Buchrezension: Linnea Svensson – Villa Wunderbar – Ein Waschbär zieht ein

Vielen Dank an den Loewe Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.

Maxi und ich durften das Buch von Linnea Svensson – Villa Wunderbar „ Ein Waschbär zieht ein“, aus dem Genre Kinderbuch gemeinsam lesen und bewerten.

 

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Loewe (18. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785585144
  • ISBN-13: 978-3785585146
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 7 Jahre
  • Preis: 12,95 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Mathilda und Joschi leben mit ihren Familien in einer alten Villa. Seit kurzem gibt es in Omas Waschsalon „Waschnuss“ noch einen kleinen Untermieter namens Henri den Waschbären.

Henri lebt in einer alten Waschtrommel. Ist süß, klein, kuschelig und hat es Fausdick hinter den Ohren.

Aber das ist nicht alles, den Henri kann sprechen. Doch dies ist ein großes Geheimnis und wird von den drei Freunden geteilt. Gemeinsam erleben sie mit einem Stück Kuchen, einem Kakao und einer großen alten Villa wunderbare Abenteuer und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

 

Wer sind die Autoren?

Linnea Svensson, das sind: Sandra Grimm und Ann-Katrin Heger, die viel Spaß mit der wunderbaren Villa und ihren lustigen Bewohnern hatten. Klar, dass die beiden am liebsten selbst dort einziehen würden. Auf den Dachboden. Oder ins Nebenhaus. Oder ins Haus gegenüber. Auf jeden Fall so nah wie möglich!

Nikolai Renger ist in Karlsruhe geboren. Er ist als freiberuflicher Illustrator für verschiedene Verlage und Agenturen tätig.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Dieses Rezensionsexemplar hat mich ganz besonders gefreut, denn schon lange hatte ich kein Buch mehr in der Hand, was sich so wunderbar zum Vorlesen und gemeinsamen Kuschelstunden auf der Couch geeignet hat wie dieses.

Das Buch ist im Din A5 Format gehalten und liegt sehr gut in der Hand. Die Seiten sind ein wenig dicker vom Papier, was ein langes Lesevergnügen garantiert, da sie doch robuster gegen das ständige Umblättern sind.

Die 20 Geschichten haben meistens eine Stärke von 3-4 Seiten. Dadurch wird die Aufmerksamkeit nicht ganz so stark beansprucht und die Geschichten lassen sich wunderbar einteilen, damit das Interesse an dem Buch nicht ganz so schnell verfliegt.

Die Schrift ist relativ klein gehalten, so dass es kein Buch für Leseanfänger ist, sondern eher für Fortgeschrittene Leser oder als Vorleselektüre dient. Ergänzt werden die Geschichten mit wunderbar schönen und treffsicheren Bildern. Mir persönlich gefallen die Bilder sehr gut, da sie liebevoll gemalt sind und die Geschichte in einer Zeichnung unterstützen und zusätzlich die Aufmerksamkeit des Kindes anregen.

Die Geschichten selber, finde ich total gelungen und sehr herzlich. Zum einen sind es kleine Abenteuer die erlebt werden und zum anderen wird das Thema Freundschaft behandelt aber auch Rätsel müssen gelöst werden. Henri als Waschbär ist einfach zuckersüß und hat einen eigenen Kopf, den er natürlich immer wieder versucht durchzusetzen. Ein Buch, welches wirklich Junge und Mädchen anspricht, abholt und begeistert. Vor allem, wenn so tolle Protagonisten am Werk sind, wie in diesem Fall.

Auch die Idee, hinter dem Buch überzeugt mich sehr.  Mit dem Waschsalon, dem kleinen Café, es zeigt das Zusammenleben von mehreren Generationen und das gegenseitig behilflich sein. Finde ich persönlich für ein Kind sehr wichtig und gut, dass es das bereits von klein auf lernt und beigebracht bekommt.

Von daher vergebe ich für dieses tolle Buch ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Was sagt Maxi dazu?

Maxi selber hat ein Waschbär Kuscheltier. Dieses heißt Sebi. Eigentlich wird Sebi sehr stiefmütterlich behandelt und kaum angeschaut. Doch seitdem wir mit diesem Buch angefangen haben, ist Sebi der Held. „Mama, ohne Sebi können wir das Buch nicht lesen.“ Anscheint, werden dort Verbindungen hergestellt, die eine Mama nicht nachvollziehen kann. J

„Das Buch gefällt mir total. Meine Lieblingsgeschichte ist die, mit dem Seifenkistenrennen. Vor allem mag ich die Stellen mit dem Waschbären, die sind sehr lustig. Besonders wenn Mama beim lesen ihre Stimme verstellt.

*Zack, aufgeflogen*

 

XoXo

Maren

Buchrezension: Yukon „Mein gehasster Freund“ – Till Lindemann & Joey Kelly

Ich war nicht auf der Buchmesse in Frankfurt, habe in letzter Zeit aber so viele tolle Bücher zugesandt bekommen, dass mich der große schwere Karton nicht gewundert hat.

Allerdings war die Überraschung, als ich diesen dann geöffnet habe, doppelt so groß.

Was ich eher seltener rezensiere sind Bildbände. Doch was mich aus dem Karton angelacht hat, hat mich mehr als überrascht und ich konnte nicht anders, als mir Zeit zu nehmen, das Buch zu öffnen und ganz in Ruhe dieses durchzublättern und einfach nur wirken zu lassen.

Vielen Dank daher an die Verlagsgruppe „Nationale Geographics“ für diesen tollen Bildband.

Heute geht es um eine strange Kombination aus Joey Kelly & Till Lindemann, Yukon „Mein gehasster Freund“, aus dem Genre Reise & Abenteuer Bildband.

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: NG Buchverlag GmbH; Auflage: 1 (5. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866906404
  • ISBN-13: 978-3866906402
  • Preis: 79 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Till Lindemann und Joey Kelly, zwei Männer der Extreme.

Der eine ist Sänger von Rammstein, der in seinen Texten provozierende wie feine Töne anschlägt und der andere Mitglied der Kelly Family und Ausdauersportler. Zwei Welten treffen aufeinander. Hart und zart!

Die beiden Männer folgen dem Mythos Yukon und stellen sich der Herausforderung des Flusses.

Die grandiosen Landschaftsaufnahmen von Thomas Stachelhaus erzählen von dem Abenteuer auf diesem grimmigen, kalten Strom.

Mit einem Interview der beiden Künstler und unveröffentlichten Gedichten von Till Lindemann. www.yukon-bildband.de

 

Wer sind die Autoren?

Joey Kelly, geboren 1972 bei Toledo in Spanien, ist Bandmitglied der legendären »Kelly Family«, die bis heute über 20 Millionen Tonträger verkauft hat. Als Ausdauersportler und Abenteurer absolvierte er über 100 Marathons und Ultra-Wettkämpfe weltweit.
Till Lindemann, geboren 1963 in Leipzig, verbrachte seine Jugend mit Leistungssport (Schwimmen), trat eine Lehre als Tischler an und arbeitete als Zimmermann und Korbflechter. Seit 1994 ist er Sänger und Texter der Band »Rammstein«.
 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Dieses Buch ist wahrlich kein Leichtgewicht. Mit seinen knapp 2,5 kg liegt es schon etwas schwerer in den Händen. Daher bietet es sich an, sich ein bequemes Plätzchen zu suchen, das Buch vor sich hinzulegen und langsam und genüsslich zu genießen.

Alleine der Erste Eindruck, vermittelt dem Betrachter des Buches, das es sich nicht einfach um einen x-beliebigen Bildband handelt, sondern um ein wirklich hochwertiges und aufwendig gestaltetes Buch. Das Buchcover zeigt die beiden Hauptprotagonisten und ist ein Fotodruck in sehr detailreicher und hochauflösender Form. Die goldenen Lettern fallen einem direkt ins Auge. Der Schriftzug mit dem Titel ist in einem Reliefdruck gehalten und die Haptik des Buches ist unwahrscheinlich gut. Alleine das drüber fahren mit den Fingern über das Wort „Yukon“ lässt jeden Haptiker in Verzückung fallen.

Dem Betrachter wird auf den ersten Seiten des Buches, grafische Ausschnitte zweier Karten gezeigt, in denen der Teil des Yukon markiert ist, dem sich die beiden Protagonisten gewidmet und bezwungen haben. Dadurch lässt sich besser nachvollziehen wohin ging die Reise und die einzelnen Fotos haben eine noch stärkere Bedeutung erlangt, nachdem sichtbar wurde, welche Gebiete und Länder sie durchquert haben.

Die meisten der Bilder sind doppelseitig gedruckt, in einer wahnsinnig guten Qualität. Man kann bei längerer Betrachtung der Fotos, unwahrscheinlich viele kleine Details sehen und auch Dinge auf Fotos entdecken, die beim ersten schnellen schauen nicht direkt ins Auge fallen.

Die Fotos zeigen eine unendlich Weite, strahlen eine wahnsinnige Gelassenheit aus und lassen den Betrachter dennoch spüren, dass diese Wildnis die auf uns so wahnsinnig ruhig daherkommt, harter Kampf sein muss. Man kann oftmals die Kälte und die unendliche Einsamkeit spüren.

Man sieht Bilder von Joey Kelly, nachdenklich sitzend, während hinter ihm eine weite von Nichts ist. Irgendwo mitten im Nirgendwo. Bilder von Till Lindemann, wie er Gedanken niederschreibt, Gedichte verfasst und man an seinem Gesicht ablesen kann, dass er ganz tief in sich selber ruht und eine Ruhe ausstrahlt, die zu der gesamten Umgebung passt.

Ein Teil dieser Gedichte, ist in dem Bildband verarbeitet. Beim durchstöbern stößt man immer mal wieder auf eines davon. Gelesen habe ich sie alle… und sie sind, was ich niemals gedacht hätte, sehr gut. Sie zeigen mir eine völlig andere Seite von Till. Nicht die, die ich sonst als Rammstein Frontman wahrnehme, sondern eine gefühlvolle, nachdenkliche Seite, die ich ihm nie zugetraut hätte.

Die Kombination der beiden Männer finde ich sehr interessant. Für mich, der softe Joey Kelly gegen den Knallharten Till Lindemann. Eine hochexplosive Männerfreundschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Können diese beiden Männer ein gemeinsames Abenteuer bestehen und daraus einen grandiosen Bildband machen?! Ja, das können sie. Till Lindemann, der provozierende ins Mikrofon schreiende Sänger gegen Joey Kelly den Extremsportler? Hart gegen zart! Oder vertut man sich anfänglich mit diesem Gedanken?

Auch hier, ein dickes Ja! Denn eigentlich ist Till der eher zartere der Beiden, denn er wäre planlos auf den Trip gegangen, gäbe es da nicht Joey den Harten, der alles durchgeplant hat. Dies erfährt man aber nur im Interview. Leider gibt es in dem Bildband kein Inhaltsverzeichnis, so dass das Interview gesucht werden muss. Das Suchen lohnt sich, denn ich finde dieses Interview toll, da man die beiden Helden in dem Buch noch etwas besser kennenlernt und versteht, wer welchen Part in diesem Abenteuer bekleidet hat. Warum ein Till Lindemann, der vermeintlich Harte, zum Softie wird und die Duracell Batterie bei Joey Kelly einfach kein Ende findet. Dieses Interview ergänzt wunderbar das ganze Buch und macht die Bilder noch greifbarer und haucht jedem einzelnen davon Leben ein.

Auf den letzten Seiten des Buches, findet man zusätzlich noch ein Portrait über den Fluss Yukon. Es hat mir sehr gut gefallen und ergänzt das Buch. Mit diesem mehrseitigen berichtet vervollständigt sich das Ganze und man kann als Betrachter noch stärker die Bilder nachvollziehen und in das Abenteuer eintauchen.

Mein Fazit: Ein Buch, welches beim Betrachten Fernweh und Sehnsucht hervorruft. Eine Sehnsucht nach der freien unendlichen Natur. Nach Wochen voller Ruhe und Gelassenheit, nach dem Gefühl, einfach Mensch zu sein. Ohne Zwänge, ohne Druck und ohne den unnötigen Stress den sich ein jeder macht. Dieses Buch hat die Magie, für Stunden wegtauchen zu können und die Bilder in sich aufzusaugen.

Von daher vergebe ich für diesen Bildband  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Ein tolles Geschenk für alle Fans von Joey und Till und natürlich für jeden der einfach gerne einmal abtauchen möchte und die Unendlichkeit des Seins spüren will.

 

XoXo Maren

 

P.S. Dieses Buch werde ich meiner Schatzkiste beifügen und beim nächsten Gewinnspiel an euch verlosen!

Buchrezension: Simone Wille – Tokyo Cakes „Süße Rezepte aus Japan“

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.

Ich darf das erste Backbuch in den Händen halten, welches sich mit Backleckereien aus Tokio befasst.

Geschrieben und gestaltet wurde es von Simone Wille – Tokyo Cakes „Süße Rezepte aus Japan“, aus dem Genre Kochen und Genießen.

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (13. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827013372
  • ISBN-13: 978-3827013378
  • Preis: 24,00 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Es handelt sich um das erste Backbuch, das seine Leser in die japanische Genusswelt einlädt. Ob Cheesecake, Matcha Fondant oder Cold Brew Coffee Jelly, dieses Buch bietet ein großes umfangreiches Sammelsurium an kulinarischen Köstlichkeiten.

Die Rezepte sind auf die europäischen Küchen abgestimmt, so dass es zu keinerlei Problemen in der Nachahmung und Herstellung der raffinierten und einfachen Rezepte kommen sollte.

Eine Vielzahl an Rezepten,  Tradition trifft auf Moderne – ein Fest für Gaumen und Auge, fotografisch festgehalten.

Rezepte für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen, die ihr persönliches Repertoire um einige außergewöhnliche Köstlichkeiten erweitern möchten.

Wer kann da widerstehen? Tokyo Cakes sind fast zu schön, um sie zu essen – aber auch zu köstlich, um es nicht zu tun.

 

Wer ist Simone Wille?

Simone Wille, geboren 1980 in München, röstete im Feinkostgeschäft ihrer Familie schon als Kind Kaffeebohnen von Hand. Sie hat in Salzburg und London Journalistik studiert und auf der ganzen Welt gearbeitet. Bis heute verfasst die Autorin am liebsten Artikel und Bücher zum Thema Kulinarik, Kultur und Lebensstil. Seit 2006 ist sie zusätzlich bei Dallmayr als Tee-Expertin und Kommunikationsleiterin tätig. Sie lebt, kocht und schreibt in München.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Schon lange verfolge ich auf Facebook verschiedene Blogs die japanische Köstlichkeiten nachkochen und dies in Form von kleinen Videos zeigen. Ich bin immer sehr angetan vom Ergebnis und der mitunter einfachen Zubereitung, dass ich schon seit langem damit geliebäugelt habe, solch ein Rezept nach zu backen. Doch, meist scheitert es an den Angaben der Zutaten. Sie sind nicht wirklich präzise.

Daher freut mich dieses Buch ungemein und ich habe es lange und ausgiebig durchgeblättert, mir viele dieser wundervollen Rezepte angeschaut und durchgelesen und kann zumindest sagen, es klingt alles sehr europäisch.

Das Buch ist relativ handlich. Es ist etwas kleiner als ein DIN A4 Blatt, liegt aber sehr gut in der Hand. Das Cover ist in Weiß gehalten und zeigt bereits typische japanische Bilder von Leckereien und kleinen Cafés bzw. Kaffeeständen. Es ist sehr ansprechend und besticht durch die hellen Farben.

Die Blattfarben sind nicht schneeweiß, sondern leicht abgetönt und sehr angenehm fürs Auge. Dadurch kommen die Fotos fein, simpel und auf den Punkt rüber. Aus meiner Schulzeit kenne ich dieses Papier noch als recyceltes Papier, da es immer einen leicht dunkleren Touch hatte als das meiner Klassenkameraden. Mir gefällt dies sehr gut, da es angenehm für die Augen ist und einfach super zu den asiatischen Köstlichkeiten passt.

Das Buch ist in verschiedene Kapital eingeteilt. Angefangen mit Kuchen, Torten, Käsekuchen, Getränke etc. Mir gefällt dies sehr gut, da man direkt nach seinen persönlichen Vorlieben schauen kann und dann erst im Nachhinein nach allen anderen Köstlichkeiten. Besonders toll gefällt mir das Kapitel mit den Käsekuchen, denn ich liebe sie.

Simone Wille hat versucht jeden Kuchen ansprechend zu fotografieren und neben dem Rezept zu platzieren. Dadurch läuft einem noch mehr das Wasser im Mund zusammen. Die Fotos selber bestechen durch ihre Puristik und ansprechende Platzierung der Kuchen/ Torten. Die Titel sind immer in Deutsch gehalten, mit den typischen japanischen Schriftzeichen als Untertitel.

Alle Rezepte beinhalten Zutaten, die ohne Probleme hier bei uns auch zu bekommen sind. Spätestens im Biomarkt, oder einem gut sortierten Asiatischen Supermarkt. Mittlerweile gibt es diese in vielen großen Städten.

Gepimpt wird das Buch mit tollen Bildern von Tokio und eingefangenen Momenten in Cafés bzw. Straßenbars. In den Bildern wird eine wahre Ruhe ausgedrückt, was untypisch für das Laute Tokio ist. Man hat oftmals das Gefühl gar nicht dort zu sein, sondern eher in einem kleinen Dorf, weit weg von allem. Mit einer Stille um einen herum, die es ermöglicht vollständig in das Backbuch einzutauchen, sich jedes Bild mit dem passenden Rezept anzuschauen und einfach zu träumen und in den Genüssen zu schwelgen und schweben.

Am Buchende ist ein Anhang zu finden, in welchem Tipps zu den verwendeten Backformen, Techniken und Backhinweisen gegeben werden. Sowie ein Glossar mit den unterschiedlichsten Zutaten, die für uns in Deutschland nicht alltäglich sind oder die, die von unseren abweichen. Z.B. das Mehl.

Mein Fazit: Ein grandioses Buch, was mir ausgesprochen gut gefällt und welches ich mehr als nur einmal zur Hand nehmen werde. Es lässt einen für kurze Zeit in die Welt der kulinarischen Japanischen Genüsse eintauchen und zaubert wahre kleine Wunderwerke zu Tage. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass manche Fotos aus Tokio betitelt sind, damit man weiß, wo diese aufgenommen wurden und man sich ein wenig besser mit diesen identifizieren kann und die Rezepte noch authentischer werden.

Für mich ein Buch voller Experimente und voller Köstlichkeiten.

Von daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Ein super Geschenk für Backfeen, die gerne mal etwas Neues ausprobieren wollen.

XoXo Maren

Käsekuchen mit Joghurt- Minz- Haube

Zur Taufe meines kleinen Sohnes, wollte ich nur einen schnellen Kuchen backen. Einen den jeder mag und vor allem, der nicht so schwer im Magen liegt, bei der ganzen Kuchenauswahl die wir an diesem Tag hatten.

Daher sollte es ein Käsekuchen. Aber einer der ein wenig Gepimpt ist und nicht ganz klassisch daher kommt. Habe mich von einem anderen Rezept inspirieren lassen und musste leider feststellen, die Grundidee ist super… aber das Ergebnis hat mich leider nicht ganz so umgehauen!

Warum, dass verrate ich euch!

Der Käsekuchen ist perfekt geworden. Ganz locker und leicht, wirklich hervorragend. Relativ dünn, da oben das Ganze mit einer Schicht Joghurt abgerundet wurde. Allerdings sollte der Joghurt eine Portion frische Minze als Topping erhalten und das war dann auch mein persönliches i-Tüpfelchen zum nicht ganz so mein Geschmack, werden. Leider…

Durch die Minze in Verbindung mit dem Jogurt hatte man beim ersten Bissen das Gefühl man beißt in einen Pfefferminzkaugummi oder in ein Mentos. Dann hat sich das Ganze etwas mit dem Käsekuchen verbunden und wurde leicht neutralisiert. Aber … es wurde trotzdem geschmacklich für mich nicht besser. Der Kuchen spaltet zumindest die Geschmäcker, der anwesenden Gäste!

Die einen fanden es super… den andern hat es nicht ganz so geschmeckt.

Ich glaube, würde man zum einen die Minze weglassen und weniger Gelatine nehmen (die Hälfte also 6 Blatt), damit die Joghurtschicht nicht fest wird, sondern nur leicht andickt, damit es dann ein wahrer Genuss werden kann. Allerdings ist es ein Kuchen über den man auf jeden Fall sprechen muss!

Das Gesprächsthema am Tisch ist definitiv gegeben.

Also, heranwagen und selber austesten!

Zutaten:

  • 125 g  Mehl
  • 75 g  + 100 g + 100 g Zucker
  • 75 g  kalte Butter
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 1 Päckchen  Vanillin-Zucker
  • 500 g Magerquark
  • 250 g Speisequark (40 %)
  • 1 Päckchen  Puddingpulver „Vanille-Geschmack“  (zum Kochen; für 1/2 l Milch)
  • 12 Blatt  weiße Gelatine
  • 1 kg  Magermilch-Joghurt
  • 2 komplette Stängel frische Minze
  1. Mehl, Salz, 75 g Zucker, Fett in Stückchen und 2 EL eiskaltes Wasser erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen verkneten.
  2. Anschließend den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig relativ dünn ausrollen.
  4. Eine Springform (26cm) gut einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den ausgerollten Teig dort hinein legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  5. Eier, 100 g Zucker und Vanillin-Zucker mit dem Mixer des Handrührgeräts schaumig schlagen.
  6. Gesamten Quark und Puddingpulver unterrühren. In die Form streichen.
  7. Im vorgeheizten Ofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) ca. 1 Stunde backen.
  8. Nach dem backen rausnehmen und abkühlen lassen. Erst dann aus der Form lösen.
  9. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  10. Joghurt, 100 g Zucker und kleingeschnittene frische Minze verrühren.
  11. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze in einem Topf auflösen.
  12. 6 EL Joghurt löffelweise einrühren und dann unter den Rest Joghurt rühren. Joghurt kalt stellen, bis er zu gelieren beginnt (ca. 5 Minuten)
  13. Einen Tortenring um den Käsekuchen schließen. Joghurt darauf streichen. Torte mind. 4 Stunden kalt stellen.

Der Kuchen sollte kalt genossen werden!

Bon Appetit!

Buchrezension: Beate Boeker – Hochzeitstorte mit Todesfall (Florentinische Morde Band 1)

Ich freue mich total, dass ich erneut ein Buch von Beate Boeker lesen und rezensieren durfte.

Ich habe sie in Leipzig kennengelernt und seitdem schätze ich ihre Bücher sehr und war tierisch begeistert, als sie mir den ersten Band aus der Krimireihe „Florentinische Morde“ zur Verfügung gestellt hat.

In der heutigen Rezension geht es um das Buch von Beate Boeker – Hochzeitstorte mit Todesfall (Band 1), aus dem Genre Krimi.

           

(amerikanisches Cover)         (deutsches Cover)

(amerikanische Buchcover der bis dato erschienenen Bücher)

  • Taschenbuch: 294 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (15. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1547009268
  • ISBN-13: 978-1547009268
  • Preis: 9,90 € (Taschenbuch)

 

Worum geht es in dem Buch?

Carlina und ihre Cousine Emma, wollen ihnen Großvater zu Emmas Hochzeit abholen. Die Zeit drängt, denn es sind nur noch 30 Minuten, bis Emma vor den Traualter treten soll. Doch die beiden finden den Großvater tot am Küchentisch sitzend vor. Was nun?

Emma ist nicht bereit sich den schönsten Tag in ihrem Leben vermasseln zu lassen, wegen einer Leiche und stachelt Carlina dazu an, ihr zu helfen den Tod zu vertuschen. Nur für ein paar Stunden! Was würde da näher liegen, als ihren Opa ins Bett zu verfrachten und es so darzustellen, als hätte er sich hingelegt und wäre dabei für immer eingeschlafen! Perfekter Plan! Oder auch nicht?

Doch die Folgen sind unausweichlich. Haben sie allen Gästen am Tag zuvor erzählt, Opa würde sich nicht gut fühlen, stellt sich nun heraus, er wurde vergiftet. Carlina ist die Hauptverdächtige und wird von Commissario Stefano Garini auf Schritt und Tritt durch Florenz verfolgt.

Doch was, wenn noch ein weiterer Mord passiert?

 

Wer ist Beate Boeker?

Als Beate Boeker 2005 ernsthaft mit dem Schreiben von Büchern anfing, stellte sie fest, dass die Unterstützung für angehende Autoren in Deutschland eher gering ist und entschied sich dazu, ihre Erstlingsexemplare in den USA zu veröffentlichen.

Daher wechselte sie kurzerhand die Sprache, vom deutsch ins englische und ließ ihre Bücher bei Avalon verlegen. Dort erschienen sie als gebundene Ausgabe. Mittlerweile gibt es über Amazon ihre Bücher auch im Taschenbuch Format oder als E-Books, da diese Avalon aufgekauft haben bzw. da sie ihre Romane als Indie-Autorin teilweise selbst veröffentlicht.

Die Übersetzung der Bücher folgt langsam. Der deutsche Buchmarkt kann sich daher Stück für Stück über die Werke freuen.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich freue mich total, endlich wieder einen Krimi in den Händen zu halten, der mehr zu bieten hat als nur Spannung und Überraschungen, sondern auch wunderbare sympathische Protagonisten und einen Hauch Humor.

Die neue Krimireihe von Beate Boeker spielt in Florenz. Ein Touch Italien wird auf jeden Leser automatisch übertragen und eine Sehnsucht beginnt…

Im Mittelpunkt dieser Reihe steht eine typische italienische Familie. Nah ja, nicht ganz so typisch, denn diese Familie ist nervig, hängt immer zusammenrum und kennt man einen, kennt man alle. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel und sind leider Gottes Urkomisch. Hier finden wir stets ein Fünkchen Humor, auch in den Zeiten von Morden.

Carlina, die Hauptprotagonistin wohnt im italienischen Großfamilienhaus unter dem Dach, in einer kleinen Wohnung. Sie hat ein Faible für Animalprints und das nicht nur bei Accessoires sondern vor allem auch bei ihrer Unterwäsche. Sie betreibt eine sehr kleine, feine erfolgreiche Dessous Boutique mit dem Namen „Temptation“. Leider ist sie Single, denn der richtige Mann ist ihr noch nicht über den Weg gelaufen. Sie ist eine gestandene Frau, will ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, braust ganz standesgemäß mit ihrer Vespa durch Florenz und lebt das Leben. Sie ist herzensgut, eine wahre Sympathieträgerin und man will sie sofort als Freundin haben. Männer finden ihre Katzenaugen anziehend und Carlina ganz entzückend. Wahrlich kann sie sich vor Verehrern nicht retten! Doch was, wenn sie plötzlich Schmetterlinge im Bauch verspürt, wenn stets ein gewisser Commissario Stefano Garini bei ihr im Geschäft auftaucht?

Der zweite grandiose Protagonist. Commissario Stefano Garini, sexy bis zum Umkippen, typisch italienisch aber ich glaube größer und männlicher. Ein Berg von einem Mann, an den man sich einfach anlehnen will. Er wird gerufen um den Mord aufzuklären. Doch, ziemlich schnell, wird ihm klar, in dieser Familie durchzudringen wird schwierig. Warum er sich plötzlich zu Carlina hingezogen fühlt, ist ihm auch noch nicht ganz klar, aber sein Ziel, er muss sie beschützen und schnellst möglich den Mörder finden, denn er könnte es sich nicht verzeihen, wenn ihr etwas zu stößt.

MMH… ob sich da wohl etwas anbahnt zwischen den beiden?!

Natürlich, es werden zarte Bande geknüpft… ganz zart und fein. Aber, dies steht nicht im Vordergrund des Buches. Sondern der Mord an dem Großvater. Dieser wird von allen Seiten beleuchtet und jedes Familienmitglied steuert seine eigene neue Geschichte zu Opa bei. Am Ende gibt es mehr Verdächtige als Familienmitglieder und eine lustige Geschichte nach der anderen.

Auch wenn ich am Anfang meine Zweifel hatte bzgl. der ganzen Namen bei dieser doch sehr großen italienischen Großfamilie, hat Beate Boeker es in meinen Augen wunderbar hinbekommen, dies dem Leser auf eine liebevolle, einfache und gleichzeitig lustige Art näher zu bringen. Denn jedem Familienmitglied wird gleichzeitig eine kleine Besonderheit zugeschrieben. Z.B. hat der verstorbene einen Zwillingsbruder und dessen Frau ist stetig Knoblauchzehen und stinkt danach. Und schon wusste der Leser genau, um wen es sich dreht. Sehr clever gelöst um alle Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen.

Die Geschichte gefällt mir ausgesprochen gut. Natürlich geht es um einen Mord. Einer der im ersten Moment aber gar nicht danach aussieht. Denn eigentlich, hätte es auch ein natürlicher Tod sein können, hätten Emma und Carlina, nicht einen Fehler begangen als sie Opa ins Bett gelegt haben, sie haben seine Socken vergessen auszuziehen. Und schon kam der Stein ins Rollen. Es war nicht einfach nur ein Tod, es war ein Mord!

Spätestens da wusste ich, es wird noch lustig!

Die Geschichte mit dem Mord, passt in meinen Augen sehr gut und harmoniert auch wunderbar mit dem erzählten überein. Es gab für mich keine Stelle in dem Buch, an der ich mich gefragt habe, wieso etwas nicht harmonieren könnte. Sie ist schlüssig, ergibt ein ganzes und lässt auch am Ende keine Fragen offen. Sie besitzt ein großes Potenzial an Spannung, incl. einer spektakulären Flucht und einem grandiosen Showdown, wie es hätte nicht besser sein können. Alles ergibt ein großes Ganzes und schließt den Mord gänzlich ab. Das Techtelmechtel zwischen Carlina und Stefano tut dem eigentlich Geschehen in diesem Buch kein Abbruch, denn es ist lediglich ein Nebenschauspiel und ergänzt das Bild ganz wunderbar. Die Geschichte ist daher schlüssig bis ins letzte Detail, schließt komplett mit dem Buch ab, lässt aber für den zweiten Teil genug Spielraum und offene Fragen in Bezug auf Carlina und Stefano übrig, damit es mit den beiden weitergehen kann.

Zusätzlich steht natürlich die Familie von Carlina im Vordergrund, denn sie ist so herzlich und durchgeknallt lustig, dass es eine wahre Freude war, Szenen mit dieser zu lesen. Aber, bestimmt auch nicht ganz leicht in einer solchen Familie zu leben. Carlina, hat es auf den Punkt gebracht: Heiratet man einen von Ihnen, bekommt man sie alle! Dies ist auch im Buch sehr stark zum Ausdruck gekommen und zeigt einfach den Zusammenhalt von italienischen Großfamilien und wie sie miteinander umgehen. Wirklich toll geschrieben und in Worten transportiert!

Ich mag den Schreibstil von Beate Boeker sehr. Er ist leicht, flüssig, gradlinig und auf den Punkt. Sie schreibt für mich nicht wie eine Newcomerin auf dem deutschen Markt, sondern wie eine erfahrene Autorin, die genau weiß, wie sie ihre Leser fesseln, ans Buch binden und gleichzeitig begeistern kann. Es war ein wahres Lesevergnügen und irgendwie hat es mich enttäuscht, als es vorbei war.

Ich vermisse das Florenz, welches mir all abendlich ein Stück Urlaub geschenkt hat, ich wüsste zu gerne ob es den Laden Temptation wirklich gibt, ich würde mich direkt beraten lassen und am liebsten würde ich ein Abendessen bei Carlina und ihrer Familie einnehmen.

Ihr seht, ich bin infiziert und das zurecht!

Ich vergebe daher ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen!

Mein Fazit: Ein Krimi, mit Spannung, einer durchdachten Handlung gepaart mit humorvollen und sehr sympathischen Protagonisten. Er versüßt die ersten Herbsttage und macht Laune und Lust auf mehr…

Ich freue mich schon jetzt auf die gesamte Reihe, denn sie verspricht schon nach Band 1 herausragend zu werden, denn die beiden Hauptdarsteller legen den Grundstein für tolle neue Storys, Morde, Mordfälle und lustigen Zusammentreffen mit einer wahren italienischen Großfamilie.

Es war eine wahre Freude dieses Buch zu lesen und Teil der Familie zu werden um den Mord an dem Großvater aufzuklären.

XoXo Maren

 

P.S.: Für alle die wissen wollen wie es weitergeht, heißt es nicht lange warten zu müssen, den Band 2 „Amore Mortale“ erscheint bereits am 06.11.17 und kann bei Amazon schon vorbestellt werden.

Buchrezension: Nina MacKay – Aschenputtel und die Erbsen Phobie

Ich durfte auf der Leipziger Buchmesse 2017 die liebe Nina persönlich kennenlernen. Daher freut es mich ungemein, dass sie mir ihr neustes Werk zum Lesen und rezensieren zur Verfügung gestellt hat.

Heute geht es um das den zweiten Teil einer Buchreihe von Nina MacKay – Aschenputtel und die Erbsenphobie, aus dem Genre Fantasy.

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Drachenmond-Verlag (Nova MD); Auflage: 1. Auflage 2017                  (31. August 2017)
  • Sprache: Deutsch Fantasy.
  • ISBN-10: 3959919905
  • ISBN-13: 978-3959919906
  • Preis: 14,90 € (Taschenbuch)

 

Worum geht es in dem Buch?

Alle Happy Ends sind in Gefahr! Wirklich alle…

Red dachte, alles wäre ab sofort einfacher, doch dem ist nicht so. Seit der Reise nach Wonderland und der Suche nach den verschwundenen Prinzen, den Happy Ends, ist nichts mehr wie vorher.

Prinzessin Jasmin kocht vor Wut! Sie will alles, komme was wolle. Sie sinnt auf Rache und will vor allem Herrscherin über alles werden, wirklich alles. Ein Krieg scheint unmittelbar bevorzustehen.

Red und die Gang der Prinzessinnen müssen die Hexen des Märchenwaldes auf ihre Seite ziehen und gemeinsam mit ihnen und ihrer Magie gegen Jasmin und ihr Gefolge kämpfen. Denn Jasmin fürchtet nur eines, Märchen-Magie.

Doch wer ist nun das verlorene Kind, welches der Schlüssel ist, um den Krieg für sich zu entscheiden? Die Prinzessinnen und Red stehen vor einem Rätsel. Eines was sie kaum lösen können, oder doch?

Red zählt bedingungslos auf Ever. Doch nach einem Zwischenfall ist dieser wie vom Erdboden verschwunden und Red ist allein. Nicht ganz, denn wir haben ja noch Jaz, der an Red klebt wie eine Tube Sekundenkleber. Er will sie von sich und seiner Liebe überzeugen. Wird es ihm gelingen?

Aber wo zum Teufel ist nun wieder Ever?

 

Wer ist Nina MacKay?

Im realen Leben arbeitet sie als Marketing Managerin. Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Vorzugsweise mit Literweise Kaffee im Gepäck. Früher hat sie als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihr größtes Hobby, genauso wie der tägliche Austausch mit ihrem Jungautoren Verein und den zwei Betaleser-Gruppen auf Whatsapp.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Nina hat mich wirklich lange auf diesen Band warten lassen. Ziemlich früh stand der Titel fest, wurde immer wieder von ihr promotet, doch der Erscheinungstermin lag in noch so weiter Ferne.

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, stelle ich fest… wow, du hast es bereits durchgelesen und könntest gerade schier durchdrehen, denn dieses Band endet mit einem ganz fiesen Cliffhanger! NINA, wie konntest du nur?!

Aber mal von Anfang an.

Es handelt sich um Band zwei ihrer Märchenbuchreihe. Meiner Meinung nach, ist Band  1 Pflicht da ansonsten das Verständnis bei Quereinsteigern fehlt. (>Klicke< hier für die Rezension zu Band 1) Denn die in Band 1 vorangehende Geschichte ist quasi der Sockel auf dem nun aufgebaut wird.

Wir befinden uns wieder im Märchenwald. Doch, dieses Mal ist nicht alles Friede Freude Eierkuchen, sondern die Happy Ends der Prinzessinnen sind in Gefahr. Vor allem das von Cinder (Cinderella) und ihrem Mann Prinz Charming. Ich gebe zu … jedes Mal wenn ich diesen Namen gelesen habe, musste ich an diesen schmierigen Einfaltspinsel Charming aus den Shrek Filmen denken und habe innerlich den Kopf geschüttelt, mit den Worten: „Cinder wie konntest du nur?!“

Doch das ist bei weitem nicht alles. Jasmin, Prinzessin bzw. jetzt Königin von Morgenland wird zu einer kleinen Rachsüchtigen Kuh. Auch hier… Nina, du erschütterst mein Bild aus Kindheitstagen, wenn ich an die kleine süße Jasmin aus Disneys Aladin denken muss.

Aber nun gut, wir werden alle erwachsen, sei es drum!

Dieses Buch spielt nach Band 1 und setzt in seinen Erzählungen auch voraus, dass Kenner dieses Werkes am Lesen sind. Denn es gibt kaum Erklärungen zum vorherigen, nur ganz wenige Anspielungen, die der Leser nur dann wahrnehmen wird, wenn er weiß worum es geht.

Wir treffen hier auf Altbekannte, die wir bereits in Band 1 sehr lieb- und gern gewonnen haben. Dieses Mal ergänzt sich das Ganze um weitere Märchenfiguren, die wir kennenlernen und deren ganz eigene Art mit ihrem „Schicksal“ umzugehen. Nehmen wir da mal Gretel. Sie betreibt, um das Trauma Hexe und Hexenhäuschen hinter sich zu lassen, ein Sonnenstudio und züchtet parallel Meerschweinchen. Okay, nun mal im Ernst… wie krank muss man sein, um auf solche Ideen als Autor zu kommen. Einfach strange! Und dies, dass kann ich euch sagen ist mal wieder nur eine von vielen.

In diesem Buch werden Rätsel aus Band 1 aufgeklärt und fallen beim Puzzle an die richtige Stelle. Hier primär das Dreigespann Red, Jaz und Ever. Denn das dies nicht auf Dauer so bleiben kann, war klar. Doch wie diese Konstellation am Ende aussehen wird, das lasse ich mal offen. Doch, und das kann ich verraten, hat es mit dem Cliffhanger zu tun. Ein Rätsel löst sich auf und ein anderes, dramatisches öffnet seine Türen… NINA, das ist nicht dein Ernst oder?! Ich würde euch am liebsten verraten, was der Cliffhanger ist… aber, nein! Ich kann nicht. Ich bin noch immer viel zu erschüttert…

So, durchatmen, Haare wieder richten und weiter geht’s´!

Ne, jetzt mal ein wenig den Spaß zur Seite… Ohne Witz und mit ganz viel Ernst. Diese Geschichte gibt neue Rätsel auf und löst andere. Vieles wird klarer und lässt den Leser dann doch wieder im ungewissen.

Dieses Mal, springt die Geschichte des Öfteren zwischen den einzelnen Ländern hin und her. Denn zum einen gilt es nach Morgenland zu kommen und Jasmin aufzuhalten und zum anderen können die Happy Ends nur dann gerettet werden, wenn der 8. Zwerg und das verlorene Kind gefunden wird. Dadurch teilen sich die Prinzessinnen auf und machen sich mit Sack, Pack und ihren auserwählten Gefährten auf den Weg. Alleine dies, bedeutet für den Leser immer ein gewisses Maß an Obacht, denn es kann zu einem Personenwechsel in den jeweiligen Kapiteln kommen. Gut, dass daher über jedem steht, aus welcher Sicht der Leser gerade dieses Geschehen beobachtet und verfolgt. Doch, dies hat mich oftmals in leichte Schwierigkeiten gebracht und es war nicht unüblich, dass ich das eine oder andere Mal auf meinem Reader vor und zurück blättern musste.

Vielleicht ist es mir deswegen auch nicht zwingend einfach gefallen in diese Geschichte direkt von Anfang an einzutauchen. Mit den Charakteren hatte ich persönlich kein Problem, mit dem Schreibstil auch nicht, eher mit der Thematik, dass der Wechsel der einzelnen Perspektiven mitunter zu schnell kommt und ich als Leser gedanklich noch gar nicht so weit war. Dies hat mich ein wenig Kraft und Zeit gekostet und war nicht ganz so einfach. Aber, je tiefer ich in diesem Buch drin gesteckt habe, umso einfacher, flüssiger und verständlicher wurde es und das Lesevergnügen hat dem keinen Abbruch getan.

Ich mag den Schreibstil von Nina MacKay total. Er ist ein wenig durchgeknallt, sehr facettenreich, sehr emotionsgeladen und gleichzeitig so simpel und einfach. Ein Stil, der nicht unbedingt zu diesem Buch passt und dieser endlosen Kreativität, die schon ein wenig GaGa- Sein voraussetzt, denn er ist punktiert, gut dosiert, verständlich und lässt sich trotz diesem Anfall von Wahnsinn sehr gut lesen. Sie versucht auf verschachtelte Sätze gänzlich zu verzichten und drückt ihr Märchensein klar, deutlich und gradlinig aus. Dadurch fällt es dem Leser, trotz der geballten Power an Witz und Charme nicht schwer dieses Buch zu lesen.

Es ist lustig geschrieben, bringt einen immer wieder zum Lachen, zum Schmunzeln und einfach zum Kopfschütteln. Man erschafft sich seine eigenen gedanklichen Äußerlichkeiten von jedem Protagonisten und versucht dies dann mit dem Buch abzugleichen. Leider, habe ich bei den Hexen immer noch meine Schwierigkeiten, denn für mich sind sie immer noch so, wie ich sie als Kind in Erinnerung behalten habe. Doch, Nina hat sie in die Neuzeit katapultiert, ihnen Flohtox als Behandlung verschrieben und anscheint nicht ganz so unsexy gemacht… Nah gut, hier trennen sich dann unsere Vorstellungen dieser Spezies. Hinzu kommt eine ganze Portion Spannung. Denn der Cliffhanger, der auf eine spannende Fortsetzung schließen lässt, ist so platziert, dass er einem einfach ans Herz gehen muss, dass die Spannung kaum auszuhalten ist und man sofort wissen will, wie es weiter geht. Aber da müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden.

Aber, bei all dem Jubel und der Heiterkeit… einen Kritikpunkt habe ich.

Der Titel selber heißt: Aschenputtel und die Erbsen- Phobie…. Doch, mir ist ein kleines bisschen zu wenig die Erbsen Phobie im Buch behandelt worden. Vielleicht ist meine Erwartungshaltung dahingehend höher gewesen, als es am Ende dann durch Nina umgesetzt wurde. Mag sein, dass ich hier ein bisschen sehr pingelig bin, aber… bei dieser Titelwahl, hätte es in meinen Augen stärker in den Fokus gemusst. Natürlich und dass darf man nicht vergessen, sind die Szenen, in denen die Erbsen Phobie ausgelebt wird ganz klare Schlüsselmomente. Momente in denen entschieden wird, für wenn das Herz nun schlägt! *PS… mehr verrate ich nicht*

Trotz dieser Kritik, hat Nina alle meine Wünsche erfüllt.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen!

Mein Fazit: Lachen, Kopfschütteln und lachen, lachen und Tränen wegwischen! Lachen, lachen und nochmals lachen… Ein Buch, welches den Tag positiv beeinflusst, die Stimmung nachweislich hebt und glücklich macht!

Taucht ein in die phantastische Welt der Märchen und solche die es vielleicht noch werden wollen!

XoXo Maren

Leselöwen – „Ich für dich, du für mich“ Polizeigeschichten

Vielen lieben Dank an den Loewe Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

In der heutigen Rezension von Maxi und mir geht es um das Buch „Polizeigeschichten“ – Ich für dich, du für mich“, aus der Rubrik Leselöwen vom Loewe Verlag.

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (20. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785576951
  • ISBN-13: 978-3785576953
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 – 8 Jahre
  • Preis: 7,95 €

 

Worum geht es in dem Buch?

O Schreck! Fritz war so ins Spielen vertieft, dass er seine Eltern im Park verloren hat. Zum Glück kommt ihm ein Polizist mit seinem Spürhund zu Hilfe! Lena und Luis hingegen beobachten ihren Nachbarn, als er beim Juwelier Ketten stiehlt. Schnell überlegen sie sich einen Trick, wie sie ihm das Handwerk legen können.

 

Wer ist Henriette Wich und Irmgard Paule?

Wich: 1970 in Landshut geboren, hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben, darunter viele Krimis, der erfolgreichen Reihe „Die drei!!!“. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

Paule: studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in München. Danach arbeitete sie als freischaffende Grafikerin in der Werbung.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Es handelt sich wie typische für die Kinderbücher, um ein Buch um DIN A5 Format. Es ist sehr handlich und sehr schön zum Festhalten.

Mit seinen 64 Seiten auch nicht zu dick und auch nicht zu schwer, um es für Kinder nicht abschreckend zu machen, sondern sie eher zu fordern und zu motivieren, mit den Worten… Das schaffst du schon!“

Dieses Buch läuft zudem unter der Rubrik „Ich für dich, du für mich!“. Dahinter verbirgt sich folgendes: Eine Geschichte, die gemeinsam gelesen wird. Der Hauptteil der Geschichte wird von einem Elternteil vorgelesen, dies macht auch den größten Leseanteil im Buch aus. Dann gibt es zusätzlich wunderschöne gemalte Bilder, die die Geschichte und den Fortlauf dieser unterstreichen und es dem Kind vereinfachen zuzuhören und gleichzeitig die Bilder zu verfolgen. Doch, das Besondere ist: der eine oder andere Satz ist dick gedruckt und leicht in der Schrift vergrößert. Dabei handelt es sich entweder um Aussagen oder recht kurze Sätze. Solche, die Leseanfänger wunderbar selbstlesen können oder mit Hilfe. Diese Sätze sorgen dafür, dass aus einem reinen Vorlesebuch ein Gemeinschaftsprojekt entsteht. Eines was motivieren soll und was nicht abschreckend auf die Kinder wirkt, weil es nach so viel aussieht.

Durch diese Variante ist dies ein mitwachsendes buch. Vom reinen Vorlesebuch, zum Erstleserbuch bis hin zum Buch für geübte Leser.

In diesem Buch befinden sich drei Geschichten, rund um das Thema Polizei.

Geschichte 1: Fritz war so ins Spielen vertieft, dass er seine Eltern im Park verloren hat. Zum Glück, kommt ihm ein Polizist mit seinem Spürhund zur Hilfe

Geschichte 2: Lena und Luis beobachten ihren Nachbarn, als er beim Juwelier Ketten stiehlt. Schnell überlegen sie, wie sie ihm eine Falle stellen können, denn sie sind ein waschechter Detektivclub.

Geschichte 3: Tag der offenen Tür bei der Polizei. Die zwei Freunde Rico und Marlon machen bei einem Spiel mit und müssen anhand von Spuren, den Täter du die Tatwaffe eines Einbruchs erkennen.

Mit persönlich gefällt die Auswahl der Geschichten sehr gut, da sie alle unterschiedlich sind und man sich als Leser / Zuhörer auf etwas Neues freuen kann. Dadurch wird es nicht langweilig, denn oftmals geht es bei Polizeigeschichten nur um die Verbrecherjagd, was irgendwann auch für Polizei begeisterte Jungs zu  langweilig wird.

Ich vergebe aufgrund der Vielfältigkeit dieses Buches ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Mein Fazit: Ein Buch welches sich zum Anschaffen lohnt, da es mehrere Lesestufen abdeckt und somit ein Buch ist, welches öfters mal zur Hand genommen werden kann. Ein Buch was sich der Lesestufe des Kindes anpasst und begleitet.

 

Was sagt MAXI?

„Mir gefallen besonders gut die Geschichten, vor allem die, in der es um den Detektivclub geht und das Fallenstellen für den Verbrecher!“

Manche Leseabschnitte sind noch für ihn zu schwer, aber er ist nicht demotiviert, sondern versucht sich immer wieder an den kleinen Sätzen und erkennt mittlerweile eigenständig neu gelernte Buchstaben und kann sie benennen. Auch wenn das lesen noch nicht wirklich klappt, ist es immer wieder ein Ansporn, neues zu entdecken und sich mit dem Buch zu beschäftigen.

 

XoXo

Maren