Buchrezension: Bildermaus – Der kleine Drache rettet einen Freund

Vielen lieben Dank an den Loewe Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar. Mein Sohn Maxi (6Jahre alt, wird in ein paar Tagen eingeschult) ist schon ganz aus dem Häuschen. Er freut sich riesig darauf euch mitzuteilen, wie ihm das Buch gefallen hat.

Es geht heute um das Buch von der Serie Bildermaus „Der kleine Drache rettet einen Freund“ für 5-7 jährige, was bedeutet vom Vorschulkind bzw. zur 1. Klasse als Erstleser.

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Loewe (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785585713
  • ISBN-13: 978-3785585719
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 7 Jahre
  • Preis: 7,95 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Es geht um den kleinen rot geschuppten Drachen Düsbert. Er ist der einzige Drache im großen weiten Wald, der nicht grüne sondern rote Schuppen hat. Die anderen Drachen lachen ihn ständig aus, deswegen und lassen ihn nicht mitspielen. Düsbert ist traurig, denn er wünscht sich nichts sehnlicher, als mit den anderen verstecken spielen zu können.

Feuermelder, nennen sie ihn!

Doch als sein Freund Feuermaul entführt wird, wittert Düsbert seine Chance, allen zu zeigen was in ihm steckt. Gelingt es Düsbert Feuermaul aus den Fängen der Meerhexe zu retten?

 

Wer ist Maja von Vogel und Dorothea Ackroyd?

Maja von Vogel wurde 1973 geboren und wuchs im Emsland auf. Sie studierte Deutsch und Französisch, lebte ein Jahr in Paris und arbeitete mehrere Jahre als Lektorin in einem Kinderbuchverlag, bevor sie sich als Autorin und Übersetzerin selbständig machte. Heute lebt Maja von Vogel in Norddeutschland.

Dorothea Ackroyd wurde 1960 in Herford geboren. Sie studierte Visuelle Kommunikation und Grafikdesign und arbeitet heute freiberuflich als Illustratorin, seit der Geburt ihrer Tochter hauptsächlich für Kinder- und Jugendbuchverlage.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Das Buch aus der Reihe Lesemaus, finde ich optisch sehr ansprechend gestaltet. Es hat die Größe DinA5 und lässt sich wunderbar in Händen halten. Selbst für kleine Tatzen stellt dies überhaupt kein Problem dar.

Es ist hochwertig verarbeitet, damit es auch das immer und immer wieder gelesen werden kann und das durchblättern gut überlebt und dem Kind lange Freude bereitet. Die Seiten sind vom Papier etwas dicker und lassen sich sehr gut Händeln.

Die Geschichte aus Mama Sicht ist wirklich gut. Es ist eine Geschichte über die Freundschaft und das man auch mal anders sein darf. Dies kann man auf verschiedene Beispiele herunterbrechen. z.B. andere Hautfarbe, andere Haarfarbe, andere Sprache

Anhand solcher Geschichten lassen sich für Kinder unterschiedliche Aspekte erklären und vor allem die Botschaft die dahintersteckt ist viel wichtiger. Nicht das Aussehen alleine zählt, sondern das was in einem ist. Das Herz auf dem rechten Fleck, die Gewissheit sich auf einen Freund verlassen zu können und das anders sein, manchmal gar nicht so verkehrt ist.

Besonders schön finde ich die kleinen gestalteten Bilder. Das Buch ist dadurch sehr ansprechend und lädt die Kinder ein, dabei sein zu wollen, wenn es gelesen wird. Denn etwas anschauen und dabei zuzuhören ist oftmals schöner, als nur zuzuhören.

In der ersten Runde, haben wir das Feld on hinten aufgerollt. Wir haben uns auf den letzten Seiten die Bedeutung der einzelnen Symbole angesehen. Denn mitunter waren diese gar nicht so einfach. Daher war das unser erster Schritt um dann loslegen zu können.

Daher habe ich zuerst das Buch komplett vorgelesen. Maxi hat zugehört. Ist dann aber doch aufgesprungen und wollte schauen, weil er den roten Drachen sehen wollte, der der so anders aussieht. Da kamen dann auch schon die ersten Fragen zum anders sein.

In der zweiten Runde haben wir gemeinsam gelesen. Denn das tolle an diesem Buch ist, dass die Schrift zum einen sehr groß ist, die sogenannte Fibelschrift für Erstleser und das jedes Hauptwort durch ein Bild ersetzt wurde. Ich habe dann die ganzen Wörter gelesen und Maxi hat das Wort zum Bild genannt. Gut das wir diese zuerst gelesen haben, da es mitunter schwer gewesen ist.

In der dritten Leserunde, habe ich die Sätze begonnen, bis zum Bild und Maxi hat diese mit Nennung des Bildes in seinen eigenen Worten beendet. Dadurch ist mein Leseanteil bedeutend kleiner geworden und er war mächtig stolz. Das dies so ohne weiteres machbar ist, liegt vor allem an den kurzen Sätzen. Maxi hat aber nicht nur die Sätze beendet, sondern immer noch dazu gesagt, wie schön er den roten Drachen findet. Er war direkt auf der Seite von Düsbert.

Mein Fazit: Ein tolles Buch für Vorschulkinder und Erstleser. Sie werden spielerisch ans lesen herangeführt und es ist schon grandios zu sehen, wie selbstständig sie mit den Wörtern umgehen und das schon nach zweimaligem lesen. Aber, dieses Buch hat eine ganze besondere Aussage, solch eine, die meinen Sohn lange beschäftigt hat und seitdem ist für ihn das Thema anders sein als andere, sehr wichtig und er nimmt vieles intensiver und aufmerksamer war. Die Kernaussage dieses Buches wurde wunderschön transportiert und dem Kind auf eine anschauliche Art und Weise näher gebracht!

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

 

Was sagt MAXI?

Um es in den Worten meinen Sohnes zu sagen: „Mama, anders sein ist gar nicht so schlimm! Wenn ich das nächste Mal ein Kind sehe was anders ist, frage ich es ob es mit mir spielen möchte!“

Diese Reaktion hat mich selbst sehr gewundert aber gleichzeitig auch stolz gemacht und gefreut! Die Idee hinter diesem Buch und das was es transportieren will, scheint angekommen zu sein.

„Aber, Mama… manche Bilder waren echt schwer!“ Von daher, liebe Bildermaus… das Verzeichnis an den Anfang des Buches setzen und die Frustrationsgrenze singt drastisch!

Ansonsten hat Bildermaus alles richtig gemacht…

 

Von uns beiden eine absolute Leseempfehlung!!!

Mehr über die Bildermaus, spannende Spiele und Leseproben unter www.bildermaus.de.

 

XoXo Maxi & Maren

 

Buchrezension: Frank M.Reifenberg – House of Ghosts „Das verflixte Vermächtnis“ Band 1

Vielen lieben Dank an NetGalley für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Habe es abends meinem 6 jährigen Sohn zum Einschlafen vorgelesen. Er hat sich total gegruselt und das einschlafen ist ihm doppelt schwer gefallen. Aber, als er wusste dass es morgen weitergeht, war dies natürlich der perfekte Anreiz doch schnell ins Land der Träume zu kommen.

Von daher geht es heute um das Buch von Frank M.Reifenberg – House of Ghosts „Das verflixte Vermächtnis“ Band 1, aus dem Genre Jugendbuch Fantasy.

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (16. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3845817127
  • ISBN-13: 978-3845817125
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Preis: 12,99 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Nicht jedes Erbe ist ein Hauptgewinn, doch wenn man eine Villa erbt, geht man davon aus… das ganz große Los gezogen zu haben.

Allerdings, wenn die Villa dann keine Villa ist sondern eine Bruchbude sieht die Welt schon anders aus. Vor allem dann, wenn diese auch noch so aussieht als würde sie jeden verdammten Moment  drohen, einzustürzen. Diese Erbschaft scheint kein Glückstreffer zu sein.

Doch zurück nach New York City kann Familie bower nicht, denn sie sind pleite. Daher bleibt ihnen nichts anders übrig, in diesem deutschen Kaff zu sitzen und abzuwarten. Sie ziehen mit Sack und Pack in die Villa ein und versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen.

Pamela, aber Melli genannt merkt schon in der ersten Nacht, das etwas ganz und gar nicht in diesem Haus zu stimmen scheint. Immer wieder ist es kalt und sie hört Laute aus dem Gebälk kommen. War da nicht sogar ein Seufzen?

Hotte der Nachbarsjunge hilft Melli zu verstehen, was die Geräusche sein könnten  und lüftet mit ihr ein gut gehütetes Geheiminis ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie. Die beiden schlittern mitten rein in das größte Geisterabenteuer ihres Lebens, oder auch nicht?

 

Wer ist Frank M. Reifenberg?

Er absolvierte eine Ausbildung zum Buchhändler und arbeitete danach als Presse- und Öffentlichkeitsreferent. Er besuchte die Int. Filmschule Köln und schreibt seit dem Jahr 2000 Romane und Drehbücher. Seit 2008 engagiert er sich in der Leseförderung von Jungen. Die Universität zu Köln berief ihn als Lehrbeauftragten für die Leseanimation von Jungen. 2012 wurde er vom Luxemburger »Centre national de littérature« mit einem Stipendium ausgezeichnet.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich habe meinem Sohn jeden Abend aus dem Buch vorgelesen und war sehr positiv überrascht, dass er so aufmerksam zugehört hat. Vor allem, weil er bedeutend jünger ist als die Altersempfehlung!

Dieses Buch ist der Auftakt einer ganzen Reihe und ich muss sagen, dieser Auftakt ist sehr gelungen.

Es geht um Melli, die aus den USA aufgrund eines Erbes nach Deutschland ziehen musste. Doch sie tritt mit ihrer Familie nicht nur das Erbe an, sondern  auch gleichzeitig den „Job“ ihrer verstorbenen Urgroßschweigercousine.

Um was genau es dabei geht, lasse ich ein wenig offen, um nicht zu viel zu Spoilern. Aber, zumindest verrate ich so viel, dass es sich um Geister handelt. Um Geister, deren Seelen unruhig hin und her wandern und keine Ruhe zu finden scheinen.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht von Melli und einmal aus der Sicht der Untoten Seele, die durch die Villa, die Melli mit ihren Eltern geerbt hat spuckt. Doch was genau es damit auf sich hat und was der Beruf von Mellis Tante war, wird erst ziemlich spät im Buch gelüftet und preisgegeben.

Daher ist es eine gelungene Abwechslung, beide Perspektiven zu lesen. Wobei die Perspektive von Melli überwiegt.

Die Protagonisten, sind unendlich liebevoll und sympathisch dargestellt. So, wie es in einem Kinderbuch sein muss. Die bösen, der Anwalt z.B. ist etwas düsterer und unfreundlich beschrieben. Wobei dies wahrscheinlich auch mit seinem Eigeninteresse zu tun hat, denn er möchte gerne de Villa kaufen. Jeder Protagonist bekommt ein eigenes kleines Charakteristikum und wird diesem auch gerecht. Melli ist ein wenig stoffelig, weil sie einfach nicht in Deutschland sein will und ihre Freundinnen vermisst. Ihre Mutter hingegen, bei der ich immer wieder lachen musste, findet alles toll toll und nochmals toll. Sie ist ein unendlich positiver Mensch und wirbelt nur so herum, dass es eine Freude ist die Passagen mit ihr zu lesen. Mellis Vater ist ein Handwerker, wie er im Buche steht. Ein wenig chaotisch aber versucht alles zu regeln und alles im DIY Verfahren zu meistern. Manchmal klappt es, manchmal nicht! Und kleine Brüder sind natürlich immer lästig und seltenste erwünscht. Hotte der Nachbarsjunge ist ein wenig strange und seltsam, aber fügt sich in die Geschichte grandios ein, weil dieser irgendwann eine zentrale Rolle spielt und ich glaube, Melli ihn mag! Auch wenn er seltsam ausschaut.

Das Buch spielt wie schon erwähnt in Deutschland. In einem kleinen Kaff, welches viele deutsche Komponenten aufweist und das urdeutsche, was Amerikaner wahrscheinlich mit unserem Land verbinden, in einem winzigen Ort vereint. Von Amerika selber, wo Melli vorher gelebt hat, bekommen wir nichts mit und dies wird dem Leser auch nicht näher gebracht.

Der Schreibstil ist simpel, einfach, gradlinig und lässt sich hervorragend lesen. Er ist unverschnörkelt, kindgerecht und eignet sich zum selber lesen, aber auch zum Vorlesen. Denn gerade das Thema Vorlesen, ist ein wichtiger Aspekt bei Kinderbüchern, denn ist das geschriebene Wort zu kompliziert, können die kleinen Kinderohren, dem was wir vorlesen nicht folgen und findet etwas schnell uninteressant. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass dieses Element par excellence umgesetzt wird. Das ist hier der Fall!

Das Buch ist spannend geschrieben und natürlich auch ein ganz kleines bisschen gruselig. So wie es sich für ein Geisterbuch gehört.

Wir als Erwachsene würden sagen, dass Ende war voraussehend, Kinder hingegen sehen es anders und finden es überraschend und gelungen. Mein Sohn war ganz hingerissen und ich musste die letzten entscheidenden Kapitel zwei Mal vorlesen, weil es ihn so gefesselt hat. Also, Spannung… definitiv!

Mein Fazit: Ein wunderbares Buch, zu einer wirklich tollen Idee und einer bestimmt guten Buchreihe. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich fand es sehr schön, dass mein Sohn sich mit dem Buch identifizieren konnte, somit hatten wir ein wunderschönes Einschlafritual, weil er schon ganz neugierig war, wie die Geschichte wohl weitergeht.

Für einen Autoren kein besseres Kompliment!

Von daher vergeben wir ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Habt ihr Lust mit euren Kindern gemeinsam, ein spannendes Abenteuer zu erleben und in dieses einzutauchen, dann seid ihr hier genau richtig!

Lese Vergnügen bis zum Ende!

XoXo Maren

Buchrezension: Jenny Colgan – Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Vielen lieben Dank an Pure Online und dem Piper Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Es handelt sich um die Fortsetzung von dem Buch „Die kleine Bäckerei am Strandweg“. Dieses habe ich übrigens nie gelesen und konnte trotzdem wunderbar in den jetzigen Teil eintauchen.

Daher lasst euch berauschen und mitreißen, von der kleinen Gezeiteninsel Mount Polbearne (die es wirklich gibt), einem zuckersüßen Papageientaucher und dem Geruch von selbstgebackenem Brot.

Heute geht es um das Buch von Jenny Colgan – Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg, aus dem Genre Gegenwartsliteratur.

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (2. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492311296
  • ISBN-13: 978-3492311298
  • Originaltitel: Summer at Little Beach Street Bakery
  • Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

 

Worum geht es in dem Buch?

Endlich ist er da, der Sommer an der Küste von Cornwall und die Touristen sind auf dem Weg um sich die Gezeiteninsel Mount Polbearne anzuschauen. Für Polly Waterford in ihrer kleinen Bäckerei, könnte es nicht besser laufen. Endlich fängt sie wieder an Geld zu verdienen und das muss sie auch. Denn in ihrem Leuchtturm ist einiges zu tun. Dort lebt sie mit der Liebe ihres Lebens, Huckle dem Bienenzüchter.

Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr. Die alte Besitzerin stirbt und verebt alles was sie besessen hat ihrer Schwester und den beiden Söhnen dieser. Doch einer der beiden, der sich nun um dieses vermeintlich schreckliche Erbe kümmern soll, ist alles andere Geschäftstüchtig und sieht in der Bäckerei so wie Polly sie führt keinen Profit…

Kann Polly ihn überzeugen, dass sie bleiben darf oder muss sie sich nach einer Alternative umsehen?

Huckle kann sein Leben in Amerika noch nicht ganz vergessen und seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein. Haben er und Polly eine gemeinsame Zukunft oder schlägt sein Herz für Amerika höher?

 

Wer ist Jenny Colgan?

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie hat drei Kinder und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Es passiert ganz selten, dass ich mal aus einer Reihe, das erste Buch nicht gelesen habe, sondern mit dem zweiten beginne. Aber, und das habe ich mich beim Lesen ganz oft gefragt, ob mir etwas fehlt. Dies kann ich definitiv verneinen. In meinen Augen sind beide Bücher anscheint sehr autark, so dass ich keinerlei Probleme hat in die Geschichte einzutauchen. Jenny Colgan streut zwar immer wieder kleine Brotkrumen ein, aber diese werden schnell erklärt und man kann als Leser dem Geschehen trotzdem sehr gut folgen.

Demnach, ein Buch auch für jemanden, der Band 1 nicht kennt.

Eigentlich fängt man ja nicht unbedingt mit den Haustieren an, wenn es um Protagonisten geht… aber hier kann ich nicht anders.

Ich habe mich verliebt. (Darf mein Mann nicht hören) Verliebt in einen kleinen wunderbaren Vogel namens Neil, seinerseits ein Papageientaucher. Er ist ein wunderbarer kleiner Geselle, der mich des Öfteren zum Lachen gebracht hat und der diesem Buch ein grandioses Auf und Ab an vielen Gefühlen ermöglicht. Zum einen bringt er einen zum Lachen, zum Schmunzeln, zum dahinschmelzen… im nächsten Moment schlägt das Herz des Lesers höher weil etwas dramatisches passiert und dann erwischt man sich dabei, wie eine kleine Träne weg geblinzelt wird. Neil bereichert mit seiner Art das Buch ungemein und die Szenen mit ihm, verleihen der ganzen Geschichte viel Frische und einen gewissen Witz und Charme.

Polly Waterford, die eigentliche Protagonisten finde ich manchmal etwas einfältig. Es gibt Situationen, in denen ich sie am liebsten nehmen und schütteln würde. Sagen würde, „Mädchen, jetzt wach mal auf und höre mit der Bemitleidung deiner selbst auf!“ Fand sie daher leider etwas anstrengend und ganz oft langweilig. Polly hat wenig Ecke und wenige Kanten. Sie ist das liebe Mädchen von nebenan, welches sich in das herstellen ihrer Teige verträumt, welche wunderbare Kreationen mit Liebe und Hingabe backt, aber als Mensch, fehlt mir das gewisse Etwas. Polly fehlt eigentlich der Kniff zum Hauptprotagonisten Dasein. Sie ist für mich nicht greifbar genug und durch ihre ganze Art zu glatt.

Huckle, ihr Freund… Polly bezeichnet ihn als Liebe ihres Lebens. Ein Mann wahrscheinlich zum Pferde stehlen, warum sonst würde er freiwillig in einem Leuchtturm leben, tut alles für Polly. Er geht zurück in die USA, um dort auf einer Farm zu arbeiten, die sein Bruder Dubose mit seiner Freundin Clemmie versucht hat zu bewirtschaften und eher das Gegenteil erreicht hat. Mir wird noch nicht ganz klar, wieso er diesen Schritt geht. Nur des Geldes wegen um Polly zu unterstützen, oder weil er selber mit seinem Leben dort noch nicht abgeschlossen hat. Schwierig! Dennoch finde ich ihn als Protagonisten ganz gut, da er wenigstens Ecken und Kanten hat und nicht so still ist wie Polly, die oftmals alles nur über sich ergehen lässt. Er kann zumindest auch mal auf den Tisch hauen!

Es gibt noch ganz wunderbare andere Charaktere, die beiden Mitarbeiter von Polly Jayden und Flora, der Tierarzt Patrik, ihre beste Freundin Kerensa mit ihrem prolligen Ehemann Reuben (der mir übrigens echt sympathisch ist) und die Witwe Selina, deren Mann im ersten Band verstorben ist und kurzzeitig Pollys Liebhaber war.

Diese Mischung macht das Buch so wunderbar interessant. Reuben, der eigentlich keine wirkliche Hauptfigur ist, hat mich mit seiner prolligen Art immer wieder zum Lachen gebracht. Er ergänzt ganz wunderbar das Bild um Polly und ihre ruhige Art. Endlich mal jemand, der wirklich ungeschliffen ist und das Buch mit seiner unangepassten Art bereichert.

Mir gefällt das Zusammenspiel der gesamten Charaktere sehr gut.

Als Ort des Geschehens hat sich Jenny Colgan für die Gezeiten Insel Mount Polbearne entschieden, die vor der Küste Cornwalls liegt. Diese Insel gibt es wirklich… ein kleines malerisches Fischerdorf, welches nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichen ist. Jenny schafft es mit ihrem Stil, diesen Ort stets in einem wunderbaren Licht erscheinen zu lassen. Ein Licht, welches direkt einlädt dort hinzufahren und Urlaub zu machen. Es lädt zum Träumen ein und passt wunderbar zu diesem Buch.

Die Geschichte an sich, ist auch in ihrer Grundform sehr simpel. Was mir aber besonders gut gefällt, ist das Jenny Colgan aus der typischen Bäckereikulisse ausbricht und den Fuß in ein Terrain hineinsetzt, was nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre. Sie stattet den Food Trucks einen Besuch ab und lässt sogar Foodies, Menschen die auf der Suche nach neuem, selbsthergestelltem, qualitativ hochwertigem Essen sind, mit einfließen. Dadurch bekommt das Buch eine neue Wendung. Raus aus dem alten und rein ins neue! Dennoch würde ich diese Geschichte schon der Rubrik, Liebesroman, Romantik zuordnen. Denn der Kitschfaktor ist einfach da!

Es lässt sich leicht lesen. Hat keine verschachtelten Sätze und ist relativ einfach und simpel geschrieben. Es lebt ganz klar von den umschreibenden Adjektiven, die dem Text das bildliche verleihen. Ein Buch welches zum Schmökern einlädt. Welches gerne mal schnell zur Hand genommen werden möchte. Besonders an tollen Sommertagen ist dies ein wahrer Genuss und die Zeit verfliegt wie im nichts. Dennoch, finde ich manche Abschnitte einfach zu lang. An manchen Stellen hätte ich es mir gewünscht, dass es kürzer und prägnanter ist. Da werden manche Abhandlungen in epischer Breite erzählt, wenn das Kürzere in meinen Augen das Bessere gewesen wäre. Öfters Mal direkt auf den Punkt kommen.

Aufgrund dessen und weil mir Polly als Protagonisten nicht ganz so gut gefällt vergebe ich ♥♥♥♥ von 5 Herzen.

Mein Fazit: Ein Buch, welches jedes Backherz höher schlagen lässt. Ein Buch, was durch seine Liebe zum Detail, gerade in Bezug auf das backen besticht und einfach Lust und Hunger macht. Man kann oftmals förmlich die Leckereien riechen. Ein Buch, welches ideal für den Sommer ist und den Tag am Strand, See, Meer oder Pool versüßen wird.

In meinen Augen ist es eigentlich für jeden geeignet. Aber besonders für die, die gerne backen und sich daher umso mehr in die Liebe, die Polly ihren Leckereien zukommen lässt, hineinversetzen kann.

Nun, muss ich erst einmal etwas essen… denn das schreiben alleine darüber macht großen Hunger!

Ich persönlich bin gespannt auf Band 3, der im Oktober erscheint und hoffe das Neil dort einen größeren Auftritt erhält.

XoXo

Maren

Omas Sandkuchen

Mit diesem Kuchen habe ich meinem Mann die größte Freude bereitet. Endlich mal etwas, ohne Sahne oder Schokolade, ohne Obst und ohne Chichi.

Denn er mag am liebsten das ganz einfache, das ganz klassische und das traditionelle. Das was die Oma an den meisten Sonntagen gebacken hat, oder einfach mal so zwischendurch. Denn Omas haben einfach die besten Rezepte.

Ich mag diese traditionsreichen Rezepte auch sehr gerne. Mitunter gehen sie ziemlich schnell, schmecken jedem, lassen sich ohne weitere Probleme einpacken und mitnehmen. Da bekommen Ausflüge mit den Kindern noch einmal eine ganz andere Bedeutung, da sie dann auch mich zurück in die Vergangenheit katapultieren. Wie es früher war, selbst noch ein Kind und wie dort alles geschmeckt hat. Ich finde der Geschmack war einfach unverwechselbar…

Natürlich konnte ich nicht ganz auf die Schokolade verzichten und habe sie daher als Glasur auf dem Kuchen verwandt. Aber das verschmerzt nun wirklich jeder. J Denn trotz der kleinen Schokoladeneinlage, schmeckt der Kuchen noch genauso, wie ich ihn aus meiner eigenen Kindheit kenne.

Was ist eure Kuchenkindheitserinnerung?

Zutaten:

  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 250 g Butter
  • 4 Eier (Gr. M)
  • Salz
  • 1 Fläschchen Vanille-Aroma
  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 125 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • Schokoladenkuvertüre
  • Smarties
  1. Zucker, Vanillin-Zucker und Butter mit dem Mixer des Handrührgerätes sehr cremig schlagen. Das Ganze dauert etwas, nimmt dann aber eine hellgelbe Färbung an.
  2. Eier nacheinander unterrühren.
  3. Salz und Vanille-Aroma unterrühren.
  4. Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und nach und nach zu dem Teig geben.
  5. Eine Kastenform (26 cm lang) mit Butter einfetten und gut mit Mehl ausstäuben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
  6. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) ca. 40-45 Minuten backen.
  7. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
  8. Die Kuvertüre über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen und mit einem Pinsel großzügig auf dem Kuchen verteilen. Mit Smarties nach Herzenslust dekorieren.

Bon Appetit!

Buchrezension: Alan Bradly – Flavia de Luce „Mord ist nicht das letzte Wort“

Vielen Dank an das Bloggerportal und Random House für dieses Rezensionsexemplar.

Lange habe ich auf Band 8 von Alans Bradley Flavia de Luce Reihe gewartet. Daher war die Spannung natürlich umso größer, als ich endlich anfangen konnte, dieses zu lesen.

In dieser Rezension geht es um das neuste Buch von Alan Bradley – Flavia de Luce „Mord ist nicht das letzte Wort“, aus dem Genre Krimi.

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (25. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764531134
  • ISBN-13: 978-3764531133
  • Originaltitel: Thrice the Brinded Cat Hath Mew’s
  • Preis: 19,99 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Flavia ist zurück aus Kanada, sie hat das Internat hinter sich gelassen und kann endlich nach Hause kommen, zurück nach Buckshaw. Zurück zu ihren beiden Schwestern Feely und Duffy und zu der nervigen Undine, die seit dem Tod ihrer Mutter ebenfalls dort lebt.

Doch bei Flavias Ankunft ist alles anders. Ihr Vater liegt im Krankenhaus und ihre Schwestern führen das Regiment im Haus. Flavia bleibt nur eines… fliehen. Daher schwingt sie sich auf ihr geliebtes Fahrrad Gladys und fährt ins Dorf.

Dort wird ihr direkt eine Aufgabe zu teil, die Frau des Pfarrers bittet sie, dem abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge eine Nachricht zu überbringen. Doch niemand öffnet als Flavia klopft.

Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht. Sie hätte alles erwartet aber keinen Stapel Kinderbücher, im Hause eines Junggesellen. Vor allem nicht, vom berühmten Kinderbuchautor, mit dessen Geschichten alle Kinder groß geworden sind.

Doch das ist nicht das Einzige, Flavia macht einen unerwarteten Fund – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …

 

Wer ist Alan Bradley?

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Bei diesem Buch handelt es sich um eine ganze Reihe. Meine Empfehlung ist, erst die anderen lesen, dann mit diesem weitermachen, denn gerade dieses Mal ist es mir besonders bewusst geworden, das ein Quereinstieg kaum möglich ist, da Alan Bradley wenig aus den vorherigen Büchern erzählt.

Diese Reihe ist gemacht für wahre Fans von Flavia de Luce. Von Fans der ersten Stunde.

Lange habe ich gewartet und als ich das Buch dann endlich in den Händen gehalten habe, musste es auch sofort gelesen werden.

Und dann… kam irgendwie eine Unzufriedenheit in mir auf. Diese ist mit jeder Seite gewachsen und hat sich auch lange Zeit nicht abgestellt.

Mir hat etwas gefehlt, bzw. mir ist von Seite auf Seite das lesen schwerer gefallen.

Ich habe überlegt, womit das Ganze zusammen hängen könnte und habe relativ schnell die Lösung gefunden. Es war die Story.

Die Story, ist einfach nicht Flavia Like! Sie ist irgendwie anders.

Normalerweise konnte ich von Anfang an, sofort in die Story eintauchen, in das Leben von Flavia, in ihre Gelüste und Vorliebe für Chemie und ihre sehr unkonventionelle Art Morde aufzudecken und den Täter zu finden.

Dieses Mal war es anders. Denn der Tote Mr. Sambridge, den Flavia in seinem Haus gefunden hat, war nicht einfach nur ein Holzbildhauer, sondern hatte auch noch ein weiteres Geheimnis. Sozusagen ein zweites Leben. Dieses Verwirrspiel hat mich ein wenig aus der Bahn geworfen. Denn die erwähnten Kinderbücher im Klappentext spielen eine größere Rolle, als vielleicht ursprünglich angenommen. Aus diesen wird zwischendurch immer wieder rezitiert. Es werden immer wieder Stellen herausgepickt und in die Story mit eingeflochten. Vielleicht ist es das gewesen, was mir das Leben schwer gemacht hat. Es war nicht einfach dort einzutauchen, es war verzwickt und stellenweise zu lang.

Ab Seite 200 ist Flavia dann wieder die alte geworden. Als das erste Mal wirklich die Chemie zum Einsatz gekommen ist. Aber leider nur um ein Foto zu entwickeln. Also, noch nicht einmal eine tragende Rolle hat man dieser Materie in diesem Buch zugeschrieben. Das hat mich ein wenig traurig gestimmt, denn eigentlich ist dieser Teil immer das, was die Story rund um Flavia auszeichnet. Ein wahres Feuerwerk an chemischen Details, kleinen verliebten Versuchen und eine Kombinationsgabe, die nur auf chemischen Gegebenheiten beruht und einen einfachen Mord plötzlich zu einem wahren Highlight werden lässt.

All das war irgendwie dieses Mal nicht da.

Dennoch, als Flavia angefangen hat zu kombinieren und hinter das wirkliche Leben von Mr. Sambridge gekommen ist, ließ sich das Buch besser lesen. Es wurde flüssiger und hat den Flavia Touch wieder erlangt. Alles was mir zu Anfang gefehlt hat.

Liebhaber dieser Reihe, wissen genau was ich meine, wenn ich von der Liebe zur Chemie spreche und mir als Leser diese Liebe fehlt. Dann ist das Buch nur halbfertig, denn das was diese Reihe auszeichnet auf der Strecke geblieben ist. Etwas, dass mich ein wenig traurig gestimmt hat.

Man merkt, dass Flavia erwachsener geworden ist, als sie die Zeit im Internat in Kanada verbracht hat. Aber… es bedeutet doch nicht, dass man als Leser plötzlich das Gefühl bekommt, man hat einen völlig anderen Protagonisten vor sich.

Auf den letzten Seiten hat Alan Bradley wieder zu seiner Flavia Form zurückgefunden und die Seiten sind wie im Flug vergangen. Ich konnte es nicht schnell genug lesen, um hinter das Rätsel zukommen. Es war überraschend und nicht wirklich vorausschauend. Doch, das wirkliche Highlight, welches nach der Aufklärung kam, war der Cliffhanger auf der Letzen Seite. Er hat mich schier zur Verzweiflung getrieben, oder besser gesagt traurig gestimmt.

Im ersten Moment dachte ich, so kann ein Buch nicht enden. Nein, das ist einfach nicht machbar. Aber anscheint ja schon, denn es ging nicht weiter. Alles war gesagt und es war wahrlich zu Ende.

Nun heißt es warten auf Band 9 und schauen wie Alan Bradley den Cliffhanger verwandelt und ins neue Buch mit diesem einsteigt.

Das Ende hat mich ein wenig besänftigt und auch die Tatsache, dass mich dieses Mal nicht alles überzeugt hat.

Mir hat ganz klar die Chemie gefehlt. Mir war das was Alan Bradley dem Leser angeboten hat, einfach zu wenig. Mir war das Prozedere um den Toten zu viel und zu verwirrend, da einfach zu viele Namen irgendwann ins Spiel gekommen sind, die das Verfolgen der Handlung erschwert haben. Mir hat ganz oft der typische Flavia Witz gefehlt.

Doch… die Wendung ist gekommen und ich wurde hineingerissen in die Welt von Buckshaw. Besser spät als nie!

Daher vergebe ich dennoch ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen!

Mein Fazit: Aktuell für mich das schwächste Buch der Reihe und definitiv nur für hartgesottene Flavia Fans geeignet. Dennoch wie immer brillant geschrieben und leicht, locker, fluffig zu lesen. Vor allem der Teil, der wieder nur so vor chemischen Worten geprägt ist, kommt mit einer Leichtigkeit daher, die seines gleichen Sucht. In solchen Dingen ist Alan Bradley für mich ein wahrer Meister. Der der seine Kunst versteht und sie anwendet um dem Leser trotz alledem ein wahres Vergnügen zu bereiten. Dies ist mitunter nicht einfache, aber absolut exzellent.

Daher, wer Fan von Flavia ist, sollte dieses Buch einfach lesen. Der der Flavia noch nicht kennt, hat bis dato auf jedenfall etwas verspasst. Daher heißt es… nachholen und mit Band 1 loslegen!

XoXo

Maren

Leselöwen – Polizist für einen Tag

Auch bei diesem Buch, ein dickes Dankeschön an den Loewe Verlag.

Mein Sohn war ganz aufgeregt, als er dieses Buch, das erste Mal in den Händen halten durfte. Auch wenn er aktuell noch kein Schulkind ist, aber die Zeit dafür tickt, haben wir es uns schon einmal angesehen und bewertet.

Aber, es wird uns sicherlich in den nächsten Wochen noch ein wenig mehr begleiten, wenn er selbst zum Erstleser wird.

Heute geht es um das Buch aus der Reihe Leselöwen – Polizist für einen Tag, besonders geeignet für Erstleser aber auch zum Vorlesen.

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Loewe (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785586000
  • ISBN-13: 978-3785586006
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 – 8 Jahre
  • Preis: 7,95 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Linus hat Geburtstag. Er lädt seine Freunde ein und zusammen möchte er mit Ihnen eine tolle Polizei Party feiern. Denn sein großer Bruder Micha ist tatsächlich ein wahrer Polizist. Der darf an solch einem Geburtstag natürlich nicht fehlen.

Aber, große Brüder sind auch für tolle Überraschungen bekannt… Linus wird verhaftet, die Kinder sichern mit ihm zusammen Unfallstellen und ganz zum Schluss gibt es noch eine echte Verfolgungsjagd!

Kann Linus mit seinem Freund Rami den Dieb fassen?

 

Wer sind Henriette Wich und Lisa Althaus?

Henriette Wich, 1970 in Landshut geboren, hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben, darunter viele Krimis der erfolgreichen Reihe „Die drei!!!“. Henriette Wich lebt mit ihrer Familie in München.

Lisa Althaus studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und an der Akademie der bildenden Künste in München. Sie wohnt in der Bodenseegegend und arbeitet als freie Künstlerin und Illustratorin.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Als Mama von zwei Jungs, sind einem wahrlich alle Polizeigeschichten bekannt. Denn die meisten handeln von einem Banküberfall, einem Überfall auf ein Juweliergeschäft etc. Daher war es sehr schön, mal eine komplett andere Geschichte zu lesen. Eine, bei der sich die Kinder selber hineinversetzen können.

Dies hat mir für den Einstieg sehr gut gefallen. Denn jeder Junge möchte gerne mal einen Polizeigeburtstag feiern, oder hat ihn vielleicht sogar schon gefeiert. Daher ist die Identifikation schon von Anfang an gegeben.

Das Buch ist im DinA5 Format und liegt sehr gut in den Hand. Die Seiten sind ein wenig dicker vom Papier, was ein langes Lesevergnügen garantiert, da sie doch robuster gegen das ständige Umblättern sind.

Die Geschichte ist in kurzen und knappen Sätzen erzählt. Die Schrift die die sogenannte Fibelschrift, relativ groß und somit gut lesbar.

Dieses Buch hat einen sehr großen Anteil an Bildern. Diese sind übrigens sehr liebevoll und wunderbar gemalt. Sie treffen genau den Geschmack der Kinder und erzählen die Geschichte schon fast, ohne dass Worte nötig sind. Dadurch ist das Buch zusätzlich sehr ansprechend gestaltet und lässt sowohl Erstleser wie aber auch Vorschulkinder nicht vor Schreck erstarren, wenn sie selber beginnen zu lesen und es ihnen vorkommt, als seien die geschriebenen Worte unendlich.

Da mein Sohn noch nicht lesen kann… aber die Zeit läuft bald ab… haben wir es gemeinsam gelesen.

Beim ersten Mal, habe ich es ihm vorgelesen und er hat dabei gespielt. Doch, die Geschichte hat ihn so gefesselt, dass ich alle 2 Sekunden das Buch umdrehen musste, damit er sich die Bilder anschauen kann.

Beim zweitem Mal lesen, hat es ihn direkt neben mich gezogen, um die Bilder direkt sehen zu können. Diese hat er auch meistens mit seinen eigenen Worten kommentiert.

Besonders gut, hat mir der Wissensteil am Ende des Buches gefallen. Dort sind noch einmal Begrifflichkeiten aus dem Bereich Polizei, die bereits im Buch vorgekommen sind aufgegriffen worden, um sie noch einmal ein wenig mehr zu erläutern.

Zusätzlich kann am Ende des Buches ein Rätsel gelöst werden. Wer dieses Lösungswort auf der Seite vom Loewe Verlag, direkt unter dementsprechenden Buch eingibt, wird für tolle Online Spiele freigeschaltet.

Mich persönlich hat dieses Buch total überzeugt.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

 

Was sagt Maxi dazu?

 

„Die Geschichte ist Oberhammer geil!“ Ihm gefallen besonders gut die großen Bildillustrationen, denn anhand dieser, kann selbst er als noch Nichtleser, die Geschichte selber ergründen und erzählen.

„Ich freue mich schon, wenn ich es demnächst selber lesen darf.“ Wahre Worte… ich werde ihn daran erinnern. Wenn er könnte, würde er mehr als 5 Herzen dafür geben.

Dieses Buch wurde direkt zu Oma ins Wochenende mitgenommen.

 

Unser Fazit: Für Jungs ein absolutes Muss… ein tolles Geschenk für die Schultüte oder zum Schulstart. Damit liegt man genau richtig, denn es motiviert die Kinder, ist ansprechend und es trifft den Zahn der Zeit, was die Geschichte und das Layout betrifft. Dicken Daumen nach oben!

XoXo Maxi & Maren

 

Leseprobe: leseprobe_leseloewen_1_klasse_polizist_fuer_einen_tag

Bildermaus – Ein Tag auf der Baustelle

Vielen lieben Dank an den Loewe Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar. Mein Sohn Maxi (6Jahre alt, Vorschuldkind) ist schon ganz aus dem Häuschen. Er freut sich riesig darauf euch mitzuteilen, wie ihm das Buch gefallen hat.

Es geht heute um das Buch von der Serie Bildermaus „Ein Tag auf der Baustelle“ für 5-7 jährige, was bedeutet vom Vorschulkind bzw. zur 1. Klasse als Erstleser.

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Loewe (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785585985
  • ISBN-13: 978-3785585986
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 7 Jahre
  • Preis: 7,95 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Emil darf mit seinem Papa auf die Baustelle gehen. Sein Papa fährt unter anderem den Kran und Emil darf auch in dem riesigen Kran sitzen, der die ganzen Lasten auf einer Baustelle von A nach B transportiert. Aber nicht nur das, Emil kann auch den Lastern beim Entladen zusehen und mit den Bauarbeitern im Bauwagen gemeinsam Pause machen und leckere Brote essen.

Doch der Tag soll für Emil noch spannender werden, denn der Tieflöffelbagger stößt auf einen Schatz, als dieser eine Baugrube für das Fundament aushebt. Was Emil da wohl finden wird?

 

Wer ist THiLO und Michael Böhm?

Die ersten 20 Lebensjahre verbrachte THiLO in der Kinderecke der elterlichen Buchhandlung. Heute lebt er mit seiner Familie in Mainz und schreibt neben seinen Romanen auch Drehbücher fürs Fernsehen.
Michael Böhm, 1974 in Dortmund geboren, lebt mit seiner Frau in Hamburg. Seit er ein kleiner Junge war, zeichnet er am liebsten alles, was Räder hat, und konnte das Hobby zum Beruf machen. In der Freizeit schraubt er auch gern an seinem alten Auto rum.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Das Buch aus der Reihe Lesemaus, finde ich optisch sehr ansprechend gestaltet. Es hat die Größe DinA5 und lässt sich wunderbar in Händen halten. Selbst für kleine Tatzen stellt dies überhaupt kein Problem dar.

Es ist hochwertig verarbeitet, damit es auch das immer und immer wieder gelesen werden kann und das durchblättern gut überlebt und dem Kind lange Freude bereitet. Die Seiten sind vom Papier etwas dicker und lassen sich sehr gut Händeln.

Die Geschichte aus Mama Sicht ist wirklich gut. Es ist nicht die typische Baugeschichte die man sonst kennt. Wir bauen ein Haus etc. Es ist spannender, denn es wird ein Schatz gefunden. Mehr verrate ich hier nicht. Für mich ist dies quasi das Highlight in dieser Story und macht sie zu etwas besonderem.  Natürlich treffen wir auch hier auf die altbekannten Baustellen Gerätschaften und natürlich kommen all diese Dinge nicht zu knapp davon in diesem Buch vor, so dass kleine Bauarbeiter richtig viel Spaß haben, zuzuhören oder sogar selber mitzulesen.

Besonders schön finde ich die kleinen gestalteten Bilder. Das Buch ist dadurch sehr ansprechend und lädt die Kinder ein, dabei sein zu wollen, wenn es gelesen wird. Denn etwas anschauen und dabei zuzuhören ist oftmals schöner, als nur zuzuhören.

In der ersten Runde, habe ich das Buch vorgelesen. Maxi hat zugehört. Ist dann aber doch aufgesprungen und wollte schauen, weil er den Schatz sehen wollte. Es hat ihn quasi gepackt und er war direkt begeistert.

In der zweiten Runde haben wir gemeinsam gelesen. Denn das tolle an diesem Buch ist, dass die Schrift zum einen sehr groß ist, die sogenannte Fibelschrift für Erstleser und das jedes Hauptwort durch ein Bild ersetzt wurde. Ich habe dann die ganzen Wörter gelesen und Maxi hat das Wort zum Bild genannt. Das war anfänglich gar nicht so einfach. Gut das am Ende des Buches eine Legende ist. Zur Verbesserung: Diese hätte ich mir am Anfang gewünscht!

In der dritten Leserunde, habe ich die Sätze begonnen, bis zum Bild und Maxi hat diese mit Nennung des Bildes in seinen eigenen Worten beendet. Dadurch ist mein Leseanteil bedeutend kleiner geworden und er war mächtig stolz. Das dies so ohne weiteres machbar ist, liegt vor allem an den kurzen Sätzen.

Mein Fazit: Ein tolles Buch für Vorschulkinder und Erstleser. Sie werden spielerisch ans lesen herangeführt und wenn sie besonders interessiert an dem Thema Baustelle sind, ist es fast schon grandios zu sehen, wie selbstständig sie mit den Wörtern umgehen und das schon nach zweimaligem lesen.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

 

Was sagt MAXI?

Um es in den Worten meinen Sohnes zu sagen: „Mama, ich kann lesen! Gib mal her!“ Für ein Kind nichts Schöneres. Ihm gefällt die Geschichte richtig gut, weil sie anders ist. „Spannend Mama, spannend! Und richtig coole Baufahrzeuge!“ Ganz besonders der Grader hat es ihm angetan.

Ich glaube Bildermaus hat alles richtig gemacht…

 

Von uns beiden eine absolute Leseempfehlung!!!

Mehr über die Bildermaus, spannende Spiele und Leseproben unter www.bildermaus.de.

 

XoXo Maxi & Maren