Leselöwen – Polizist für einen Tag

Auch bei diesem Buch, ein dickes Dankeschön an den Loewe Verlag.

Mein Sohn war ganz aufgeregt, als er dieses Buch, das erste Mal in den Händen halten durfte. Auch wenn er aktuell noch kein Schulkind ist, aber die Zeit dafür tickt, haben wir es uns schon einmal angesehen und bewertet.

Aber, es wird uns sicherlich in den nächsten Wochen noch ein wenig mehr begleiten, wenn er selbst zum Erstleser wird.

Heute geht es um das Buch aus der Reihe Leselöwen – Polizist für einen Tag, besonders geeignet für Erstleser aber auch zum Vorlesen.

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Loewe (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785586000
  • ISBN-13: 978-3785586006
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 – 8 Jahre
  • Preis: 7,95 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Linus hat Geburtstag. Er lädt seine Freunde ein und zusammen möchte er mit Ihnen eine tolle Polizei Party feiern. Denn sein großer Bruder Micha ist tatsächlich ein wahrer Polizist. Der darf an solch einem Geburtstag natürlich nicht fehlen.

Aber, große Brüder sind auch für tolle Überraschungen bekannt… Linus wird verhaftet, die Kinder sichern mit ihm zusammen Unfallstellen und ganz zum Schluss gibt es noch eine echte Verfolgungsjagd!

Kann Linus mit seinem Freund Rami den Dieb fassen?

 

Wer sind Henriette Wich und Lisa Althaus?

Henriette Wich, 1970 in Landshut geboren, hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben, darunter viele Krimis der erfolgreichen Reihe „Die drei!!!“. Henriette Wich lebt mit ihrer Familie in München.

Lisa Althaus studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und an der Akademie der bildenden Künste in München. Sie wohnt in der Bodenseegegend und arbeitet als freie Künstlerin und Illustratorin.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Als Mama von zwei Jungs, sind einem wahrlich alle Polizeigeschichten bekannt. Denn die meisten handeln von einem Banküberfall, einem Überfall auf ein Juweliergeschäft etc. Daher war es sehr schön, mal eine komplett andere Geschichte zu lesen. Eine, bei der sich die Kinder selber hineinversetzen können.

Dies hat mir für den Einstieg sehr gut gefallen. Denn jeder Junge möchte gerne mal einen Polizeigeburtstag feiern, oder hat ihn vielleicht sogar schon gefeiert. Daher ist die Identifikation schon von Anfang an gegeben.

Das Buch ist im DinA5 Format und liegt sehr gut in den Hand. Die Seiten sind ein wenig dicker vom Papier, was ein langes Lesevergnügen garantiert, da sie doch robuster gegen das ständige Umblättern sind.

Die Geschichte ist in kurzen und knappen Sätzen erzählt. Die Schrift die die sogenannte Fibelschrift, relativ groß und somit gut lesbar.

Dieses Buch hat einen sehr großen Anteil an Bildern. Diese sind übrigens sehr liebevoll und wunderbar gemalt. Sie treffen genau den Geschmack der Kinder und erzählen die Geschichte schon fast, ohne dass Worte nötig sind. Dadurch ist das Buch zusätzlich sehr ansprechend gestaltet und lässt sowohl Erstleser wie aber auch Vorschulkinder nicht vor Schreck erstarren, wenn sie selber beginnen zu lesen und es ihnen vorkommt, als seien die geschriebenen Worte unendlich.

Da mein Sohn noch nicht lesen kann… aber die Zeit läuft bald ab… haben wir es gemeinsam gelesen.

Beim ersten Mal, habe ich es ihm vorgelesen und er hat dabei gespielt. Doch, die Geschichte hat ihn so gefesselt, dass ich alle 2 Sekunden das Buch umdrehen musste, damit er sich die Bilder anschauen kann.

Beim zweitem Mal lesen, hat es ihn direkt neben mich gezogen, um die Bilder direkt sehen zu können. Diese hat er auch meistens mit seinen eigenen Worten kommentiert.

Besonders gut, hat mir der Wissensteil am Ende des Buches gefallen. Dort sind noch einmal Begrifflichkeiten aus dem Bereich Polizei, die bereits im Buch vorgekommen sind aufgegriffen worden, um sie noch einmal ein wenig mehr zu erläutern.

Zusätzlich kann am Ende des Buches ein Rätsel gelöst werden. Wer dieses Lösungswort auf der Seite vom Loewe Verlag, direkt unter dementsprechenden Buch eingibt, wird für tolle Online Spiele freigeschaltet.

Mich persönlich hat dieses Buch total überzeugt.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

 

Was sagt Maxi dazu?

 

„Die Geschichte ist Oberhammer geil!“ Ihm gefallen besonders gut die großen Bildillustrationen, denn anhand dieser, kann selbst er als noch Nichtleser, die Geschichte selber ergründen und erzählen.

„Ich freue mich schon, wenn ich es demnächst selber lesen darf.“ Wahre Worte… ich werde ihn daran erinnern. Wenn er könnte, würde er mehr als 5 Herzen dafür geben.

Dieses Buch wurde direkt zu Oma ins Wochenende mitgenommen.

 

Unser Fazit: Für Jungs ein absolutes Muss… ein tolles Geschenk für die Schultüte oder zum Schulstart. Damit liegt man genau richtig, denn es motiviert die Kinder, ist ansprechend und es trifft den Zahn der Zeit, was die Geschichte und das Layout betrifft. Dicken Daumen nach oben!

XoXo Maxi & Maren

 

Leseprobe: leseprobe_leseloewen_1_klasse_polizist_fuer_einen_tag

Bildermaus – Ein Tag auf der Baustelle

Vielen lieben Dank an den Loewe Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar. Mein Sohn Maxi (6Jahre alt, Vorschuldkind) ist schon ganz aus dem Häuschen. Er freut sich riesig darauf euch mitzuteilen, wie ihm das Buch gefallen hat.

Es geht heute um das Buch von der Serie Bildermaus „Ein Tag auf der Baustelle“ für 5-7 jährige, was bedeutet vom Vorschulkind bzw. zur 1. Klasse als Erstleser.

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Loewe (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785585985
  • ISBN-13: 978-3785585986
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 7 Jahre
  • Preis: 7,95 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Emil darf mit seinem Papa auf die Baustelle gehen. Sein Papa fährt unter anderem den Kran und Emil darf auch in dem riesigen Kran sitzen, der die ganzen Lasten auf einer Baustelle von A nach B transportiert. Aber nicht nur das, Emil kann auch den Lastern beim Entladen zusehen und mit den Bauarbeitern im Bauwagen gemeinsam Pause machen und leckere Brote essen.

Doch der Tag soll für Emil noch spannender werden, denn der Tieflöffelbagger stößt auf einen Schatz, als dieser eine Baugrube für das Fundament aushebt. Was Emil da wohl finden wird?

 

Wer ist THiLO und Michael Böhm?

Die ersten 20 Lebensjahre verbrachte THiLO in der Kinderecke der elterlichen Buchhandlung. Heute lebt er mit seiner Familie in Mainz und schreibt neben seinen Romanen auch Drehbücher fürs Fernsehen.
Michael Böhm, 1974 in Dortmund geboren, lebt mit seiner Frau in Hamburg. Seit er ein kleiner Junge war, zeichnet er am liebsten alles, was Räder hat, und konnte das Hobby zum Beruf machen. In der Freizeit schraubt er auch gern an seinem alten Auto rum.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Das Buch aus der Reihe Lesemaus, finde ich optisch sehr ansprechend gestaltet. Es hat die Größe DinA5 und lässt sich wunderbar in Händen halten. Selbst für kleine Tatzen stellt dies überhaupt kein Problem dar.

Es ist hochwertig verarbeitet, damit es auch das immer und immer wieder gelesen werden kann und das durchblättern gut überlebt und dem Kind lange Freude bereitet. Die Seiten sind vom Papier etwas dicker und lassen sich sehr gut Händeln.

Die Geschichte aus Mama Sicht ist wirklich gut. Es ist nicht die typische Baugeschichte die man sonst kennt. Wir bauen ein Haus etc. Es ist spannender, denn es wird ein Schatz gefunden. Mehr verrate ich hier nicht. Für mich ist dies quasi das Highlight in dieser Story und macht sie zu etwas besonderem.  Natürlich treffen wir auch hier auf die altbekannten Baustellen Gerätschaften und natürlich kommen all diese Dinge nicht zu knapp davon in diesem Buch vor, so dass kleine Bauarbeiter richtig viel Spaß haben, zuzuhören oder sogar selber mitzulesen.

Besonders schön finde ich die kleinen gestalteten Bilder. Das Buch ist dadurch sehr ansprechend und lädt die Kinder ein, dabei sein zu wollen, wenn es gelesen wird. Denn etwas anschauen und dabei zuzuhören ist oftmals schöner, als nur zuzuhören.

In der ersten Runde, habe ich das Buch vorgelesen. Maxi hat zugehört. Ist dann aber doch aufgesprungen und wollte schauen, weil er den Schatz sehen wollte. Es hat ihn quasi gepackt und er war direkt begeistert.

In der zweiten Runde haben wir gemeinsam gelesen. Denn das tolle an diesem Buch ist, dass die Schrift zum einen sehr groß ist, die sogenannte Fibelschrift für Erstleser und das jedes Hauptwort durch ein Bild ersetzt wurde. Ich habe dann die ganzen Wörter gelesen und Maxi hat das Wort zum Bild genannt. Das war anfänglich gar nicht so einfach. Gut das am Ende des Buches eine Legende ist. Zur Verbesserung: Diese hätte ich mir am Anfang gewünscht!

In der dritten Leserunde, habe ich die Sätze begonnen, bis zum Bild und Maxi hat diese mit Nennung des Bildes in seinen eigenen Worten beendet. Dadurch ist mein Leseanteil bedeutend kleiner geworden und er war mächtig stolz. Das dies so ohne weiteres machbar ist, liegt vor allem an den kurzen Sätzen.

Mein Fazit: Ein tolles Buch für Vorschulkinder und Erstleser. Sie werden spielerisch ans lesen herangeführt und wenn sie besonders interessiert an dem Thema Baustelle sind, ist es fast schon grandios zu sehen, wie selbstständig sie mit den Wörtern umgehen und das schon nach zweimaligem lesen.

Daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

 

Was sagt MAXI?

Um es in den Worten meinen Sohnes zu sagen: „Mama, ich kann lesen! Gib mal her!“ Für ein Kind nichts Schöneres. Ihm gefällt die Geschichte richtig gut, weil sie anders ist. „Spannend Mama, spannend! Und richtig coole Baufahrzeuge!“ Ganz besonders der Grader hat es ihm angetan.

Ich glaube Bildermaus hat alles richtig gemacht…

 

Von uns beiden eine absolute Leseempfehlung!!!

Mehr über die Bildermaus, spannende Spiele und Leseproben unter www.bildermaus.de.

 

XoXo Maxi & Maren

Samoa Cheesecake mit Karamell

Auf vielen Blogs konnte ich immer wieder Rezepte lesen mit dem Namen „Samoa“. Sei es in Form von Kuchen, Muffins, Keksen und anderen netten Kleinigkeiten!

Dies hat mich neugierig gemacht und ich bin auf die Suche gegangen um den Hintergrund für diesen Namen rauszubekommen. Leider gibt es keinen konkreten Hinweis darauf, was dieser Name „Samoa“ unter Umständen mit dem Land Samoa zu tun hat.

Meine Vermutung ist einfach der Geschmack, aufgrund der Kokosnuss, dem Karamell und den Nüssen. Das diese Kombination ein wenig karibisch angehaucht ist.

Vielleicht kennt einer von euch den wahren Grund, worum es sich bei dem Namen Samoa dreht?! Fände es toll, wenn ihr dies dann als Kommentar einfügen würdet… Bin gespannt!

Nichts destotrotz musste ich einfach selber einen Kuchen ausprobieren, der mit diesen drei typischen Ingredienzien gemacht wird und wollte wissen wie er schmeckt!

Habe mich allerdings für eine Kombination mit Käsekuchen und Crunchboden entschieden, um die süße des Karamells ein wenig zu neutralisieren. Habe daher auch auf die Zugabe von viel Zucker verzichtet. Ich dachte mir, die süße der Kekse und des Karamells sind ausreichend, da darf die Käsecreme ein wenig neutraler sein um den Geschmack der anderen beiden Komponenten nicht zu verfälschen.

Der Kuchen wird im Wasserbad gegart… bitte keine Scheu davor, es ist ganz simpel und einfach!

Ein wichtiger Hinweis: Ihr arbeitet mit Karamell… auch ein fertiger Karamell der warm gemacht wird, kann zu schweren und heftigen Verbrennungen führen. Daher vorsichtig sein beim Erwärmen und niemals die Temperatur mit dem Finger testen oder den Löffel ablecken!!!

Das Originalrezept stammt von „Lecker.de“. Allerdings habe ich es etwas abgewandelt und für eine 26 cm Springform genutzt.

Zutaten: (26 cm Springform)

  • 300 g Schokoladen Cookies
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 150 g Butter
  • 800 g Doppelrahmfrischkäse
  • 100 g Zucker
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 300 g Schlagsahne
  • 100 g Kokosraspel
  • 200 g Karamellaufstrich (selbstgemacht)
  • 50 g Zartbitterkuvertüre

 

Für den Boden:

  1. Die Cookies mit 1 EL Mandeln in einen Häxler geben und ganz fein mahlen. Es sollten gleichmäßige Brösel entstanden sein, ohne Stückchen.
  2. Die Butter in einem Topf zum schmelzen bringen. Sobald diese komplett flüssig ist, mit den Keksbröseln vermischen und kurz zur Seite stellen.
  3. Eine Springform gut einfetten und die Keksmasse hineingeben. Am besten mit einem Löffel auf dem Boden andrücken und gleichmäßig verteilen.
  4. Den Boden für gute 30 Minuten kalt stellen.

 

Für die Käsecreme:

  1. Frischkäse, Zucker, Eier und Sahne mit dem Mixer des Handrührgeräts verrühren.
  2. Zwei Bahnen Alufolie über Kreuz auf der Arbeitsfläche auslegen.
  3. Springform mittig daraufstellen. Folie an der Außenwand hochziehen und am oberen Rand andrücken.
  4. Käsemasse auf den Keksboden geben und darauf achten, dass sie gleichmäßig verteilt ist.
  5. In den vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) die Springform in die Fettpfanne des Backofens stellen. Anschließend, soviel heißes Wasser angießen, bis die Springform ca. 3 cm hoch im Wasser steht.
  6. Im heißen Ofen ca. 60 Minuten backen.
  7. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten. Cheesecake bei geöffneter Tür ca. 30 Minuten ruhen lassen.

 

Für das Topping:

  1. Mandeln und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Die Koksflocken sollten eine bräunliche Färbung annehmen und einen tollen Duft verströmen.
  2. Karamellaufstrich zugeben.
  3. Unter Rühren kurz aufkochen und ca. 30 Sekunden köcheln. WICHTIG… Temperatur nur drosseln, nicht komplett ausschalten, da die Masse sonst direkt hart wird.
  4. Lauwarmen Cheese­­­­cake aus dem Wasserbad nehmen, Folie entfernen.
  5. Karamell-Nuss-Masse auf dem Kuchen verteilen.
  6. Den Kuchen im Anschluss Mindestens 4 Stunden kalt stellen.
  7. Kuvertüre ­hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Mit einem Löffel über den Kuchen träufeln.
  8. Diesen aus der Form lösen und servieren!!!

Bon Appetit!

 

Buchrezension: Stephanie Danler – Sweet Bitter

Vielen lieben Dank an NetGalley für dieses Leihexemplar.

Das Buch von Stephanie Danler wollte ich schon länger lesen, da mich der Klappentext einfach mehr als angesprochen hat.

Daher habe ich mich sehr über diese tolle Leihgabe gefreut und lade euch ein, meiner Rezension zu folgen.

Heute geht es um das Erstlingsbuch von Stephanie Danler – Sweet Bitter, aus dem Genre Gegenwartsliteratur.

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (11. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351036728
  • ISBN-13: 978-3351036720
  • Originaltitel: Sweetbitter
  • Preis: 21,95 € (gebundene Ausgabe

 

Worum geht es in dem Buch?

Tess hatte nie vor, als Kellnerin zu arbeiten. Ihr eigentliches Ziel war, raus aus der Provinz, rein ins wahre Leben, rein in die Großstadt. Dafür schien New York genau das richtige zu sein.

Relativ schnell landet Tess dort in einem New Yorker Restaurant, dem Besten. Für sie ist dieser Job, wie die Eintrittskarte ins Universum. Dort lernt sie wie die Gesetze der Küche lauten, welche Regeln sie als Kellnerin zu beachten hat, was manche Kunden für Menschen sind und wie diese ganz eigene Welt tickt.

Ein Wein ist nicht bloß ein Wein. Er kann dafür sorgen, dass der falsche Wein im falschen Moment zu einem wahren Desaster werden kann. Das ein Wein ein Menü unterstreicht, es streichelt, es umgarnt und es diesem ganz neue Geschmacksknospen offeriert.

Und eine Auster, ist nicht bloß eine Auster. Eine Auster ist eine Auster, eine Auster, eine Auster! Eine Laune der Natur, mit einer wahren Einzigartigkeit im Geschmack.

Ein Buch voller Genüsse und Obsessionen!

 

Wer ist Stephanie Danler?

Stephanie Danler fing im Alter von 15 Jahren an, in Restaurants zu arbeiten. Als sie 2006 nach New York kam, um dort kreatives Schreiben zu studieren, begann sie im edlen Union Square Café zu kellnern. Sie verliebte sich in die Arbeit, das Essen, die Leute und die Stadt. Inspiriert durch ihre Erfahrungen aus dieser Zeit, schrieb sie ihr Debüt „Sweetbitter“. Stephanie Danler lebt in Brooklyn, New York.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Ich glaube es ist noch nie vorgekommen seitdem ich als Buchblogger tätig bin, dass ich ein Buch einfach nicht zu Ende lesen konnte.

Ja, ihr habt ganz richtig gehört, ich habe es nicht zu Ende gelesen. Ich habe auf Seite  110 kapituliert.

Wieso das Ganze?!

In dem Buch, geht es um Tess. Eine junge Frau, die auf der Suche ist. Auf der Suche nach einer neuen Perspektive in New York. Deswegen bewirbt sie sich als Kellnerin in dem besten Restaurant der Stadt und wird genommen. Der Leser wird entführt in eine Welt, voller Genüsse, cholerischer Chefs, gutaussehender Kollegen und viel Alkohol. Und ab genau diesem Punkt, habe ich gestreikt.

Ich habe lange versucht Tess als Protagonisten zu greifen, habe versucht zu verstehen was sie dort für Erfahrungen sammelt und habe versucht zu verstehen, was für eine Person Tess ist. Doch all dies kann ich nicht beantworten, denn ich habe keinerlei Zugang zu ihr gefunden. Ehrlich gesagt, kann ich sie weder beschreiben von ihrem Wesen her, noch von ihrem äußeren. Sie ist mir ein wahres Rätsel. In meinen Augen steigt und fällt gerade die Geschichte mit den Protagonisten. Aber nicht nur das, der Hauptprotagonist erweckt diese zum Leben und füllt das Buch mit seinen Worten und seinem Wesen.

Da Tess als Hauptprotagonistin ausscheidet, wer bleibt da noch übrig? Leider viele andere, die ich alle noch viel weniger greifen kann. Keiner von diesen ist mir in Erinnerung geblieben, keiner von diesen, war so markant, dass ich ihn sympathisch fand und eine Leser-Protagonisten Beziehung aufbauen konnte.

Das Ganze hat sich für mich dann als wahrlich schwer erwiesen, weiter zu lesen und dem Buch eine wirkliche Chance zu geben. Denn, das Thema welches der Klappentext offeriert, mich schon sehr angesprochen hat.

Auf den ersten Seiten des Buches, wird Stephanie Danler sehr poetisch. Nein, anders… sie versucht poetisch zu sein. Denn sie versucht mit Phrasen die unterschiedlichen Geschmäcker zu fixieren und dem Leser näher zu bringen. Das gelingt ihr in meinen Augen nicht wirklich, denn das was sie versucht ist zu all dem anderen, ein mehr als markanter Stilbruch, der einfach nicht zum Rest des Buches passt.

Dennoch, war die Story dahinter eigentlich der Anreiz es zu lesen. Aber auch die Story konnte mich einfach nicht überzeugen und auch nicht packen. Sie war sehr lahm, ohne einen wirklich roten Faden und ohne wirklich jeden Hintergrund. Ja, es geht um das Schmecken. Um das Schmecken von Speisen und dem Wein. Doch in meinen Augen ging es eher darum, was passiert wenn das Restaurant zu macht und die Angestellten sich maßlos an der Theke besaufen! Dieses Szenario wird in epischer Breite erzählt. Und mir ist immer noch nicht klar, was Tess eigentlich dort im Restaurant für eine Funktion bekleidet. Ist sie Kellnerin, Barfrau, Mädchen für alles? Und was bitte hat es mit den ominösen Handtüchern auf sich?!

Also, im Großen und Ganzen war es einfach so, dass ich bei Seite 110 kapituliert habe. Für mich war es einfach kein Vergnügen in dieses Buch einzutauchen, mich treiben zu lassen und mich in New York wiederzufinden. Es war eher so, dass ich ständig das Gefühl hatte, mich ermüdet was ich lese, mich macht es nicht glücklich und ich mag den Schreibstil nicht.

Der Stil von Stephanie Danler ist sehr holprig. Er ist ohne Ecken und Kanten und er ist langweilig und monoton. Auch gut zu beschreiben mit kalt und emotionslos. Mir hat einfach die Hitze, die Schnelligkeit, das Laute und Raue gefehlt, was für mich den Job in einem Restaurant ausmacht. Der Umgangston untereinander und dann gegensätzlich dazu, das schöne Bild, welches für den Gast gemalt wird. Etwas, dass mir total fehlt!

Lange dachte ich, ich sei mit meinem Problem alleine und habe es dann tatsächlich gewagt andere Rezensionen zu diesem Buch zu lesen. Die meisten davon gehen in meine Richtung, was mich sehr gewundert hat. Andere haben das Buch als „polarisierend“ bezeichnet. Dazu kann ich nur sagen: Niemals… dieses Buch hat keinen Ausgangspunkt, was zum Polarisieren einlädt. Es ist eher ein Buch, welches eine ganz bestimmte Klientel von Leser benötigt. Eine, die es nüchtern mag, die es liebt unverschnörkelt Dinge zu lesen und der stupide Stories mit nicht greifbaren Protagonisten nichts ausmacht.

Daher kann ich kein wirkliches Fazit geben außer, dass es mich persönlich nicht angesprochen hat und das es leider kein Buch ist, welches ich so ohne weiteres weiterempfehlen würde.

Dennoch glaube ich, dass es bestimmt Leser dafür gibt. Die genau das lieben, was mich zur Verzweiflung gebracht hat. Die nach dem lechzen, was ich nicht wirklich mag und was mein Lesevergnügen sehr stark beeinträchtigt hat. Daher glaube ich muss jeder diese Erfahrung mit sich selber ausmachen, ob er dem Buch eine Chance geben möchte oder nicht. Ob er mit aufspringen will auf den Zug, der kontroversen Diskussionen, was dieses Buch nun verkörpert und was nicht.

Daher vergebe ich nur ♥ von 5 Herzen.

In diesem Sinne, lasse ich euch mit euren Gedanken und Tess, der nicht greifbaren Protagonisten alleine und schaue mal, ob sich einer an dieses Buch heranwagt und vielleicht einen besseren Draht zu diesem findet als ich.

Freue mich auf euer Feedback!

 

XoXo

Maren

Selbstgemachter Karamellbrotaufstrich

In den nächsten Tagen erwartet euch ein Rezept, für welches ihr einen Karamellbrotaufstrich oder Karamellaufstrich benötigt.

Da ich weit vorher einkaufen war, dachte ich mir, werde ich diesen aus Bequemlichkeit kaufen. Gesagt getan… Drei Geschäfte später musste ich feststellen…ist aktuell nicht auf Lager! Liegt es am Sommer, liegt es an den heißen Temperaturen… ich weiß es nicht.

Was blieb mir da also anderes übrig, als diese selbst herzustellen. Denn benötigen tue ich ihn alle mal!

Habe mich daher durchs Internet gewühlt und verschiedene Rezepte zu einem Karamellaufstrich gefunden. Auch verschiedene Herstellungsvarianten. Von, alles in einen Topf schmeiße und rühren bis hin zur klassischen Pfannenmethode, die ich im zweiten Anlauf gewählt habe.

Das mit dem Topf war eine grandiose Idee, die Konsistenz wird super… aber es bekommt keine Karamellfärbung und schmeckt auch nicht danach! Also, ab damit in die Tonne und nächster Versuch. Leider!!! Es hatte etwas buttriges, aber leider nichts karamellartiges.

Dieser hat auch geklappt…

Zutaten: (ergibt ca. 200 g)

  • 200 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 30 g kalte Butter

  1. Den Zucker in einer Pfanne verteilen. Nicht alles auf einmal, sondern nur so viel bis der Boden dieser komplett bedeckt ist Die Pfanne auf Temperatur bringen und warten bis der Zucker anfängt zu schmelzen.
  2. Nach und nach Zucker hinzugeben und unter rühren diesen im bereits flüssigen Karamell auflösen.
  3. WICHTIG: Karamell ist glühend heiß! Niemals mit den Fingern hineinfassen oder den Löffel ablecken. Dies kann zu schlimmen Verbrennungen führen.
  4. Sobald der komplette Zucker geschmolzen ist, die kalte Butter hinzugeben und unter ständigem Rühren mit dem Zucker vermischen.
  5. Nun die Sahne hineingeben. Achtung…. Es fängt an heftig zu kochen und zu blubbern und zu schäumen. Daher hier Schuss für Schuss das Ganze machen und am besten langsam. Auch hier bitte stetig weiterrühren damit nichts anbrennt.
  6. Sobald die komplette Sahne hinzugegeben wurde, so lange weiterköcheln lassen, bis die für euch richtige Konsistenz erreicht ist. Bitte denkt daran, dass beim abkühlen das Ganze noch etwas fester wird.
  7. Im noch warmen Zustand in ein Glas füllen und komplett abkühlen lassen. Erst dann verschließen und wegstellen!!!

Bon Appetit!

Buchrezension: Erin Watt – Paper Palace „Die Verführung“ Teil 3

Endlich ist es soweit, der dritte und letzte Teil der Paper Trilogie ist da. Nun wird die Story rund um Ella und Reed komplementiert.

Wer gerne noch einmal die Rezension zu Band 1 lesen möchte klickt >HIER<; für Band 2 bitte >HIER<!

Ich danke dem Piper Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Nun geht es aber los, mit dem letzten Teil von Erin Watt – Paper Palace „Die Verführung“, aus dem Genre Erotik.

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Piper Paperback (2. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492060730
  • ISBN-13: 978-3492060738
  • Originaltitel:Twisted Palace
  • Preis: 12,99 € (broschiert)

 

Worum geht es in dem Buch?

Ella und Reed scheinen einfach kein Glück zu haben.

Kaum sind sie wieder zusammen, wird erneut ein Keil zwischen sie getrieben. Brook ist tot und Reed scheint als Mörder in Frage zu kommen. Hat er wirklich Brook auf dem Gewissen? Ella glaubt ihm und steht zu dem was er sagt, doch kann sie ihm wirklich vertrauen und was noch viel wichtiger ist, kann sie seinen Worten Glauben schenken?

Reed ist zu weit gegangen. Er hat sich mit allem was er getan hat in Gefahr gebracht und dies wird ihm nun zu Last gelegt. Ist sein aufbrausendes Temperament schuld daran? Jeder scheint gegen ihn zu sein und etwas gegen ihn in der Hand zu haben. Ist es dieses Mal aus?! Denn sein Leben steht nun auf dem Spiel.

Ella ist eine Kämpferin und sie steht zu dem was sie sagt, doch als plötzlich Steve ihr leiblicher Vater auftaucht und sein Recht an ihr beansprucht, weiß Ella nicht mehr wohin. Sie merkt, dass die Royals nicht nur Jungs sind, sondern vor allem ist es ihre Familie. Oder lastet bereits der Fluch auf ihr? Und die Royals werden sie zerstören?

Kann Ella all dies überwinden und gibt es ein gemeinsames Leben mit Reed? Oder ist dieses Mal das Schicksal gegen sie?

 

Wer ist Erin Watt?

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult. Die »Paper«-Serie ist ihr erstes gemeinsames Projekt.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Lange habe ich gewartet und nun ist es endlich da!

Die Trilogie ist komplett und ich habe das Buch verschlungen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht.

Im letzten Band gab es am Ende zwei Cliffhanger, die dafür gesorgt haben, dass die Spannung auf Band 3 ins unermessliche steigt. Zum einen das unerwartete auftauchen von Steve, Ellas leiblichem Vater der eigentlich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein soll und zum anderen der Tod von Brook, der verlobten schwangeren Freundin von Reed´s Vater Callum. Reed wird für den Mord an Brook verantwortlich gemacht.

Genau an dieser Stelle setzt Band 3 ein.

Ich persönlich finde, zwei wirklich tolle Cliffhanger, die prädestiniert sind, dass dieser Band ein fulminantes Finale wird. Doch irgendwie, ist dies in meinen Augen nicht ganz geglückt.

Es dreht sich alles um den Mord an Brook und das Auftauchen von Steve. Steve, der natürlich sein Recht als Vater einfordert und Ella zwingt bei ihm einzuziehen. Zum einen verbietet er ihr den Umgang mit Reed, weil dieser immer noch als Mörder von Brook verdächtigt wird und zum anderen, möchte er nicht, dass sie Kontakt zu den ganzen Royals hat, weil er sie für verkorkst hält.

Es beginnt ein ewiges Strippen ziehen um Ella. Diese versucht natürlich nach allen Wegen der Kunst Steve zu manipulieren, damit sie sich dennoch mit Reed treffen kann. Auch dieser ist nicht untätig und spannt seine Brüder und Freunde ein, um diese Treffen realisieren zu können.

Dieses ganze drum herum, ist ganz süß und zeigt natürlich auch, was Teens nicht alles tun um bei ihrer großen ersten Liebe sein zu können. Doch das Verhalten von Steve, und das kann ich aus der Rolle als Mutter sagen ist absolut überzogen. Auch Steve als Protagonist gefällt mir gar nicht. Er ist mir seit dem ersten Moment komplett unsympathisch und ich finde keinen Zugang zu diesem. Er ist ein Rätsel und dazu noch ein sehr kompliziertes und ein nicht nettes dazu. In meinen Augen passt er einfach nicht zu den Erzählungen die vorher in dem Buch über ihn Einzug gehalten haben. Mir kommt es so vor, als wären es zwei komplett unterschiedliche Personen.

Der Mord an Brook, ist zentrales Thema in dem Buch. Um diesen dreht sich alles und nach und nach kommen die Details von diesem zum Vorschein. Immer wieder fallen diese zurück auf Reed. Was mir daran nicht gefällt, ist das gebären des Anwalts. Eigentlich sollte er doch auf der Seite von Reed sein, doch er agiert immer ein wenig dagegen und drängt ihn quasi dazu, am Ende eine Entscheidung zu treffen, für etwas, dass er gar nicht begangen hat. Auch er passt nicht in das normale Geschehen des Buches und hat mich beim lesen wirklich wütend gemacht. Vielleicht mag es sein, dass Erin Watt das beabsichtigt hat, einen Protagonisten zu wählen den man nicht sympathisch findet und der eine Position in dem ganzen Spektakel einnimmt, die als Bindeglied zwischen allen Parteien zu sehen ist. Am Ende wusste selbst ich nicht mehr, was würde ich an Reeds Stelle tun?! Und vor allem, wäre ich Ella, wem würde ich glauben.

Doch das Ganze Spektakel hat der Liebe um die beiden keinen Abbruch getan. Sie erleben ihr erstes Mal und ich muss sagen, es ist in einer epischen Kürze beschrieben, wie es hätte passender nicht sein können. In meinen Augen eine Punktlandung und vor allem eine dosierte Erotiknuance, wie sie zu diesem Band wirklich passt. Natürlich kommen immer wieder Stelle in diesem Buch zum Vorschein, in denen es vor Erotik nur so prickelt. Dass sind dann aber meistens die Stelle, in denen man merkt wie verzweifelt die beiden Protagonisten sind und wie sehr sie sich und die Nähe des anderen brauchen.

Am Ende des Buches kommt es natürlich zu einem absoluten Showdown und alle Punkte werden aufgelöst. Es bleibt keine Frage offen. Das Kapitel Ella und Reed wird komplett abgeschlossen und bedarf am Ende auch keinem weiteren Wort mehr. Das gefällt mir gut, denn somit ist ganz klar gesagt, die Reihe ist beendet. Es gibt kein Wenn und kein Aber… es gibt einfach nur noch das Ende, auf welches die Leser gewartet haben. Für mich eine rundum abgeschlossene Trilogie.

Wie immer ist die Schreibweise klar, flüssig, strukturiert und wunderbar zu lesen. Die Kapitel werden immer aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Somit lernen wir das innerste von Ella und Reed kennen. Unabhängig voneinander und stets hintereinander fortlaufend, wenig überlappend. Dadurch wird das Buch lebendig und man erfährt von beiden, in welchen Situationen sie sich befinden. Die Empfindungen und Gefühle werden besser transportiert und der Leser kann viele Situationen besser nachempfinden. Ich mag diesen Stil, weil er das Buch noch mehr zum Leben erweckt und ihm eine gewisse Lebendigkeit einhaucht.

In meinen Augen, hat dieses Buch, trotz meiner Kritik bzgl. der beiden Protagonisten bei den Cliffhangern ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen verdient.

Ich bin weiterhin ROYALifiziert und traurig das es vorbei ist.

Mein Fazit: Ein finales Buch einer grandiosen Triologie, die sich mehr als lohnt gelesen zu werden. Mit rundum tollen Protagonisten und einer wirklich harmonischen Story, die am Ende komplett aufgelöst wird. Vielleicht nicht zu jedermanns Zufriedenheit, aber zumindest so, dass jeder Leser ohne Fragezeichen diese Trilogie abschließen kann. Ein Buch voller, junger Liebe, Lust, Partys, Abenteuer und Spannung. Intrigen und Affären! Zweideutigen Wortspielen und tollen Jungs…. In solchen Momenten bedaure ich es, Einzelkind zu sein. Ich hätte so gerne einen Bruder wie Easton! 😉 Das sagt schon alles, oder?!

Lasst euch mitreizen und lernt die Royals kennen!

In diesem Sinne… eine Trilogie zum Verlieben!

XoXo

Maren

Schokoladenmuffins mit Schokodrops

Heute bleibe ich mal ganz klassisch. Es muss nicht immer Chichi sein, sondern es reicht ganz oft, auf das klassische, traditionelle zurück zugreifen. Falls man Muffins als Traditionell bezeichnen kann?!

Habe mich daher heute an die ganz normalen Schokadenmuffins gemacht und dabei einfach noch etwas Drops hinzugefügt. Für den Biss und das Kauvergnügen. Denn nichts ist besser, als etwas Knackiges zu spüren, wenn der restliche Teig himmlisch weich und zart ist. So das eine angenehme Mischung im Mund entsteht und man dennoch den vollen Geschmack dabei erhält.

Ich persönlich mag auch mal das ganz normale. Das was sich jederzeit mitnehmen lässt, wenn es irgendwo hingeht, worüber sich die Kids freuen und vor allem, was mehr als schnell und zügig zubereitet ist.

Oftmals gerät das Einfache, das simple total in den Hintergrund. Daher ist es umso besser, wenn man diese Sachen wider herauskramt und dabei feststellt, das es wie eine Reise zurück in die eigene Kindheit ist. Dahin, wo man des Öfteren mal gedanklich reisen sollte. Es ist wie eine Entspannung, an einem stressigen Tag. Eine Portion Schokolade für die Seele und den Geist. Um einfach mal entspannen zu können, bevor der Alltag einen schneller zurückholt, als es einem mehr als lieb ist.

Von daher… Zurück in die Vergangenheit!

Zutaten: (12 Muffins)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 190 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • ¼ TL Natron
  • etwas Buttermilch
  • 1 ½ EL Backkakao
  • 100 g Schokoladendrops zum backen
  1. Die Butter, mit dem Zucker und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer des Handrührgeräts schaumig aufschlagen.
  2. Nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Mixer kräftig unterheben. Die Masse soll eine luftige und helle Färbung bekommen.
  3. Das Mehl, mit dem Backpulver, dem Backkakao und dem Natron in einer separaten Schüssel vermischen. Alles zusammen zum Butter-Zucker- Ei Gemisch hinzugeben und nur kurz mit dem Mixer des Handrührgeräts unterheben.
  4. Sollte euch der Teig zu fest sein, könnt ihr diesen mit einem Schuss Buttermilch etwas verflüssigen. Ein Säurebestandteil ist übrigens sehr wichtig, da nur dann das Natron seine volle Wirkung entfalten kann und dafür sorgt, dass der Teig locker und saftig wird.
  5. Ganz zum Schluss die Schokodrops mit einem Teigschaber unterheben.
  6. Ein Muffinblech mit 12 Mulden, entweder gut einfetten und mit Mehl ausstäuben oder mit einem Backpapierförmchen auslegen.
  7. Den Teig nun gleichmäßig auf alle Mulden verteilen.
  8. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 175 °C) für ca. 20 Minuten backen.
  9. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Bon Appetit!!!