifteki mit einem pikanten Paprika - Tomaten - Dipp und dazu Gurken Zaziki schmeckt hervorragend, ist schnell vor-/ und zubereitet.

Kennt ihr schon meinen Beitrag zu eingelegten Tomaten? Eine wunderbare Alternative, für die Tomaten die übrig bleiben. Vor allem bei diesem Rezept.

Bon Appetit!

Von Maren

Welcome to my colourful world... Ich heiße Maren, bin verheiratet und Mama von zwei Jungs! Ich liebe es zu lesen und zu backen! Und meine Leseerfahrungen mit euch zu teilen... Follow up and enjoy!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert