Nice Cream „klassisch“

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Jeder von euch wird das Problem kennen. Es ist heiß und das Kind schreit zum gefühlten 100-mal nach einem Eis. Irgendwann allerdings bekomme ich ein schlechtes Gewissen aufgrund dem hohen Zuckergehalt und der nicht optimalen Nutzung der Obstanteile im vermeintlichen „Obsteis“.

Bin daher auf diese wunderbare Alternative aufmerksam geworden, die ich direkt ausprobieren musste. Natürlich beim ersten Mal ganz klassisch ohne viel schnick schnack um zu sehen, wie es überhaupt bei meinen Männern ankommt.

Denn ich bin die Einzige, die kein Eis ist! Ich weiß, eher selten dass es so jemanden gibt, aber ich bin wirklich immun gegen jede Art von Eis oder auch Eisdielen. Aber Kinder und Männer nicht immer, zumindest nicht meine. Daher, habe ich mich an die gesunde Eisvariante herangewagt und das Lieblingseis meines Sohnes versucht nachzuahmen. Die klassische Vanille!!!

Was soll ich sagen, es hat geklappt und war der absolute Renner bei uns…

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Zutaten:

  • 2 Bananen
  • 2 EL Soja Milch Vanille
  • 1 Schote Bourbon Vanille

 

  1. Die beiden Bananen in Scheiben schneiden und über Nacht ins Gefrierfach legen.
  2. Am nächsten Tag gefroren in einen üblichen Häxler oder Standmixer geben und anfangen leicht zu pürieren.
  3. Nach und nach die Soja Milch hinzugeben
  4. Ganz zum Schluss die ausgekratzte Vanilleschote. Diese am besten mit einem teigschaber unterheben.
  5. Das Ganze in Gefäße füllen und noch einmal für 30 Minuten kaltstellen.
  6. Nun nach Herzenslust dekorieren.

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Selbst bei der Wahl der Flüssigkeit steht euch alles offen. Angefangen bei Kokosmilch, hin zu Reismilch, Mandelmilch etc. Zusätzlich könnt ihr auch noch andere Früchte benutzen!

Buchrezension: Kevin Emerson – Die Vertriebenen „Flucht aus Camp Eden“ Band 1

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Heute stelle ich euch ein Buch vor, welches ich mir bei den netten Mitarbeitern vom Bloggerportal gewünscht habe. Prombt wurde mein Wunsch erfüllt.

In der heutigen Buchrezension dreht sich alles um das Buch von Kevin Emerson – Die Vertriebenen „Flucht aus Camp Eden“ Band 1, aus dem Genre Dystopie.

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Worum geht es in dem Buch?

Owen Parker verbringt seine Zeit im Feriencamp Eden.

Er lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist. Um sich von der Sonne nicht die Haut verbrennen zu lassen, bewohnen die meisten Menschen riesige Kuppeln oder flüchten in eine dieser.

Doch es gibt Nomaden, die sich dieser Flucht nicht unterwerfen und aufgrund von Schutzkleidung außerhalb der Festungen leben.

Owen muss im Camp eine Schwimmprüfung bestehen um alleine in dem großen See schwimmen zu dürfen. Dabei kommt es zu einem dramatischen Unfall. Owen geht unter und ist fast 10 Minuten auf dem Boden des Sees, bevor er gerettet wird. Jeder normale Mensch wäre tot, nur Owen nicht!

Er hat in dieser Zeit eine außergewöhnliche Fähigkeit entwickelt. Ihm sind Kiemen gewachsen, die ihn zu einer Art menschlichem Fisch machen.

Zusammen mit Lilly, seiner Tauchlehrerein versucht Owen diese Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Denn auch Lilly scheint ein Geheimnis zu haben!

Durch Zufall folgt Owen bei einem Tauchausflug einem Licht, einer sogenannten Sirene. Diese verrät Owen, dass er ein Nachkomme der Bewohner von Atlantis, der versunkenen Stadt ist, ein sogenannter Atlanter.

Ihm obliegt diese Gabe, weil er eine Aufgabe zu erfüllen hat.

Doch, nicht alle scheinen damit einverstanden zu sein und eine Jagd beginnt. Können Owen und Lilly flüchten um diese Aufgabe zu erfüllen oder werden sie vorher geschnappt?

 

Wer ist Kevin Emerson?

Kevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band. Kevin Emerson lebt in Seattle.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich habe das Buch vor ungefähr 3 Tagen ausgelesen und setze mich erst jetzt an diese Buchrezension. Dies liegt leider nicht daran, dass es mich so gefesselt hat und ich meine Begeisterung einfach nicht in Worte fassen kann, sondern eher daran, dass ich leicht schockiert bin.

Dieses Mal muss ich gestehen, habe ich mir das Buch selber ausgesucht und als Rezensionsexemplar gewünscht, weil mich der Klappentext angesprochen hat und ich sowieso gerne Dystopie Romane lese. Doch, leider wurde ich massivste enttäuscht.

Es handelt sich bei diesem Buch um Teil 1 einer Reihe. Also, vom Prinzip eine Geschichte, in die der Leser eingeführt werden muss. In eine neue Welt, in die es gilt einzutauchen und sie sich dementsprechend auszumalen und vor seinem inneren Auge zum Leben zu erwecken. Leider ist dies Kevin Emerson überhaupt nicht geglückt. Der Leser wird in eine „neue“ alte Welt hineingeworfen, mit Begrifflichkeiten wie z.B. „Hub“ die man weder nachvollziehen kann, noch werden sie erläutert oder erklärt. Ich weiß bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht, was manche Worte bedeuten, wie ich mir diese Welt konkret vorzustellen habe und ob es außer dieser Kuppel über dem Camp noch andere gibt.

Das hat mich absolut missmutig gestimmt, denn nichts ist wunderbarer und schöner, als sich die Welt in der sich die Protagonisten bewegen vor die Augen rufen zu können. Von daher, kann ich noch nicht einmal viel über die Gegebenheiten dieser neuerschaffenen Dystopie Welt sagen und beisteuern! Finde ich absolut schade, aber Kevin Emerson, hat sie leider in diesem Band nicht gut transportiert und nur ansatzweise angekratzt, so dass die Phantasie keine Chance hat es weiterauszuführen, da es einfach zu wenige Informationen waren.

Die Geschichte selber, die er versucht zu erzählen, ist in ihren Grundzügen wirklich sehr gut. Aber auch hier hapert es massivste an der Umsetzung. Vom Prinzip geht es darum, dass Owen, der in dem Feriencamp Eden ist, plötzlich Kiemen bekommt und schwimmen kann wie ein Fisch. Zufällig entdeckt er aber, dass er nicht der Einzige ist, dem diese Wandlung widerfahren zu sein scheint, sondern noch 4 weitere Jugendliche mit dieser Art von Wasseratmung ausgestattet sind. Mit seinen neuen Freunden verbringt er Abende am See, bis er eines Nachts ein Licht unter Wasser entdeckt, welches ihn ruft und welchem er folgt. Dieses Licht geleitet ihn zu der versunkenen Stadt Atlantis. Es stellt sich heraus, das Owen ein Nachfahre dieser Bewohner ist und das er eine Aufgabe zu erfüllen hat.

So, und ab diesem Zeitpunkt verliert die Geschichte ein wenig den Faden und driftet ab, denn manche Geschehnisse sind hier nicht mehr wirklich nachvollziehbar erzählt und oftmals hatte ich das Gefühl dass der Autor in seiner Handlung gesprungen ist. Das manche Absätze und Passagen nicht ausführlich genug beschrieben wurden und sich gedankliche Sprünge in manchen Absätzen befinden, die der Leser nur schwer nachvollziehen kann.

Mir persönlich ist es irgendwann zu langweilig, zu langatmig und viel zu kompliziert geworden, so dass sich mein Lesevergnügen auf fast null reduziert hat. Fand ich leider sehr schade, denn meine Erwartungshaltung war eine etwas andere, da mich der Klappentext mehr als neugierig gemacht hat. Oftmals konnte ich manche Passagen nicht nachvollziehen und wusste daher auch nicht, was gerade vor sich ging, in welchem Abschnitt der Geschichte wir uns befanden und wie alles miteinander in Verbindung steht.

Dennoch, wenn man all diese Kritikpunkt etwas zur Seite schiebt, hat Kevin Emerson das Buch gut geschrieben. Denn trotz alledem lässt es sich flüssig, schnell, gradlinig und unverschnörkelt herunterlesen. Manchmal ist es zu starr, nicht bildlich genug, so dass die Bilder im Kopf ausbleiben und sich das Buch nicht in einer 3D Version vor den Augen widerspiegelt, sondern es bleibt stetig ein plattes eindimensionales Stück Papier. Hätte er mehr Adjektive genutzt und sich der bildlichen Sprache verstärkter bedient, wäre der eine oder andere Stolperstein gar nicht erst entstanden.

Seine erschaffenen Protagonisten, bei denen es sich in diesem Band hauptsächlich um Owen und Lilly dreht, sind auch hier nicht ganz vollständig. Mag sein, dass er dies bewusst gemacht hat, um den Charakteren eine Chance zu geben zu wachsen, von Band zu Band oder es war ihm nicht so wichtig. Dies ist schwer zu beantworten. Denn wirklich viel erfährt man nicht zwingend über die beiden. Ich habe in beiden Fällen eine vage Vorstellung davon, wie sie aussehen könnten aber nicht zu 100%. Owen, zumindest mausert sich vom unscheinbaren Jungen, zu einem kleinen, wenn auch geheimen Mädchenschwarm. Owen, ist sehr sozial eingestellt, eher der ruhigere Typ, aber dennoch stark und skrupellos. Lilly, scheint der Schwarm vieler Jungen zu sein, aber irgendwie fühlt sie sich von Owen angezogen. Sie ist der Typ Mädchen, den alle toll finden und mit dem alle irgendwie befreundet sein möchten. Wohin die Entwicklung dieser beiden Protagonisten geht, kann ich überhaupt nicht einschätzen.

Mein Fazit: Leider ein Buch, welches mich von seiner Umsetzung her sehr enttäuscht hat. Diese Geschichte hat viel Potenzial und aus ihr könnte man viel herausholen, doch das bleibt hier eindeutig auf der Strecke. Eher wird der Leser verwirrt, oftmals sogar demotiviert weiterzulesen, weil viele Punkte weder erläutert, noch ausführlich erklärt werden, sondern diese als gegeben gelten.  Dadurch wird das Lesevergnügen absolut beeinträchtigt. Schade denn die Geschichte selber hätte eindeutig Potenzial.

Daher kann ich nur ♥ ♥ Herzen vergeben!

Aufgrund dessen, ist es schwierig zu sagen, würde ich es empfehlen oder nicht. Eher tendiere ich zu einem Nein, als einem Ja. Dennoch, jeder Leser ist anders und jeder hat ein persönliches empfinden was ihm bei einer Geschichte wichtig ist.

Daher mein Appell an alle die, die sich vom Klappentext angesprochen fühlen. Gibt dem Buch eine Chance und vielleicht gefällt es euch besser als mir. Allen anderen würde ich es nicht zwingend aufs Auge drücken wollen!

XoXo Maren

 

P.S. Ich mag es überhaupt nicht, ein Werk von einem Autoren schlecht zu machen. Vor allem weil dieser seine ganze Energie, seine ganzen Ambitionen, Gedanken, Zeit und Liebe dort hat hinein fließen lassen. Aber… es ist meine Meinung und es ist Gott sei Dank nur eine von vielen!

Blaubeer Muffins mit weißer Schokoglasur

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So als Schwangere hat man ja doch die einen oder anderen Gelüste. Zumindest habe ich mir das sagen lassen! 🙂

Ich bin niemand der Schränke durchwühlt, aber wenn ich dann doch auf etwas stoße, was mich direkt anlacht, muss ich aus diesem etwas produzieren.

So auch heute!

Im Kühlschrank stand ein Marmeladenglas mit Blaubeer Gelee. So einfach nur auf dem Brot verteilen und essen war mir einfach viel zu langweilig. Vor allem weil das Frühstück auch schon vorbei war. Also, was macht man in solchen Momenten…

… überlegen was man zum Kaffee daraus zaubern kann!

Wenn man dann auch noch weiße Schokolade findet ist der Tag perfekt…

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Zutaten:

  • 100 g erwärmte Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 100 g Naturjoghurt
  • 2 TL Backpulver
  • 225 g Mehl
  • 150 Blaubeergelee
  • 200 g weiße Kuvertüre

 

  1. Das Blaubeer Gelee in einen Topf geben und bei schwacher Hitze erwärmen. Immer wieder umrühren, bis es leicht dickflüssig ist und nicht mehr geleeartig. Dauert maximal 10 Minuten!
  2. Die Butter leicht erwärmen, bis sie fast flüssig ist.
  3. In einer Backschüssel die Butter mit Zucker, dem Joghurt und den Eiern mit dem elektrischen Handmixer gut schaumig aufschlagen.
  4. Das Mehl, gemischt mit einer Prise Salz und dem Backpulver, auf einmal zur Butter- Ei Mischung geben. Nur kurz mit dem Handmixer untermengen. Nicht zu viel, da ansonsten das schaumig fluffige zu schnell verloren geht.
  5. Das nun leicht abgekühlte flüssige Blaubeergelee zum Teig geben. Hier am besten einen Teigschaber benutzen um das Ganze unterzuheben. Dies dauert länger, aber sorgt dafür dass der Teig nicht an Volumen verliert und gleichzeitig verteilt sich das Gelee besser.
  6. Ein Muffinblech mit 12 Mulden, entweder gut einfetten und mit Mehl ausstäuben oder mit Backpapierförmchen auslegen. Den Teig gleichmäßig auf die Mulden verteilen.
  7. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 200°C) für 25 Minuten backen.
  8. Nach dem backen herausnehmen und abkühlen lassen.
  9. Über einem Wasserbad die weiße Kuvertüre zum Schmelzen bringen.
  10. Anschließend die Muffins kopfüber in die Kuvertüre eintauchen und die Schokolade anschließend trocknen lassen.
  11. Am besten ganz frisch servieren, wobei sie auch am nächsten Tag hervorragen schmecken!
  12. Wer mag kann anstelle der Kuvertüre auch klassischen Puderzucker zum bestreuen nutzen.

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Bon Appetit!

Buchrezension: Tatjana Kruse – Glitzer Glamour Wasserleiche

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Dieses Mal geht mein Dank an Lovelybooks und Tatjana Kruse. Vielen Dank das ich bei der Leserunde dabei sein durfte!

In der heutigen Buchrezension dreht sich alles um das Buch von Tatjana Kruse – Glitzer, Glamour, Wasserleiche, aus dem Genre Krimödie.

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Worum geht es in dem Buch?

Pauline Miller, Diva und Opernsänger hat ein Engagement in Bregenz am Bodensee. Sie soll dort die Turandot, in der gleichnamigen Oper singen.

Im Gepäck hat sie mit dabei, ihren Hund Radames, ihren alt Hippie Vater, ihre kleinwüchsige Agentin Bröcki samt polizeilichem Liebhaber, ihren Hundetherapeuten nebst Schwester und ihren sexuellen lüsternen Helfer für alle Dinge die da anfallen.

Da kann doch eigentlich nichts schief gehen, oder?!

Doch Pauline trifft auf einen Wikinger, der sich als Dirigent des Stückes entpuppt und ist quasi schock verliebt. Doch zugeben würde dieses Prachtweib das Ganze natürlich nicht.

Zusätzlich zum Männerkummer kommen noch die Sorgen um Radames hinzu, als dieser spurlos verschwindet. Pauline ist außer sich und befürchtet, dass ihr kleiner Liebling entführt wurde. Ihr Nervenkostüm liegt blank und sie sieht sich außerstande an den Proben teilzunehmen. Lieber geht sie auf die Suche nach ihrem Hund.

Doch nicht dieser taucht auf, sondern eine Wasserleiche, die der Bodensee nach Tagen freigegeben hat. Hängt beides etwa zusammen?!

Wer ist diese Frau und warum hat Pauline plötzlich einen völlig fremdem Hund? Wo ist ihr Radames?

 

Wer ist Tatjana Kruse?

Tatjana Kruse, geboren 1960 in Schwäbisch Hall, schreibt seit 1996 Krimi-Kurzgeschichten und seit 2000 Kriminalromane. Ihr Paradegenre sind „Krimödien“: schräg-lustige Kriminalromane mit jeder Menge Slapstick und viel schwarzem Humor.

 

 Wie hat mir das Buch gefallen?

Es war das Erste Mal, dass ich ein Buch von Tatjana Kruse gelesen habe. Das Genre selber Krimödien, war mir allerdings im Vorfeld bekannt und hat mich mehr als positiv auf dieses Lesevergnügen eingestimmt.

In dem Band dreht sich alles um die vollschlanke, weiblich geformte Opern Diva Pauline Miller. Sie ist Single, aber nur weil Männer mit ihr nicht umgehen können, sie liebt ihren Hund Radames abgöttisch und sieht ihn gezwungenermaßen als Liebhabersersatz an und verhätschelt und vertätschelt diesen.

Als Radames plötzlich verschwindet, geht für Pauline eine Welt unter und sie versucht alles erdenklich möglich zu tun, um ihn wiederzufinden. Nur zu blöd, dass sie mittlerweile in der Opernszene eine kleine Berühmtheit ist und sich nicht ungezwungen und ohne Aufsehen zu erregen durch Bregenz bewegen kann.

Eine Story, die einfach zum niederknien ist. Vor allem eine gelungene Grandwanderung zwischen dem Verschwinden von Radames und einer auftauchenden Wasserleiche. Besonders gut hat mir gefallen, dass immer wieder Kapitel in dem Buch aufgetaucht sind, die sich mit dieser Leiche beschäftigt haben. So kam es mir als Leser vor, als habe diese Leiche ein eigenes Leben und somit auch eine eigene Protagonisten Rolle in diesem Buch. Fand es geradezu grandios und einen cleveren Schachzug von Tatjana Kruse. Denn, so wurde die Spannung aufgebaut, aber man wusste als Leser nie, wann taucht sie denn nun wirklich auf.

Ihre erschaffenen Protagonisten neben der bereits erwähnten Wasserleiche, sind liebevoll konstruiert und haben alle wunderbare Charakterzüge an denen man die einzelnen Personen festmachen kann. Jeder von ihnen ist hervorragend ausgearbeitet, klar und deutlich charakterisiert und sie bleibt diesem Zug auch innerhalb des ganzen Buches treu. Jeder einzelne Protagonist hat mich aufgrund seiner wirklich skurrilen Macken zum lachen gebracht und im Großen und Ganzen war das Zusammentreffen aller ein wahres Schauspiel. Selbst die beiden Hunde, die in diesem Buch eine tragende Rolle spielen, hatten ihre eigenen kleinen Macken und Vorzüge und wurden somit nicht nur als Nebendarsteller eingestellt, sondern hatten tragende Rollen in diesem unsagbar guten Schauspiel.

Das erdachte Storyboard für diese Geschichte ist klar und deutlich. Trotz das es sich um eine Krimödie handelt, ist genügend Spannung vorhanden, die wiederum durch Witz, Charme und viel Lachmuskeln ergänzt wird. Die Story ist klar und deutlich erzählt, hat in meinen Augen keine Schwachpunkte und ergibt einen schlüssigen und vollständigen Kreis. Selbst der erwählte Ort, an dem die Story spielt könnte nicht passender sein, denn er zeigt noch einmal ein Stück der Dramatik auf, spiegelt das exklusive Leben am Bodensee wieder und benutzt die Kulisse der Turandot, um dem ganzen Schauspiel eine extra Portion Würze zu geben. Ich konnte mich wunderbar dort hineinversetzen und das Flair dieser Stadt aufsaugen, alleine durch das Lesen und die bildlichen Darstellungen von Tatjana Kruse.

Tatjana Kruse schreibt schlüssig, unverschnörkelt, witzig, spannend, spontan und ein wenig eigenwillig. Aber gerade diese Kombination ist dafür verantwortlich, dass dieses Buch grandios ist. Es lässt sich leider viel zu schnell herunterlesen und eigentlich möchte man gerne mehr davon haben und trauert ein wenig wenn es dann doch vorbei ist. Beim lesen verfliegt die Zeit im Nu und man bekommt gar nicht mit, wie spät es eigentlich ist, da man so gefesselt ist, von Pauline Miller.

Mein Fazit: Ein Buch, welches man einfach gelesen haben sollte. Vor allem wenn man Krimis mag, aber vor allem auch dann wenn man eine Kombination mag aus Spannung und angespannten Bauchmuskeln vor lauter lachen. Dieses Buch hat mich begeistert, mitgerissen, mir meine Stunden auf dem Sofa versüßt und mich traurig gestimmt als es zu Ende war. Ich hätte dieses Buch, mit einer toll durchdachten Story ohne Schwachstellen und mit fulminant skurrilen Protagonisten, stundenlang weiterlesen können.

Daher gibt es von mir ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Herzen.

Eine absolute Leseempfehlung. Auch für Lesemuffel, denn dieses Buch ist eine Wonne und locker leicht zu lesen, ohne das Gefühl zu bekommen, es würde niemals enden! Denn das schlimme, es endet viel zu schnell….

Losrennen, kaufen und schmökern!

XoXo

Maren

GEWINNSPIEL: Set „Beauty“ und Set „Pröbchen“ – Wer sind die glücklichen Gewinner?

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Ihr Lieben,

ich bin echt überwältigt wie viele von euch an dem Gewinnspiel teilgenommen haben.

Vor allem wie viele mir so liebe und nette Worte hinterlassen haben, das hat mein kleines Herzchen jeden Tag aufs Neue erfreut!

Danke schön dafür…. ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Eines muss ich euch sagen, ich gönne es jeder einzelnen von Euch die Gewinnerin zu sein, doch leider gibt es nur Zwei, die dieses Glück haben werden.

Ich bin so froh, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss… sondern das Los ganz alleine!

Daher, heute nach dem „Old School- Prinzip“ via Zettelverfahren hat mein Mann als Glücksfee die beiden glücklichen Gewinnerinnen gezogen.

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*** Trommelwirbel ***

 

Das Set „Beauty“ geht an:   Sophie Ros

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Das Set „Pröbchen“ geht an:  Cornelia Assmann – Schäfer

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Euch beiden von ganzem Herzen… HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und ganz viel Freude und Spaß mit euren Gewinnen!

Beide Gewinner erhalten eine Nachricht von mir, mit der Bitte auf diese innerhalb von 48 Stunden zu antworten. Solltet ihr dies nicht tun, lose ich euren Preis neu aus und jemand anderes erhält die Chance diesen dann zu gewinnen. Von daher, bitte kurze Rückmeldung an mich… Denn es lohnt sich wirklich!

 

Vielen Dank an alle die mitgemacht haben!

Zumindest eines kann ich euch verraten, werde zukünftig immer mal wieder an euch denken und solche Aktionen durchführen. Denn anscheint kommen diese mehr als gut bei euch an und ich freue mich, wenn ich euch damit eine große Freude bereiten kann.

In diesem Sinne…

Wir lesen uns!!!

XoXo

Maren

Cake Pops aus dem Cakepop Maker

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Mitunter hat man das Gefühl… ein Geburtstag endet nie! Erst die Feier mit der Familie, dann die Feier im Kindergarten und ganz zum Schluss der Kindergeburtstag.

Nach Rücksprache mit der Kita, war es am einfachsten etwas zu backen, was die Kinder gut in die Hand nehmen können, was wenig schmiert und vor allem was unter Umständen auch zwei Tage hält.

Da sind mir dann spontan Cake Pops eingefallen. Aber, aufgrund der Faktor Zeit musste ich dieses Mal auf einen Cake Pop Maker zurückgreifen. Premiere für mich… denn ich besitze dieses Gerät nicht selber!

Aber Oma sei Dank, hatte sie eines! Ausgeliehen… ausprobiert… und geklappt!

Ich habe mich, da es der erste Versuch war für die klassische Variante entschieden. Der Teig ohne schnick schnack und die Verzierung eher puristisch! 🙂

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Zutaten: (ca. 60 Cake Pops)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 250 ml Milch
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g weiße Kuvertüre
  1. Butter, Zucker und Vanillezucker zusammen mit den Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Mixer des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Das Ganze erhält eine leicht cremige Konsistenz.
  2. Mehl und Backpulver mischen.
  3. Abwechselnd mit der Milch zum Ei- Butter- Zuckergemisch hinzugeben. Ganz zum Schluss den Teig noch einmal auf der höchsten Stufe durchmixen und zur Seite stellen.
  4. Den Cake Pop Maker je nach Packungsbeilage aufheizen und einfetten. Ich habe dazu Trennspray benutzt was sich super geeignet hat und es ist nichts festgeklebt.
  5. Sobald die richtige Temperatur erreicht ist, die untere Cake Pop Hälfte bis zum Rand mit Teig füllen. Entweder mit Hilfe eines Spritzbeutels oder mit einem TL. Obere Hälfte herunterklappen!
  6. Das Ganze ungefähr 6 – 7 Minuten backen lassen.
  7. Mit Hilfe einer Gabel herausnehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
  8. Sobald alle Cake Pops gebacken sind, anfangen die Zartbitterkuvertüre zu schmelzen. Dazu am besten ein Wasserbad verwenden.
  9. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, mit einem Löffel lange Schokoladenbahnen über die Cake Pops ziehen und diese damit dekorieren. Wer mag kann natürlich den Cake Pop auch komplett in die Schokolade eintauchen. Fand dies für mich aber zu süß. Deswegen nur eine Teilverzierung.
  10. Sobald die Zartbitterkuvertüre getrocknet ist, dass Ganze mit der weißen Kuvertüre widerholen.
  11. Alles komplett trocknen lassen und anschließend luftdicht in einer Gebäckdose zum bis Verzehr verpacken.

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Ich habe noch einen Tipp bekommen: Die unverzierten Cake Pops können auch super weggefroren werden. Sie dürfen nur keine Verzierung beinhalten, müssen also „plain“ sein. Vor dem Verzehr gut auftauen lassen und dann erst nach Herzenslust verzieren.

Bon Appetit!

Buchrezension: Laura Himmel – Verflixt und unsichtbar (Band 1) Mission Undercover

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Lieben dank an Lovelybooks für dieses tolle Leseexemplar. Ich hatte wirklich Spaß daran in die Welt der Laura Sand einzutauchen. Wer von euch wäre nicht mal gerne unsichtbar?! Und sei es nur für einen Tag… !

Heute geht es um den 1 Band aus der Buchreihe von Jana Himmel – Verlixt und unsichtbar Mission Undercover, aus dem Genre Frauenroman.

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Worum geht es in dem Buch?

In diesem Kurzroman dreht sich alles um die Dessous-süchtige Privatdedektivin Laura Sand.

Ihr Spezialgebiet ist es Fremdgehern auf die Schliche zu kommen. Denn Laura hat einen großen Vorteil: Sie kann sich unsichtbar machen.

Ein Handicap hat das Ganze allerdings. Nur Laura wird unsichtbar. Keine Kleidung, kein Make up, kein Lipgloss nichts. Was wiederum bedeutet: Laura ermittelt in den meisten Fällen nackt.

Laura, deren beste Freundin Stefanie seit kurzem verlobt ist mit Andre Peters hat bei diesem Mann ein schlechtes Gefühl und ermittelt daher auf eigene Faust. Als ihre Freundin Stefanie dies erfährt ist sie stinksauer und verdächtigt zudem Laura des Mordes. Denn der besagte Fremdgeher ist Tod.

Dies alleine wäre noch nicht genug. Doch Laura soll das erste Mal mit einem Kollegen zusammen an einem Fall arbeiten. Dem schönen Eric. Es geht um einen Wirtschaftsfall und dabei benötigt dieser Hilfe von der unsichtbaren Laura. Die allerdings ist viel zu sehr damit beschäftigt den Mörder von Andre Peters zu finden und benötigt daher mehrere Anläufe um den Wirtschaftsfall lösen zu können.

Doch, irgendetwas stimmt mit Eric nicht! Laura hat plötzlich Schmetterlinge im Bauch….

 

Wer ist Jana Himmel?

Jana Himmel ist ein Pseudonym. Die Autorin, geboren 1976, wuchs in Sachsen-Anhalt auf. Sie studierte Journalistik und arbeitete danach als Fernsehjournalistin in München und Leipzig. 2015 folgte sie der Liebe nach Barcelona, Spanien.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Dieses Buch lässt sich locker, leicht herunterlesen.

Es ist ein lustiger, amüsanter Kurzroman den man wirklich überall lesen und verschlingen kann.

Es dreht sich in diesem Buch alles um die quirlige Dessous Süchtige Laura Sand. Außer ihrer Liebe für Dessous hat sie eine wahre Begabung. Sie kann unsichtbar werden. Allerdings nur sie selber und nicht die Kleidung die sie trägt. Was zur Folge hat, dass sie auf ihren Einsätze, als Privatdedektivin immer nackt herum läuft.

Ihr Spezialgebiet sind potenzielle Fremdgeher. Diesen auf die Schliche zu kommen, ist Lauras Aufgabe.

Doch dabei vergrault sie ihre einzige Freundin Stefanie. Denn sie ermittelt ohne Auftrag und findet dabei heraus, dass Stefanies Verlobter Andre Peters fremdgeht. Doch dem wäre nicht genug, wenn dieser nicht auch wenig später Tod in seiner Wohnung liegen würde.

Alleine hierbei musste ich wirklich schon Tränen lachen, denn Laura sitzt meistens nackt in irgendeiner Ecke und wartet ab, bis der Liebesakt vorüber ist und sie sich unbemerkt aus der Wohnung schleichen kann. Vor allem ist sie stetig am frieren und muss sich irgendwo anlehnen oder hinsetzen, ob sie will oder nicht.

Das zweite Szenario, welches in diesem Buch eine Rolle spielt, ist ein Auftrag mit ihrem gutaussehenden Kollegen Eric zusammen. Dieser erfährt von Lauras Begabung und ist sichtlich überrascht, nimmt sie aber wie sie ist und ist dazu noch sehr galant und fürsorglich. Mit ihren Ecken und Kanten arrangiert er sich. Für diesen Auftrag lernt Laura sogar Russisch und das obwohl der Auftrag nicht beim ersten Mal funktioniert, sondern mehrere lustige Anläufe benötigt. Viel wichtiger allerdings ist, was passiert mit Eric und ihr?! Denn irgendwie sind dort Schmetterlinge in ihrem Bauch?!
Auch dieser Teil des Buches ist wunderbar erzählt und sprüht vor Witz und Charme. Laura ist aber auch zu lustig, denn sie tritt wirklich von einem Fettnäpfchen ins andere. Trotzdem ist sie liebenswert, herzensgut und alleine. Denn außer ihrer Katze hat sie kaum Freunde und die eine, hat sie wohl vergrault. Laura als Protagonistin finde ich hervorragend ausgearbeitet und wirklich in der Kürze gut dargestellt. Vor allem weil man während des Buches immer wieder etwas Neues über diese erfährt und es mit ihr nie langweilig wird. Sie wächst von Kapitel zu Kapitel und man kann sie nach und nach ein Bild von Laura zusammenstellen. Gerade was die Vergangenheit von Laura betrifft, warum sie alleine ist und wie sie zu ihrem Job als Detektiv kam.

Das Buch selber ist sehr einfach geschrieben, unschnörkelig, unverschachtelt und wunderbar lesbar. Die Sätze haben eine angenehme Länge und die beiden dargestellten Szenarien sind mit viel Liebe fürs Detail erzählt. Ein Buch, welches direkt komplett heruntergelesen werden kann.

Eine rundum gut gelungene Story.

Aber… nun leider mein Kritikpunkt. Viele Fragen bleiben offen. Nicht alles was für einen Leser wichtig wäre ist beantwortet, vor allem weil beide Fälle als abgeschlossen gelten.

Der Fall Andre Peters, lässt Fragen in Bezug auf seinen Partner und die gemeinsame Sekretärin offen und weitere Kleinigkeiten die ich hier nicht erwähnen möchte, da ich sonst spoilern würde. Zumindest kann ich sagen, der Mord wird aufgeklärt und nimmt eine Wendung an, die ich als Leser nicht vorausgesehen hätte. War selber sehr überrascht und spannend war es allemal. Dies hat mir gutgefallen, denn ich habe wahrlich etwas im dunklen getappt.

Der Wirtschaftsfall, der mit Eric zusammen zum Ende gebracht wurde, ist fast rund, bis auf diverse Kleinigkeiten die auch dort offen bleiben.

Das finde ich als Leser immer sehr störend. Vor allem wenn etwas als erledigt gilt und man dann doch im Hinterkopf hat, wieso weshalb warum manches nicht beantwortet wurde.

Dass es ein weiteres Buch über Laura Sand geben wird, ist bereits bekannt, aber wird in diesem auf die beiden oben erwähnten Fälle eingegangen? Ich glaube nicht!

Aufgrund dieser Kritikpunkte gibt es nur ♥ ♥ ♥ ♥ Herzen.

Mein Fazit: Wer Lust auf eine lustige, kurzweilige Krimikomödie mit Witz und Charme hat, ist hier genau richtig. Wer dazu auch noch Lust hat, Laura Sand als Privatdedektivin kennenzulernen auch. Wer sich dazu noch gedulden kann um auf das nächste Buch zu warten, ebenfalls. Denn meine Hoffnung ist, dort klärt sich vielleicht noch mal etwas auf und ein Puzzlestück fällt an den freien Platz! Trotz alledem eine Empfehlung, für all diejenigen unter euch, die ein dünnes Buch möchten, mit einer tollen Protagonisten, mit viel Herz und Charme!

Von daher hoffe ich auf eine detailreiche Fortsetzung…

XoXo

Maren