Die Silbermeer Saga

Die Silbermeer Sage – Die fließende Karte, lautet der vollständige Titel des zweiten Bandes, dieser bildgewaltigen Trilogie.

Band 1: Der König der Krähen, sollte im Vorfeld gelesen werden, ein Quereinstieg in diese Reise ist nicht zu empfehlen.

Das Buch kann dem Genre Magie und Fantasy für junge Erwachsene zugeordnet werden.

 

Worum geht es in Die Silbermeer Saga?

Es beginnt alles mit einer Karte, die nicht stillsteht.

Einem Schiff, dass die See nicht berührt.

Einer Rüstung aus Silberschuppen.

Und vielem mehr.

Edda vermutet ihren kleinen Bruder Tobin, hoch oben im nördlichen Teermeer. Denn er ist verschwunden und sie hat sich auf die Suche nach ihm gemacht.

Verschwunden ist nicht ganz richtig, entführt umso mehr. Entführt vom Krähenkönig.

Edda braucht ein Schiff, um ihn zu finden und die fließende Karte, die ihr den Weg zeigen soll.

Nur diese Karte kann ihr den Weg zeigen, da sich die Lage der Inseln in der Silbersee ständig verändern und die Reise in den Norden gefährlich ist.

Edda findet heraus, dass die kostbare Karte beim Volk der Irsu auf den Regen- Inseln aufbewahrt wird.

Auch wenn ihre Chance klein zu sein scheint, bricht sie voller Hoffnung auf.

Doch sie muss ihre Reise dorthin, nicht alleine antreten, sondern findet in Pantemin einen Begleiter.

Sie ist fasziniert von ihm. Er scheint etwas an sich zu haben, dass sie magisch anzieht.

Wird sie Teofin, ihren Jugendfreund komplett vergessen?

Wird diese Reise, sie ihrem Bruder näherbringen?

 

Wer ist Katharina Hartwell?

Schon als kleines Mädchen schrieb Katharina Hartwell Märchen, später Abenteuer- und Geistergeschichten. Als Studentin besuchte sie Schreibwerkstätten, nahm an Wettbewerben teil. Erst an regionalen, schließlich bundesweit. Sie stand im Finale des Literaturwettbewerbes open mike und gewann den überregional beachteten MDR-Kurzgeschichtenpreis. 2013 war sie Sylter Inselschreiberin. Ihr Debüt Das fremde Meer erschien 2013 im Berlin Verlag und wurde mit dem Seraph ausgezeichnet.

 

Wie hat mir Die Silbermeer Saga gefallen?

Wer einmal in die Silbermeer Saga eintaucht, kann aus dieser nicht mehr entkommen.

Man darf sich bei dieser Saga, niemals von der Buchdicke beeinflussen lassen, denn es ist wie mit Harry Potter…einmal angefangen und schon ist es vorbei! Man fliegt nur so durch die Seiten.

Anfänglich war meine Befürchtung, dass ich manches aus Band nicht mehr komplett im Kopf haben könnte, doch dies war unbegründet, denn es gibt immer wieder kleine Rückblicke die es einem erleichtern sich an alles zu erinnern.

Was diese Bücher ausmacht, ist ganz klar der Stil. Sie hat eine gewisse Art Dinge zu umschreiben, zu hinterfragen, in Szene zu setzen und den Leser damit gefangen zu nehmen. Sie erschafft eine Atmosphäre, die ich aus zig Büchern wiedererkennen würde, weil es bildgewaltig ist, detailverliebt und manchmal ein wenig märchenhaft. Dieses Buch lebt nicht nur alleine von seiner Story, sondern ganz klar von dem Schreibstil.

Man taucht ein in eine Welt voller Fantasy. Ist umgeben von Gegenständen, denen eine ganz neue Bedeutung zugesprochen wird, die einen ganz eigenen Charakter haben und bedeutend sind, für den Verlauf der Geschichte.

Es Wurde eine völlig neue Welt erschaffen. Mit neuen Bewohnern, die Eigenheiten an sich haben, anders aussehen, eine andere Sprache sprechen, andere Angewohnheiten und Gepflogenheiten haben. Oftmals hat man dann das Gefühl überfrachtet zu werden. Dem ist hier ganz und gar nicht so, da es eine strikte Unterteilung gibt zwischen den vier Himmelsrichtungen und den jeweiligen Bewohnern dort.

Es kehren alte Bekannte zurück, aber auch neue kommen hinzu. Hier dieses Mal Pantemin. Uhhhhh sag ich nur, ich kann ihn aktuell noch gar nicht greifen und bin echt zwiegespalten, ob ich ihn mag oder nicht. Er ist verwöhnt, leichtgläubig und ein Angsthase. Eigentlich behindert er Edda nur auf ihrer Mission, aber sie sieht etwas in ihm, was uns als Leser aktuell noch verborgen bleibt. Hier, muss man leider abwarten und schauen was passiert.

Die Story selber geht nahtlos weiter.

Wir begleiten Edda auf der Suche nach ihrem Bruder Tobin. Dabei begegnet sie vielen verschiedenen Personen, erkundet neue Orte, erfährt vieles Neue.

Stellenweise hatte ich das Gefühl, sie verliert ihr wahres Ziel aus den Augen, weil sie so vieles über sich und ihre Vergangenheit erfährt, dass es manchmal den Eindruck vermittelt hat, Tobin zu retten wäre keine Priorität. Aber das ist natürlich nur Annahme… denn sie tut alles, um ihren Bruder zu finden.

Ich mag es, wie sie sich in diesem Buch weiterentwickelt, wie sie über sich hinauswächst aber auch zu ihren Schwächen steht. Sie liegt mit ihrem Bauchgefühl nicht immer richtig und muss daher auch Irr-/ und Umwege in Kauf nehmen. Aber gerade das macht sie sympathisch, weil sie Mensch ist und nicht immer mit jeder Einschätzung richtig liegen kann.

Tja, da wir alle wissen, dass Band 3 noch kommt, was natürlich klar, dass das Ende offenbleiben wird. Der Epilog allerdings gibt Rätsel auf, auf die ich mir keinen wirklichen Reim machen kann. Was aber in diesem Buch der Fall ist, manche Puzzleteile sind an ihren Platz gefallen und manche warten noch darauf, diesen zu finden. Hier wurde zumindest ein wenig schon auf das Ende hingearbeitet.

Wie immer ist das Ende spannend und macht Lust auf Band 3! Denn ich will auf jeden Fall wissen, wie Eddas Reise weitergeht und was mit ihrem Bruder ist. Daher…lesen aber auf jeden Fall mit Band 1 starten.

 

 

Lieber Loewe Verlag, vielen lieben Dank für dieses Rezensionsexemplar.

 

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Eine Dilogie, die mich komplett begeistert hat ist „Die Hüter der fünf Jahreszeiten“ erschienen im Ravensburger Verlag.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Loewe; 1. Edition (10. März 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 640 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3743203677
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3743203679
  • Lesealter ‏ : ‎ 14 – 16 Jahre
  • Preis: 21,95 € (gebundenes Buch)