Dinkelbrot

Es gibt immer wieder schwache Momente in meinem Leben, in denen ich mich dann doch breit schlagen lasse, etwas mit Hefe auszuprobieren. Mal wieder… denn, Hefe und ich, wir werden einfach keine guten Freunde. An manchen Tagen gelingt sie super, an anderen ist sie direkt etwas für die Tonne.

Nachdem mir eine Freundin dann aber erzählt hat, sie backe seit neustem ihr Brot selber, wurde ich doch schnell hellhörig und musste es irgendwie ausprobieren. Sie meinte, dass Brot gelinge ihr immer. MMH… wenn das nicht mal als Ansporn gilt, dann weiß ich es auch nicht.

Habe allerdings vorher noch ein wenig im Internet recherchiert um den besten Umgang mit Hefe herauszufinden und vielleicht zu ergründen, warum es bei mir nicht wirklich klappen mag.

Tja, was soll ich sagen… viele Infos verderben den Brei. Denn, ich bin auf viele Infos gestoßen, aber auch leider auf viele Infos, die sich gegenseitig aufheben und dadurch in der Anwendung keinerlei Sinn ergeben.

Habe mich deswegen dazu entschlossen, einfach das Wissen was ich besitze anzuwenden und mal zu schauen was passiert.

Ich habe übrigens alle Zutaten, die für das Brot benötigt werden im ganz normalen Supermarkt bekommen. Es ist also kein Bio Brot in diesem Sinne, oder auch nicht eines, welches den Ausflug in mindestens 5 Bio Supermärkte voraussetzt um alles zusammen zu bekommen. Nein, es ist ein Brot für jedermann!

Zutaten: (Kastenform 2,5 l)

  • 500 g Dinkelmehl
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g gemahlener Mohn (trocken)
  • 20 g Leinsamen
  • 50 g Getreideflocken
  • 1 EL Salz
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 42 g frische Hefe (1 Würfel)

 

  1. Das Dinkelmehl mit dem Salz, der Hefe und den Körnern mischen. Die Hefe nicht in Wasser auflösen!
  2. Die Menge der Körner kann je nach Belieben variiert werden. Sprich ihr könnt mehr Leinsamen und Sinnenblumenkerne nehmen und dafür z.B. den Mohn komplett weglassen. Wichtig ist nur, dass ihr am Ende bei der gleichen Gesamt Grammzahl seid!
  3. Mit dem lauwarmen Wasser wird nun ein glatter Teig zubereitet. Den Teig mit den Knethaken eurer Küchenmaschine gut durchwalzen und schauen das wirklich alles zu einem homogenen Teig verarbeitet ist. Das kann wenige Minuten dauern, aber diese Zeit solltet ihr investieren, um einen glatten Teig hinzubekommen, der dann auch noch wunderbar aufgeht.
  4. Den Teig anschließend zugedeckt für 30 Minuten an einen warmen Ort zum ruhen hinstellen.
  5. Nach der Ruhezeit, den Teig noch einmal gut durchkneten. Dies könnt ihr mit der Küchenmaschine machen oder wer mag auch gerne mit seinen Händen.
  6. Eine Kastenform mit Butter einpinseln und mit Mehl ausstäuben. Den Teig dort als langes Brotlaib hineinlegen. Möglichst so, dass die Form gleichmäßig ausgefüllt ist!
  7. Den Ofen auf 35 °C vorheizen. Die Kastenform mit dem Teig für 30 Minuten dort hineinstellen und noch einmal ruhen lassen.
  8. Nach der Ruhezeit den Ofen auf 200 °C (Ober-/ Unterhitze) hochheizen und das Brot für 50 Minuten fertig backen. WICHTIG: zwischen den beiden Vorgängen, dass Brot nicht herausnehmen. Das Brot im Ofen lassen und währenddessen diesen hochheizen.
  9. Nach dem Ende der Backzeit, dass Brot aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.
  10. Anschließend aus der Form lösen und verspeisen!

XoXo Maren

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