Buchrezension: Simone Wille – Tokyo Cakes „Süße Rezepte aus Japan“

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.

Ich darf das erste Backbuch in den Händen halten, welches sich mit Backleckereien aus Tokio befasst.

Geschrieben und gestaltet wurde es von Simone Wille – Tokyo Cakes „Süße Rezepte aus Japan“, aus dem Genre Kochen und Genießen.

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (13. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827013372
  • ISBN-13: 978-3827013378
  • Preis: 24,00 € (gebundene Ausgabe)

 

Worum geht es in dem Buch?

Es handelt sich um das erste Backbuch, das seine Leser in die japanische Genusswelt einlädt. Ob Cheesecake, Matcha Fondant oder Cold Brew Coffee Jelly, dieses Buch bietet ein großes umfangreiches Sammelsurium an kulinarischen Köstlichkeiten.

Die Rezepte sind auf die europäischen Küchen abgestimmt, so dass es zu keinerlei Problemen in der Nachahmung und Herstellung der raffinierten und einfachen Rezepte kommen sollte.

Eine Vielzahl an Rezepten,  Tradition trifft auf Moderne – ein Fest für Gaumen und Auge, fotografisch festgehalten.

Rezepte für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen, die ihr persönliches Repertoire um einige außergewöhnliche Köstlichkeiten erweitern möchten.

Wer kann da widerstehen? Tokyo Cakes sind fast zu schön, um sie zu essen – aber auch zu köstlich, um es nicht zu tun.

 

Wer ist Simone Wille?

Simone Wille, geboren 1980 in München, röstete im Feinkostgeschäft ihrer Familie schon als Kind Kaffeebohnen von Hand. Sie hat in Salzburg und London Journalistik studiert und auf der ganzen Welt gearbeitet. Bis heute verfasst die Autorin am liebsten Artikel und Bücher zum Thema Kulinarik, Kultur und Lebensstil. Seit 2006 ist sie zusätzlich bei Dallmayr als Tee-Expertin und Kommunikationsleiterin tätig. Sie lebt, kocht und schreibt in München.

 

Wie hat mir das Buch gefallen?

Schon lange verfolge ich auf Facebook verschiedene Blogs die japanische Köstlichkeiten nachkochen und dies in Form von kleinen Videos zeigen. Ich bin immer sehr angetan vom Ergebnis und der mitunter einfachen Zubereitung, dass ich schon seit langem damit geliebäugelt habe, solch ein Rezept nach zu backen. Doch, meist scheitert es an den Angaben der Zutaten. Sie sind nicht wirklich präzise.

Daher freut mich dieses Buch ungemein und ich habe es lange und ausgiebig durchgeblättert, mir viele dieser wundervollen Rezepte angeschaut und durchgelesen und kann zumindest sagen, es klingt alles sehr europäisch.

Das Buch ist relativ handlich. Es ist etwas kleiner als ein DIN A4 Blatt, liegt aber sehr gut in der Hand. Das Cover ist in Weiß gehalten und zeigt bereits typische japanische Bilder von Leckereien und kleinen Cafés bzw. Kaffeeständen. Es ist sehr ansprechend und besticht durch die hellen Farben.

Die Blattfarben sind nicht schneeweiß, sondern leicht abgetönt und sehr angenehm fürs Auge. Dadurch kommen die Fotos fein, simpel und auf den Punkt rüber. Aus meiner Schulzeit kenne ich dieses Papier noch als recyceltes Papier, da es immer einen leicht dunkleren Touch hatte als das meiner Klassenkameraden. Mir gefällt dies sehr gut, da es angenehm für die Augen ist und einfach super zu den asiatischen Köstlichkeiten passt.

Das Buch ist in verschiedene Kapital eingeteilt. Angefangen mit Kuchen, Torten, Käsekuchen, Getränke etc. Mir gefällt dies sehr gut, da man direkt nach seinen persönlichen Vorlieben schauen kann und dann erst im Nachhinein nach allen anderen Köstlichkeiten. Besonders toll gefällt mir das Kapitel mit den Käsekuchen, denn ich liebe sie.

Simone Wille hat versucht jeden Kuchen ansprechend zu fotografieren und neben dem Rezept zu platzieren. Dadurch läuft einem noch mehr das Wasser im Mund zusammen. Die Fotos selber bestechen durch ihre Puristik und ansprechende Platzierung der Kuchen/ Torten. Die Titel sind immer in Deutsch gehalten, mit den typischen japanischen Schriftzeichen als Untertitel.

Alle Rezepte beinhalten Zutaten, die ohne Probleme hier bei uns auch zu bekommen sind. Spätestens im Biomarkt, oder einem gut sortierten Asiatischen Supermarkt. Mittlerweile gibt es diese in vielen großen Städten.

Gepimpt wird das Buch mit tollen Bildern von Tokio und eingefangenen Momenten in Cafés bzw. Straßenbars. In den Bildern wird eine wahre Ruhe ausgedrückt, was untypisch für das Laute Tokio ist. Man hat oftmals das Gefühl gar nicht dort zu sein, sondern eher in einem kleinen Dorf, weit weg von allem. Mit einer Stille um einen herum, die es ermöglicht vollständig in das Backbuch einzutauchen, sich jedes Bild mit dem passenden Rezept anzuschauen und einfach zu träumen und in den Genüssen zu schwelgen und schweben.

Am Buchende ist ein Anhang zu finden, in welchem Tipps zu den verwendeten Backformen, Techniken und Backhinweisen gegeben werden. Sowie ein Glossar mit den unterschiedlichsten Zutaten, die für uns in Deutschland nicht alltäglich sind oder die, die von unseren abweichen. Z.B. das Mehl.

Mein Fazit: Ein grandioses Buch, was mir ausgesprochen gut gefällt und welches ich mehr als nur einmal zur Hand nehmen werde. Es lässt einen für kurze Zeit in die Welt der kulinarischen Japanischen Genüsse eintauchen und zaubert wahre kleine Wunderwerke zu Tage. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass manche Fotos aus Tokio betitelt sind, damit man weiß, wo diese aufgenommen wurden und man sich ein wenig besser mit diesen identifizieren kann und die Rezepte noch authentischer werden.

Für mich ein Buch voller Experimente und voller Köstlichkeiten.

Von daher vergebe ich ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ von 5 Herzen.

Ein super Geschenk für Backfeen, die gerne mal etwas Neues ausprobieren wollen.

XoXo Maren

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