Buchrezension: Beate Boeker – Lieben und Lügen lassen

Auch diese Buchrezension basiert auf einem persönlichen Treffen auf der LBM 2017. Es freut mich ungemein, dass ich euch momentan ganz viele tolle Bücher und Autoren vorstellen darf, die nicht unter den 10 Besten der angesehensten Beststellerlisten rangieren, aber mindestens genauso viel Aufmerksamkeit verdient haben, wie die anderen.

Denn ihre Bücher sind grandios! Daher gibt es momentan auch bei mir ein buntes Potpourri aus vielen verschiedenen Genres, so dass definitiv für jeden etwas dabei ist.

In der heutigen Buchrezension geht es um das Buch von Beate Boeker – Lieben und lügen lassen, aus dem Genre Belletristik Humor.

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3210 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 249 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch:Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00IKR7N14

 

Worum geht es in dem Buch?

Wir befinden uns im wunderschönen Italien. In einer mehr als imposanten Villa, mit Blick auf den Gardasee.

Henry, der seine Frau Kate vor mehreren Jahren verloren hat, lebt seitdem als Einsiedler dort.

Er hat es seiner Frau versprochen auf den gemeinsamen Sohn Josh gut aufzupassen und bittet diesen zu einem ernsten Gespräch. Ein Gespräch über das Liebesleben von Josh. Denn dieser ist nur noch erfolgreicher Immobilienmakler, sondern auch noch reich und verdammt gutaussehend!

Doch diese Unterhaltung verläuft anders als gedacht. Denn nicht nur über Josh wird gesprochen, sondern auch über das Einsiedlerdasein von Henry.

Dieser ist darüber natürlich alles andere als erfreut und schließt mit seinem Sohn einen Pakt.

Eine Kontaktanzeige soll Henry zu neuem Lebensmut und tollen Frauenbekanntschaften verhelfen. Doch, wieso nimmt dieser in seine Anzeige den Wortlaut „Haus mit Pool am Gardasee“  auf?! Werden dadurch nicht die völlig falschen Frauen angezogen?!

Nicht unbedingt, denn Henry bedient sich zusätzlich einem Konzept, welches der Anzeige einen ganz neuen Touch verleiht. Josh ist empört!

Doch womit die beiden nicht rechnen, tritt ein!

 

Wer ist Beate Böker?

Beate Böker lebt in Norddeutschland. Als sie 2005 ernsthaft mit dem Schreiben von Büchern anfing, stellte sie fest, dass die Unterstützung von deutschen Verlagen eher gering ist und entschied sich dazu, ihre Erstlingsexemplare in den USA zu veröffentlichen.

Daher wechselte sie kurzerhand die Sprache, vom deutsch ins englische und ließ ihre Bücher bei Avalon verlegen. Dort erschienen sie als gebundene Ausgabe. Mittlerweile gibt es über Amazon ihre Bücher auch im Taschenbuch Format oder als E-Books, da diese Avalon aufgekauft haben.

Die Übersetzung der Bücher folgt langsam. Der deutsche Buchmarkt kann sich daher Stück für Stück über die Werke freuen.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich gestehe, ich gehe immer mit ein paar Vorurteilen an die klassischen Frauenbücher heran, da ich mir oftmals denke, sie sind zu simpel, zu einfach, zu vorhersehbar geschrieben. Natürlich trifft dies nicht gänzlich auf alle zu.

Daher hat mich dieses Buch sehr positiv überrascht.

Es spielt im wunderschönen Italien, direkt gelegen am Gardasee. Man kann beim Lesen förmlich die Hitze spüren, die zu dieser Zeit dort zugegen ist und man kann den Duft des Sommers riechen und fühlen. Dies liegt vor allem daran, dass Beate Böker das Ganze mehr als anschaulich und mit vielen Adjektiven umschreibend dem Leser näher bringt. Es ist daher nicht nur eine Reise mit Henry und Josh in deren Liebesleben, sondern auch eine kleine Reise nach Italien. Der Gegenpol zu diesem wunderschönen, sommerlich duftenden einladenden Land, bildet die Stadt Hamburg. Natürlich typisch klassisch umschrieben, mit dem doch sehr wechselhaften Wetter aber nicht minder schlechter. Auch Hamburg wird bildlich ausgeschmückt, um einen Eindruck von der Stadt und von Carla und Tina zu erhalten, die dort leben. Von daher ist es eine Reise zwischen zwei Ländern, mehreren Städten und vielen wunderbaren Bildern die dem Leser geschenkt werden.

Wir begleiten Henry und Josh, sowie Carla und Tina auf ihrer unverwechselbaren Reise in ein neues Leben und eine neue Liebe.

Kernpunkt des Buches ist das anfängliche Gespräch zwischen Henry und Josh. Henry, ist seit dem Tod seiner Frau, ein Einsiedler. Er lebt in seiner Villa am Gardasee, arbeitet aus dem Homeoffice heraus und hat einen ganz eigenen Sinn und Stil für Humor. Er ist der sture, bockige Mann, der seinem Sohn Ratschläge bezüglich dessen Freundinnen geben will. Henry, ist stets skeptisch, nicht zwingend weltoffen und alles andere als begeistert von Joshs ständigen Begleiterinnen. Er hat oftmals Angst, dass diese beim nächsten Windstoß umfallen, weil sie so dünn sind. Zudem glaubt er, sie seien alle nur hinter dem Vermögen von Josh her und interessieren sich nur zweitrangig für den Mann dahinter.

Beate Böker hat einen Charakter erschaffen, der mich einfach total an George Clooney erinnert. Leicht ergraut, bzw. keine Haare und dennoch verdammt sexy für sein Alter! 🙂  Sorry, Beate… musste mal gesagt werden.

Josh, der wirklich gutaussehende Sohn bezweifelt, dass sein Vater mit seinen Vermutungen richtig liegt und lässt sich daher auf einen Deal ein. Er checkt seine Freundin ab, ob dieser etwas an ihm liegt oder nur an seinem Geld und sein Vater gibt im Gegenzug eine Kontaktanzeige auf, um wieder unter Menschen zu kommen.

Hier möchte ich nicht mehr verraten, denn diese Anzeige ist der Schlüssel zu allem. Würde ich mehr ins Detail gehen, würde ich zu sehr Spoilern.

Was ich aber verraten kann ist, dass aufgrund dieser Anzeige Carla und Tina ins Spiel kommen, die beide in Hamburg leben.

Carla, die schon immer eine Liebe für Italien hatte und eine wunderschöne, weibliche, sinnliche, bodenständige Frau ist, mit einem ganz gewissen Sinn für Humor und einer erwachsenen Tochter.

Tina, die sich gefangen fühlt in ihrem neuen Job, nach einem Studium, welches nie ihre erste Wahl gewesen wäre. Ein kreativer Kopf, gefangen in einer sterilen Wohnung ohne Leben und einem Freund, der völlig anders ist als sie. Der keine Kreativität und Farbe zulässt, der sogar Schondecken auf seinem weißen Sofa hat um dieses vor unnötigen Verschmutzungen zu bewahren. Findet Tina das, was sie sucht?!

Eine bunte Mischung, aus tollen Protagonisten die alle auf ihre ganz eigene Art, sympathisch sind und die Story rund ums Lieben und Lügen lassen komplementieren. Ich würde mir wünschen, dass es ein weiteres Buch mit den Vieren gibt, denn es war grandios geschrieben und voller lustiger humoristischer Stellen, die mich immer wieder zum Lachen und schmunzeln gebracht haben. Protagonisten, mit denen ich sofort einen Kaffee trinken gehen würde, weil sie authentisch, liebenswert und mehr als sympathisch rüberkommen. Ich würde von diesen, keinen einzigen missen wollen.

Leider kann ich nicht tiefer auf die Geschichte und die einzelnen Protagonisten eingehen, da ich ansonsten zu viel verraten würde und somit die Spannung und der Witz verloren gehen.

Beate Böker lässt bei diesem Buch etwas von Amerika einfließen, gepaart mit Italien und ihrem Heimatland Deutschland. Somit deckt sie die Länder ab, die sie mit diesem Buch erreichen will und gleichzeitig schlägt sie eine Brücke zwischen Deutschland und den USA. In den USA wurde das Buch erstveröffentlicht, daher sind Henry und Josh Amerikaner. In Deutschland ist sie geboren und lebt dort, daher sind Carla und Tina Deutsche. Doch spielen tut das Buch zu 90 % in Italien. Dennoch wird sie mit dieser Kombination beiden Büchermärkten gerecht und man kann sich als Leser wunderbar in alles hineindenken und es fügt sich wunderbar zu einem großen Ganzen zusammen.

Besonders auffällig ist, dass jedes Kapital aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt wird. Dadurch erfahren wir immer wieder etwas über das Innerste, über die Gedanken, über die Wünsche, über das eventuell weitere Vorgehen von jedem und das gefällt mir sehr gut. Das Buch gewinnt dadurch sehr an Dynamik, ist nicht eintönig sondern lebendig und erzählt die Geschichte aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Es wird nicht langweilig diese zu lesen.

Der Schreibstil von Beate Böker ist clean, simpel, einfach und gradlinig. An den richtigen Stellen wunderbar dosiert, um Bilder in den Köpfen der Leser entstehen zu lassen, um den Leser mitzunehmen auf eine Reise. Es hat wunderschöne humoristische Stellen, kleine Spitzfindigkeiten und ist sogar etwas spannend. Nicht zu vergleichen mit einem Krimi, sondern spannend in dem Sinne von… findet Henry seine neue Liebe?! Es ist nicht verschachtelt geschrieben, sondern lässt sich schnell lesen ohne Stolpersteine überwinden zu müssen.

Die Story um das Buch herum, gefällt mir sehr gut. Es passieren viele einzelne Szenarien, die dem Buch etwas Schönes, Träumerisches verleihen. Die einzelnen Protagonisten machen dieses Buch zu etwas besonderem, wodurch die eigentliche Geschichte ein wenig in den Hintergrund rückt, da sie nicht zwingend im Mittelpunkt stehen muss. Etwas Einfaches, kann zu etwas außergewöhnlichem werden, wenn die richtigen Hauptpersonen am Werke sind. So wie in diesem Fall! Natürlich könnte man am Ende sagen, war dies nicht alles im Vorfeld abzusehen? Da sage ich nein. Denn auch mich hat die eine oder andere Szene überrascht. Nicht alles ist so wie es am Anfang scheint und nicht alles ist so, wie man vielleicht denkt!

Mein Fazit: Ein tolles Buch, welches zum Schmökern einlädt und welches von tollen Protagonisten zum Leben erweckt wird. Das ganze gepaart mit wunderbaren Bildern rund um den Gardasee und ein Buch welches einfach in den Sommerurlaub mitgenommen werden muss. Es erweckt eine Sehnsucht nach Italien. Einen Drang ins Auto springen zu wollen und direkt dorthin zufahren. Direkt zum Gardasee!

Eine leichte, locker flockige Lektüre für wirklich jedermann. Denn das lesen fällt leicht und hat man einmal Blut geleckt, kann man nicht damit aufhören.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen!

Taucht ein ins wunderschöne Italien und lasst euch von gutaussehenden amerikanischen Männern die Lachmuskeln auffrischen!

Von daher… Die Sonne und der nächste Urlaub rufen!

XoXo

Maren

Marmorkuchen „zweierlei“

Marmorkuchen ist der Kuchen, den ich aus meiner Kindheit kenne. Das war immer der Kuchen der zusätzlich gemacht wurde wenn Besuch gekommen ist. Schließlich mag wirklich jeder Marmorkuchen… Ich kenne zumindest niemanden, der ihn nicht mag…

Mittlerweile erlebt der Marmorkuchen ein richtiges Revival. Ihn gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und Variationen. Gefüllt, mit Obst oder Frischkäse, mit Mohn etc. Der Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Allerdings spricht mich nicht alles davon an… den irgendwie schlägt mein Herz für den ganz klassischen Marmorkuchen aus dem Gugelhupf! So wie Oma ihn immer gemacht hat.

Ich selber mag ich super gerne ganz klassisch und als Muffin. Finde gerade die Muffin Variante mehr als  praktisch, da sich diese wunderbar für den Spielplatz einpacken lassen und wirklich jedes Kind einen Muffin bekommt. Sie sind nicht zu groß, nicht zu klein sondern genau richtig!

Wenn ich sie nicht gerade für den Spielplatz brauche, dann fülle ich sie sehr gerne… Ganz klassisch mit Schmand und Puderzucker. Die Basis ist dadurch nicht ganz so fest, sondern beim Anschneiden noch leicht flüssig, was sich sehr gut im Teig verteilt und jeder Bissen zum Genuss wird.

Allerdings ist dies nicht zwingend etwas für Kinder… mein Sohn bevorzugt die klassische Variante und liebt es wenn ich ihm davon einen zur Kita oder zum spielen mitgebe.

Mein Ziel ist es… das mein Sohn genau die gleiche Erinnerung an den Marmorkuchen hat wie ich! Das er ihn mit einem Stück Kindheit verbindet!

Lasst es euch schmecken!

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Zutaten: 12 Muffins

  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • 3 Eier (Gr. M)
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Kakaopulver
  • 200 g Schmand
  • 250 g Puderzucker
  • 100 g dunkle Kuvertüre

 

  1. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillinzucker, mit dem Mixer des Handrührgeräts cremig dick aufschlagen. Das Ganze dauert ca. 5 Minuten. Dann ist eine dicke, helle Creme entstanden.
  2. Die Eier anschließend einzeln hinzugeben und untermixen.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Butter – Ei Mischung rühren.
  4. Den Teig nun halbieren.
  5. Am einfachsten ist, wenn man bereits eine Muffinform mit 12 Mulden mit Backpapierförmchen ausgelegt hat bzw. mit Butter ausgestrichen und mit Mehl ausgestäubt. Dann kann man schon ganz wunderbar die eine Teig Hälfte auf die 12 Mulden gleichmäßig verteilen. So spart man sich eine Schüssel!
  6. Unter die andere Hälfte des Teiges das Kakaopulver rühren. Habt ihr das Gefühl der Teig wird euch zu kompakt, gebt einen kleinen Schuss Milch hinzugeben und mixt diesen einmal schnell unter.
  7. Den dunklen Teig nun auf dem hellen Teig verteilen
  8. Mit einer Gabel von unten nach oben durch den Teig gehen, so dass eine Marmorierung entsteht.
  9. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 190 °C) für ca. 18 Minuten backen.
  10. Herausnehmen und auskühlen lassen

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Nun könnt ihr entscheiden, ob es klassisch bleiben soll… lediglich mit einer Verzierung aus Kuvertüre, oder ob ihr die Muffins füllen möchtet.

  1. Den Schmand mit dem Puderzucker in eine Schüssel geben und mit dem Mixer auf kleinster Stufe vermischen. Das Ganze sollte gute 10 Minuten dauern, denn dann nimmt der Schmand wieder eine etwas festere Konsistenz an.
  2. Anschließend kalt stellen!
  3. Die abgekühlten Muffins mit einem Löffel aushöhlen. Dabei darauf achten, dass am Rand nicht zu viel weggenommen bzw. der Boden nicht durchstochen wird.
  4. Das Ausgehöhlte wird nicht benötigt und kann währenddessen vernascht werden!
  5. Die Schmandcreme nun mit einem Löffel ganz vorsichtig in die Mulden füllen. Unbedingt darauf achten, dass nichts über läuft.
  6. Muffins anschließend für 30 Minuten kalt stellen.
  7. In der Zwischenzeit die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. Sie darf gerne etwas abkühlen…
  8. Kuvertüre mit einem Löffel auf den Muffins verteilen. Schwungvolle Bewegungen bringen den richtigen Effekt!
  9. Bis zum servieren beiseite stellen und die Kuvertüre trocknen lassen!

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Die Muffins schmecken klassisch oder auch gefüllt.

Wer mag kann die klassischen Marmormuffins aber auch komplett mit Kuvertüre eindecken und nicht so wie!

Bon Appetit!

Zimt Muffin mit einer Apfelfüllung und einem Frischkäsetopping

Bald gibt es wieder die ersten eigenen Äpfel aus dem Garten. Dachte mir, da muss ich vorher noch ein neues Rezept ausprobieren um für die Apfelernte gewappnet zu sein.

Habe daher die klassischen Äpfel aus dem Supermarkt verwandt. Gerne dürfen diese schon etwas weicher sein und nicht mehr komplett knackig!

Mir war es wichtig, dass die Muffins schön locker sind und einen angenehmen eigenen Geschmack haben. Ich selber habe 3 TL Zimt genutzt, nach Bedarf ist natürlich mehr oder weniger möglich. Hängt vom eigenen Geschmack haben. Wer es etwas zimtiger mag, nutzt einfach mehr. Die Dosierung ist sehr harmonisch zu den Äpfeln. Habe daher ganz bewusst bei diesen auf Zimt verzichtet und mehr auf den karamellisierten Zucker gesetzt.

Um das Ganze nicht zu sehr nach Weihnachten schmecken und riechen zu lassen, habe ich ein Frischkäsetopping gewählt. Dies harmonisiert wunderbar mit den Äpfeln und dem Muffin und macht das Ganze frisch und lecker.

Die Apfelsaison kann kommen, denn dieses Rezept ist ein wunderbarer Auftakt für diese und macht Lust auf mehr! Lust auf mehr Obstkuchen und Lust auf mehr Geschmacksexplosionen die einfach nur der Frühling bringt!

Keine Sorge, der Sherry verkocht und ist daher auch für Kinder mehr als gut geeignet. Man schmeckt nur die süße der Äpfel, aber keinen Alkohol!

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Zutaten: (12 Muffins)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker + 50 g Zucker
  • Salz
  • Vanilleextrakt
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 190 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • 3 TL Zimt + 1 Msp. Zimt
  • etwas Buttermilch
  • 2 Äpfel
  • Sherry
  • 200 g Frischkäse
  • 400 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 100 g Puderzucker

 

Zimt Muffins:

  1. Die Butter, mit 150 g Zucker und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer des Handrührgeräts schaumig aufschlagen.
  2. Nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Mixer kräftig unterheben. Die Masse sollte eine luftige und helle Färbung bekommen.
  3. Ganz zum Schluss das Vanilleextrakt hinzufügen und gut untermixen.
  4. Das Mehl, mit dem Backpulver, dem Natron und dem Zimt in einer separaten Schüssel vermischen. Alles zusammen zum Butter-Zucker- Ei Gemisch hinzugeben und nur kurz mit dem Mixer des Handrührgeräts unterheben.
  5. Sollte euch der Teig zu fest sein, könnt ihr diesen mit einem Schuss Buttermilch etwas verflüssigen. Ein Säurebestandteil ist übrigens sehr wichtig, da nur dann das Natron seine volle Wirkung entfalten kann und dafür sorgt, dass der Teig locker und saftig wird.
  6. Ein Muffinblech mit 12 Mulden, entweder gut einfetten und mit Mehl ausstäuben oder mit einem Backpapierförmchen auslegen.
  7. Den Teig gleichmäßig auf alle 12 Mulden verteilen.
  8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) für ca. 20 Minuten backen.
  9. Herausnehmen und auskühlen lassen.

 

Apfelfüllung:

  1. Die Äpfel waschen, von der Schale befreien, entkernen und in gleichmäßige kleine Stücke schneiden.
  2. Diese mit 50 g Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erwärmen und leicht karamellisieren lassen
  3. Die Temperatur der Äpfel erhöhen und mit Sherry ablöschen. Sobald dieser verkocht ist, die Temperatur komplett reduzieren und nur noch köcheln lassen.
  4. Die Äpfel sollten schön mit Sud ummantelt sein und noch einen gewissen Biss haben. Sobald dies der Fall ist, zur Seite stellen und bis zur Verwendung warten.

 

Frischkäsetopping:

  1. 200 g Sahne, Frischkäse und Puderzucker mit dem Mixer des Handrührgeräts aufschlagen. Dies kann gute 5 Minuten dauern, bis eine kompakte Masse entsteht.
  2. Die restliche Sahne mit dem Sahnesteif in einem Standmixer mit dem Mixer aufschlagen.
  3. Sobald die Sahne schön fest ist, diese mit einem Teigschaber unter die Frischkäsemasse heben.
  4. Die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  5. Die erkalteten Muffins mit einem Löffel anfangen auszuhöhlen. Am Rand 2 cm rundherum Platz lassen und in der Mitte eine Kuhle ausschachten. Den überschüssigen Teig zur Seite stellen, wird als Topping benötigt.
  6. In die Kuhle die Äpfel füllen und festdrücken. Sie sollten diese komplett ausfüllen.
  7. Nun mit dem Spritzbeutel einen großen Tupfen auf den Muffin setzen.
  8. Den überschüssigen Teig zerkrümeln und auf dem Frischkäsetopping als Dekoration verteilen.
  9. Für mindestens 30 Minuten kalt stellen, erst dann servieren!

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Bon Appetit!

Buchrezension: Rose Snow – 17 „Das erste Buch der Erinnerungen“

Auf der Leipziger Buchmesse 2017 hatte ich das große Glück, die Autorinnen hinter dieser wunderbaren Reihe persönlich treffen zu dürfen. Sie waren ganz begeistert von meinem Baby und irgendwie drehte sich unser Gespräch hauptsächlich darum… 🙂  Der Baby Bonus!!!

Nichts destotrotz war ihre Reihe die nächste auf meinem Reader und ich habe mit ganz viel Freude angefangen diese zu lesen.

In der heutigen Buchrezension geht es um die Reihe von Rose Snow – 17 „Das erste Buch der Erinnerungen“, aus dem Genre Jugendbücher.

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  • Taschenbuch: 278 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (24. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1540563820
  • ISBN-13: 978-1540563828
  • Preis: 9,90 € (Taschenbuch)

Worum geht es in dem Buch?

Jo, die von ihrem Vater alleine groß gezogen wird, reist mit diesem unermüdliche von Ort zu Ort. Sie bleiben nie lange irgendwo, so dass Jo es mehr als schwer hat Freunde zu finden.

Sie ist stets die Neue in der Schule, die Neue auf der Suche nach Freunden, die Neue in der Straße. Jo, hat es sich in all den Jahren zur Aufgabe gemacht, nie viel zu sammeln, immer mit leichtem Gepäck zu reisen und nie zu hinterfragen, warum sie wieder mal umziehen.

Vom wunderschönen Wien, geht es in den nasskalten Norden von Deutschland, Hamburg. Das soll für die nächste Zeit das neue Zuhause werden.

Der erste Tag in der neuen Schule erweist sich als Fiasko. Jo lernt dort zwei gutaussehende Jungen kennen. Louis, der ebenfalls Neu ist und Adrian, der Geheimnisvolle den Jo weder greifen noch deuten kann.

Doch hat er etwas damit zu tun, dass Jo plötzlich Bilder sieht?! Was verbindet die beiden Jungen miteinander und warum wird Jo das Gefühl nicht los, dass es dabei um sie geht.

Was sind das für Bilder? Sind es Halluzinationen? Ist sie krank?

Jo forscht nach und findet heraus, dass es sich um Erinnerungen handelt. Allerdings nicht um Ihre, sondern um die der Anderen. Wieso kann sie diese plötzlich sehen? Von wem hat sie diese Gabe geerbt?

Viele Fragen, die plötzlich auf Jo hereinbrechen. Fragen die sie nicht alleine beantworten kann. Wer kann ihr helfen herauszufinden, wer sie ist und warum sie dies kann?!

 

Wer ist Rose Snow?

Rose Snow ist ein Pseudonym, unter dem Carmen und Ulli, zwei Powerfrauen und Mütter schreiben. Sie lieben das reden, das Pizza und Schokolade essen, dass gemeinsame lachen über sich selber und über alles andere.

Seit  2014 schreiben die beiden zusammen ihre Bücher. Über lustig – schräge Liebesromane, gefühlvolle Fantasy und Jugendromane.
Wie hat mir das Buch gefallen?

In dem Buch geht es um die 17 jährige Jo, die mit ihrem Vater stetig umzieht. Von einer Stadt in die Nächste. Immer wieder neue Städte, neue Schule, neue Freunde…wenn sie diese überhaupt findet. Doch Hamburg soll nun das Ende der Reise werden und die Stadt in der Jo´s Vater sesshaft werden möchte, nicht zuletzt weil er seine Jugendliebe dort wieder getroffen hat.

Jo´s Mutter ist vor Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Jo hat kaum Erinnerungen an diese, außer eine Kiste voll mit Bildern.

Hamburg, die Perle an der Alster bringt viele Neuigkeiten zu Tage. Zum einen die beiden gut aussehenden Mitschüler Louis und Adrian, eine nette Banknachbarin namens Conny und den Kapitän der Hockeymannschaft, Finn.

Doch was haben diese mit den plötzlichen Erinnerungen zu tun, die Jo sehen kann. Halluziniert sie etwa, ist sie krank oder was genau passiert mit ihr, wenn sie anfängt diese Bilder zu sehen?

Fragen die es gilt zu klären…  doch ob die Auflösung in diesem Buch kommt, wir werden es sehen, denn wir reden hier von Band 1… es folgen daher noch ein paar! Schon mal so viel vorne weg genommen, es findet keine Auflösung aller Fragen statt. Es bleiben viele Rätzel ungelöst.

Fangen wir mit den Protagonisten an. Denn diese machen den Kernpunkt einer Geschichte aus. Mit ihnen steigt und fällt die Sympathie und Gleichzeitig das Feeling für ein Buch.

Jo, ist Hauptprotagonisten. Sie ist süße 17 Jahre alt, blond und trägt unwahrscheinlich gerne schwarz. Es ist mehr die Bequemlichkeit, als die Lust an dieser Farbe. Denn, wenn man ständig umzieht, beschränkt man sein Haub und Gut auf das Nötigste. Sie ist zurückhaltend, findet nicht auf Anhieb ständig neue Freunde und hat ihre ganz eigene Art entwickelt, sich in neuen Schulen zurecht zu finden. Unsichtbar sein und nicht auffallen… ist aber nun dann möglich, wenn man sich nicht am ersten Tag mit Finn dem Kapitän der Hockeymannschaft anlegt. Sie ist sympathisch auf ihre ganz eigene Art und Weise und trägt für ihre jungen Jahre eine große Last auf ihren Schultern. Aber… sie hat das Herz auf der richtigen Stelle.

Louis, ebenfalls der Neue an der Schule ist der Schönling und Sympathisant. Er scheint schnell neue Freundschaften zu schließen und ist ein fröhlicher, freundlicher Kerl. Doch, hinter dieser unendlichen Fröhlichkeit, scheint eine andere Maske zu stecken. Denn irgendetwas verheimlicht er.

Adrian, fasziniert Jo vom ersten Tag an. Es scheint eine unsichtbare Macht zwischen ihnen zu sein, dass Jo sofort Herzrasen bekommt wenn sie ihn sieht und eine magische Anziehung, den beide können nur schwer die Augen voneinander lassen. Doch Adrian ist der, den alle anhimmeln, der aber niemals den Kontakt mit seinen Mitschülern sucht. Er ist der Geheimnisvolle!

Finn, natürlich seinerseits Kapitän der Hockeymannschaft und somit automatisch der begehrteste Junge an der Schule, macht Jo sich direkt zum Feind. Finn ist schwer greifbar, denn alles was ihn wirklich ausmacht ist sein Handy und seine Kumpels. Mit Mädchen geht es nicht gerade nett um. Er ist der typische Proll, der mehr auf sich fixiert ist als auf andere. Er beschreibt das typische Bild eines hochnäsigen Oberschülers, der nur an sich denkt, wenig an andere und wenig an die Konsequenzen.

Conny, die nette Banknachbarin von Conny ist ein wahrer Sonnenschein. Sie verkörpert nicht das typische schlanke Mädchen, sondern eher die ausgeflippte, mit schrägen Klamotten und ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Aber, sie ist loyal und empfängt Jo mit offenen Armen. Conny ist Influencer und postet stetig Bilder auf ihrem Instagram Kanal, zusammen mit einer Karotte, welche ihr Markenzeichen ist.

Auf diese Auswahl beschränke ich mich erst einmal, denn die ganzen Mädchen die sich um Finn scharren, lasse ich mal außen vor, denn ihre Rollen sind nicht zwingend tragend in dieser Geschichte, sondern ergänzen lediglich das Bild von Finn. Genauso wie den Vater von Jo und seine Jugendliebe werde ich hier nicht weiter erwähnen, da ich ansonsten zu viel Spoilern würde und zu viel ans Tageslicht kommt.

Der eigentliche Kernpunkt dieser Geschichte bildet die Reise von Jo in fremde Erinnerungen. Diese sind im Buch in kursiver Schrift dargestellt, so dass man als Leser direkt gedanklich umschalten kann, um die Erinnerung die Jo trifft, besser wahrzunehmen. Es dauert am Anfang ein wenig, bis Jo herausbekommt, was mit ihr passiert. Sie fängt an zu kombinieren und zu recherchieren, was es mit den Bildern die sie sieht auf sich hat. Sie merkt auch, dass sie Dinge die sie in den Erinnerungen sagt, sich im Gehirn des anderen manifestieren. Besonders gut, finde ich die Darstellung, wohin die Reise von Jo stets geht, um die jeweilige Erinnerung zu aktivieren. Der Ort ist immer identisch, so dass eine gewisse Kontinuität stattfindet und Wiedererkennung. Die einzelnen Erinnerungen leuchten wie Grashalme auf einer großen Wiese auf und werden dem Leser durch dieses Bild verdeutlicht. Dadurch erhalte ich als Leser eine bessere Sichtweise und kann mich ganz auf das Geschehen einlassen, als diesem nur still zu folgen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich beim Lesen in den Erinnerungen zurecht zu finden, da sie sehr plötzlich kamen, ich diese nicht zuordnen konnte und sie unkontrolliert waren. Das ist auch mitnichten der einzige Kritikpunkt. Ich hätte mir gerade bei diesen Erinnerungen am Anfang mehr Input gewünscht. Ein wenig mehr Tiefe um besser als Leser verstehen zu können was passiert. Denn dieses Thema ist der Hauptkernpunkt in der ganzen Geschichte und er geht anfänglich ein wenig unter. Liegt vielleicht daran, dass Jo abruft in die erste Erinnerung hinein gezogen wird und der Leser auch dieses vermittelt bekommen soll. Mich persönlich hat diese Szene nicht abgeholt, sondern eher ein wenig irritiert. Angefangen mit der Berührung der betreffenden Person, das hineinziehen auf eine Wiese und das Abtauchen in die Erinnerung. Im ersten Moment klang es für mich so, als würde Jo aus dem hier und jetzt verschwinden, was aber nicht der Fall ist. Da hätte ich mir das Ganze ausführlicher gewünscht und näher beim Leser. Um gerade diesen Fail nicht zu sehr zu schüren, sondern direkt auszumerzen. Das Jo an Ort und Stelle bleibt ist mir erst bei der 3 Erinnerung bewusst geworden.

Ansonsten lässt sich das Buch sehr gut, schnell und ohne Umschweife lesen. Es ist gut geschrieben, flüssig, locker, leicht und ohne verschachtelte Sätze. Das finde ich gerade für ein Jugendbuch sehr wichtig, um auch jüngere Leser langfristig bei Leselaune zu halten. Die einzelnen Szenen sind auf den Punkt und lassen wenig Fragen offen. Da es sich um eine Reihe handelt, bleiben am Ende diverse Kernfragen offen, die nicht in diesem Buch beantwortet werden. Dies trübt das Lesevergnügen nicht, sondern lässt einem noch Raum für die eigenen Überlegungen und eventuelle Gedankengänge wohin Jos Reise geht und was die ganzen Jungens damit zu tun haben.

Die Idee hinter diesem Buch, gefällt mir absolut. Das Abtauchen in Erinnerungen von Anderen, die Kunst dort Informationen zu festigen und noch nicht zu wissen, wohin die Reise geht und was Jo mit dieser Erkenntnis bewirken kann.

Das Buch beinhaltet eine bunte Mischung aus hippen Schülern, It Girls und Boys, Mauerblümchen und Unscheinbare, aber in der gesamten Komposition sehr stimmig. Das Bild einer ganz normalen Schule wird wiedergegeben, was der Geschichte eine gewisse Erdung verleiht. Dennoch überwiegt nicht die Spannung, sondern eher das Ineinandergreifen von Ereignissen, die am Ende unter Umständen zum Ziel / zur Lösung führen. Manche Szenarien sind vorhersehbar, für mich als Erwachsene, ob bei einem Jugendlichen dies auch so ist, stelle ich hier mal zur Frage. Werde daher dies nicht als negativ bewerten, da es sich um ein Jugendbuch handelt und wahrscheinlich diese Vorhersehbarkeit von Ereignissen dort nicht so wahrgenommen wird, wie unsereins. Diese Abstriche muss mal als „Erwachsener“ Leser einfach machen, aber es tut dem ganzen keinen Abbruch.

Mein Fazit: Ein tolles Jugendbuch, welches sich absolut zu lesen lohnt. Es spielt in einer deutschen Stadt und verbindet das Geheimnisvolle mit dem klassischen Schulalltag. Dadurch werden manche Dinge greifbar, wie die Umgebung und das tägliche Schulleben und ergänzt um das mystische, dass was Jo erlebt. Man kann sich mit den einzelnen Protagonisten identifizieren, den jeder war schon einmal in der Situation von Jo und ihren Freunden. Ein Buch, was nah an der Realität ist und gleichzeitig von dieser so weit weg.

Daher vergebe ich aufgrund meiner Kritik bei den Erinnerungen ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Ein Buch, welches sich zu lesen lohnt, vor allem dann wenn man eintauchen möchte in die Welt der Erinnerungen, in das Verborgene und wenn man es mag Buchreihen zu lesen und weiß, dass Fragen am Buchende offen bleiben. Sie bieten Spielraum für die eigenen Gedanken, für die eigenen Ideen und Überlegungen.

Dann greift zu diesem tollen Buch und lasst euch hineinziehen in die Erinnerungen von fremden Menschen… durchlebt diese und erfahrt etwas von ihren intimsten Geheimnissen! Oder auch nicht?! Lasst euch überraschen…

XoXo

Schokoladenkuchen mit Florentiner Topping

Ich liebe Florentiner Kekse.

Ihr auch?

Es gibt kaum eine andere Kekssorte die mich so schwach werden lässt. Ich weiß, unfassbar aber…diese Kekse machen mich einfach schwach.

Daher hat es mich so unfassbar glücklich gemacht als ich in der neusten Lecker Bakery ein Rezept für einen Kastenkuchen mit Florentiner Topping gefunden habe. Diesen musste ich daher direkt ausprobieren.

Gesagt getan… Versuch Nummer 1 war etwas für die Mülltonne. Der Kuchen ist zwar aufgegangen aber direkt wieder zusammen gefallen und war komplett klietschig von innen. Er konnte leider überhaupt nicht gegessen werden. Dafür habe ich das Originalrezept genutzt.

Ich habe einen zweiten Versuch gestartet, mit den fast identischen Zutaten, außer dass ich mehr Kuvertüre genutzt habe, Milch anstelle Wasser und dass ich alles zusammen aufgelöst und erwärmt habe. Das Originalrezept sieht vor, dass die Kuvertüre gehackt, aber nicht zu einer Schokosoße verarbeitet wird.

Dadurch, dass ich dies aber im zweiten Versuch gemacht habe, ist der Kuchen schön saftig, schokoladig und lecker geworden. Selbst das Florentiner Topping hat grandios geklappt.

Manchmal benötigt es zwei Anläufe, um etwas perfekt zu machen. Ein wenig ärgerlich ist es dennoch, dass das Originalrezept nicht direkt funktioniert hat. Aber umso besser, dass es beim zweiten Mal funktioniert und brillant gemundet hat.

Ich kann nur sagen, eine Symbiose aus Mandel und Schokolade. Eine Geschmacksexplosion im Mund. Geeignet für alle die, die auf Florentiner nicht verzichten möchten, aber zwischendurch einfach mal Kuchen anstelle von Plätzchen brauchen.

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Zutaten:

  • 250 g + 50 g weiche Butter
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 200 g + 50 g Zucker
  • 80 g Backkakao
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 120 g Mehl
  • 3 EL flüssiger Honig
  • 180 ml + 2 EL Milch
  • 100 g Mandelblättchen

 

  1. Kuvertüre, Milch und Backkakao in einen Topf geben und langsam erwärmen. Zwischendurch immer wieder umrühren, bis das Ganze eine cremige und homogene Konsistenz erreicht hat.
  2. 250 g Butter, 200 g Zucker und den braunen Zucker mit dem Mixer des Handrührgeräts ca. 5 Minuten cremig aufschlagen.
  3. Das Ei hinzugeben und kräftig aber kurz untermixen.
  4. Erst dann die warme Kakaomasse in die Butter- Zucker Creme rühren.
  5. Das Mehl kurz unterheben. Dies kann auch mit einem Teigschaber passieren und muss nicht zwingend mit dem Mixer erledigt werden.
  6. Eine Kastenkuchenform (20×40 cm) gut einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  7. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.
  8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 180°C) für ca. 55 Minuten backen
  9. In der Zwischenzeit 50 g Butter, 50 g Zucker und Honig unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald ein angenehmer karamellartiger Zuckergeruch aufsteigt, die Milch unterrühren. Achtung!!! Es fängt an Blasen zu schlagen und aufzukochen… Nicht erschrecken, dass muss ganz genauso!
  10. Kurz aufkochen lassen und dann die Mandeln unterheben.
  11. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, sobald die Backzeit von 55 Minuten vorbei ist und mit dem Mandelguss eindecken. Diesen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen, damit eine glatte Fläche entsteht.
  12. Den Kuchen erneut bei gleicher Temperatur in den Ofen geben und nochmals für gute 15 Minuten weiterbacken. Der Mandelguss nimmt eine schöne dunkle geröstete Färbung an.
  13. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen.
  14. Mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausheben und komplett auf einem Rost auskühlen lassen.
  15. Zum Schneiden ein sehr scharfes Messer verwenden, da man sonst nicht durch die knusprige Mandelschicht kommt.

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Bon Appetit!

Schokoladen Kuchen mit Kirschen und Schokoglasurtopping

Pimp my Fertigkuchen..

Jeder von euch kennt das. Ihr habt bestimmt für den Fall der Fälle stets eine Packung Fertigkuchen im Haus. Man weiß ja nie, wann Besuch kommt und ob man dann auch wirklich alle Zutaten zur Hand hat um einen Kuchen selbst zu backen.

Ja, auch ich habe immer mal wieder solch ein lustiges Paket in meinem Küchenschrank stehen. Leider passiert es öfters, dass dieses abläuft oder kurz davor steht. So auch dieses Mal… Ich konnte es noch vor dem Mülleimertod retten und dachte mir ich Pimp diesen Kuchen ein wenig, um ihm meine persönliche Note zu verpassen.

Vor allem aber erinnert mich dieser Kuchen stets an meine Oma. Sie war zwar eine grandiose Bäckerin, hatte aber auch ein Herz für Backmischungen. Was meine Oma immer sagte war: „Nimm stets die gute von Dr. Oetker, der Rest taugt nichts!“ Das habe ich mir natürlich zu Herzen genommen und stöbere daher im Einkaufscenter des Öfteren durch die Backmischung – Abteilung. Alleine um zu gucken, was es Neues auf dem Markt gibt. Was man vielleicht mal als Inspiration mitnehmen könnte, oder auch nicht. Doch was lustig ist, auch wenn meine Oma immer die gleiche Backmischung verwandt hat, wie ich es heutzutage tue, hat der Kuchen bei meiner Oma immer besser geschmeckt. Denn auch sie hat diesem immer ihre eigene Note verpasst!

Also, Schranktüren auf und durchgeschaut, was ich alles noch habe… Da hat sich dann auch einiges gefunden…

Mal gucken was daraus entsteht…

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Zutaten: (Springform 26 cm)

  • 1 Packung Dr. Oetker Schokino Kuchen
    • 150 g weiche Butter
    • 3 Eier (G.M)
    • 60 ml Milch
  • 1 Glaskirschen
  • 3 EL Backkakao
  • 300 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 ml Sahne

 

  1. Das Glas Kirschen öffnen und die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Der Saft wird nicht benötigt!
  2. Die Backmischung nach Packungsanleitung zubereiten. Dafür benötigt ihr noch zusätzlich weiche Butter, Eier und Milch. Sobald der Teig fertig ist geht es mit dem pimpen los!
  3. Die mitgelieferte Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Sobald diese komplett flüssig ist, in den Teig geben und mit dem Mixer des Handrührgerätes kräftig untermischen. Dies sollte schnell von statten gehen, damit keine Klumpen entstehen.
  4. Nun die mitgelieferten Schokino Stückchen mit dem Backkakao zum Teig geben und ebenfalls gut vermischen. Der Teig sollte nun eine schöne dunkele schokoladige Färbung haben.
  5. Eine Springform gut einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  6. Den Teig gleichmäßig in der Springform verteilen und mit den Kirschen belegen. Diese sollten gut abgetropft sein, damit nicht zu viel vom Saft in den Teig einzieht.
  7. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 185 °C) für ca. 50 Minuten backen.
  8. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  9. Die Sahne zusammen mit der Kuvertüre in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erwärmen. Wichtig, immer schön rühren, damit sich beides miteinander verbindet, eine glänzende Färbung erhält und nicht anbrennt. Ein Wasserbad ist nicht nötig, wenn ihr dabei bleibt und schön rührt.
  10. Die Schokosahne leicht abkühlen lassen, dadurch erhält sie eine etwas festere Konsistenz und lässt sich besser verteilen.
  11. Sobald ihr das Gefühl habt, das die Konsistenz so ist, dass sie nicht vom Kuchen runterläuft… das Schokoladentopping mit einem Löffel auf diesem großzügig verteilen.
  12. Das Topping härtet nicht aus, sondern behält eine angenehme Konsistenz bei, die an eine leckere Creme erinnert…

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Bon Appetit!

Die Leipziger Buchmesse 2017 … Meine Erste und dann auch noch mit Baby!

Hallo Ihr Lieben!

Für alle Buchliebhaber unter uns, war vom 23.03. – 26.03.2017 das Mekka geöffnet. Die Buchmesse in Leipzig. Dieses Jahr haben es dorthin 285.000 Besucher geschafft und ich war eine davon!

Ursprünglich hatte ich gar nicht geplant, zur Messe zu fahren, da mein Sohn erst 20 Wochen alt ist, aber…die Pflicht hat mich gerufen und da konnte ich nicht nein sagen. Dazu später mehr!

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Hier ein paar kleine Tipps, die das Leben rundum die Messe erleichtern:

  1. Karten/ Tickets

Wer Buchblogger ist, hat die Möglichkeit sich im Vorfeld über die Homepage der Messe Leipzig akkreditieren zu lassen. Bedeutet, ihr bekommt eine Dauerkarte für alle Messetage zugesandt, nebst Parkausweis, freiem WLAN Zugang usw. Diese Akkreditierung sollte im Vorfeld erfolgen. Sie wird geprüft, da ihr bestimmten Richtlinien bzw. euer Blog diesen unterliegt, denn nicht jeder kann sich als Blogger dort anmelden. Am ersten Messetag müsst ihr dann das Pressezentrum vor Ort aufsuchen, um euch freischalten zu lassen, alle Unterlagen zu erhalten und noch eine Karte für die Begleitperson. Normalerweise gibt es nur eine zusätzliche Freikarte, aber wenn man ganz lieb fragt, dann auch eine Zweite!   J Bei diesen handelt es sich um Tageskarten.

Normale Besucher haben ebenfalls die Möglichkeit ihre Karte im Vorfeld online zu erwerben. Zumal sind sie günstiger und ihr erspart euch lange Wartezeiten an den Kassen.

→ Wer auf dem Presseparkplatz stehen möchte sollte mindestens 30 Minuten vor Messebeginn da sein, ansonsten ist dieser restlos belegt!

  1. Verpflegung

Auf der Messe gibt es reichlich zu essen und zu trinken. Nicht immer ganz günstig aber definitiv für jeden Geschmack etwas dabei. Wer das Ganze umgehen möchte, sollte sich am besten einen Rucksack packen und mit dem nötigsten bestücken. Getränke, etwas zu knabbern, ein paar Brote, Obst… Wonach das Herz ruft und was einen an solch einem langen Tag glücklich macht. Wem das alles zu viel ist, der wird auf gar keinen Fall verhungern. Denn es gibt dort exzellente Essensstände und sogar im Außenbereich konnte man sich an Food Trucks laben. Von daher, fürs leibliche Wohl ist rundum gesorgt.

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  1. Kleidung

Sie sollte auf jeden Fall funktional sein. Feste, bequeme Schuhe. Kleidung, derer man sich entledigen kann. Wie z.B. einen Cardigan etc. Denn auf der Messe herrschen unterschiedliche Temperaturen. In den großen Hallen ist es oftmals sehr warum und stickig. Die Luft trocknet die Lippen und Haut aus, wobei sich die Mitnahme eines Labelos absolut rentiert. Die Übergänge zwischen den einzelnen Hallen sind sehr zugig und das große Glasforum, sehr warm und relativ angenehm. Daher ist der altbekannte Zwiebellook ein absolutes Muss.

 

  1. Mit Baby unterwegs

Lange habe ich überlegt, wie ich das ganze mache! Habe mich durch Foren gewühlt, Tipps gelesen und mich irgendwann total verwirren lassen. Daher ist meine Entscheidung für den Freitag auf die Bauchtrage gefallen. Dies aus zwei Gründen: 1. Ich kannte weder das Umfeld, noch die Gegebenheiten, noch das Gedränge etc. Daher war es mir sicherer meinen Sohn so nah wie möglich bei mir zu haben. 2. Ich wollte an diesem Tag möglichst viele

Verlage besuchen und habe mir gedacht, da ist ein Quinny und sei er noch so klein, recht hinderlich.  Ich muss sagen, ich habe Recht behalten. Auf den breiten Wegen ist es kein Problem, einen Kinderwagen zu nutzen. Hält man sich nur in einer Halle auf ist, dies auch kein Problem. Sobald man aber anfängt die kleineren Wege zu nutzen, oder sogar über das Gelände wandert, wird dies zur Herausforderung. Nicht nur für einen Selber, sondern auch für das Kind! Denn, die Leute nehmen keine Rücksicht! Von daher mein absoluter Tipp… Messe mit Kind ist kein Problem… aber die Wahl des Hilfsmittels sollte gut durchdacht werden. Am Samstag habe ich zusammen mit einer Autorin an einem Panel teilgenommen. Wir haben uns bereits am Freitag die Fläche angesehen und konnten daher sagen, es geht mit Wagen und Babysitter hervorragend! Dies hat sich auch bewahrheitet. Allerdings, waren wir am Samstag sehr Hallengebunden und nicht so frei wie mit einer Bauchtrage, aber dies war kein Problem und für uns absolut in Ordnung.

Mein Baby war ganz begeistert von den Menschen die ihn angelacht und beachtet haben und hat alles wunderbar mitgemacht. Dies ist nicht zwingend die Regel… es hätte auch anders sein können. Daher trefft die Entscheidung gut überlegt. Wollt ihr euer Kind mitnehmen oder nicht?! Gibt es eine Alternative, ja oder nein? Es wird niemals die Richtige Antwort dabei herauskommen, aber zumindest eine Tendenz in die Richtung in die ihr euch bewegen solltet!

Termine vor Ort etc. würde ich nur dann wahrnehmen, wenn ein Babysitter an Board ist, der sich mit eurem Baby / Kind etwas weiter wegsetzen kann, wo nicht ganz so viel Getümmel und Lärm ist. Dann seid ihr entspannter und euer Kind ebenfalls!

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  1. Termine

Wenn ihr Termine habt, schaut euch am besten zu Hause an wo ihr hinmüsst und wo sich die Verlage befinden. Fangt ihr erst an der Messe selber an zu suchen, dann wird es schwierig. Denn es ist mitunter zu bestimmten Zeiten mehr als nur voll und man muss sich durch die Gänge quetschen. Daher ist eine gute Vorbereitung das A und O.

Im Internet könnt ihr euch raussuchen, wo welcher Verlag seinen Stand hat. Auf der Homepage des Verlages findet ihr meist auch ein Programmheft, was wo an welchem Tag geboten wird. Angefangen von Signierstunden bis hin zum Talk, Bloggerrunden (für diese muss man sich oftmals im Vorfeld anmelden) etc.

Mit der Messe APP von der Leipzigermesse seid ihr übrigens bestens beraten. Dort könnt ihr eure Favoriten direkt markieren und speichern!

Signierstunden bedürfen viel Geduld und Wartezeit! Da muss man für sich entscheiden, ob es einem diese Zeit wert ist oder nicht.

Aber… was nun außer meinen Tipps viel wichtiger ist, was hat mir die Messe als Blogger gebracht?!
Ich gestehe, ich bin sehr bescheiden was so etwas angeht. Von daher war mein einziger Wunsch, mich bei den Verlagen vorzustellen und Kontakt mit Autoren aufzubauen. Dazu zählen primär Jungautoren und nicht zwingend die, die ständig Bestseller in den Top 10 haben. Denn, diese Bücher kann jeder rezensieren. Spannend sind aber gerade die, die nur als E-Books erscheinen, oder bei kleinen Verlagen, oder die die Neu auf dem Markt als Autor zugegen sind. Das sind die, die mich am meisten ansprechen. Ja, sicher… auch ich lese Bestseller und Empfehlungen! Aber… es macht der gesamte Mix aus!

Feststellen musste ich, dass viele Verlage auf Blogger nicht vorbereitet sind oder der richtige Ansprechpartner nicht zum Greifen nahe war, aufgrund von Terminen etc. Habe meine Visitenkarte trotzdem dort gelassen und jedes Mal ein wirkliches nettes Gespräch geführt.

Was mir aber am meisten gebracht hat, war das Autoren – Blogger Panel von „feelings emotionale E-Books“ bei dem ich dabei sein durfte. Dort ging es um das Thema Beziehung Autor und Blogger, wie diese beiden voneinander profitieren. Insgesamt war es eine moderierte 5er Runde, bestehend aus zwei Autorinnen (Jana Herbst und Regina Meißner) sowie drei Bloggern (Die Zwillinge und Aphrodite Preisgewinner von Zwinkerlings Bibliothek und meiner Wenigkeit). Auch wenn es nur 20 Minuten waren, war gerade dieser Part auf der gesamten Messe der mit den meisten Kontakten.  Habe dort genau die Autoren kennengelernt, die ich gesucht habe. Der Austausch war grandios und die eine oder andere Kooperation ist bereits entstanden bzw. ist gerade am Entstehen.

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Was mich allerdings sehr überrascht hat, war wie viele Autoren und Verleger ein verzehrtes Bild von Buchbloggern haben? Anscheint ist das Metier in dem ich mich bewege noch ein wenig eingestaubt und von falschen Bildern verzehrt. Viele waren sehr positiv überrascht, dass ich unter anderem ein Buchblogger bin, mit offenen Ansichten, meine Rezensionen mit Liebe und Herzblut schreibe, kein Groupie bin, anscheint auch gesellig und meine Konfektionsgröße im einstelligen Buchstabensegment liegt. Ich war geschockt… ist unsere Branche, in der wir existieren noch so weltfremd?!  Liebe Blogger, nun müsst ihr tapfer sein… JA, irgendwie schon! Ich habe mich nach diesen Gesprächen und es waren leider mehr als eines, mal etwas genauer umgesehen und musste feststellen, ja es gibt diese Blogger wirklich! Die, die um freie Exemplare betteln, die die T-Shirts tragen mit Bücheraufdrucken und vermeintlich lustigen Sprüchen, mit Autogrammen von Autoren, bei denen leider die Konfektionsgröße etwas größer ausfällt, die mitunter älter sind und die, die lesen weil sie keine andere Beschäftigung haben. Solche Blogger wollen die Autoren mitunter gar nicht! Ich dachte immer, Blogger sei Blogger, denn es geht ja um Bücher. Ein Irrtum! Am Wochenende wurden mir die Augen geöffnet. Selbst ein Buchblogger sollte stylisch sein, sollte mit der Zeit gehen, sollte innovativ sein, Ideen haben und nicht nur um kostenlose Bücher/ Autogramme/ Goodies betteln. Denn der Autor möchte sein Buch präsentiert bekommen, von einer Klientel, die es verdient sich als Blogger bezeichnen zu dürfen. Angelehnt an die ganzen Mode- und Beautyblogger. Denn die Bücher sind nicht eingestaubt, sie wandeln sich auch. Das Medium E-Books wird stärker und bietet auch jungen, hippen Autoren eine Plattform. Neue Genres werden geboren, die nun wirklich keine Wünsche mehr offen lassen und selbst eine Bloggerin könnte ein Buch veröffentlichen, was direkt zum Kassenschlager wird. Große Verlage Souren ihre E-Book Abteilungen aus, geben ihnen neue Namen wie Feelings, Skoobe, neobooks etc. um über diese, bestimmte Genre besser vertreiben zu können. Alles wird Jung, hipp, neu… warum sollten es dann nicht auch die Blogger sein?! Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen skeptischen Autor, der noch nie ein Buch hat rezensieren lassen (von sich aus), von mir und meiner Art überzeugen konnte. Dass ich das Bild eines anderen Bloggertypen verkörpere, als das was in ihren Köpfen herum geistert. Werde ich dazu auf dem Laufenden halten!

Auf der Messe ist auch eine neue Idee geboren… Was, das verrate ich noch nicht. Erst wenn alles in trockenen Tüchern ist!

Ich bin kein Groupie … aber eine Autorin musste ich sehen! Ich gestehe… ich bin ihr sozusagen im Gang vor die Füße gesprungen. Liebe Nina MacKay verzeihe mir… aber ich musste dich anquatschen und aufhalten! J Uns verbindet eine lange Blogger – Autor Beziehung, aber stets per Instagram und Rezension. Daher war es mir ein großes Anliegen, dass sie mich mal persönlich sieht… und ich ein Foto mit ihr bekomme. <3 Einmal Groupie sein!!!

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Meine Messeausbeute… NICHTS materielles! Ich habe nichts gekauft, ich habe um nichts gebettelt… ich habe aber viele wertvolle Kontakte geschlossen und viele Visitenkarten bekommen.

Von daher mein Fazit: Eine tolle Erfahrung, tolle neue Kontakte, um viele Erfahrungen und Ansichten reicher und bestärkt in dem was ich tue und wie ich als Person bin!

Leipzig… vielen Dank!

XoXo Maren

 

P.S.: Ich hoffe nicht, dass ich den einen oder anderen Buchblogger mit dem was ich gesagt habe verärgert, sondern eher die Augen geöffnet habe um vielleicht sein Tun zu überdenken… Denn Buchblogger können verdammt sexy sein. 😉

IMG_7410 Hundebaby on tour!!! ♥