Buchrezension: Sara Shepard – The Amateurs „Wer zuletzt stirbt“ (Teil 1)

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Ich habe mich total gefreut, endlich wieder ein Buch von Sara Shepard in den Händen halten zu können.

Nach der Pretty Little Liars (PLL) Serie, hier der neuste Mehrteiler von Sara Shepard – The Amateurs „Wer zuletzt stirbt“ (Teil 1),  aus dem Genre Jugendbücher Romane.

Bei dieser Rezension wird Band 1 unter die Lupe genommen. Weitere Bände sind aktuell noch nicht veröffentlicht.

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Worum geht es in dem Buch?

Aerin Kelly ist gerade einmal 11 Jahre alt, als ihre Schwester Helena spurlos verschwindet. Erst 5 Jahre später wird die Leiche von dieser gefunden. Ein Jahr später schließt die Polizei die Akte. Doch der Fall ist nicht aufgeklärt. Er gilt als ungelöst und Helenas Mörder läuft noch auf freiem Fuß herum!

Die Familie bleibt im Unklaren, wer Helena ermordet hat, wer ihr das angetan hat. Jeder fängt an seinen eigenen Weg zu gehen und mit dem Verlust klarzukommen.

Aerin beginnt auf der Webseite „Offener Fall“ mit ihrer Suche und hinterfragt das Verbrechen.

Dort trifft sie auf Seneca und Maddox, die sich als Amateuredetektive die Zeit vertreiben. Diese beiden sind sofort Feuer und Flamme als sie von dem Fall Helena erfahren und machen sich auf zu Aerin. Sie wollen sie dabei unterstützen den Mord an ihrer Schwester aufzudecken und dingfest zu machen.

Doch je näher sie dem Ziel zu kommen scheinen, desto mehr begeben sie sich in Gefahr. Sie werden angegriffen, ihnen wird gedroht, doch sie geben so schnell nicht auf. Denn ein Puzzleteil nach dem anderen fällt an seinen Platz. Doch das Ergebnis ist anders als erhofft. Denn anscheint ist Helenas Mord kein Einzelfall. Haben sie es mit einem Serienmörder zu tun?

Was verschweigt Brett, der ebenfalls bei offener Fall anzutreffen ist?! Wieso kann er immer den entscheidenden Hinweis liefern?!

 

Wer ist Sara Shepard?

Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sie auch heute lebt. Ihre Jugend dort hat die »Pretty Little Liars«-Serie inspiriert, die in 22 Länder verkauft wurde.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

In dem Buch geht es um insgesamt 5 Jugendliche.

Allen voran Aerin Kelly, deren ältere Schwester Helena vor mehreren Jahren spurlos verschwunden ist. Als ihre Leiche 5 Jahre nach ihrem Verschwinden auftaucht, versucht die Polizei zu ermitteln, doch leider vergebens. Ein Jahr später wird der Fall als nicht gelöst geschlossen.

Auf der Plattform „Offener Fall“ können sich Amateur – und Hobbydetektive am Lösen dieser Fälle versuchen. Manchmal haben sie Glück und können einen dieser Fälle erfolgreich schließen und den Mörder dingfest machen.  Dort haben sich auch Maddox und Seneca kennengelernt. Die beiden sind ganz Feuer und Flamme, als sie davon erfahren, dass Aerin den Fall ihrer Schwester auf dieser Plattform ausschreibt und nach Hilfe fragt.

Seneca reist nach Dexby zu Maddox, denn dieser lebt in der Stadt in der auch Helena und Aerin ihr zu Hause haben. Denn von dort aus wollen die beiden den Spuren auf den Grund gehen. Mit von der Partie ist ebenfalls Maddox Schwester Madison und Brett, den er ebenfalls bei Offener Fall kennengelernt hat.

Zu fünft versuchen die Jugendlichen nun den Mörder von Helena zu finden.

Doch je näher sie der Lösung kommen, desto größer ist die Gefahr in die sie sich begeben.

Wie es scheint ist Helena kein Einzelfall. Irgendwie scheinen mehrere Fälle zusammen zu hängen. Denn auch Brett und Seneca haben Verwandte verloren und wie es scheint ist ihre Zusammenarbeit kein Zufall!

Wenn man den Klappentext liest, dann weiß man einfach, dass man es mit einem wahren Shepard zu tun hat. Sie hat ihre ganz eigene Art eine Story aufzubauen und diese so enden zu lassen, dass sich stets neue Abgründe auftun.

Doch starten tun wir mit den Protagonisten.

Ich gestehe, ich mag Aerin Kelly leider gar nicht. Sie ist für mich eine Person, die ich schwer als Leser greifen kann. Sie ist sehr unnahbar. Sie ist in ihrem Tun stets extrem, „zeigt auf Partys Jungen ihren BH und küsst diese!“ Sie leidet unter dem Verlust ihrer Schwester und seitdem scheint sie sich von allem und jedem entfernt zu haben. In meinen Augen ist sie keine wirkliche Sympathieträgerin. Obwohl sie sehr hübsch ist und bestimmt viele Jungen auf sie abfahren, ist sie aber dennoch eine Protagonistin, die nicht auf den ersten Plätzen meiner Sympathieliste rangiert.

Seneca ist fast identisch. Sie wirkt leicht verstört. Sei es durch das was sie erlebt hat bzw. dadurch das ihr Studium nicht so abläuft wie erhofft und sie mit sich und allem unzufrieden zu sein scheint. Sie ist einfach keine Person, die man direkt als Freundin haben möchte. Doch im Verlauf des Buches taut sie etwas auf und offenbart gegenüber Maddox ein wenig von sich selber und dies kommt sehr sympathisch rüber. Vor allem aber scheint sie jemand zu sein, auf den man sich verlassen kann. Es ist immer so, als würde eine dunkle Aura Seneca umgeben. Eine Aura aus Trauer, Wut und Hass…aber auch von Angst, Einsamkeit und nicht zu definierenden Gefühlen. Mal sehen ob was dran ist.

Madison, das dritte Mädchen und Maddox Stiefschwester ist ganz anders und ein wahrer Sonnenschein. Sie ist flippig, sie ist farbenfroh und ein wenig chaotisch. Aber genau deswegen bringt sie in all das Dunkel Licht. Genau deswegen ist sie ein gutes Bindeglied zwischen den anderen beiden weiblichen Protagonisten und genau deswegen hat Sara Shepard sie ausgewählt. Denn bei ihr geht die Sonne auf und als Leser muss man sie direkt mögen.

Maddox ist der Supersportler und ein recht sympathischer Typ. Er ist witzig, ein Frauenschwarm, ehrgeizig und vor allem hat er das Herz an der richtigen Stelle. Doch, er ist der Schwächste beim Kombinieren von Details, die helfen den Fall zu lösen.

Brett ist ein Protagonist den ich nicht wirklich greifen kann. Er scheint gut auszusehen, ist durchtrainiert und liefert immer das richtige Puzzleteil zur richtigen Zeit. Ist er so gut im Lösen von Fällen oder hat er Insiderinformationen?! Er scheint sich sehr zu Aerin hingezogen zu fühlen und  diese flirtet auch mit ihm. Gibt ihm das Gefühl als könnte sich etwas zwischen ihnen entwickeln?! Brett und Maddox lernen sich bei Offener Fall kennen und wollen beide zusammen an dem Fall Helena arbeiten. Deswegen reist Brett nach Dexby, wo alles begann.

Die Protagonisten sind im Großen und Ganzen nicht meine Lieblinge. Sie sind mir manchmal zu unsympathisch, nicht greifbar genug und sie rufen nicht ganz laut… „Hallo, hier bin ich!“ Es sind Protagonisten, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und die zum größten Teil alle einen Verlust von einer geliebten Person verschmerzen mussten. Vielleicht sind sie auch gerade deswegen so, wie sie sind und wie Sara Shepard sie erschaffen hat. Protagonisten, die Ecken und Kanten aufweisen und die, wenn man das große Ganze des Buches betrachtet auch nicht anders sein dürften.

Die Story selber ist ganz klar Shepard like. In meinen Augen ist sie die Königin der Verstricktheitstheorien. Keine schafft es so wie sie, aus einem Mord, eine ganze Serie zu machen und immer wieder mit kleinen Häppchen von dem einen vermeintlichen Mörder zum anderen zu springen und dabei neue Indizien und Details zu offenbaren. Das ist das was ich an ihren Büchern liebe. Es geht dabei noch nicht einmal zwingend um das Thema Spannung, sondern eher um das Drumherum, welches das lesen spannend macht und was dafür sorgt, dass man als Leser in das Geschehen eintauchen kann. Wenn man glaubt mit neuen Indizien und Fakten dem Mörder ein Stück näher zu kommen, wechselt der Schauplatz weil plötzlich ein neues Puzzlestück auftaucht, was dazu führt, das man quasi wieder am Anfang steht und der ursprünglich verdächtige von der Bildfläche verschwindet und jemand anderes auftaucht. Von daher eine Story, die nicht herausragend an Spannung ist, aber dafür an Raffiniertheit.

Der Schreibstil ist klar und deutlich. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Personen, was aber nicht unangenehm ist, sondern eher sehr abwechslungsreich. Es ist ein gradliniger Stil, welcher dafür sorgt, dass eine gewisse Nüchternheit entsteht und an den richtigen Stellen auch eine leichte Spannung. Dieser Stil ist so dosiert, dass die Knoten die sich bilden das Ganze zu einem Geflecht und Wirrwarr machen, perfekt ausarbeitet. Er lässt sich unkompliziert lesen und man kann als Leser eintauchen in den Ort Dexby, in das wunderbare NYC und man wird Teil dieser kleinen merkwürdigen Gruppe, die einen Mordfall lösen will.

Von daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ Herzen.

Mein Fazit: Ein Buch mit einem Schreibstil und einer Erzählweise die nicht jedem liegen wird. Wenn man Fan von PLL ist dann muss man es einfach lesen und zu einem Teil dieser Amateurgruppe werden. Ein Manko für mich sind einfach die Protagonistin, die nicht auf meiner Sympathieskala weit oben stehen. Sie haben es mir manchmal schwer gemacht das Buch richtig gut zu finden. Ich liebe die Idee und die Story hinter diesem Buch, deswegen ist es auch eine ganz klare Leseempfehlung. Was für mich das Vergnügen einfach getrübt hat, sind die Hauptpersonen, die einfach anders sind als ich sie erwartet hätte.

Trotzdem ein Buch welche man zur Hand nehmen kann, wenn man Lust hat Hobbydetektiv zu spielen und zu versuchen den Mord an Helena zu lösen. Ich verrate euch schon jetzt… das wird nix werden, denn es kommen so viele neue Indizien hinzu, dass euch irgendwann der Kopf schwirrt und ihr feststellen müsst, dass ihr schon wieder einen wichtigen Punkt missachtet habt. Deswegen mein Tipp, Buch zur Hand nehmen und ganz genüsslich lesen… bloß nicht anfangen zu rätseln, dass wird nix!

XoXo

Maren

Brownie mit Cookie – Dough Topping

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Durch Zufall habe ich eine Reportage über die „Neuste“ In- Süßigkeit in den USA gesehen. Ein Store der nur Produkte auf Cookie Dough Basis verkauft. Also, Teig ohne Eier! Kuchenteig, den man ganz ohne Reue und roh essen kann und der sich sogar ganze 7 Tagen im Kühlschrank hält.

Mein Sohn war begeistert als ich ihm davon erzählt habe. Denn er ist mit Abstand die größte Naschkatze! Vor allem wenn es um rohen Kuchenteig  geht.

Durch Zufall war in der letzten „Lecker Bakery“ ein Rezept für Cookie Dough Teig. Von daher war der Plan gefasst diesen auszuprobieren. Doch ich wollte es nicht wie in den USA komplett plain essen, sondern habe mich dazu entschieden, dass Ganze mit einem Brownie zu verbinden. In meiner Vorstellung war es genial!!!

Was soll ich sagen?

Man muss es vielleicht einfach mal ausprobieren um festzustellen, man wird niemals ein Amerikaner. Der Brownie war bzw. ist klasse. Der Cookie Dough Teig war extrem süß und ich hatte stellenweise das Gefühl ich beiße auf Zuckerkristalle. War sehr unangenehm und was ich zudem noch dazu sagen muss, leider gar nicht meine Kragenweite. Mag aber auch daran liegen, dass mir nach einem Stück davon echt schlecht war.

Mein Sohn fand es klasse…. Er hat aber auch nur den Cookie Dough Teig gegessen. Für Kinder bestimmt ein Highlight, aber als reine Süßspeise nicht zu empfehlen. Was wirklich schade ist!

Bin gespannt was ihr sagen werdet?! Ich persönlich glaube nicht daran, dass es hier zu einem Hit werden wird. Dies wird denke ich mal eine der wenigen Dinge sein, die es nicht über den großen  Teich schaffen!!!

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Brownie:

  • 175 g Butter
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 3 Eier (Gr. M)
  • 175 g braunen Zucker
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Backkakao
  • ½ TL Backpulver
  1. Die Butter mit der Zartbitterschokolade in einem Topf zum Schmelzen bringen. Dabei stetig umrühren, damit sich beide Komponenten gut miteinander verbinden. Das ganze ruhig bei kleiner Hitze durchführen.
  2. Die Eier mit dem braunen Zucker zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Mixer des Handrührgeräts zu einer cremig hellen Masse aufschlagen.
  3. Langsam die Schokobutter hinzugeben und unterrühren
  4. Das Mehl, mit dem Kakao und dem Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und anschließend unter die Schokomasse rühren.
  5. Eine quadratische Form (24 x 24 cm) entweder gut einfetten und mit Mehl ausstäuben oder mit Backpapier auslegen.
  6. Den Brownieteig gleichmäßig in der Form verteilen.
  7. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 180°C) für ca. 15 Minuten backen.
  8. Herausnehmen und komplett auskühlen lassen.

 

Cookie Dough:

  • 150 g weiche Butter
  • 75 g braunen Zucker
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 75 ml Milch
  • 180 g Mehl
  • 75 g Schokotröpfchen
  1. Alle Zutaten bis auf die Schokotröpfchen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Dazu am besten den Mixer des Handrührgeräts benutzen.
  2. Sobald eine feste Konsistenz entstanden ist, die Schokotröpfchen mit einem Teigschaber unterheben.
  3. Die Masse auf den ausgekühlten Brownie streichen und anschließend für 30 Minuten kalt stellen.
  4. In gleichmäßige Stücke schneiden und servieren.

Bon Appetit!

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P.S. Die Cookie Dough Masse hält sich zugedeckt 1 Woche im Kühlschrank!

Snickerdoodle Cheesecake

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Dieses Rezept musste ich einfach ausprobieren, als ich es bei „Rehlein backt“ gesehen habe. Dies war übrigens nicht das erste Mal, dass mir der Begriff Snicker Doodle“ über den Weg gelaufen ist. Daher fand ich es umso passender, als ich dieses Rezept gefunden habe, es direkt zu backen.

Snicker Doodle haben übrigens nichts mit dem Schokoladenriegel zu tun, sondern sind inspiriert von einer Kekssorte aus Amerika. Diese Kekse haben eine lecker Zucker- Zimt Basis und schmecken himmlisch. Doch Kekse backen wollte ich aktuell nicht und deswegen kam mir dieses Rezept sehr gelegen.

Ein leckerer Boden aus Mürbeteig, gepaart mit einer Käsecreme und getoppt mit leckeren Zimt Zucker Streuseln, die quasi das Snicker Doodle ausmachen.

Ich war erst sehr skeptisch, ob das Ganze nicht zu trocken werden könnte, aufgrund des Mürbeteigbodens und den relativ kompakten Streuseln, aber dem ist ganz und gar nichts so. Aufgrund der zweierlei Käsecreme Masse, ist der Kuchen saftig und eine wahre Geschmacksexplosion. Allerdings nur, wenn man wirklich gerne Zimt mag. Denn Zimt und Zucker dominieren das Ganze schon sehr!

Ich kann euch diesen Kuchen absolut empfehlen, wenn auch ihr von dem ständigen Snicker Doodle Begriff verfolgt werdet und so wie ich keine Lust auf Plätzchen backen habt!!!

Und da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, >HIER< der Link zum Originalrezept!

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(Blech ca. 40x25cm)

Zutaten für den Mürbeboden:

  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100 g weißer Zucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 125g kalte Butter
  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.
  2. Dann das Ei sowie die kalte Butter hinzugeben. Das Ganze mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten. Damit der Teig besonders geschmeidig wird, ihn zum Schluss noch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  3. 30 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen.

 

Zutaten für die Käsemasse:

  • 5 Eier (Gr. M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg Speisequark (20 % Fett)
  • 1 ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 300 g Zucker
  • 2 TL Zimt
  1. Die Eier trennen.
  2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und erst mal beiseite stellen.
  3. Den Quark mit dem Eigelb, dem Puddingpulver und dem Zucker mit dem Mixer des Handrührgeräts verrühren.
  4. Den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unterziehen und anschließend die Masse halbieren.
  5. Unter die eine Hälfte 2 TL Zimt rühren. Die andere Hälfte so belassen.
  6. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Eventuell die eine oder Andere Stelle noch etwas mit den Händen nacharbeiten, damit der Boden möglichst gleichmäßig ist.
  7. Nun zuerst die helle Käsemasse darauf verteilen, anschließend die Zimtmasse darüber streichen.
  8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 150°C) für ca. 30 Minuten backen.

Zutaten für die Streusel:

  • 250 g Mehl
  • 160 g kalte Butter
  • 1 EL Zucker
  1. Alle Zutaten mit den Händen zu Streuseln verkneten. Dafür nicht die Küchenmaschine benutzen.
  2. Nach 30 Minuten Backzeit die Streusel über den Kuchen krümeln, dann den Kuchen erneut für 1 Stunde weiterbacken.
  3. Sobald die Streusel ganz leicht Farbe bekommen, ist der Kuchen fertig.
  4. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren mit Zimtzucker bestreuen.

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Bon Appetit!

Buchrezension: Stefanie Hasse – Luca & Allegra „Küsse keine Capulet“ Band 2

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Ich sage immer, wer Band 1 liest muss auch Band 2 lesen. Schließlich will man einfach wissen wie es weitergeht.

Deswegen konnte ich nicht anders, als auch hier den zweiten Teil zur Hand zu nehmen. Die Rezension zu Band 1 findet ihr >HIER<.

In dem aktuellen Beitrag geht es um das Buch von Stefanie Hasse – Luca und Allegra „Küsse keine Capulet“ Band 2, aus dem Gerne Liebesgeschichten.

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Worum geht es in dem Buch?

Die 19- jährige Allegra Casarai, hilft ihrer Mutter im eigenen Restaurant „Da Casai“ aus, wenn es die Zeit zulässt. Denn der Koch hat erst vor kurzem gekündigt und ihre Mutter benötigt dringend Unterstützung.

Diese Hilfe kommt in Form von Fabio Sperenza, der sich auf die freie Stelle bewirbt.

Irgendetwas hatte Fabio an sich, so dass Allegra sich zu ihm hingezogen fühlte. Sind es seine Augen, ist es seine Liebe zu Shakespeares Romeo und Julia oder ist es die magische Anziehung die vom ersten Moment an zwischen den beiden geherrscht hat. Allegra ist unsicher, denn bis dato wurde sie in der Liebe nur verletzt.

Allegra wird immer wieder von Träumen heimgesucht, in denen sie mystische Augen sieht. Augen die voller Schmerz sind und voller Sehnsucht. Sie kann sich dennoch nicht erklären, wem diese Augen gehören.

Sie erhält mysteriöse SMS auf Italienisch? Haben diese etwas mit dem neuen Freund von ihrer besten Freundin Jen zu tun? Ist er der Absender dieser Nachrichten? Doch wieso bewirken diese Nachrichten, dass Allegra anfängt sich an einen Mann zu erinnern. An einen Mann mit eisblauen Augen und einem Gefühl, dass sie ihn mehr als nur gut gekannt hat. Wer ist dieser Mann und wieso kommt er Allegra so bekannt vor?

 

Wer ist Stefanie Hasse?

Stefanie Hasses Liebe zu Büchern begann irgendwann Ende der 80er Jahre.
2011 fing sie an, ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Als Vielleserin ist sie stets auf der Suche nach neuem Lesestoff – und schreibt genau die Bücher, die sie selbst lesen wollen würde.

Wie hat mir das Buch gefallen?
Der erste Teil des Buches hat mich wirklich gefesselt. Er war so, dass selbst ich, die normalerweise nicht wirklich auf die klassischen romantischen Liebesromane steht ins Schwärmen gekommen bin und das Buch einfach zu Ende lesen musste und dies in einer wahrlichen Schnelle.

Daher war es auch kein Wunder, dass ich ziemlich schnell zu Band 2 gegriffen habe. Denn ich musste wissen wie die Geschichte um Allegra und Luca weiter geht.

Das Ende in Teil 1, ist leider nicht unbedingt der Anfang von Teil 2.

Man wird in eine Situation hineingeworfen, die nicht nahtlos an den ersten Band anknüpft und daher, zumindest bei mir ein paar Leseprobleme hervorgerufen hat. Ich konnte das Ganze leider so gar nicht miteinander verbinden und hatte die ersten 50 Seiten Probleme, der Geschichte zu folgen und gleichzeitig das gelesene mit den Geschehnissen aus Band 1 zu verknüpfen.

Der erste Band endet so, dass Luca und Allegra sterben. Doch sie sollen noch eine Chance bekommen. Allegra muss ihre wahre Liebe Luca widererkennen und sich seiner Liebe bewusst sein. Es klingt so romantisch, so unendlich und wahrhaftig, dass ich dachte genau daran wird angeknüpft.

Doch, wir befinden uns im Restaurant von Allegras Mutter. Sie arbeitet dort als Aushilfe und unterstützt ihre Mutter, da der Koch kurz vorher gekündigt hat. Dort trifft sie auf Fabio der sich auch als Aushilfe beworben hat und direkt eingestellt wurde. Irgendetwas scheint die beiden zu verbinden, sei es eine gewisse Anziehung oder sei es unter Umständen gemeinsame Erinnerungen aus der Vergangenheit.

Wer jetzt glaubt, dass Fabio Luca ist, der irrt. Denn dies war zuerst meine Vermutung, doch diese trifft leider nicht zu. Das Ganze hat mich, als es aufgedeckt wurde mehr als verwirrt. Es hat mich als Leser rastlos werden lassen, weil ich zu diesem Zeitpunkt mein Puzzle angefangen hatte zusammen zu setzen und dieses nun wie ein Kartenhaus zusammengestürzt ist.

Die Protagonistin Allegra ist auch anders, als ich diese in Erinnerung hatte. Sie war für mich kein Stück greifbar und sie war im Ansatz nicht so, wie ich sie als Leserin kennengelernt habe. Sie hat sich in ihrer gesamten Art von Band 1 zu Band 2 verändert. Mir fehlen ganz klar der Bezug und die Herzlichkeit, die Besonnenheit, die liebevolle Art, die Allegra im ersten Band ausgemacht hat. Das bleibt alles komplett auf der Strecke.

Auch die Art, wie Jen, ihre beste Freundin und sie miteinander umgehen, differiert vom 1.Band. Alleine diese Unterschiede haben mein Lesevergnügen mehr als nur getrübt. Daher, war ich so erpicht darauf, dass Puzzle welches sich für mich in einzelnen Teilen von Seite zu Seite ergeben hat zusammen zu setzen um hinter das Geheimnis von Luca zu kommen. Doch, nachdem sich dies als völlig falsch erwiesen hat, war ich mehr als nur enttäuscht. Denn die Geschichte nahm ab da eine dramatische Wendung und hat mich wieder zu sehr an Teil 1 erinnert.

Wieso muss in beiden Teilen die Frau die Heldin sein? Wieso musste schon in Band 1 Allegra um Luca kämpfen und für diesen Prüfungen bestehen?! Wieso muss sie nun auch in Band 2 in der Unterwelt mit den Toten nach Luca suchen und erneut ihre Liebe unter Beweis stellen?! Sollte es nicht eigentlich anders herum sein? Sollte nicht eigentlich Luca derjenige sein, der Allegra dazu bringen muss sich an ihn zu erinnern und gleichzeitig seine Liebe zu zeigen, damit sie ihn wiedererkennt?!

Genau da liegt für mich in diesem Buch der Schwachpunkt. Es ist von der groben Struktur einfach zu dicht an dem ersten Teil dran und gibt mir wenige Überraschungsmomente. Denn im Konsens ist die Handlung identisch und stellt wieder die Frau vor das Problem, welches gelöst werden muss. Luca wird da für mich wie zu einer Art Sinnbild von Gott, denn Allegra jagt ihm hinterher. Jagd seiner Liebe hinterher und dem Wunsch mit ihm auf ewig zusammen sein zu wollen.

Dieses Mal sind wir weit weg von jeder Romeo und Julia Liaison. Für mich taucht der Zauber von Shakespeare in diesem Band nicht auf. Das was mich an Band 1 verzaubert hat, ist leider komplett verflogen.

Aber eines muss gesagt werden, Stefanie Hasse konnte mich zumindest überraschen. Denn Amor reist nicht alleine in die Unterwelt, er nimmt eine lebende Person mit um sich Zutritt zu verschaffen. Bei dieser Person dreht es sich nicht um Luca…. Wer es ist, hat mich überrascht und zumindest dahingehend war nicht alles verloren. Denn Überraschungen erhöhen das Lesevergnügen und geben dem ganzen neuen Schwung und Antrieb!

Daher mein Fazit:

Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen, da mir einfach der Bezug zum Ende des ersten Teiles komplett gefehlt hat. Ich hätte mir gewünscht, dass das offene Ende aus dem 1 Teil das Bindeglied wird um das Buch einzuläuten. Vielleicht habe ich mir einfach zu viel gewünscht oder andere Vorstellungen gehabt, doch das gelesene konnte mich nicht packen und mitreißen wie es Band 1 geschafft hat. Denn die Hoffnung war einfach, dass Luca diesen Band dominieren würde um seiner Allegra den Hof zu machen. Dass diese die Liebe zu ihm erkennt… Doch da hatte ich wohl zu viel Hoffnung bzw. habe meine eigene Geschichte geschrieben. Leider sind die Protagonisten von ihrer ganzen Art anders, so dass selbst ich als Vielleser Schwierigkeiten hatte, zu diesen eine Verbindung aufzubauen. Was ich sehr schade fand, da ich Allegra als tolle Protagonisten kennenlernen durfte. Doch dies ist mir komplett verwehrt geblieben und der Zugang zu ihr hat gefehlt.

Daher kann ich nur ♥ ♥ ♥ Herzen vergeben!

Trotzdem glaube ich, dass dieses Buch großen Anklang finden wird und es viele Leser gibt, denen die Dinge, die ich kritisiert habe nicht so wichtig sind. Denn für alle romantisch veranlagten, die gerne in die Sphäre der Liebe eintauchen, ist dieses Buch ein Lesevergnügen.

Lasst euch verzaubern von der Unterwelt und taucht in diese ein…

XoXo

Maren

Buchrezension: Erin Watt – Paper Princess „Die Versuchung“ Teil 1

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Vielen lieben Dank an „Pure Online – Digitale Kommunikation“ in Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Es handelt sich um das Erstlingswerk aus einer Trilogie von Erin Watt – Paper Princess „Die Versuchung“ Teil 1 , aus dem Genre erotische Liebesromane.

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Worum geht es in dem Buch?

Ella ist eine 17 Jährige Schülerin, die sich nach dem Tod ihrer Mutter alleine durchschlagen muss. Dies ist für sie ganz und gar nicht einfach. Denn ohne Geld ist es mehr als schwierig zu überleben.

Als Callum Royal auftaucht und vorgibt ihr Vormund zu sein, beginnt für Ella ein neues Leben. Denn Callum ist Milliardär.

Ella lässt ihr armes Leben hinter sich und taucht ein in eine Welt voller Luxus.

Doch der ganze Schein trügt. Denn ein großes Geheimnis scheint die Familie Royal zu umgeben. Ein Geheimnis welches vor Ella geheim gehalten wird.

Denn Callum Royal hat 5 Söhne, einer attraktiver als der andere. Er ist seit dem Tod seiner Frau alleine für die Jungs verantwortlich und mit diesen mehr als überfordert.

Ella wird von ihnen als Eindringling angesehen und muss für ihre Aufmerksamkeit sehr stark kämpfen. Doch genau einer dieser Söhne  hat es ihr sehr angetan und sie fühlt sich extrem zu ihm hingezogen – Reed Royal. Doch die Geheimnisse die er mit sich herum trägt scheinen unermesslich zu sein und kaum zu ergründen. Sie fühlt sich dennoch mehr als alles andere zu ihm hingezogen und zwischen den beiden sprühen wahre Funken.

Doch eines ist Ella klar, um bei den Royals Leben zu können und ihre Anerkennung zu erlangen, muss Ella auf sich vertrauen, sich selber treu bleiben und ihre ganz eigenen Regeln aufstellen…

 

Wer ist Erin Watt?

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich bin ROYALifiziert! Ja, ich gebe es zu… ich bin infiziert….

Dieses erste Buch aus der Trilogie hat mich total mitgerissen. Ich war erst ein wenig skeptisch, ob es auf den gleichen Zug aufspringt wie „ Shades of grey“ oder „Calendar Girl“ oder ob es eventuell  seinen ganz eigenen Stil findet.

Daher bin ich mit ein wenig Vorbehalt ins Lesevergnügen gestartet und war nach der ersten Seiten schon sehr überrascht, als mich nicht die volle „Sex“ Breite überrollt hat.

Es geht um Ella. Sie ist süße 17 Jahre alt und alleine. Ihre Mutter ist gerade nach schwerer Krankheit gestorben, ihren Vater kennt sie nicht und nun schlägt sie sich alleine durch. Doch Ella ist zäh. Sie hat sich mit dem Ausweis ihrer Mutter und gefälschten Unterschriften in einer Schule eingeschrieben, hat sich eine Wohnung genommen, geht um diese bezahlen zu können strippen. Denn das hat ihre Mutter ihr vererbt. Das strippen, Geld verdienen um zu überleben und einen Wahnsinns Körper. Ella hat ein Ziel. Die Schule beenden und am liebsten studieren. Sie ist zufrieden mit dem was sie hat… bis sie ein anderes Leben kennenlernt.

Sie lernt Callum Royal kennen, der sich als Vormund von Ella vorstellt. Er wurde von Ellas Vater bestellt, der kurz vorher bei einem Flugzeugunfall verunglückt ist. Er nimmt Ella zu sich. Dort lernt sie seine 5 Söhne kennen. Gideon, Reed, Easton und die Zwillinge Sawyer und Sebastian. Alle Männer durch und durch. Sexy, gut trainiert, die Mädchen der ansässigen Privatschule liegen ihnen zu Füssen und sie regieren diese Schule. Ihr Wort ist Gesetz und nichts und niemand darf sich dagegen stellen. Doch was ihnen ganz und gar nicht passt, ist das plötzliche Auftauchen von Ella.

Ein Mädchen aus der „Gosse“, eine kleine „Stripperin“ will sich nun in einem Haus voller Geld, mit viel Einfluss und Reichtum niederlassen. Doch sie haben sich geirrt, denn Ella ist anders. Sie will s Geld nicht, sie will keinen Reichtum, sie will nur ihre Ziele erreichen. Doch mit einem hat sie nicht gerechnet, damit eine Familie zu treffen. Menschen die ihr ans Herz wachsen und ihre Ziele sich in greifbarer Nähe befinden Doch was passiert, wenn sie sich plötzlich in einen Royal verliebt?!

Und mehr wird nicht verraten!

Eine moderne Cinderella Story. Vom armen einsamen Mädchen von der Straße zu einer reichen Schönheit. Eine Geschichte die erst einmal von Ella lebt. Eine Protagonistin, die nicht par Exempel sympathisch und liebenswürdig ist. Dafür hat Ella zu viel erlebt. Sie ist authentisch, sie ist rotzig und trotzig und man merkt an ihrer ganzen Art, dass sie schon vieles gesehen und erlebt hat. Sie will sich nicht anpassen, sie will sich nicht verbiegen, sie will einfach Ella bleiben, auch in einer Welt voller schillerndem Reichtum. Gerade das mag ich sehr an dieser Figur. Sie ist so unangepasst gut. Immer gerade heraus und nimmt auf ihr Gegenüber keine Rücksicht. Sie kuscht nicht, sie steckt lieber ein, als ihre Gefühle zu offenbaren und nimmt auch Demütigungen mit viel Rückgrat hin. Das gefällt mir an dieser Figur und gerade das macht das Buch einfach anders und besonders.

Die Figuren der Royals, sind allesamt männlich. Sie sind sehr sexistisch in ihrem Tun und sie haben ganz klar einen Anführer. Und dies ist nicht Callum der Vater, sondern Reed. Was er sagt und was er tut ist Gesetz und wird von allen Royals befolgt. Je tiefer man in das Geflecht dieser Familie eintaucht, umso mehr Geheimnisse werden ans Tageslicht befördert. Callum hat Alkoholprobleme, Gideon der auf dem College ist, trägt ein Geheimnis mit sich herum, welches nicht gelüftet wird. Reed prügelt sich immer wieder, Easton steht auf Mädchen, Alkohol und Glücksspiel und die Zwillinge teilen sich eine Freundin, die womöglich dies nicht einmal erahnt.

Als Leser taucht man ein in die Welt der High-School. Einer Privatschule mit elitären und reichen, verwöhnten Kids. Einer Schule die von den Royals regiert wird. Zudem nimmt Erin Watt einen mit auf die ganzen Partys, die die Kids feiern. Wir lernen das exzessive Leben dieser kennen und natürlich deren Vorlieben, für Alkohol und Drogen. Die Schauplätze an denen wir uns bewegen, haben in meinen Augen wenig mit einem erotischen Roman zu tun. Sondern wirklich rein mit dem Leben und den Lieblingsplätzen von High School Kids. Finde dies sehr angenehm zu lesen! Auch die anderen Protagonisten die wir kennenlernen, ergänzen und vervollständigen dieses Bild ungemein. Jeder von Ihnen ergänzt das Puzzle und sorgt dafür, dass das Bild der High- School welches der Leser bekommt authentisch und real wird. Man kann quasi den Bodenwachs riechen, auf dem sich diese Kids bewegen!

Natürlich geht es auch hier um Sex, um Lust und sexuelle Anziehung. Aber, es ist eher auf einem Niveau gehalten, welches weder obszön noch abstoßend ist. Natürlich reden Jugendliche, vor allem die männlichen Protagonisten gerne über ihr Sexleben, aber mehr auf eine protzige Art und Weise, als auf eine detaillierte. Ella, die sozusagen in diesem Band ihre ersten wirklichen Erfahrungen sammelt, spricht mehr von ihren Empfindungen bei Berührungen, von einer animalischen Anziehung, von einer wahren Lust. Erin Watt schafft es, den schmalen Steg zu gehen zwischen prickelnder Erotik und gleichzeitig die Wahrung einer Nuance von Stil. Sie hat die erotischen Details sehr gut dosiert und sehr gut über dieses Buch verteilt. Daher steht nicht zwingend dieser erotische Aspekt im Vordergrund, sondern das Sein um Ella und die Geheimnisse die die einzelnen Royals mit sich tragen.

Erin Watt hat eine sehr angenehme Schreibweise. Einen Stil den ich sehr mag, denn er lässt sich flüssig, leicht und locker herunterlesen. An den richtigen Stellen setzt sie kleine Spannungspunkte und Highlights ein und schmückt nur diese Stellen mit vielen tollen Umschreibungen aus. Dadurch entsteht ein ansprechender Lesefluss.

Die Story ist gut durchdacht und lässt natürlich viele Fragen offen. Dies finde ich aktuell nicht dramatische, da es noch zwei Bände geben wird, die die Möglichkeit haben, alles zu einem ganzen Puzzle zusammen zu fügen. Von daher gefällt mir das, was ich aktuell gelesen habe sehr gut und finde die Story sehr passend. Natürlich kann man anfangen und Rückschlüsse auf andere Erotikromane führen, aber das wäre hier in meinen Augen falsch. Denn diese Story lebt von Geheimnissen, von Verlusten, von Ängsten aber auch von wahrer Anziehung und tollen Protagonisten. Gerade weil sie alle unangepasst und nicht der Norm entsprechend sind, ist dieses Buch etwas ganz besonderes. Man muss sie nicht von Anfang an sympathisch finden, sondern authentisch und ihnen eine Chance geben. Wenn man dies tut, taucht man ein in eine wahre Prinzessinnen Welt und wird positiv überrascht.

Von daher kann ich nur ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Herzen vergeben.

Mein Fazit: Ein toller Auftaktroman für eine Trilogie. Eine zugrunde gelegte Story, die sehr an ein Märchen erinnert und mit großartigen Protagonisten gefüttert wird. Auch wenn ich am Anfang das ganze Drumherum um die Royals nicht greifen konnte, ist gerade dies sehr anziehend und bindet den Leser an das Buch. Denn Ella mit ihrer rotzigen Art, ergänzt das Geheimnisvolle welches die Royals umgibt mehr als herausragend und macht das Buch zu einem wirklich spannenden Lesestoff. Auch bestens geeignet für alle die, die nicht auf erotische Literatur stehen. Denn diese Dosierung, die Erin Watt hier an den Tag legt ist  wunderbar und ergänzt die Story mehr und unterstreicht die Gefühle der Jugendlichen stärker, als das es eine abstoßende Wirkung auf den Leser haben könnte. Deswegen eine absolute Leseempfehlung für alle…

… lasst euch royalifizieren und taucht ein in die Welt der Astor Park Privatschule und dem turbulenten einsamen Leben von Ella.

XoXo

Maren

 

Buchrezension: Jana Herbst – Der Agent, meine Tochter und ich

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Ich hatte das große Glück, an einer Leserunde auf Facebook teilnehmen zu dürfen, wodurch ich das Buch vorab erhalten habe. Der offizielle Erscheinungstermin ist das heutige Datum (Donnerstag 02.03.2017) und schon kann ich euch dazu die passende Buchrezension präsentieren.

Es geht um das zweite Buch von Jana Herbst – Der Agent, meine Tochter und ich, aus dem Genre Detektivroman.

Die Rezension zu dem 1. Buch von Jana Herbst findet ihr >HIER<!

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Worum geht es in dem Buch?

Sarah Wagner ist alleinerziehende Mutter von Lilly, Anfang dreißig, erfolgreiche „Neu“ – Kuratorin eines Museums, solide, organisiert und stets durchgeplant. Sie überlässt nichts dem Zufall!

Sarah hat sich mit dem Leben zu zweit angefreundet und vermisst auch in diesem nichts. Doch manchmal kommt alles anders als gedacht.

Denn eine Nacht in einem Club, eine durchtanzte Nacht, eine leicht angetrunkene Nacht bringt Sarahs verborgene Seite zur Geltung und ändert alles. Sie lernt in dieser Nacht Lars kennen. Sie die verruchte Sexshop Mitarbeiterin und er der Handwerker der Rohre verlegt.

Sie verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm und diese scheint alles zu verändern. Sarah, schleicht sich heimlich am nächsten Morgen nach dem One Night Stand mit Lars aus seiner „Single“ Wohnung, um zu ihrem normalen Leben mit Lilly zurück zu kehren. Doch irgendwie lässt Lars sie nicht los! Etwas war bei diesem Sex anders. Es war nicht einfach nur ein One Night Stand. Es war mehr!

Sarah versucht erfolgreich Lars zu vergessen, bis dieser 4 Wochen Später als Handwerker vor ihrer Tür auftaucht. Doch das alleine wäre nicht so schlimm, wenn er ihr nicht offenbaren würde, dass er eigentlich kein Handwerker ist, sondern Geheimagent. Ob Sarah nun will oder nicht, Lars bringt Chaos in ihr und Lillys Leben. Doch dieses Chaos scheint sie zu mögen… was sie nicht mag, ist Teil von Lars Mission zu werden. Egal ob durch Zufall, geplant oder unwissend…. Kann Lars beide beschützen? Und kann Sarah ihre Gefühle für Lars vergessen, denn es ist schließlich nur ein Auftrag und eine Mission?

 

Wer ist Jana Herbst?

Jana Herbst ist das Pseudonym von Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf das Buch von Jana Herbst gefreut habe. Das Erste von ihr hat mir Lachtränen, Lachanfälle, Schmunzelattacken und unbeschreiblich tolle Lesestunden beschert. Daher war die Erwartungshaltung an dieses Buch nicht gerade gering!

Bevor ich euch aber verrate, ob es alle meine Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen hat, rollen wir das Feld von vorne auf.

Es geht in diesem Buch um die alleinerziehende Sarah Wagner. Von mir auch als das „Chamäleon“ bezeichnet. Sie ist ruhig, strukturiert, erfolgsorientiert, liebevoll und familienbezogen. Sie hat ihre 7- jährige Tochter Lilly „Die kleine Einstein Prinzessin“ alleine groß gezogen und parallel noch ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und den Job als „Neu“ Kuratorin in einem Museum in Berlin erhalten. Ihr Ziel war es immer, das Beste für sich und Lilly zu geben. Sarah hatte es nie einfach. Sie wurde verlassen als sie schwanger war. Lilly ihre Tochter, ist eine kleine hochbegabte rosa liebende Persönlichkeit und steht für ihre Mutter an erster Stelle. Sarah würde für Lilly alles tun.

Daher hat Sarah sich eine Persönlichkeit angeeignet die genau ihrem Lebensstil entspricht und solche „Sonderheiten“ wie Clubnächte, Abenteuer und One Night Stands ausschließt. Doch manchmal ist die Überredungskunst vom „Club der Löwinnen“, ihren erfolgreichen, kinderlosen Single Freundinnen größer und Sarah muss mit.

In einer dieser Clubnächte lernt sie Lars „den blonde  Thor“ kennen. Ganz ureigen und völlig gegen Sarahs Mentalität, wird aus der biederen Kuratorin plötzlich ein heißes Sexshop Verkäuferinnen -Cowgirl. Für Sarah öffnet sich eine zweite Seite ihrer Persönlichkeit, die sie in dieser Nacht nach Herzenslust auslebt. Sie verbringt eine heiße Liebesnacht mit Lars dem Handwerker in seiner Wohnung und schleicht sich am nächsten Morgen heimlich davon um in ihr Mama Dasein, in ihr geordnetes Leben mit Job und Kind zurück zu kehren. Doch sie kann diesen verdammt sexy Handwerker nicht vergessen. Aber sie muss einfach!

Dieser steht 4 Wochen später zufällig vor ihrer Türe, da sie die Nachbarin von Lars neuer Mission ist. Zufall? Lars, der eigentlich kein Handwerker sondern Geheimagent ist, weiht Sarah in seine Mission ein. Plötzlich steckt diese mitten drin. Mitten drin im Gefühlschaos zu Lars und dem Beschützerinstinkt für Lilly?! Wird dies gutgehen und was passiert wenn Lars Mission vorbei ist?!

Eine Story, die Spannung verheißen lässt, gespickt und gepaart mit sehr witzigen und vor allem lachkrampfartigen Szenen. Doch diese Story lebt vor allem von ihren Protagonisten.

Sarah Wagner „Das Chamäleon“: Liebevolle Mutter, biedere Kuratorin, mit einer versteckten Persönlichkeit als Cowgirl. Sarah erlebt in diesem Buch eine Wandlung. Diese bringt ihre verborgenen Sehnsüchte, ihre verborgenen Wünsche und unterdrückten Gefühle zu Tage. Aber nicht nur das Dasein als Cowgirl steht im Vordergrund, sondern die Entwicklung dahin. Das loslassen, von alten Mustern, von organisiertem und von der stetigen Angst um Lilly.

Lars „Der blonder Thor“: Geheimagent, doch gibt sich als Rohre verlegender Handwerker aus. Liebt sein Single Dasein und kann sich kein anderes Leben vorstellen. Doch seine Zeit als Geheimagent ist schon fast gezählt da er bald 40 wird und diesen Job nicht ewig ausüben kann. Lars selber, kann sich nicht vorstellen Kinder zu haben und mit diesen zusammen zu leben. Er wäre ein schrecklicher Vater, der nur Gute Nacht Geschichten kennt, bei denen es um Mord, Totschlag oder Sprengsätze geht. Doch was, wenn auch Lars ein anderes Leben kennen und eventuell lieben lernt? Was wenn er plötzlich auf Elsa „Die Eiskönigin“ trifft und diese nicht mehr missen will? Hier verrate ich nichts weiter… J

Lilly „Die kleine Einstein Prinzessin“: Sie ist der Sonnenschein und der Lieblingsmensch von Sarah. Lilly die kleine 7 jährige Tochter, die mehr wissen besitzt als manch Erwachsener. Die kleine Einstein präsentiert dies auch stets ganz theatralisch, aber auf eine liebevolle Art und Weise. Sie verbreitet ihr Wissen mit ganz viel Humor und Charme, dass selbst ein Erwachsener ihr nicht böse sein kann, wenn sie diesen korrigiert!

Sarahs Freundinnen „Der Club der Löwinnen“: Alle sind erfolgreich, alle sind Single, alle haben keine Kinder und alle wollen nur das eine! Party, durchtanzte Nächte, Sex ohne Verpflichtungen und am nächsten Morgen aufstehen und gehen. Freundinnen die man einfach gerne haben muss. Lieber als Freundin, als als Feind! Hier verrate ich nur soviel: Es gibt eine What´s app Gruppe… mit einem unsagbar genialen Namen und einer Kommunikation die ihres gleichen sucht! Hier heißt es sich überraschen lassen und einfach schmunzeln oder aus vollem Halse lachen.

Tim Lehmann „Der Graue“: Er ist unscheinbar, fast schon unsichtbar! Warum wurde gerade er ausgewählt um das Verbindungsstück zwischen dem Täter und dem Opfer zu sein? Das Ganze wird stückchenweise aufgeklärt und fügt sich zu einem großen Puzzle zusammen.

Franziska Lehmann alias Franzi alias „Die schwarze Witwe“: Tims zweite Frau! Doch was hat diese mit alledem zu tun?! Ich verrate es nicht…

Und die anderen Protagonisten, die ich hier nicht erwähnt habe sind nicht minder wichtig…aber ich würde eindeutig zu viel preisgeben und zu sehr Spoilern, wenn ich es ausführlicher erwähnen würde.

Die Hauptprotagonisten Sarah und Lars machen beide im Laufe des Buches eine Wandlung durch. Sarah wird offener, sie lernt ihre seit Jahren unterdrückte Seite besser kennen und lieben. Lars hingegen lernt etwas kennen, was er nicht mehr missen möchte, eine Familie. Die Frage ist, ist er bereit dafür alles aufzugeben?!  Oder liebt er seinen Job zu sehr, als dass er schon in die offizielle Rente gehen möchte. Man wird sehen…

Die Story, die diesem Buch zu Grunde liegt beinhaltet natürlich nicht nur die Romanze zwischen Sarah und Lars, sondern es geht vor allem um Artnapping. Artnapping ist eine Form der Erpressung. Bedeutet, das Entwenden von Kunst und die Androhung der Zerstörung dieser oder die Zahlung eines Lösegeldes, um das Kunstobjekt zu retten. Sieht so die „Neue“ Art der Geldbeschaffung aus?! Die Informationen die Jana Herbst in diesem Buch verarbeitet um sie dem Leser näher zu bringen sind phantastisch in die Geschichte integriert. Man erhält nie das Gefühl, man wird mit Informationen überfrachtet. Sie streut sie Häppchenweise in das Geschehene ein und verbindet diese harmonisch mit der Geschichte rundherum! So, dass eigentlich erst am Ende des Buches klar wird, um was es wirklich geht. Nur auf Umwegen kommt man ans Ziel!

Ich persönlich liebe die Schreib- und Ausdrucksweise von Jana Herbst. Sie schreibt flüssig, unverschnörkelt, gradlinig heraus und schafft es immer wieder mit ihrer lockeren Art den Leser mitzureißen und zum Lachen zu bringen. Ihr Stil ist simpel, aber dennoch eingängig und unverwechselbar. Sie wechselt in dem Buch stets die ICH Perspektive. Sie erzählt jeweils aus der Sicht des Betreffenden (Lars/ Sarah) und gibt dem Buch daher eine ganz eigene Note. Man lernt die Gedanken der einzelnen Protagonisten kennen. Dadurch werden die beiden greifbarer und ihr Handeln erhält eine Tiefe, die der Leser wunderbar nachvollziehen kann. Vor allem aber erhält der Leser Einblicke in das Innerste und ihre Beweggründe. Ihre intimsten Gedanken und Sehnsüchte. Ob diese dennoch Aufschluss geben und am Ende zu einem Happyend führen wird nicht verraten.

Diese Buch ist gespickt mit wunderbaren Szenen, die einem zum Schmunzeln aber auch gleichzeitig zum laut loslachen bringen. Gerade die Szenen in denen es um Lars und Lilly geht. Einfach wunderbar und herzlich, mit viel Empathie und ganz viel männlicher Phantasie. Solche Szenen beflügeln und geben dem Buch einen ganz eigenen Drive. Das eine oder andere wird man nur verstehen können, wenn man selber Kinder hat. Aber auch Kinderlose, werden ihren Spaß daran haben.

Um es kurz zu machen…Ihr seht… ich schwärme!!!… Ich schwärme von Baumwollschlüpfern, Abführmitteln, Rohren, vollgekotzten Schuhen und noch vielem mehr! Die stellen müsst ihr selber finden….

Von daher kann ich nicht anders als ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Herzen zu vergeben.

Mein Fazit: Ein Buch welches man lesen muss. Welches einem an Regentagen die Sonne ins Herz zaubert. Welches einen zum Lachen, zum Weinen und zum gleichzeitigen laut losjohlen bringt. Ein Buch mit sehr sympathischen Protagonisten, die man vom ersten Moment gerne haben muss. Die mit viel Liebe, viel Ehrgeiz und ganz viel Sorgfalt zum Leben erweckt wurden, um den Leser glücklich zu machen. Dies ist mehr als gelungen! Eine Story, die mehr ist als nur eine Romanze… eine Story, die von Minute zu Minute an Spannung zunimmt und deren Ende selbst mich als Vielleser noch überraschen konnte. Besonders gut hat mir gefallen, dass Elias aus dem 1. Roman von Jana Herbst einen kleinen Gastauftritt hat und somit der Kreis zu Lars harmonisch geschlossen wurde…

Ich liebe dieses Buch und kann es nur jedem von euch ans Herz legen!

Es lohnt sich diese Reise nach Berlin anzutreten und in das Leben von dem Cowgirl Chamäleon, dem blonden Thor mit der kleinen Einstein Prinzessin einzutauchen!

Viel Spaß dabei!

XoXo

Maren

P.S. Und jetzt einmal mit ganz viel Stolz und Angeberei: Die liebe Jana / Claudia, hat mich doch tatsächlich in der Danksagung erwähnt… *Stolz*

Wieso das Ganze… das verrate ich nur auf Anfrage! <3

Brownie mit Kokoshaube

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Bis dato habe ich noch nicht das wirklich perfekte Brownie Rezept gefunden. Irgendwie werden sie immer zu feste oder schmecken einfach nach Omas Schokoladenkuchen aus der Kastenform. Es war unter allen Rezepten die ich ausprobiert habe, noch nicht das ultimative darunter, welches mich den wirklichen Geschmack von Brownie hat schmecken lassen.

Also auf ein Neues!

Dieses Rezept unterscheidet sich in einem Punkt von den anderen. Der Anteil Butter zu Schokolade ist fast 1 zu 1. Ich hoffe, dass dieses Mischverhältnis dafür sorgt, dass der Teig diese gewisse Klebrigkeit hat, was einen wahren Brownie ausmacht.

Klebrigkeit, etwas Schokolade an den Zähnen und Lippen und diesen unverwechselbaren Geschmack von Himmel! Von daher musste ich drauf losbacken und  habe still und heimlich meine Finger gekreuzt, dass es so wird wie ich es mir erhoffe.

Der Brownie muss aufgrund der Kokoshaube im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber vor dem servieren sollte er gute 3 Stunden draußen stehen, damit der Teig weicher wird und normale Temperatur annimmt. Dadurch wird das Topping geschmeidig und unverwechselbar sanft mit einem Hauch von Kokos. Was wunderbar dazu passt ist eine Himbeersauce. Die gibt dem ganzen noch den extra Touch und das gewisse Extra!

Um es kurz zu machen, es kommt meinem Wunsch von einem Brownie sehr nahe… aber er ist noch nicht perfekt! Habt ihr eventuell ein Rezept, welches meinem Himmelbrownie nahe kommt?! Welches sich lohnt gebacken zu werden und welches soooo viele Kalorien besitzt, dass es einfach eine Sünde wert ist? Dann her damit… <3

Aber nun ran an den Spaß…

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Zutaten: 20 x 20 cm

Formularende

  • 200 g  Zartbitterschokolade
  • 210 g + 40 g  Butter
  • 125 g  Mehl
  • 25 g  Backkakao
  • ½ TL  Backpulver
  • 3 Eier (Gr. M)
  • 200 g brauner Zucker
  • 75 g  Puderzucker
  • 400 g Doppelrahmfrischkäse
  • 75 g  Kokosraspel
  1. Schokolade in Stücke teilen. Mit 210 g Butter in einem Topf bei kleinster Hitze schmelzen und immer wieder umrühren.
  2. Anschließend etwas abkühlen lassen.
  3. Mehl, Kakao und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen.
  4. Eier und braunen Zucker mit dem Mixer des Handrührgeräts hellcremig aufschlagen.
  5. Erst die flüssige Schoko­lade mit dem Mixer unter das Ei- Zuckergemisch mixen.
  6. Dann die Mehlmischung nur noch mit einem Teigschaber unterheben.
  7. Teig auf der gefetteten und mit Mehl ausgestäubten oder mit dem Backpapier ausgelegten Kuchenform glatt streichen.
  8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) 20–25 Minuten backen.
  9. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  10. 40 g But­ter und Puderzucker mit dem Mixer des Handrührgeräts cremig rühren.
  11. Nach und nach erst Frischkäse, dann 50 g Kokosraspel unterrühren.
  12. Creme auf dem kalten Kuchen verstreichen und mit 25 g Kokosraspeln bestreuen.
  13. Vor dem servieren rausnehmen und Raumtemperatur annehmen lassen!

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Bon Appetit!