Strumflirren

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Sturmflirren ist ein Standalone von Yasmin Shakarami, der Autorin von „Tokio Regen“.

Das Buch kann dem Genre LGBTQ zugeordnet werden mit einer Altersempfehlung von 14 Jahren.

 

Worum geht es in Sturmflirren?

Rea kennt das Gefühl, überfordert zu sein, aber so schlimm wie jetzt war es noch nie. Stress mit der Schule, dem Theater und dem Führerschein – alles läuft schief. Und dann die Schocknachricht: Ihr Diplomat-Vater wird nach Doha, Katar, versetzt. Panik! Wie soll sie bloß in diesem fremden Land klarkommen, wo alles anders ist?

Obwohl sie sich vorgenommen hat, Doha zu hassen, zieht die luxuriöse Wüstenstadt sie seltsam in ihren Bann.

Nach ein paar holprigen Anfängen findet Rea in der draufgängerischen Farah eine Freundin, die mit anderen Mädels großartige Autostunts in der Wüste übt. Bei einer verbotenen Wüstenparty verändert sich für Rea alles:

Sie trifft Shabah und verliebt sich Hals über Kopf. Doch Reas Glück ist in Gefahr, denn Shabah trägt ein dunkles Geheimnis, das durch sie ans Licht kommen könnte…

 

Wer ist Yasmin Shakarami?

Yasmin Shakarami, Tochter einer Ungarin und eines Iraners, wurde 1991 in München geboren. 2010 verschlug es sie für einen Auslandsaufenthalt nach Tokio und im Anschluss studierte sie in München Philosophie mit dem Schwerpunkt Ethik. Nach ihrem Master-Abschluss gründete sie eine Schule für deutsche Sprache, Literatur und Philosophie in Vancouver, Kanada. Heute lebt sie wieder in München, wo sie 2021 das Literaturstipendium der Stadt München erhielt. Ihr Debüt »Tokioregen« stürmte auf Anhieb die Spiegel-Bestsellerliste und wurde bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt.

 

 

Wie hat mir Sturmflirren gefallen?

Yasmin Shakamaris Roman „Sturmflirren“ ist ein beeindruckendes literarisches Werk, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mit 5 Sternen bewerte ich dieses Buch als ein absolutes Highlight und eine unbedingte Leseempfehlung.

Shakamari gelingt es auf meisterhafte Weise, eine zutiefst berührende Liebesgeschichte in eine packende Erzählung über den Kampf um Gleichberechtigung einzubetten, die lange nach dem Zuklappen des Buches nachhallt.

Die Protagonistin Rea ist eine Figur, mit der man sich sofort identifizieren kann. Anfangs noch überfordert vom alltäglichen Stress – Prüfungen, Theaterproben, Fahrstunden – wird ihr Leben durch die Nachricht, dass ihr Vater nach Doha, Katar, versetzt wird, völlig auf den Kopf gestellt.

Rea steht vor der Herausforderung, sich in einer ihr völlig fremden Kultur zurechtzufinden, in der andere Regeln und Wertvorstellungen gelten. Diese anfängliche Verzweiflung und das Gefühl der Isolation werden von Shakamari so authentisch beschrieben, dass man als Leser Reas Ängste und Unsicherheiten hautnah miterlebt.

Doch „Sturmflirren“ ist weit mehr als eine Coming-of-Age-Geschichte. Es ist eine Hommage an starke Frauen, die sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzen. Rea ist zunächst skeptisch gegenüber Doha, doch die Stadt offenbart ihr schnell eine unerwartete Faszination.

Die Beschreibung der hochmodernen, luxuriösen Wüstenstadt ist so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen Dohas zu wandeln. Der Wendepunkt in Reas Reise ist ihre Freundschaft mit der rebellischen Farah.

Farah ist eine Figur, die den Leser sofort in ihren Bann zieht. Sie verkörpert den Mut und die Entschlossenheit der Frauen, die sich in einer männerdominierten Gesellschaft ihren Freiraum erkämpfen. Die Szenen, in denen Farah und ihre Freundinnen in der Wüste gewagte Autostunts einüben, sind nicht nur spannend, sondern auch symbolträchtig: Sie stehen für den Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung.

Die Liebesgeschichte zwischen Rea und Shabah ist der emotionale Kern des Romans. Ihre Begegnung auf einer illegalen Wüstenparty ist der Funke, der Reas Leben für immer verändert. Shakamari beschreibt die Entwicklung ihrer Beziehung mit einer Intensität und Zartheit, die unter die Haut geht. Doch die Idylle trügt, denn Shabah birgt ein gefährliches Geheimnis, das nicht nur ihn, sondern auch Rea in größte Gefahr bringt. Diese Spannung hält den Leser durchgehend gefesselt und sorgt für unerwartete Wendungen, die das Herz höherschlagen lassen. Die Autorin verwebt geschickt die persönliche Liebesgeschichte mit den gesellschaftlichen Herausforderungen, wodurch die Handlung an Tiefe und Relevanz gewinnt.

Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise, wie die Autorin die kulturellen Unterschiede und Herausforderungen thematisiert, ohne dabei in Stereotypen zu verfallen. Vielmehr zeigt sie auf, wie sich Menschen unterschiedlicher Hintergründe begegnen und voneinander lernen können.

 

Meine Bewertung: 5 Sterne

„Sturmflirren“ ist ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern das man fühlt. Yasmin Shakamari hat einen Roman geschaffen, der die Komplexität menschlicher Beziehungen, den Mut zur Veränderung und den unbeugsamen Geist von Frauen zelebriert. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig, die Handlung ist temporeich und emotional packend. Das Buch ist eine tief berührende Liebesgeschichte und gleichzeitig eine Hommage an starke Frauen im Kampf um Gleichberechtigung. Ein absolutes Highlight und eine absolute Leseempfehlung für jeden, der nach einem Roman sucht, der unterhält, zum Nachdenken anregt und emotional berührt. Ich kann „Sturmflirren“ uneingeschränkt empfehlen.

 

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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  • Herausgeber ‏ : ‎ cbj
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 16. Oktober 2024
  • Auflage ‏ : ‎ Originalausgabe
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 464 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3570167038
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570167038
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Preis: 18,00 € (Taschenbuch)

Little White Lies

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Little White Lies – ist der Auftaktband einer neuer Dilogie von Erfolgsautorin Jennifer Lynn Barnes.

Band 2: Deadly Little Scandals (ET: 11/2025)

Das Buch kann dem Genre Krimi für junge Erwachsene zugeordnet werden.

 

Worum geht es in Little White Lies?

Eine halbe Million Dollar für die Wahrheit: Sawyers riskantes Spiel

Seit 18 Jahren leben Sawyer und ihre Mutter ein unabhängiges Leben, fernab von Sawyers reicher Südstaatenfamilie. Doch als ihre Großmutter plötzlich auftaucht und ihr eine halbe Million Dollar für die Teilnahme an der diesjährigen Debütantinnensaison anbietet, kann Sawyer nicht widerstehen. Dies ist ihre Chance, endlich die Identität ihres Vaters zu lüften.

Sawyer taucht Hals über Kopf in eine Welt voller Luxus, Perlenschmuck und undurchsichtiger Machenschaften ein. Schnell muss sie feststellen, dass hier jeder ein Geheimnis hütet und neugierige Fragen schnell gefährlich werden können. In diesem Netz aus Lügen stellt sich die Frage: Wenn alle lügen, wer kennt dann noch die Wahrheit?

 

Wer ist Jennifer Lynn Barnes?

Jennifer Lynn Barnes hat bereits mehr als 20 hochgelobte Jugendromane geschrieben und damit die Spiegel-Bestsellerliste erklommen. Sie war Fulbright-Stipendiatin und studierte Psychologie, Psychiatrie und Kognitionsforschung. Ihren Abschluss machte sie an der Yale University und arbeitete als Professorin für Psychologie und Kreatives Schreiben, bevor sie sich ausschließlich ihrem eigenen Schreiben widmete.

 

 Wie hat mit Little White Lies gefallen?

Lügen, Geheimnisse und eine Suche nach der Wahrheit

Jennifer Lynn Barnes ist bekannt für ihre cleveren und fesselnden Geschichten, und mit „Little White Lies“ liefert sie ein weiteres Juwel ab.

Dieses Jugendbuch kombiniert Elemente eines Coming-of-Age-Romans mit einer packenden Familiengeschichte und einer Prise Krimi. Das Ergebnis ist ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.

Die Geschichte dreht sich um Sawyer Taft, eine junge Frau, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter ein einfaches Leben führt, weit entfernt vom Glanz und Reichtum ihrer Familie aus dem Süden der Vereinigten Staaten.

Doch alles ändert sich, als Sawyers Großmutter, eine Matriarchin der wohlhabenden Taft-Familie, plötzlich auftaucht und Sawyer eine halbe Million Dollar anbietet. Die Bedingung: Sawyer muss an der Debütantinnensaison teilnehmen. Für Sawyer ist dies nicht nur eine Gelegenheit, ihre finanzielle Situation zu verbessern, sondern vor allem die Chance, endlich herauszufinden, wer ihr Vater ist – ein Geheimnis, das ihre Mutter seit ihrer Geburt hütet.

Barnes nimmt uns mit auf eine Reise in eine Welt, die von außen perfekt erscheint, aber unter der Oberfläche brodelt. Perlenschmuck, teure Kleider und makellose Manieren treffen auf eine dichte Atmosphäre aus Misstrauen, Neid und versteckten Absichten.

Sawyer, die sich anfänglich wie ein Fisch auf dem Trockenen fühlt, muss schnell lernen, sich in diesem Haifischbecken zurechtzufinden. Sie ist klug, schlagfertig und weigert sich, sich den starren Konventionen dieser Gesellschaft unterzuordnen, was sie zu einer erfrischenden Protagonistin macht.

Ihre Suche nach der Wahrheit über ihren Vater ist der rote Faden der Geschichte, der sie immer tiefer in die Familiengeheimnisse zieht. Jeder, dem sie begegnet, scheint ein eigenes Geheimnis zu hüten, und Sawyer merkt schnell, dass zu viel Neugierde gefährlich sein kann.

Die Stärke des Buches liegt in den vielschichtigen Charakteren, vor allem bei manchen Nebencharakteren und der raffinierten Plotentwicklung. Barnes versteht es meisterhaft, Hinweise zu streuen und den Leser auf falsche Fährten zu locken, sodass man bis zum Schluss miträtselt.

Die Beziehungen innerhalb der Familie Taft sind komplex und voller unerwarteter Wendungen, was die Geschichte besonders fesselnd macht. Man spürt die unterschwelligen Spannungen und die Last der Erwartungen, die auf Sawyer und den anderen jungen Frauen lasten. Auch wenn einige der Enthüllungen vorhersehbar sein mögen, so mindert dies kaum den Lesespaß, da der Weg dorthin stets unterhaltsam und spannend gestaltet ist.

Freue mich auf den 2 ten Band und die weiteren Geheimnisse, die dort offenbart werden.

 

Meine Bewertung: 4 Sterne

„Little White Lies“ ist ein packendes Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Jennifer Lynn Barnes hat hier eine Geschichte geschaffen, die sowohl unterhaltsam als auch zum Nachdenken anregt. Die Protagonistin Sawyer ist unglaublich sympathisch und ihre Reise, ihre eigene Identität und ihren Platz in einer ihr fremden Welt zu finden, ist mitreißend erzählt. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, weil es mich durchweg gut unterhalten hat und die Mischung aus Geheimnis, Drama und Familiengeschichte perfekt ausbalanciert ist. Ein kleiner Punktabzug ergibt sich lediglich aus der Tatsache, dass ein oder zwei Wendungen für aufmerksame Leser vielleicht etwas zu offensichtlich waren. Nichtsdestotrotz ist es ein absolutes Lesevergnügen und ich kann es jedem empfehlen, der Geschichten voller Geheimnisse, Intrigen und starken weiblichen Charakteren mag.

 

 

Vielen lieben Dank an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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  • Herausgeber ‏ : ‎ cbt
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 14. Mai 2025
  • Auflage ‏ : ‎ Deutsche Erstausgabe
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3570316890
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570316894
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Originaltitel ‏ : ‎ Little White Lies #1 von 2
  • Preis: 16,00 € (Taschenbuch)

An Ember in the Ashes

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

An Ember in the Ashes ist Band 1 einer Buchreihe. Die Bände bauen aufeinander auf und müssen daher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.

Die An-Ember-in-the-Ashes-Reihe:
An Ember in the Ashes (Band 1)
A Torch Against the Night (Band 2) erscheint im Juni 2025
A Reaper at the Gates (Band 3) in Vorbereitung
A Sky Beyond the Storm (Band 4) in Vorbereitung

Die Bücher können dem Genre Fantasy zugeordnet werden.

 

 

Worum geht es in An Ember in the Ashes?

Laia und ihr Volk leben in ständiger Furcht vor der Tyrannei des Imperiums. Als ihr Bruder unter dem Vorwurf des Hochverrats verhaftet wird, bleibt ihr nur eine Hoffnung: der Widerstand.

Um ihn zu retten, willigt Laia ein, sich als Sklavin in die Blackcliff-Militärakademie einzuschleusen und die grausame Kommandantin auszuspionieren – eine lebensgefährliche Mission, denn Blackcliff ist die Brutstätte der gefürchtetsten Krieger des Imperiums.

Dort trifft sie auf Elias, einen Elite-Absolventen und ausgerechnet den Sohn der Kommandantin. Auch er sehnt sich insgeheim nach einem Leben jenseits der Mauern von Blackcliff. Als sich ihre Wege kreuzen, ahnen Laia und Elias noch nicht, dass ihr gemeinsames Schicksal das Imperium für immer erschüttern könnte…

 

Wer ist Sabaa Tahir?

Sabaa Tahir, ehemalige Zeitungsredakteurin, wuchs im Motel ihrer Familie in der kalifornischen Mojave-Wüste auf. Dort verschlang sie Fantasyromane, hörte donnernden Indie-Rock und spielte mehr schlecht als recht Gitarre und Klavier. Sie ist die Autorin der »An Ember in the Ashes«-Reihe, die auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste stand und in 35 Sprachen übersetzt wurde. Der erste Band wurde vom Time Magazine zu einem der 100 besten Jugendbücher aller Zeiten gekürt. Für ihren von der Presse gefeierten Roman »So viel Zorn und so viel Liebe« erhielt sie den National Book Award, den Printz Award und zahlreiche weitere Auszeichnungen.

 

Wie hat mir An Ember in the Ashes gefallen?

Sabaa Tahirs „An Ember in the Ashes“ (im Deutschen: „Elias & Laia – Eine Fackel im Dunkel der Nacht“) ist ein packender Auftakt zu einer epischen Fantasy-Reihe, der vor allem durch seine starken Charaktere und die intensive Spannung besticht.

Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen und vergebe solide 4 von 5 Sternen, da es mich emotional gepackt hat, aber an einem wichtigen Punkt leider nicht ganz überzeugen konnte.

Die Geschichte entfaltet sich in einer düsteren und brutalen Welt, die stark an das antike Rom erinnert – mit einem gnadenlosen Imperium, das seine Bevölkerung unterjocht. Im Zentrum stehen zwei junge Protagonisten, deren Schicksale untrennbar miteinander verbunden werden.

Laia, deren Familie brutal zerstört wird und die sich dem Widerstand anschließt, um ihren Bruder zu retten. Ihre Mission führt sie als Spionin getarnt in die Blackcliff-Militärakademie, das Herz der imperialen Macht.

Dort trifft sie auf Elias, einen Elite-Soldaten und Sohn der grausamen Kommandantin, der sich nichts sehnlicher wünscht, als aus dem System auszubrechen, das ihn geformt hat. Die Dynamik zwischen diesen beiden, ihre inneren Konflikte und die Gefahr, in der sie schweben, sind absolut fesselnd. Man fiebert mit ihnen mit, während sie versuchen, in einer Welt voller Verrat und Grausamkeit zu überleben und ihre Menschlichkeit zu bewahren.

Die Beziehung zwischen Laia und Elias, die sich von einer Zweckgemeinschaft zu etwas Tieferem entwickelt, ist glaubwürdig und mitreißend geschrieben.

Sabaa Tahir scheut sich nicht, ihre Charaktere leiden zu lassen, was ihre Entwicklung umso authentischer macht. Die Handlung ist voller Wendungen, die einen immer wieder überraschen, und die Action-Szenen sind packend und visuell beschrieben.

Mein einziger, aber leider signifikanter Kritikpunkt ist das Worldbuilding. Mir fehlte hier an vielen Stellen die Tiefe, um mich wirklich zurechtzufinden und in die Welt einzutauchen.

Die Regeln bleiben oft vage, die verschiedenen Clans oder Kulturen des Imperiums werden zwar erwähnt, aber nicht ausreichend erklärt, um ein klares Bild zu zeichnen.

Ich hatte oft das Gefühl, dass wichtige Details zur Struktur der Gesellschaft, der Hierarchien oder der Funktionsweise bestimmter Orte fehlten. Das machte es mir manchmal schwer, die volle Tragweite von Ereignissen oder die Motivationen bestimmter Nebencharaktere komplett zu erfassen. Ich musste mir viele Dinge erschließen oder habe sie einfach hingenommen, was schade ist, da die Grundidee des Weltdesigns viel Potenzial birgt.

Trotzdem überwiegt das Positive: Die Charaktere, die Spannung und die emotionale Wucht haben mich vollends überzeugt und lassen mich sehnsüchtig auf den nächsten Band warten, in der Hoffnung, dass das Worldbuilding noch mehr Raum bekommt und sich festigt.

Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, denn dieses Buch endet mit einem Cliffhanger. Ich will definitiv wissen was noch passiert. Vor allem bin ich gespannt, welche Charaktere uns erneut begegnen werden und welche ein fieses Spiel spielen.

Meine Bewertung: 4 Sterne

„An Ember in the Ashes“ ist ein packender Auftakt mit starken Protagonisten und viel Spannung, der trotz kleiner Schwächen im Worldbuilding zu fesseln weiß. Für Fans von Young Adult Fantasy mit düsterer Atmosphäre und komplexen Beziehungen absolut empfehlenswert.

 

Vielen Dank an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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  • Herausgeber ‏ : ‎ cbt
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 16. April 2025
  • Auflage ‏ : ‎ Neuausgabe
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 592 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3570316955
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570316955
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Originaltitel ‏ : ‎ Ember Quartet #1 von 4
  • Preis: 15,00 € (Paperback)

 

The Rosewood Secrets

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

The Rosewood Secrets – ist ein Standalone.

Das Buch kann dem Genre Detektivgeschichten für junge Erwachsene zugeordnet werden mit einer Altersempfehlung von 14 Jahren.

 

 

Worum geht es in The Rosewood Secrets?

Ein Millionenerbe. Eine Schatzsuche. Und jede Menge tödliche Geheimnisse.

Lily Rosewood träumt davon, eines Tages das Luxusmode-Unternehmen ihrer Familie zu leiten. Ihre Großmutter Iris, die aktuelle Vorsitzende von Rosewood Inc., hat Lily stets gefördert und darauf vorbereitet, ihre Nachfolgerin zu werden.

Doch dann stirbt Iris plötzlich, und Lilys Welt bricht zusammen. Nicht nur, dass Lily aus dem Stammsitz der Familie geworfen wird, auch das gesamte Viertelmilliarden-Dollar-Vermögen ist spurlos verschwunden.

Was niemand ahnt: Iris hat selbst im Tod noch einige Überraschungen parat.

Ein letzter Brief mit einem kryptischen Hinweis schickt Lily und drei andere Teenager auf eine gefährliche Schatzsuche. Ihr Leben könnte sich für immer verändern – falls sie diese Schatzsuche überhaupt überleben.

 

Wer ist Mackenzie Reed?

Mackenzie Reed kultivierte ihre Liebe zum Geschichtenerzählen am Nazareth College, wo sie einen Bachelor-Abschluss in Kommunikation und Medien machte und ihren Schwerpunkt vom Songschreiben auf das Schreiben von Romanen verlagerte. Sie ist in Rochester, New York, geboren und lebt noch dort. Wenn das Wetter mitspielt, geht sie gerne spazieren und verbringt Zeit mit ihrer Familie. In den wenigen Momenten, in denen sie nicht schreibt oder von ihrem nächsten Buch träumt, trägt sie normalerweise ihren Eyeliner auf und ist auf der Suche nach dem besten Stück Pizza in der Stadt.

 

Wie hat mir The Rosewood Secrets gefallen?

„The Rosewood Secrets“ von Mackenzie Reed verspricht viel, und es liefert in vielen Bereichen auch ab.

Für Fans von packenden Familiengeheimnissen, High Society-Drama und komplexen Beziehungen ist dieses Buch definitiv ein Blick wert. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen, da es mich über weite Strecken gut unterhalten hat, aber ein paar Punkte mich nicht ganz überzeugen konnten.

Die Stärken des Buches liegen klar in den von Reed geschaffenen unwiderstehlichen Intrigen und der fesselnden Spannung. Von dem Moment an, in dem Lilys Großmutter stirbt und das Familienvermögen verschwindet, wird man in einen Strudel aus Geheimnissen und Verrat gezogen.

Die Schatzsuche, die Iris, die verstorbene Großmutter, für Lily und die anderen Teenager hinterlässt, ist eine brillante Idee, die die Geschichte vorantreibt und für ständige Wendungen sorgt. Man rätselt mit den Charakteren mit, versucht die kryptischen Hinweise zu entschlüsseln und fragt sich, wer Freund und wer Feind ist. Das Pacing ist größtenteils gut, und die Enthüllungen sind clever gestrickt.

Besonders hervorzuheben ist die Friends-to-Rivals-to-Lovers-Romanze. Die Dynamik zwischen Lily und ihrem männlichen Gegenpart ist spürbar und entwickelt sich organisch. Die Spannungen zwischen ihnen, die durch die Umstände der Schatzsuche noch verstärkt werden, sind greifbar und sorgen für viele prickelnde Momente. Liebhaber dieses Tropes kommen hier voll auf ihre Kosten.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich die Protagonistin Lily. Ich fand sie persönlich nicht immer wirklich sympathisch; sie wirkte oft eher grumpy und verbittert, was es manchmal schwierig machte, eine echte Verbindung zu ihr aufzubauen. Ihr Charakter macht zwar eine Entwicklung durch, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie von Anfang an etwas nahbarer gewesen wäre.

Das Buch nimmt im letzten Drittel deutlich an Fahrt auf, und die Spannung erreicht ihren Höhepunkt. Hier werden viele Fäden zusammengeführt, und die Ereignisse überschlagen sich. Leider wurde die Geschichte dann für meinen Geschmack recht vorhersehbar. Einige der großen Enthüllungen und Wendungen konnte ich schon erahnen, was ein wenig die Überraschung nahm. Trotzdem tat dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch, da die Ausführung und die Beziehungen der Charaktere weiterhin fesselnd blieben.

 

Meine Bewertung: 4 Sterne

„The Rosewood Secrets“ ist ein unterhaltsamer und spannender YA-Roman mit einem faszinierenden Rätsel und einer berührenden Romantik. Trotz einer etwas grummeligen Protagonistin und einer gewissen Vorhersehbarkeit im Finale ist es ein vielversprechender Start für eine Reihe, die das Potenzial hat, viele Leser zu begeistern.

 

 

Vielen Dank an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Direkt bei AMAZON kaufen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ cbt
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. Juni 2025
  • Auflage ‏ : ‎ Deutsche Erstausgabe
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 368 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 357031717X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570317174
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Originaltitel ‏ : ‎ The Rosewood Hunt
  • Preis: 13,00 € (Paperback)

Nordic Clans

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Nordic Clans – ist Band 1 der gleichnamigen Dilogie. Die Bücher können nicht unabhängig voneinander gelesen werden.

Das Buch kann dem Genre Nordische Mythologie zugeordnet werden mit einer Altersempfehlung von 16 Jahren.

 

 

Worum geht es in Nordic Clans?

»Sie wird dein Untergang sein. Auf die ein oder andere Weise.« »Ich weiß.«

Im gnadenlosen Norden stellt sich die junge Clanführerin Yrsa einer schicksalhaften Herausforderung.

Um ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren und das Oberhaupt aller Clans zu werden, muss sie einen brutalen Wettkampf bestehen, der ihren Mut, ihr Wissen und ihr Geschick auf die Probe stellt.

Doch ihr größter Widersacher ist kein Geringerer als Kier, der Anführer eines verfeindeten Clans.

Er ist nicht nur ihr stärkster Konkurrent und wie sie mit einer magischen Gabe gesegnet, sondern auch der Sohn des Mannes, der ihren Vater auf dem Gewissen hat.

Während der Prüfungen kommen sich Yrsa und Kier jedoch unerwartet nah, und neben dem Wunsch nach Rache entflammt noch ein anderes, gefährliches Gefühl in Yrsas Herzen.

 

Wer ist Asuka Lionera?

Asuka Lionera wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und begann als Jugendliche nicht nur Fan-Fiction zu ihren Lieblingsserien zu schreiben, sondern entwickelte auch kleine RPG-Spiele für den PC. Ihre Leidenschaft machte sie nach ein paar Umwegen zu ihrem Beruf und ist heute eine erfolgreiche Autorin, die mit ihrem Mann und ihren Fellnasenkindern in einem kleinen Dorf in Hessen wohnt, das mehr Kühe als Einwohner hat.

 

 

Wie hat mir Nordic Clans gefallen?

Asuka Lioneras „Nordic Clans Band 1“ ist ein wahres Juwel für alle Fans von Fantasy, Romantik und packenden Geschichten. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und bin restlos begeistert – es ist eine absolute Leseempfehlung und verdient ohne Zweifel 5 von 5 Sternen!

Schon die Prämisse ist fesselnd: Im eisigen, rauen Norden sehen wir uns mit der jungen Clanführerin Yrsa konfrontiert, die vor einer gewaltigen Herausforderung steht. Ihre Familie ist vom Ruin bedroht, und nur wenn Yrsa das Oberhaupt aller Clans wird, kann sie sie retten.

Das bedeutet: Sie muss einen brutalen Wettkampf überstehen, der ihr gesamtes Wissen, ihren Mut und ihr Geschick auf die Probe stellt. Asuka Lionera schafft hier von Anfang an eine intensive und mitreißende Atmosphäre. Man spürt die Kälte des Nordens, die Härte des Überlebenskampfes und die immense Last, die auf Yrsas Schultern liegt.

Was die Geschichte aber wirklich einzigartig macht, ist die Dynamik zwischen Yrsa und ihrem größten Rivalen, Kier. Er ist nicht nur der Anführer eines verfeindeten Clans und Yrsas stärkster Konkurrent, sondern auch – und das ist der größte Konflikt – der Sohn des Mannes, der ihren Vater getötet hat.

Hier liegt der Kern der Geschichte: Rachegelüste treffen auf eine unerwartete Anziehungskraft. Man fiebert mit Yrsa mit, wenn sie sich durch die harten Prüfungen kämpft, und gleichzeitig spürt man die immer stärker werdende Spannung zwischen ihr und Kier.

Die Autorin beherrscht es meisterhaft, diese komplexe Beziehung zu entwickeln, ohne Klischees zu bedienen. Die Dialoge sind scharf, die Annäherung ist langsam und glaubwürdig, und man spürt bei jeder Interaktion das Knistern und die innere Zerrissenheit der Charaktere.

Die magischen Gaben, mit denen sowohl Yrsa als auch Kier gesegnet sind, sind fantastisch in die Welt integriert und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Ebene der Faszination. Die Welt, die Asuka Lionera erschafft, ist detailliert und lebendig, ohne den Lesefluss zu stören. Die Beschreibungen sind atmosphärisch und lassen die raue Schönheit des Nordens und die Bräuche der Clans lebendig werden. Man taucht komplett in diese Welt ein und fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen.

Es war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt nicht das Letzte. Zudem bin ich nordischen Sagen gegenüber recht skeptisch da sie mich meist nicht toughen, doch hier ist es genau das Gegenteil.

„Nordic Clans Band 1“ ist ein Buch, das mit seiner starken Protagonistin, einer mitreißenden Handlung und einer packenden Romantik überzeugt. Der Cliffhanger am Ende lässt einen sehnsüchtig auf Band 2 warten und verspricht noch viele spannende Wendungen.

 

Meine Bewertung: 5 Sterne

„Nordic Clans Band 1“ ist ein fulminanter Fantasy-Auftakt, der mit einer starken Heldin, einer fesselnden Rivalität und einer fantastischen Welt begeistert. Ein absolutes Muss für alle, die epische Geschichten mit Herz und Spannung lieben!

 

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Direkt bei AMAZON kaufen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Carlsen
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. Februar 2024
  • Auflage ‏ : ‎ 2.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 416 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 355158527X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3551585271
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 16 Jahren
  • Preis: 15,00 € (Paperback)

Die Bibliothek der wahren Lügen

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Die Bibliothek der wahren Lügen – ist ein Standalone von Jesús Cañadas.

Es kann dem Genre Fantasy Abenteuer für junge Erwachsene zugeordnet werden und hat eine Altersempfehlung von 11 Jahren.

 

 

Worum geht es in Die Bibliothek der wahren Lügen?

Oskar hat den Schreibwettbewerb seines Idols gewonnen, und der Preis ist unglaublich: Simon Bruma persönlich lädt ihn in sein Zuhause ein, um ihm das Geheimnis des Geschichtenerzählens zu offenbaren.

Doch die erste Nacht in Brumas Anwesen wird zum Schock: Schatten ohne Körper jagen Oskar durch die Gänge, und der gefeierte Autor scheint ebenso verrückt wie seine Tochter November.

Sie ist schwer krank, und ihr Vater glaubt fest daran, dass nur Oskar sie retten kann – ausgerechnet mit Papier und Feder in der Hand…

 

Wer ist Jesús Cañadas?

Jesús Cañadas, geboren 1980 in Cádiz, ist Schriftsteller, Übersetzer und Drehbuchautor. 2003 veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, 2011 folgte sein erster Roman. Seitdem etablierte er sich als einer der aufstrebenden Talente der spanischen Fantasy und wurde mehrfach ausgezeichnet. Jesús Cañadas lebt seit etlichen Jahren in Berlin.

 

 

Wie hat mir Die Bibliothek der wahren Lügen gefallen?

„Die Bibliothek der wahren Lügen“ von Jesús Cañadas ist definitiv kein leichtes Buch, und das meine ich im besten Sinne. Es ist eine Leseerfahrung, die sich anfänglich etwas wirr und verworren anfühlt, einen aber genau dadurch in ihren Bann zieht. Von der ersten Seite an taucht man in eine düstere Atmosphäre ein, die von Geheimnissen, unbequemen Wahrheiten und einer fast schon klaustrophobischen Enge geprägt ist.

Cañadas‘ Schreibstil ist dabei ein wichtiger Faktor. Er ist detailreich und intensiv, manchmal poetisch in seiner Beschreibung. Man merkt schnell, dass hier nicht alles sofort Sinn ergibt, aber genau das macht den Reiz aus. Man wird als Leser herausgefordert, die Puzzleteile selbst zusammenzusetzen, sich den unbehaglichen Bildern und Gedanken hinzugeben und sich auf eine Reise zu begeben, die mehr Fragen aufwirft, als sie anfangs beantwortet.

Die Charaktere sind vielschichtig und nicht immer sympathisch, aber gerade das macht sie menschlich und glaubwürdig in dieser unwirklichen Umgebung. Man fühlt sich oft unbehaglich an ihrer Seite, was die düstere Stimmung des Buches noch verstärkt. Es gibt Momente, in denen die Handlung so verdichtet ist, dass man fast den Überblick verliert, aber das ist Teil des Spiels. Man muss sich darauf einlassen, sich treiben lassen und darauf vertrauen, dass der Autor einen am Ende wieder sicher ans Ufer bringt.

Und genau das tut er. Während ich mich über weite Strecken des Buches gefragt habe, wohin das alles führt und ob sich die scheinbare Wirrnis auflösen wird, liefert das Schlussende eine unerwartete und berührende Auflösung. Es ist kein Happy End im klassischen Sinne, aber es ist ein Ende, das nachklingt, zum Nachdenken anregt und viele der zuvor gestellten Fragen auf eine emotional packende Weise beantwortet. Die anfängliche Verwirrung weicht einem Gefühl der Klarheit und einer tiefen Melancholie, die zeigt, wie geschickt Cañadas seine Geschichte aufgebaut hat.

Ein Buch über das Schreiben und seine Geschichten. Wie Geschichten lebendig werden und uns emotional mitnehmen auf eine Reise. Doch was wenn, nur das Schreiben jemanden retten kann? Finde es heraus!

Wenn man bereit ist, sich von der Dunkelheit einfangen zu lassen und keine Angst vor unbequemen Wahrheiten hat, wird man hier eine beeindruckende Leseerfahrung finden. Ein Stern Abzug gibt es lediglich für die manchmal sehr dichte, fast schon anstrengende Erzählweise, die nicht für jeden etwas ist und die oft wirren Entwicklungen sowie Handlungen. Hier allen voran November, die Tochter von Simon Bruma. Doch wer durchhält, wird mit einem berührenden und unvergesslichen Ende belohnt.

 

Meine Bewertung: 4 Sterne

„Die Bibliothek der wahren Lügen“ ist ein intensives und forderndes Leseerlebnis, das mit seiner düsteren Atmosphäre und anfänglichen Wirrnis überzeugt, um dann mit einem tief berührenden Ende zu überraschen. Ein einzigartiges Buch für Liebhaber des Ungewöhnlichen. Eher etwas für junge Erwachsene als für Kinder.

 

Vielen lieben Dank an den Coppenrath Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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  • Herausgeber ‏ : ‎ Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 3. Februar 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 304 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3649648504
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3649648505
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 11 Jahren
  • Preis: 18,00 € (gebundenes Buch)

 

Becoming Megan

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Becoming Megan – ist ein Standalone vom Autorenduo Anna & Rainer Wekwerth.

Das Buch kann dem Genre Jugendthriller zugeordnet werden mit einer Altersempfehlung von 13 Jahren.

 

 

Worum geht es in Becoming Megan?

Ein verzweifeltes Spiel um Leben und Liebe

Stell dir vor, du wachst nach sechs Jahren aus einem Koma auf – doch nicht in deinem eigenen Körper. Genau das passiert Kat, als sie ihr Bewusstsein in Megan Taylor wiederfindet, der Stiefschwester von Noah Taylor, Erbe eines globalen Medizinkonzerns.

Dieser schockierenden Realität wird sie von Dr. White enthüllt, einem Mann mit einem perfiden Plan: Kat soll Noah ermorden, um dessen gigantisches Familienvermögen zu erben. Mit diesem Geld will White seine Forschung am ewigen Leben finanzieren. Kat hat keine Wahl; White droht, ihre Schwester zu töten, sollte sie sich weigern.

So wird aus Kat die ihr fremde Megan, gefangen in einem Komplott, dessen einziges Ziel die Rettung ihrer Schwester ist. Doch ihre Entschlossenheit gerät ins Wanken, als sie Noah kennenlernt und sich entgegen allen Widrigkeiten in ihn verliebt. Plötzlich steht Kat vor der unmöglichen Entscheidung: die Frau retten, die sie liebt, oder den Mann, in den sie sich verliebt hat?

 

Wer ist Anna & Rainer Wekwerth?

Rainer Wekwerth hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Seine »Pheromon«-Buchreihe wurde für vier Buchpreise nominiert.
Anna Wekwerth schreibt, seit sie denken kann, leidenschaftlich gern und veröffentlichte bereits im Alter von fünfzehn Jahren ihren ersten Roman.

 

 

Wie hat mir Becoming Megan gefallen?

Ein packendes Gedankenspiel mit leichten Schwächen

Anna und Rainer Wekwerths „Becoming Megan“ verspricht einen packenden Thriller mit Gänsehaut-Garantie, und in vielerlei Hinsicht liefert das Autorenduo hier auch ab.

Die Prämisse ist faszinierend: Kat erwacht nach sechs Jahren im Koma und muss feststellen, dass ihr Bewusstsein in den Körper einer anderen Frau namens Megan Taylor transferiert wurde. Dieser Schock ist nur der Anfang eines perfiden Plans von Dr. White, der Kat zwingt, Noah Taylor – Megans Stiefbruder und Erbe eines riesigen Medizinkonzerns – zu töten, um Whites Forschung am ewigen Leben zu finanzieren. Als Druckmittel dient Kats eigene Schwester, deren Ermordung White androht.

Die Grundidee ist originell und bietet eine immense Leinwand für psychologische Spannung und moralische Dilemmata.

Das Autorenduo navigiert geschickt durch die Komplexität dieser Körpertausch-Thematik und die daraus resultierenden Identitätsfragen. Man spürt die Verzweiflung Kats, die plötzlich in einem fremden Leben gefangen ist und eine unmögliche Entscheidung treffen muss: das Leben ihrer Schwester retten oder den Mann töten, in den sie sich wider Erwarten verliebt.

Die Umsetzung dieses spannungsgeladenen Szenarios ist überwiegend gelungen. Die Handlung ist straff, die Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, der zum Weiterlesen animiert, und die Pacing ist durchweg hoch, was den Thriller-Anspruch untermauert. Man wird förmlich durch die Seiten gezogen, da Kat von einer prekären Situation in die nächste schlittert. Es ist ein Hollywood Reifer Action Film, der uns in Form eines Buch präsentiert wird.

Die Gänsehaut-Garantie ist definitiv gegeben, vor allem wenn es um die psychologische Manipulation durch Dr. White geht und Kats innere Zerrissenheit. Die Spannung hält sich über weite Strecken auf einem konstant hohen Niveau, und die Auflösung der einzelnen Rätsel ist geschickt gestrickt.

Der einzige Punkt, der mich persönlich nicht vollends überzeugen konnte und somit zum Abzug eines Sterns führt, war die Thematik selbst. Obwohl die Idee des Bewusstseinstransfers und die moralischen Implikationen interessant ist, konnte ich emotional nicht immer vollends andocken. Dies ist jedoch ein sehr subjektiver Eindruck und schmälert keineswegs die Qualität der erzählerischen Leistung. Die Wekwerths beweisen ein feines Gespür für Spannung und Charakterzeichnung. Dies mag vor allem daran liegen, dass ich mich eher in einem Actionfilm befunden habe, bei dem es um alles geht, aber der Inhalt faktisch leicht zurückbleibt.

Zusammenfassend ist „Becoming Megan“ ein packender und intelligenter Thriller, der mit einer einzigartigen Prämisse und einer gekonnten Umsetzung punktet. Wer Sci-Fi-Elemente und psychologische Spannung mag, wird hier auf seine Kosten kommen.

 

Meine Bewertung: 4 Sterne

„Becoming Megan“ ist ein packender Thriller mit einer originellen Idee und einer gelungenen Umsetzung, die für konstante Spannung sorgt. Obwohl mich das Thema des Bewusstseinstransfers persönlich nicht vollends packen konnte, ist die Gänsehaut-Garantie dank der psychologischen Tiefe und der moralischen Konflikte definitiv gegeben. Ein spannendes Leseerlebnis für Fans von cleveren Thrillern!

 

Vielen lieben Dank an den Thienemann Esslinger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Direkt bei AMAZON kaufen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 24. Februar 2024
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 304 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3522507991
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3522507998
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 13 Jahren
  • Preis: 17,00 € (Paperback)

Lavender House

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Lavender House ist der Auftaktband einer Krimireihe mit einem schwulen Ex Polizisten.

Das Buch kann dem Genre Krimis mit queeren Einflüssen zugeordnet werden und hat eine Altersempfehlung von 16 Jahren.

 

Worum geht es in Lavender House?

Im Jahr 1952 wird Evander „Andy“ Mills, ein ehemaliger Polizist, der nach einer Razzia in einer Schwulenbar seinen Job verlor, angeheuert, um den mysteriösen Tod von Irene Lamontaine aufzuklären.

Irene war die Matriarchin des Lamontaine-Seifenimperiums, und ihr plötzliches Ableben im abgelegenen Anwesen, bekannt als Lavender House, lässt die Bewohner befürchten, dass ein Mörder unter ihnen weilt.

Andy taucht ein in die Welt der Familie Lamontaine und entdeckt, dass Irene nicht nur streng geheime Seifenrezepturen hütete, sondern auch zahlreiche andere Geheimnisse hinter den Mauern von Lavender House verborgen lagen.

Er stößt auf eine einzigartige queere Gemeinschaft, die hier in relativer Sicherheit und Freiheit lebte. Doch diese scheinbare Idylle trügt, denn Andy findet sich schon bald in einem gefährlichen Netz aus Intrigen, Eifersucht und lange vergrabenen Familiengeheimnissen wieder. Irenes Tod war dabei nur der Auftakt zu weiteren Enthüllungen.

 

Wer ist Lev Ac Rosen?

LEV ROSEN schreibt Bücher für Menschen jeden Alters, darunter die Evander Mills-Reihe (Lavender House, The Bell in the Fog, Rough Pages), Emmett, Lions Legacy und Camp. Er lebt in New York.

 

 

Wie hat mir Lavender House gefallen?

Eine schillernde Hommage mit kleinen Schwächen

Lev Ac Rosens „Lavender House“ ist ein Whodunit, der mit seinem vielversprechenden Setting und den Anklängen an klassische Krimis à la Agatha Christie aufwartet. Ein queerer Krimi, der im Jahr 1952 angesiedelt ist – diese Kombination hat definitiv das Potenzial, etwas Besonderes zu sein. Und in vielerlei Hinsicht liefert „Lavender House“ auch ab, auch wenn es am Ende nicht ganz für die volle Punktzahl reicht.

Die Geschichte beginnt vielversprechend mit dem Tod von Irene Lamontaine, der Matriarchin eines Seifenimperiums, in ihrem abgeschiedenen Anwesen, dem titelgebenden Lavender House. Die Angst, dass ein Mörder unter den Bewohnern weilt, ist greifbar.

Hier kommt Evander „Andy“ Mills ins Spiel, ein kürzlich entlassener Polizist, der nach einer Razzia in einer Schwulenbar seinen Job verlor. Andy wird angeheuert, um die Wahrheit aufzudecken, und findet sich schnell in einer Welt wieder, die er so nicht erwartet hätte: eine queere Familie, die in einer Art sicherem Hafen lebt.

Diese Prämisse ist faszinierend und bildet das Herzstück des Romans. Rosen gelingt es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Bedrohung von außen – die gesellschaftliche Stigmatisierung und Verfolgung von Homosexuellen in den 50ern – ständig präsent ist und die innere Spannung des Kriminalfalls verstärkt.

Die „Agatha Christie Vibes“ sind spürbar, vor allem durch die begrenzte Anzahl an Verdächtigen, das abgeschlossene Setting und die schrittweise Entschlüsselung von Geheimnissen. Rosen hat ein Talent dafür, Intrigen zu spinnen und den Leser auf falsche Fährten zu locken. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant, jeder mit seinen eigenen Motiven und Vergangenheiten. Besonders Andy ist ein sympathischer Protagonist, dessen persönliche Reise und Entwicklung parallel zur Aufklärung des Falls verlaufen.

Zudem wurden alle Protagonisten mehr als gut beleuchtet, so dass am Ende nur zwei potenzielle Täter übrigblieben und dort hat das Buch dann auch an Fahrt aufgenommen und den Fokus komplett auf die Auflösung gesetzt. Diese ist sehr schlüssig und wirklich gut zum Ende gebracht.

Der größte Kritikpunkt, der einen Stern Abzug bedeutet, ist das  „wenige Feeling von 1952“. Obwohl die gesellschaftlichen Umstände für queere Menschen ein zentrales Thema sind und gut umgesetzt werden, wirken andere Aspekte der Darstellung der 50er-Jahre manchmal nicht ganz authentisch oder tief genug ausgearbeitet.

Manchmal fühlt es sich eher wie eine moderne Geschichte mit historischen Elementen an als ein Roman, der tief in der Zeit verwurzelt ist. Dies schmälert das Lesevergnügen jedoch nur geringfügig, da die Stärken des Krimis und die queere Thematik überwiegen.

 

 

Meine Bewertung: 4 Sterne

Insgesamt ist „Lavender House“ ein unterhaltsamer und intelligenter Krimi, der frischen Wind in das Whodunit-Genre bringt. Wer auf der Suche nach einem spannenden Fall mit einzigartigem Setting und wichtigen gesellschaftlichen Themen ist, wird hier definitiv fündig. Eine klare Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen

 

 

Vielen lieben Dank an den Second- Chances Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Direkt bei AMAZON kaufen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Second Chances Verlag
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 3. Juni 2025
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 320 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3989060910
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3989060913
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 16 Jahren
  • Preis: 25,00 € (gebundenes Buch)

Fate of a golden dawn

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Fate of a golden dawn – ist Band 2 und somit das Finale der Dilogie. Die Bücher bauen aufeinander auf, daher muss zwingend mit dem ersten Band gestartet werden.

Die „Legacy of a Silver Night“-Dilogie:

Band 1: Legacy of a Silver Night

Band 2: Fate of a Golden Dawn

Das Buch kann dem Genre Urban Fantasy zugeordnet werden.

 

 

Worum geht es in Fate of a golden dawn?

Nachdem Seven das oberste Gesetz der Elcerans gebrochen hat, werden nicht nur sie, sondern auch ihr geliebter Tyler von den Großmeistern bestraft.

Um ihre große Liebe zu retten, muss Seven den Schwarzen Almanach, ein uraltes Buch der dunklen Magie, finden und zurückbringen.

Doch wer hat dieses gefährliche Werk gestohlen? Und welches Unheil droht, wenn die darin schlummernden dunklen Mächte entfesselt werden?

Plötzlich sind nicht mehr die gefürchteten Magie-Jäger die größte Bedrohung für die Elcerans, sondern ihre eigenen, dunklen Kräfte. Wird Seven es schaffen, Tyler zu retten und die Entfesselung des Bösen zu verhindern?

 

Wer ist Emily Bold?

Emily Bold, Jahrgang 1980, schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Ob historisch, zeitgenössisch oder fantastisch: In den Büchern der fränkischen Autorin ist Liebe das bestimmende Thema. Nach diversen englischen Übersetzungen sind Emily Bolds Romane mittlerweile auch ins Türkische, Ungarische und Tschechische übersetzt worden, etliche ihrer Bücher gibt es außerdem als Hörbuch. Wenn sie mal nicht am Schreibtisch an neuen Buchideen feilt, reist sie am liebsten mit ihrer Familie in der Welt umher, um neue Sehnsuchtsorte zu entdecken.

 

 

Wie hat mir Fate of a golden dawn gefallen?

Mit „Fate of a Golden Dawn“ liefert Emily Bold einen fesselnden Abschluss ihrer Urban-Fantasy-Dilogie, der Liebhaber von Magie, Romantik und spannenden Geheimnissen voll auf ihre Kosten kommen lässt. Und ich muss sagen, ich finde es besser als Band 1!

Emily Bold entführt uns erneut in ein magisches New York, dass ich mir dank ihrer detaillierten Beschreibungen lebhaft vorstellen konnte. Die Atmosphäre ist gut  und bildet die perfekte Kulisse für die komplexe Geschichte von Seven.

Seven, muss ihren eigenen steinigen Weg finden, sie ist eine Protagonistin, mit der man von Anfang an mitfiebert. Ihre inneren Konflikte und ihre Entwicklung sind greifbar und nachvollziehbar dargestellt. Man spürt förmlich ihren Kampf, ihre Entscheidungen und ihre Sehnsucht, was sie zu einer sehr menschlichen und sympathischen Figur macht.

Besonders hervorzuheben ist die meisterhafte Umsetzung der „Forbidden Love“- und „Enemies-to-Lovers“-Thematik. Das Knistern zwischen Seven und ihrer großen Liebe Tyler, ist förmlich greifbar und sorgt für jede Menge Herzklopfen. Die Dynamik ihrer Beziehung, geprägt von verbotenen Gefühlen und anfänglicher Feindseligkeit, entwickelt sich glaubwürdig und ist stets unterhaltsam.

Die emotionalen Höhen und Tiefen der Liebesgeschichte sind intensiv beschrieben und lassen einen wirklich mitfühlen.

Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Die Suche nach dem Schwarzen Almanach und die drohende Gefahr durch die entfesselten dunklen Mächte halten den Leser durchweg in Atem. Die Enthüllung des Diebes und die Konsequenzen der dunklen Magie sind geschickt in die Handlung eingewoben und sorgen für unerwartete Wendungen.

Besonders gut gefiel mir, wie die ursprünglichen Bedrohungen durch die Magie-Jäger in den Hintergrund rücken und die internen, dunklen Kräfte der Elcerans zur eigentlichen Gefahr werden. Das verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und Komplexität. Allerdings erst nachdem ich es geschafft habe die verschiedenen Familien zu unterscheiden.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich der Einstieg in die Geschichte. Die Fülle an  Namen und die komplexen Familienbeziehungen der magischen Gesellschaft sorgten dafür, dass ich manchmal Schwierigkeiten hatte, die verschiedenen Charaktere auseinanderzuhalten. Ein Stammbaum der magischen Familien wäre hier eine willkommene Ergänzung gewesen, um den Überblick zu behalten und die Beziehungen besser zu verstehen. Vor allem hätte dieser manches in meinen Augen erleichtert und ich hätte mich nicht so lost gefühlt.

 

Meine Bewertung: 4 Sterne

„Fate of a Golden Dawn“ ist ein würdiges Finale, das alle offenen Fragen klärt und einen zufriedenstellenden Abschluss bietet. Wer Lust auf eine temporeiche Urban-Fantasy-Geschichte mit einer starken Protagonistin, einer mitreißenden Liebesgeschichte und einer Prise dunkler Magie hat, sollte diese Dilogie unbedingt lesen! Trotz der anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten ist es ein absolut lesenswertes Buch!

 

Vielen lieben Dank an den Thienemann Esslinger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Direkt bei AMAZON kaufen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 24. Januar 2025
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3522508300
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3522508308
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Preis: 16,00 € (Taschenbuch)

Season for Scandal

***Buchrezension/ Werbung unbezahlt***

Season for Scandal – Ist Band 2 der Agency for Scandal Reihe.

Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, wobei ich dies nicht empfehle, da sie ein stückweit aufeinander aufbauen. Auch wenn ich jedem Band ein anderes Protagonisten Paar im Vordergrund steht.

Band 1: Agency for Scandal

Band 3: Game of Scandal (ET: 08/2025)

Die Bücher können dem Genre Cosy Crime zugeordnet werden.

 

 

Worum geht es in Season for Scandal?

Die Ausgangssituation für Marigold Bloom könnte kaum schlimmer sein: Ihr Verlobter hat sie verlassen und droht ihr im Scheidungskrieg auch noch den Blumenladen wegzunehmen, der seit Generationen ihrer Familie gehört. Doch ausgerechnet der mürrische Oliver Lockhart erweist sich als Maris Retter in der Not.

Er rekrutiert sie kurzerhand für die Agency for Scandal. Ihr erster gemeinsamer Auftrag? Sie sollen sich als frisch verlobtes Paar ausgeben, um einen kniffligen Fall zu lösen. Olivers verschollene Schwester ist wieder aufgetaucht und will ihr stattliches Erbe einfordern. Die zentrale Frage: Ist die junge Frau wirklich die, die sie vorgibt zu sein?

Je tiefer Mari und Oliver in den Fall eintauchen, desto komplizierter wird die Situation – nicht nur beruflich. Denn ihre anfänglich nur vorgetäuschte Romanze mit Oliver entwickelt sich zunehmend zu echten Gefühlen.

 

Wer ist Laura Wood?

Laura Wood wurde in den englischen Midlands geboren und ist preisgekrönte Schriftstellerin. Sie promovierte über die Literatur des neunzehnten Jahrhunderts und schreibt Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Laura Wood lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Warwickshire und hat eine Schwäche für Liebesromane, Tee, schönes Briefpapier, salziges Karamell und Feminismus.

 

Wie hat mir Season for Scandal gefallen?

Laura Wood legt mit „Season for Scandal“ einen zweiten Band vor, der nicht nur an den Charme des Vorgängers anknüpft, sondern ihn in vielen Aspekten sogar übertrifft. Wenn du „Agency for Scandal“ mochtest, wirst du diesen Band lieben – und wenn nicht, könnte dieser dich trotzdem überzeugen. Das Buch ist eine perfekte Mischung aus prickelnder Romantik, cleverem Detektivspiel und einer Prise Gesellschaftskritik, verpackt in einem herrlich spritzigen Schreibstil.

Eine Protagonistin zum Verlieben

Im Mittelpunkt steht Marigold Bloom, die Inhaberin eines Blumenladens ist. Sie ist reif, selbstbewusst und bereit, sich den Herausforderungen der Londoner High Society zu stellen. Ihre Entwicklung ist spürbar und nachvollziehbar, was sie zu einer sympathischen Protagonistin macht. Mari ist keine klassische Dame, sondern eine schlagfertige Frau, die ihren eigenen Weg geht – und dabei das Herz des mürrischen, aber charmanten Oliver Lockhart erobert.

Die Chemie stimmt

Apropos Oliver: Die Dynamik zwischen Mari und ihm ist einfach elektrisierend. Die Fake-Beziehung, die die beiden eingehen, um einen Fall zu lösen, wird hier auf eine neue Ebene gehoben. Die Anziehung zwischen den beiden ist förmlich greifbar, und die humorvollen Wortgefechte sind ein absolutes Highlight. Man fiebert mit jedem Blick und jeder Berührung mit, während die Grenze zwischen gespielter Verlobung und echten Gefühlen immer mehr verschwimmt. Laura Wood versteht es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und gleichzeitig eine zarte Romantik zu entwickeln, die nie kitschig wirkt.

Mehr als nur Romantik

„Season for Scandal“ ist aber weit mehr als nur eine Liebesgeschichte. Der Kriminalfall, in den Mari und Oliver verwickelt werden, ist komplex und fesselnd. Es gibt unerwartete Wendungen, Intrigen und eine gehörige Portion Geheimnisse, die es zu lüften gilt. Laura Wood verwebt die romantische Handlung geschickt mit der Detektivgeschichte, sodass beides Hand in Hand geht und sich gegenseitig bereichert. Man rätselt mit den Protagonisten mit, verdächtigt verschiedene Personen und ist am Ende doch überrascht von der Auflösung.

Mir gefällt dieser Krimifall besser als der aus Band 1. Er ist detaillierter, besser kombiniert und hervorragend ausgearbeitet, so dass man als Leser einfach im Dunkeln tappen muss.

Einzigartige Atmosphäre

Der Schauplatz London im 19. Jahrhundert ist lebendig und detailreich beschrieben. Man taucht förmlich ein in die prunkvollen Ballsäle, die verruchten Gassen und die eleganten Salons. Der Humor ist subtil, aber stets präsent und sorgt für viele Schmunzler. Laura Wood kommentiert dabei auch auf charmante Weise die gesellschaftlichen Konventionen der Zeit, was dem Buch eine zusätzliche Ebene verleiht.

 

Meine Bewertung: 5 Sterne

Insgesamt ist „Season for Scandal“ ein absolutes Lesevergnügen und eine klare Steigerung zum ersten Band. Eine perfekte Mischung aus Romantik, Spannung und Witz – ich gebe diesem Buch verdiente 5 von 5 Sternen und kann es kaum erwarten, was die Agency for Scandal im Nächsten und leider letzten Buch erleben werden.

 

 

Vielen lieben Dank an den Fischer Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Direkt bei AMAZON kaufen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Fischer Sauerländer
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 23. April 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 432 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 373734390X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3737343909
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Originaltitel ‏ : ‎ A Season for Scandal