Samoa Cheesecake mit Karamell

Auf vielen Blogs konnte ich immer wieder Rezepte lesen mit dem Namen „Samoa“. Sei es in Form von Kuchen, Muffins, Keksen und anderen netten Kleinigkeiten!

Dies hat mich neugierig gemacht und ich bin auf die Suche gegangen um den Hintergrund für diesen Namen rauszubekommen. Leider gibt es keinen konkreten Hinweis darauf, was dieser Name „Samoa“ unter Umständen mit dem Land Samoa zu tun hat.

Meine Vermutung ist einfach der Geschmack, aufgrund der Kokosnuss, dem Karamell und den Nüssen. Das diese Kombination ein wenig karibisch angehaucht ist.

Vielleicht kennt einer von euch den wahren Grund, worum es sich bei dem Namen Samoa dreht?! Fände es toll, wenn ihr dies dann als Kommentar einfügen würdet… Bin gespannt!

Nichts destotrotz musste ich einfach selber einen Kuchen ausprobieren, der mit diesen drei typischen Ingredienzien gemacht wird und wollte wissen wie er schmeckt!

Habe mich allerdings für eine Kombination mit Käsekuchen und Crunchboden entschieden, um die süße des Karamells ein wenig zu neutralisieren. Habe daher auch auf die Zugabe von viel Zucker verzichtet. Ich dachte mir, die süße der Kekse und des Karamells sind ausreichend, da darf die Käsecreme ein wenig neutraler sein um den Geschmack der anderen beiden Komponenten nicht zu verfälschen.

Der Kuchen wird im Wasserbad gegart… bitte keine Scheu davor, es ist ganz simpel und einfach!

Ein wichtiger Hinweis: Ihr arbeitet mit Karamell… auch ein fertiger Karamell der warm gemacht wird, kann zu schweren und heftigen Verbrennungen führen. Daher vorsichtig sein beim Erwärmen und niemals die Temperatur mit dem Finger testen oder den Löffel ablecken!!!

Das Originalrezept stammt von „Lecker.de“. Allerdings habe ich es etwas abgewandelt und für eine 26 cm Springform genutzt.

Zutaten: (26 cm Springform)

  • 300 g Schokoladen Cookies
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 150 g Butter
  • 800 g Doppelrahmfrischkäse
  • 100 g Zucker
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 300 g Schlagsahne
  • 100 g Kokosraspel
  • 200 g Karamellaufstrich (selbstgemacht)
  • 50 g Zartbitterkuvertüre

 

Für den Boden:

  1. Die Cookies mit 1 EL Mandeln in einen Häxler geben und ganz fein mahlen. Es sollten gleichmäßige Brösel entstanden sein, ohne Stückchen.
  2. Die Butter in einem Topf zum schmelzen bringen. Sobald diese komplett flüssig ist, mit den Keksbröseln vermischen und kurz zur Seite stellen.
  3. Eine Springform gut einfetten und die Keksmasse hineingeben. Am besten mit einem Löffel auf dem Boden andrücken und gleichmäßig verteilen.
  4. Den Boden für gute 30 Minuten kalt stellen.

 

Für die Käsecreme:

  1. Frischkäse, Zucker, Eier und Sahne mit dem Mixer des Handrührgeräts verrühren.
  2. Zwei Bahnen Alufolie über Kreuz auf der Arbeitsfläche auslegen.
  3. Springform mittig daraufstellen. Folie an der Außenwand hochziehen und am oberen Rand andrücken.
  4. Käsemasse auf den Keksboden geben und darauf achten, dass sie gleichmäßig verteilt ist.
  5. In den vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) die Springform in die Fettpfanne des Backofens stellen. Anschließend, soviel heißes Wasser angießen, bis die Springform ca. 3 cm hoch im Wasser steht.
  6. Im heißen Ofen ca. 60 Minuten backen.
  7. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten. Cheesecake bei geöffneter Tür ca. 30 Minuten ruhen lassen.

 

Für das Topping:

  1. Mandeln und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Die Koksflocken sollten eine bräunliche Färbung annehmen und einen tollen Duft verströmen.
  2. Karamellaufstrich zugeben.
  3. Unter Rühren kurz aufkochen und ca. 30 Sekunden köcheln. WICHTIG… Temperatur nur drosseln, nicht komplett ausschalten, da die Masse sonst direkt hart wird.
  4. Lauwarmen Cheese­­­­cake aus dem Wasserbad nehmen, Folie entfernen.
  5. Karamell-Nuss-Masse auf dem Kuchen verteilen.
  6. Den Kuchen im Anschluss Mindestens 4 Stunden kalt stellen.
  7. Kuvertüre ­hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Mit einem Löffel über den Kuchen träufeln.
  8. Diesen aus der Form lösen und servieren!!!

Bon Appetit!

 

Buchrezension: Stephanie Danler – Sweet Bitter

Vielen lieben Dank an NetGalley für dieses Leihexemplar.

Das Buch von Stephanie Danler wollte ich schon länger lesen, da mich der Klappentext einfach mehr als angesprochen hat.

Daher habe ich mich sehr über diese tolle Leihgabe gefreut und lade euch ein, meiner Rezension zu folgen.

Heute geht es um das Erstlingsbuch von Stephanie Danler – Sweet Bitter, aus dem Genre Gegenwartsliteratur.

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (11. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351036728
  • ISBN-13: 978-3351036720
  • Originaltitel: Sweetbitter
  • Preis: 21,95 € (gebundene Ausgabe

 

Worum geht es in dem Buch?

Tess hatte nie vor, als Kellnerin zu arbeiten. Ihr eigentliches Ziel war, raus aus der Provinz, rein ins wahre Leben, rein in die Großstadt. Dafür schien New York genau das richtige zu sein.

Relativ schnell landet Tess dort in einem New Yorker Restaurant, dem Besten. Für sie ist dieser Job, wie die Eintrittskarte ins Universum. Dort lernt sie wie die Gesetze der Küche lauten, welche Regeln sie als Kellnerin zu beachten hat, was manche Kunden für Menschen sind und wie diese ganz eigene Welt tickt.

Ein Wein ist nicht bloß ein Wein. Er kann dafür sorgen, dass der falsche Wein im falschen Moment zu einem wahren Desaster werden kann. Das ein Wein ein Menü unterstreicht, es streichelt, es umgarnt und es diesem ganz neue Geschmacksknospen offeriert.

Und eine Auster, ist nicht bloß eine Auster. Eine Auster ist eine Auster, eine Auster, eine Auster! Eine Laune der Natur, mit einer wahren Einzigartigkeit im Geschmack.

Ein Buch voller Genüsse und Obsessionen!

 

Wer ist Stephanie Danler?

Stephanie Danler fing im Alter von 15 Jahren an, in Restaurants zu arbeiten. Als sie 2006 nach New York kam, um dort kreatives Schreiben zu studieren, begann sie im edlen Union Square Café zu kellnern. Sie verliebte sich in die Arbeit, das Essen, die Leute und die Stadt. Inspiriert durch ihre Erfahrungen aus dieser Zeit, schrieb sie ihr Debüt „Sweetbitter“. Stephanie Danler lebt in Brooklyn, New York.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich glaube es ist noch nie vorgekommen seitdem ich als Buchblogger tätig bin, dass ich ein Buch einfach nicht zu Ende lesen konnte.

Ja, ihr habt ganz richtig gehört, ich habe es nicht zu Ende gelesen. Ich habe auf Seite  110 kapituliert.

Wieso das Ganze?!

In dem Buch, geht es um Tess. Eine junge Frau, die auf der Suche ist. Auf der Suche nach einer neuen Perspektive in New York. Deswegen bewirbt sie sich als Kellnerin in dem besten Restaurant der Stadt und wird genommen. Der Leser wird entführt in eine Welt, voller Genüsse, cholerischer Chefs, gutaussehender Kollegen und viel Alkohol. Und ab genau diesem Punkt, habe ich gestreikt.

Ich habe lange versucht Tess als Protagonisten zu greifen, habe versucht zu verstehen was sie dort für Erfahrungen sammelt und habe versucht zu verstehen, was für eine Person Tess ist. Doch all dies kann ich nicht beantworten, denn ich habe keinerlei Zugang zu ihr gefunden. Ehrlich gesagt, kann ich sie weder beschreiben von ihrem Wesen her, noch von ihrem äußeren. Sie ist mir ein wahres Rätsel. In meinen Augen steigt und fällt gerade die Geschichte mit den Protagonisten. Aber nicht nur das, der Hauptprotagonist erweckt diese zum Leben und füllt das Buch mit seinen Worten und seinem Wesen.

Da Tess als Hauptprotagonistin ausscheidet, wer bleibt da noch übrig? Leider viele andere, die ich alle noch viel weniger greifen kann. Keiner von diesen ist mir in Erinnerung geblieben, keiner von diesen, war so markant, dass ich ihn sympathisch fand und eine Leser-Protagonisten Beziehung aufbauen konnte.

Das Ganze hat sich für mich dann als wahrlich schwer erwiesen, weiter zu lesen und dem Buch eine wirkliche Chance zu geben. Denn, das Thema welches der Klappentext offeriert, mich schon sehr angesprochen hat.

Auf den ersten Seiten des Buches, wird Stephanie Danler sehr poetisch. Nein, anders… sie versucht poetisch zu sein. Denn sie versucht mit Phrasen die unterschiedlichen Geschmäcker zu fixieren und dem Leser näher zu bringen. Das gelingt ihr in meinen Augen nicht wirklich, denn das was sie versucht ist zu all dem anderen, ein mehr als markanter Stilbruch, der einfach nicht zum Rest des Buches passt.

Dennoch, war die Story dahinter eigentlich der Anreiz es zu lesen. Aber auch die Story konnte mich einfach nicht überzeugen und auch nicht packen. Sie war sehr lahm, ohne einen wirklich roten Faden und ohne wirklich jeden Hintergrund. Ja, es geht um das Schmecken. Um das Schmecken von Speisen und dem Wein. Doch in meinen Augen ging es eher darum, was passiert wenn das Restaurant zu macht und die Angestellten sich maßlos an der Theke besaufen! Dieses Szenario wird in epischer Breite erzählt. Und mir ist immer noch nicht klar, was Tess eigentlich dort im Restaurant für eine Funktion bekleidet. Ist sie Kellnerin, Barfrau, Mädchen für alles? Und was bitte hat es mit den ominösen Handtüchern auf sich?!

Also, im Großen und Ganzen war es einfach so, dass ich bei Seite 110 kapituliert habe. Für mich war es einfach kein Vergnügen in dieses Buch einzutauchen, mich treiben zu lassen und mich in New York wiederzufinden. Es war eher so, dass ich ständig das Gefühl hatte, mich ermüdet was ich lese, mich macht es nicht glücklich und ich mag den Schreibstil nicht.

Der Stil von Stephanie Danler ist sehr holprig. Er ist ohne Ecken und Kanten und er ist langweilig und monoton. Auch gut zu beschreiben mit kalt und emotionslos. Mir hat einfach die Hitze, die Schnelligkeit, das Laute und Raue gefehlt, was für mich den Job in einem Restaurant ausmacht. Der Umgangston untereinander und dann gegensätzlich dazu, das schöne Bild, welches für den Gast gemalt wird. Etwas, dass mir total fehlt!

Lange dachte ich, ich sei mit meinem Problem alleine und habe es dann tatsächlich gewagt andere Rezensionen zu diesem Buch zu lesen. Die meisten davon gehen in meine Richtung, was mich sehr gewundert hat. Andere haben das Buch als „polarisierend“ bezeichnet. Dazu kann ich nur sagen: Niemals… dieses Buch hat keinen Ausgangspunkt, was zum Polarisieren einlädt. Es ist eher ein Buch, welches eine ganz bestimmte Klientel von Leser benötigt. Eine, die es nüchtern mag, die es liebt unverschnörkelt Dinge zu lesen und der stupide Stories mit nicht greifbaren Protagonisten nichts ausmacht.

Daher kann ich kein wirkliches Fazit geben außer, dass es mich persönlich nicht angesprochen hat und das es leider kein Buch ist, welches ich so ohne weiteres weiterempfehlen würde.

Dennoch glaube ich, dass es bestimmt Leser dafür gibt. Die genau das lieben, was mich zur Verzweiflung gebracht hat. Die nach dem lechzen, was ich nicht wirklich mag und was mein Lesevergnügen sehr stark beeinträchtigt hat. Daher glaube ich muss jeder diese Erfahrung mit sich selber ausmachen, ob er dem Buch eine Chance geben möchte oder nicht. Ob er mit aufspringen will auf den Zug, der kontroversen Diskussionen, was dieses Buch nun verkörpert und was nicht.

Daher vergebe ich nur ♥ von 5 Herzen.

In diesem Sinne, lasse ich euch mit euren Gedanken und Tess, der nicht greifbaren Protagonisten alleine und schaue mal, ob sich einer an dieses Buch heranwagt und vielleicht einen besseren Draht zu diesem findet als ich.

Freue mich auf euer Feedback!

 

XoXo

Maren

Selbstgemachter Karamellbrotaufstrich

In den nächsten Tagen erwartet euch ein Rezept, für welches ihr einen Karamellbrotaufstrich oder Karamellaufstrich benötigt.

Da ich weit vorher einkaufen war, dachte ich mir, werde ich diesen aus Bequemlichkeit kaufen. Gesagt getan… Drei Geschäfte später musste ich feststellen…ist aktuell nicht auf Lager! Liegt es am Sommer, liegt es an den heißen Temperaturen… ich weiß es nicht.

Was blieb mir da also anderes übrig, als diese selbst herzustellen. Denn benötigen tue ich ihn alle mal!

Habe mich daher durchs Internet gewühlt und verschiedene Rezepte zu einem Karamellaufstrich gefunden. Auch verschiedene Herstellungsvarianten. Von, alles in einen Topf schmeiße und rühren bis hin zur klassischen Pfannenmethode, die ich im zweiten Anlauf gewählt habe.

Das mit dem Topf war eine grandiose Idee, die Konsistenz wird super… aber es bekommt keine Karamellfärbung und schmeckt auch nicht danach! Also, ab damit in die Tonne und nächster Versuch. Leider!!! Es hatte etwas buttriges, aber leider nichts karamellartiges.

Dieser hat auch geklappt…

Zutaten: (ergibt ca. 200 g)

  • 200 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 30 g kalte Butter

  1. Den Zucker in einer Pfanne verteilen. Nicht alles auf einmal, sondern nur so viel bis der Boden dieser komplett bedeckt ist Die Pfanne auf Temperatur bringen und warten bis der Zucker anfängt zu schmelzen.
  2. Nach und nach Zucker hinzugeben und unter rühren diesen im bereits flüssigen Karamell auflösen.
  3. WICHTIG: Karamell ist glühend heiß! Niemals mit den Fingern hineinfassen oder den Löffel ablecken. Dies kann zu schlimmen Verbrennungen führen.
  4. Sobald der komplette Zucker geschmolzen ist, die kalte Butter hinzugeben und unter ständigem Rühren mit dem Zucker vermischen.
  5. Nun die Sahne hineingeben. Achtung…. Es fängt an heftig zu kochen und zu blubbern und zu schäumen. Daher hier Schuss für Schuss das Ganze machen und am besten langsam. Auch hier bitte stetig weiterrühren damit nichts anbrennt.
  6. Sobald die komplette Sahne hinzugegeben wurde, so lange weiterköcheln lassen, bis die für euch richtige Konsistenz erreicht ist. Bitte denkt daran, dass beim abkühlen das Ganze noch etwas fester wird.
  7. Im noch warmen Zustand in ein Glas füllen und komplett abkühlen lassen. Erst dann verschließen und wegstellen!!!

Bon Appetit!

Buchrezension: Erin Watt – Paper Palace „Die Verführung“ Teil 3

Endlich ist es soweit, der dritte und letzte Teil der Paper Trilogie ist da. Nun wird die Story rund um Ella und Reed komplementiert.

Wer gerne noch einmal die Rezension zu Band 1 lesen möchte klickt >HIER<; für Band 2 bitte >HIER<!

Ich danke dem Piper Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Nun geht es aber los, mit dem letzten Teil von Erin Watt – Paper Palace „Die Verführung“, aus dem Genre Erotik.

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Piper Paperback (2. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492060730
  • ISBN-13: 978-3492060738
  • Originaltitel:Twisted Palace
  • Preis: 12,99 € (broschiert)

 

Worum geht es in dem Buch?

Ella und Reed scheinen einfach kein Glück zu haben.

Kaum sind sie wieder zusammen, wird erneut ein Keil zwischen sie getrieben. Brook ist tot und Reed scheint als Mörder in Frage zu kommen. Hat er wirklich Brook auf dem Gewissen? Ella glaubt ihm und steht zu dem was er sagt, doch kann sie ihm wirklich vertrauen und was noch viel wichtiger ist, kann sie seinen Worten Glauben schenken?

Reed ist zu weit gegangen. Er hat sich mit allem was er getan hat in Gefahr gebracht und dies wird ihm nun zu Last gelegt. Ist sein aufbrausendes Temperament schuld daran? Jeder scheint gegen ihn zu sein und etwas gegen ihn in der Hand zu haben. Ist es dieses Mal aus?! Denn sein Leben steht nun auf dem Spiel.

Ella ist eine Kämpferin und sie steht zu dem was sie sagt, doch als plötzlich Steve ihr leiblicher Vater auftaucht und sein Recht an ihr beansprucht, weiß Ella nicht mehr wohin. Sie merkt, dass die Royals nicht nur Jungs sind, sondern vor allem ist es ihre Familie. Oder lastet bereits der Fluch auf ihr? Und die Royals werden sie zerstören?

Kann Ella all dies überwinden und gibt es ein gemeinsames Leben mit Reed? Oder ist dieses Mal das Schicksal gegen sie?

 

Wer ist Erin Watt?

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult. Die »Paper«-Serie ist ihr erstes gemeinsames Projekt.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Lange habe ich gewartet und nun ist es endlich da!

Die Trilogie ist komplett und ich habe das Buch verschlungen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht.

Im letzten Band gab es am Ende zwei Cliffhanger, die dafür gesorgt haben, dass die Spannung auf Band 3 ins unermessliche steigt. Zum einen das unerwartete auftauchen von Steve, Ellas leiblichem Vater der eigentlich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein soll und zum anderen der Tod von Brook, der verlobten schwangeren Freundin von Reed´s Vater Callum. Reed wird für den Mord an Brook verantwortlich gemacht.

Genau an dieser Stelle setzt Band 3 ein.

Ich persönlich finde, zwei wirklich tolle Cliffhanger, die prädestiniert sind, dass dieser Band ein fulminantes Finale wird. Doch irgendwie, ist dies in meinen Augen nicht ganz geglückt.

Es dreht sich alles um den Mord an Brook und das Auftauchen von Steve. Steve, der natürlich sein Recht als Vater einfordert und Ella zwingt bei ihm einzuziehen. Zum einen verbietet er ihr den Umgang mit Reed, weil dieser immer noch als Mörder von Brook verdächtigt wird und zum anderen, möchte er nicht, dass sie Kontakt zu den ganzen Royals hat, weil er sie für verkorkst hält.

Es beginnt ein ewiges Strippen ziehen um Ella. Diese versucht natürlich nach allen Wegen der Kunst Steve zu manipulieren, damit sie sich dennoch mit Reed treffen kann. Auch dieser ist nicht untätig und spannt seine Brüder und Freunde ein, um diese Treffen realisieren zu können.

Dieses ganze drum herum, ist ganz süß und zeigt natürlich auch, was Teens nicht alles tun um bei ihrer großen ersten Liebe sein zu können. Doch das Verhalten von Steve, und das kann ich aus der Rolle als Mutter sagen ist absolut überzogen. Auch Steve als Protagonist gefällt mir gar nicht. Er ist mir seit dem ersten Moment komplett unsympathisch und ich finde keinen Zugang zu diesem. Er ist ein Rätsel und dazu noch ein sehr kompliziertes und ein nicht nettes dazu. In meinen Augen passt er einfach nicht zu den Erzählungen die vorher in dem Buch über ihn Einzug gehalten haben. Mir kommt es so vor, als wären es zwei komplett unterschiedliche Personen.

Der Mord an Brook, ist zentrales Thema in dem Buch. Um diesen dreht sich alles und nach und nach kommen die Details von diesem zum Vorschein. Immer wieder fallen diese zurück auf Reed. Was mir daran nicht gefällt, ist das gebären des Anwalts. Eigentlich sollte er doch auf der Seite von Reed sein, doch er agiert immer ein wenig dagegen und drängt ihn quasi dazu, am Ende eine Entscheidung zu treffen, für etwas, dass er gar nicht begangen hat. Auch er passt nicht in das normale Geschehen des Buches und hat mich beim lesen wirklich wütend gemacht. Vielleicht mag es sein, dass Erin Watt das beabsichtigt hat, einen Protagonisten zu wählen den man nicht sympathisch findet und der eine Position in dem ganzen Spektakel einnimmt, die als Bindeglied zwischen allen Parteien zu sehen ist. Am Ende wusste selbst ich nicht mehr, was würde ich an Reeds Stelle tun?! Und vor allem, wäre ich Ella, wem würde ich glauben.

Doch das Ganze Spektakel hat der Liebe um die beiden keinen Abbruch getan. Sie erleben ihr erstes Mal und ich muss sagen, es ist in einer epischen Kürze beschrieben, wie es hätte passender nicht sein können. In meinen Augen eine Punktlandung und vor allem eine dosierte Erotiknuance, wie sie zu diesem Band wirklich passt. Natürlich kommen immer wieder Stelle in diesem Buch zum Vorschein, in denen es vor Erotik nur so prickelt. Dass sind dann aber meistens die Stelle, in denen man merkt wie verzweifelt die beiden Protagonisten sind und wie sehr sie sich und die Nähe des anderen brauchen.

Am Ende des Buches kommt es natürlich zu einem absoluten Showdown und alle Punkte werden aufgelöst. Es bleibt keine Frage offen. Das Kapitel Ella und Reed wird komplett abgeschlossen und bedarf am Ende auch keinem weiteren Wort mehr. Das gefällt mir gut, denn somit ist ganz klar gesagt, die Reihe ist beendet. Es gibt kein Wenn und kein Aber… es gibt einfach nur noch das Ende, auf welches die Leser gewartet haben. Für mich eine rundum abgeschlossene Trilogie.

Wie immer ist die Schreibweise klar, flüssig, strukturiert und wunderbar zu lesen. Die Kapitel werden immer aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Somit lernen wir das innerste von Ella und Reed kennen. Unabhängig voneinander und stets hintereinander fortlaufend, wenig überlappend. Dadurch wird das Buch lebendig und man erfährt von beiden, in welchen Situationen sie sich befinden. Die Empfindungen und Gefühle werden besser transportiert und der Leser kann viele Situationen besser nachempfinden. Ich mag diesen Stil, weil er das Buch noch mehr zum Leben erweckt und ihm eine gewisse Lebendigkeit einhaucht.

In meinen Augen, hat dieses Buch, trotz meiner Kritik bzgl. der beiden Protagonisten bei den Cliffhangern ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen verdient.

Ich bin weiterhin ROYALifiziert und traurig das es vorbei ist.

Mein Fazit: Ein finales Buch einer grandiosen Triologie, die sich mehr als lohnt gelesen zu werden. Mit rundum tollen Protagonisten und einer wirklich harmonischen Story, die am Ende komplett aufgelöst wird. Vielleicht nicht zu jedermanns Zufriedenheit, aber zumindest so, dass jeder Leser ohne Fragezeichen diese Trilogie abschließen kann. Ein Buch voller, junger Liebe, Lust, Partys, Abenteuer und Spannung. Intrigen und Affären! Zweideutigen Wortspielen und tollen Jungs…. In solchen Momenten bedaure ich es, Einzelkind zu sein. Ich hätte so gerne einen Bruder wie Easton! 😉 Das sagt schon alles, oder?!

Lasst euch mitreizen und lernt die Royals kennen!

In diesem Sinne… eine Trilogie zum Verlieben!

XoXo

Maren

Schokoladenmuffins mit Schokodrops

Heute bleibe ich mal ganz klassisch. Es muss nicht immer Chichi sein, sondern es reicht ganz oft, auf das klassische, traditionelle zurück zugreifen. Falls man Muffins als Traditionell bezeichnen kann?!

Habe mich daher heute an die ganz normalen Schokadenmuffins gemacht und dabei einfach noch etwas Drops hinzugefügt. Für den Biss und das Kauvergnügen. Denn nichts ist besser, als etwas Knackiges zu spüren, wenn der restliche Teig himmlisch weich und zart ist. So das eine angenehme Mischung im Mund entsteht und man dennoch den vollen Geschmack dabei erhält.

Ich persönlich mag auch mal das ganz normale. Das was sich jederzeit mitnehmen lässt, wenn es irgendwo hingeht, worüber sich die Kids freuen und vor allem, was mehr als schnell und zügig zubereitet ist.

Oftmals gerät das Einfache, das simple total in den Hintergrund. Daher ist es umso besser, wenn man diese Sachen wider herauskramt und dabei feststellt, das es wie eine Reise zurück in die eigene Kindheit ist. Dahin, wo man des Öfteren mal gedanklich reisen sollte. Es ist wie eine Entspannung, an einem stressigen Tag. Eine Portion Schokolade für die Seele und den Geist. Um einfach mal entspannen zu können, bevor der Alltag einen schneller zurückholt, als es einem mehr als lieb ist.

Von daher… Zurück in die Vergangenheit!

Zutaten: (12 Muffins)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 190 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • etwas Buttermilch
  • 1 ½ EL Backkakao
  • 100 g Schokoladendrops zum backen
  1. Die Butter, mit dem Zucker und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer des Handrührgeräts schaumig aufschlagen.
  2. Nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Mixer kräftig unterheben. Die Masse soll eine luftige und helle Färbung bekommen.
  3. Das Mehl, mit dem Backpulver, dem Backkakao und dem Natron in einer separaten Schüssel vermischen. Alles zusammen zum Butter-Zucker- Ei Gemisch hinzugeben und nur kurz mit dem Mixer des Handrührgeräts unterheben.
  4. Sollte euch der Teig zu fest sein, könnt ihr diesen mit einem Schuss Buttermilch etwas verflüssigen. Ein Säurebestandteil ist übrigens sehr wichtig, da nur dann das Natron seine volle Wirkung entfalten kann und dafür sorgt, dass der Teig locker und saftig wird.
  5. Ganz zum Schluss die Schokodrops mit einem Teigschaber unterheben.
  6. Ein Muffinblech mit 12 Mulden, entweder gut einfetten und mit Mehl ausstäuben oder mit einem Backpapierförmchen auslegen.
  7. Den Teig nun gleichmäßig auf alle Mulden verteilen.
  8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) für ca. 20 Minuten backen.
  9. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Bon Appetit!!!

Buchrezension: Wade Albert White – St. Lupin´s Academy „Zutritt nur für echte Abenteurer!“ 1

Als ich dieses Buch entdeckt habe, war mein ursprünglicher Plan es meinem großen Sohn vorzulesen. Doch ich musste ziemlich schnell feststellen, dafür ist es noch zu jung.

Daher habe ich es alleine gelesen.

Lieben Dank an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar.

Es handelt sich um das Erstlingsbuch von Wade Albert White – St. Lupin´s Academy „Zutritt nur für Abenteurer!“ Band 1, aus dem Genre Jugendbuch Fantasy.

 

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (16. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522505433
  • ISBN-13: 978-3522505437
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Originaltitel: The Adventureer´s Guide to Successful Escapes
  • Preis: 14,99 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Anne lebt im Waisenhaus St. Lupin. Sie sehnt ihrem 13 Geburtstag fieberhaft entgegen, denn dann erhält sie endlich das Ticket um dieses elendige Heim verlassen zu dürfen.

Ihr Wunsch ist es an einer der vielen Abenteuerakademien angenommen zu werden, doch bis dato hat sie nur Ablehnungen erhalten. Bis zu dem Tag als Jocelyn bei ihr auftaucht und ihr mitteilt, dass sie an der berühmt – berüchtigten Todesberg Abenteuerakademie angenommen wurde.

Anne kann es kaum fassen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope und dem jungen Zauberer Hiro, sowie dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne ihre erste Prophezeiung bestreiten.

Wäre da nicht ein Problem. Anne hatte keine einzige Stunde Unterricht und weiß nicht wie sie diese Prophezeiung binnen drei Tagen lösen soll. Denn nicht nur ihr Schicksal hängt davon ab, sondern auch das der Akademie, wenn nicht sogar der ganzen Welt.

Schafft es Anne die Prophezeiung zu lösen und ihre Freund und sich zu retten?

 

Wer ist Wade Albert White?

Wade Albert White lebt zusammen mit seiner Frau, seinen Söhnen und einer Katze in Nova Scotia, Kanada. Neben dem Schreiben unterrichtet er als Halbtagskraft und versucht sich außerdem als Filmemacher. „Saint Lupin´s Academy“ ist sein erstes Buch.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich hatte mir dieses Buch aufgrund des Klappentextes ausgesucht und wollte mich einfach mal überraschen lassen, ob es mir gefällt und ob es meinen Geschmack bzgl. Jugendbuch trifft.

Leider muss ich gestehen, habe ich mich sofort in den Schreibstil und die Art der Erzählung von Wade verliebt. Normalerweise würde ich bei einer Rezension niemals mit dem Schreibstil anfangen, aber hier muss ich dies einfach tun, denn das Buch lebt von diesem. Er ist leicht, fluffig, locker, witzig, humoristisch und spannend. Er ist von einer Präzision, wie es nur in ganz wenigen Büchern vorkommt. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Sätze überladen sind, sondern eher punktiert und genauestens dosiert. Dieses Buch lässt sich gradlinig, schnell und flüssig lesen. Ich persönlich mag die Kombination aus Witz und jugendlicher Wortwahl. Dies verleiht dem Buch seinen ganz eigenen Charme.

Die Geschichte hinter diesem Buch, ist in meinen Augen sehr durchdacht und schlüssig. Mir fehlt nicht zwingend etwas. Allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle, das Ganze ein wenig ausführlicher gewünscht, aber dies schulde ich dem Genre, Jugendbuch. Wahrscheinlich würde das ausführliche den Geschmack dieser Altersgruppierung nicht zwingend treffen. Sie benötige vieles nicht in epischer Breite, sondern wahrscheinlich eher auf den Punkt, mit etwas Spielraum für die eigene Phantasie zu lassen. Die wird definitiv angeregt und lässt eine unendliche Weite an Spielraum.

Der Schauplatz dieses ganzen Spektakels, ist quasi eine Welt nach unserer. Das merkt man daran, dass oftmals Namen fallen, wie die „alte Welt“, oder früher nannte man es Roboter. Daher schließe ich daraus, dass unsere aktuelle Welt in dem Zustand, wie sie momentan ist nicht mehr existiert, sondern diese aus vielen kleinen dahin treibenden Inseln im Universum besteht.  Das Ganze untermalt er mit neuen Fantasy Ideen, wie z.B. das reisen mit Drachenfeuerbällen, oder das sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzt werden. Sehr schön sind auch die Zombiehaie. Wahrscheinlich ein Überbleibsel aus der alten Welt. Die Welt, die er erschaffen hat, gefällt mir als Schauplatz sehr gut und passt wunderbar zur Geschichte, die dem Leser suggeriert wird.

Da wir das Feld nun von hinten aufrollen, kommen wir erst jetzt zu den Protagonisten.

Die ganze Geschichte, die wir als Leser erleben dürfen, nehmen wir aus der Sicht von Anne war. Sie ist die Hauptprotagonisten in diesem Buch. Sie ist 13 Jahre alt und seitdem sie denken kann, lebt sie in dem Waisenhaus, denn sie weiß nicht woher sie kommt. Sie hat trotz aller Recherchen nicht herausfinden können, wo ihr zu Hause ist und das obwohl sie ein prägnantes Merkmal hat. Gelbe Augen! Doch selbst diese konnten ihr nicht weiterhelfen. Sie ist ein sehr wissbegieriges und mutiges Mädchen, eines was in einem Jugendbuch nicht fehlen darf und was zudem sehr sympathisch ist und den Leser gleich fesselt.

Ihre beste Freundin Penelope hat ein anderes Schicksal ereilt, wieso so in diesem Waisenhaus sein muss. Aber der wirklich große Unterschied zwischen den beiden ist, dass Penelope eine Art Kriegerin ist. Sie ist sich nicht zu fein zu kämpfen und alles mit einem wahren Sinn für Kurzschlusshandlungen zu besiegeln. Sie nimmt selbst Jungs in den Schwitzkasten und würde für ihre beste Freundin Anne sterben.

Hiro, der junge Zauberer, den die beiden auf ihrem Weg kennenlernen, ist ein wahrer Klugscheißer und ein wandelndes Lexikon. Er weiß einfach alles und lässt sein noch so kleines Wissen in jede Situation einfließen. Mit seinen Zauberkünsten klappt es noch nicht so wirklich, aber das kommt schon noch.

Die drei ergänzen sich auf ihre ganz eigene Art wunderbar und verleihen der Geschichte einen ganz eigenen Touch.

Es gibt noch viele weitere Protagonisten, angefangen bei Jocelyn und der Oberin, hin zu Hund und Rokk oder Nana. Aber, und das sei gesagt will ich nicht mehr verraten, denn ansonsten würde ich zu viel dieser abenteuerlichen Reise preisgeben. Daher belasse ich es bei diesen drei und kann nur sagen, dass es keinen Protagonisten gab der mir in seiner Ausführung nicht gefallen hat. Alle waren wunderbar in ihrem gemeinsamen Zusammenspiel und harmonieren so gut miteinander, dass man sie als Leser einfach gern haben musste.

Was mir besonders gut gefallen hat, war dass es zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder kleine Einschübe gegeben hat, aus irgendwelchen Handbüchern, Schriften etc. die Warnungen oder Tipps ausgesprochen haben. Diese sind mit einem Witz geschrieben, dass sie alleine eine Wonne waren gelesen zu werden.

Ihr sehr mir hat dieses Buch, das Auftaktbuch einer hoffentlich ganzen Reihe sehr gut gefallen.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Mein Fazit: Ein Buch nicht nur für Abenteurer wie sie im Buche stehen, sondern für alle die Lust haben in eine völlig neue Welt abzutauchen. Eine Welt voller neuer Geschöpfe, fliegender Inseln, alter Roboter und natürlich einer großen Prophezeiung die gelöst werden will. Ein Buch in meinen Augen für Jung und Alt. Denn es lässt die Phantasie spielen, lässt die Gedanken reisen und schenkt einem an trüben stressigen Tagen, ein wenig Zeit in seiner Kindheit.

Für mich ein toller Auftakt für eine ganze Reihe toller Abenteuer, die bestritten werden wollen.

Ich hoffe ich kann meinen Sohn bald dazu animieren, dieses noch einmal gemeinsam mit mir zu bestreiten.

Von daher…

Es lohnt sich!

XoXo

Maren

Mohnkuchen mit Füllung

Mich hat das Mohn Fieber gepackt!

Ich liebe Mohn und ich liebe es diesen in einem Kuchen zu verarbeiten. Es ist eine kleine simple zusätzliche Zutat, aber sie bringt so viel mehr Geschmack an den Kuchen und macht vor allem wirklich etwas her!

Der einzige Nachteil am Backen mit Mohn ist, man muss danach definitiv zur Toilette und schnell seine Zähne checken. Denn Mohn liebt es, sich zwischen den Zähnen festzusetzen. Schaut beim Lachen nur minder hübsch aus. <3

Ich backe generell mit losem Mohn und nicht mit dem so beliebten Fertig – Mohnback. Loser Mohn liegt nicht so schwer im Magen und man kann diesen bedenkenlos zum Teig hinzugeben, ohne Angst haben zu müssen, dass die Geschmäcker verfälscht werden.

Dieses Mal habe ich seit langem wieder meine, zu selten genutzte Springform mit Rohrbodeneinsatz hervorgekramt. Eine normale Gugelhupfform kann nicht verwandt werden, da der Kuchen zu viel teig hat und die Gugelhupfform diesen nicht bewältigen könnte. Außerdem würde der Kuchen dann aufgrund der Füllung viel zu hoch werden, deswegen sollte unbedingt der Rohrbodeneinsatz genutzt werden.

Euer Kuchen wird es euch danken.

Ich habe mich dazu entschieden, den Kuchen komplett mit Mohn zu beglücken. Denkbar wäre aber auch, nur die eine Teig Hälfte mit Mohn zu vermischen und dem Kuchen somit einen noch schöneren Effekt zu verpassen. Dann wäre der Teig zweifarbig mit Füllung. Stelle ich mir übrigens hervorragend vor.

Der Kuchen hält abgedeckt im Schrank ca. 4 Tage, bevor er anfängt trocken zu werden!

Und nun aber ran…

Zutaten:

  • 225 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 300 g Mehl
  • 100 g gemahlener Mohn
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 2 Blatt Gelatine
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Schlagsahne
  • 150 g Zartbitterkuvertüre
  1. Butter, 225 g Zucker und Vanillin-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren.
  2. Eier nacheinander unterrühren.
  3. Mehl, Mohn und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  4. In eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform mit Rohrbodeneinsatz (26 cm Ø) füllen und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze: 175 °C) ca. 40 Minuten backen.
  6. Herausnehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Vollständig auskühlen lassen.
  7. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  8. Mascarpone, Quark und 25 g Zucker verrühren.
  9. Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen. 5 EL Mascarpone-Quark in die Gelatine rühren um die Temperatur anzugleichen. Anschließend unter den übrigen Mascarpone-Quark rühren.
  10. Den Kuchen waagerecht halbieren.
  11. Unteren Boden mit der Mascarpone-Quark bestreichen, oberen Boden auflegen.
  12. Mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  13. Kuvertüre und Sahne in einem kleinen Topf zusammen erhitzen. Zwischendurch immer wieder umrühren, bis sich beides gut miteinander verbunden hat. Im Anschluss ca. 15 Minuten abkühlen lassen.
  14. Auf dem Kuchen verstreichen.
  15. Kuchen nochmals ca. 1 Stunde kalt stellen.

 

Bon Appetit!